Nebenschlussmotor und Solarwechselrichter im Selbstbau BHKW

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    Hallo liebe Schrauber und Bastler,


    ich bin vor einigen Wochen auf dieses
    Forum aufmerksam geworden und bin begeistert von den vielen kreativen
    Köpfen hier. Ich will mich und mein kleines Projekt einmal kurz
    vorstellen.


    Hier ein par Infos zu meinem Vorhaben:


    Ich bin vor ca. einem Jahr unter
    günstigen Umständen zu dem Neuen Besitzer eines 20 kW
    Nebenschlussmotors geworden. Damals habe ich mir gedacht baust du
    doch einfach mal ein kleines BHKW für Bauernhof der Schwiegereltern
    daraus. Denn da soll über kurz oder lang eh eine zentrale
    Heizungsanlage eingebaut werden. Der dazugehörige Diesel liegt nun
    mittlerweile auch schon längere Zeit in der Werkstatt und wartet
    darauf wieder genutzt zu werden. Der Diesel stammt aus nem alten 1.6
    Golf. Also ein schöner "allesfressender" Vorkammermotor.
    Ich weiß das KFZ Motoren nicht die aller besten Voraussetzungen für
    ein BHKW mitbringen aber die Ersatzteillage ist einfach zu
    verlockend. Die ganze Anlage sollte auf Pflanzenöl laufen. Die Tanks
    stehen mittlerweile auch schon parat. Ich will mich jetzt ersteinmal
    noch nicht weiter in den Details verlieren. Dazu vielleicht später
    Vielleicht mehr.


    Nun zu dem eigentlichen Problem was mir
    etwas Kopfzerbrechen bereitet.


    Aus dem Gleichstrom wollte ich über
    einen Solarwechselrichter ins Netz einspeisen. Nun bin ich im Forum
    aber mehrfach über das Problem mit der MPP-Regelung gestolpert. Ich
    weiß das Solarwechselrichter nicht für den Einsatz an
    Gleichstromgeneratoren geeignet sind und das man dafür auf
    Wechselrichter von Windkraftanlagen zurückgreifen sollte. Nur sind
    diese für meine Leistungsklasse einfach nicht bezahlbar und der
    Markt mit defekten Geräten ist einfach zu klein. So das diese Option
    leider auch weg fällt.


    Hat den schon einmal jemand von euch
    ein BHKW mit einem Nebenschlussmotor gebaut oder irgendwelche
    Erfahrungen damit gesammelt, so das er mir ein par wertvolle Tipps
    geben könnte.


    Zu der Erregung des Feldes hab ich mir
    gedacht, ich nehme einfach einen entsprechend starken Stromrichter
    (1Q-Betrieb) und nutze den Ausgang der normalerweise für den Anker
    ist diesmal für das Feld. Gesteuert soll der Stromrichter über ne
    S7-200 werden. Denn davon hab ich noch ein par zu hause herumliegen.
    Ob am Ende wirklich ne richtig gut funktionierende Lastregelung
    daraus wird weiß ich noch nicht. Darüber will ich mir im Moment
    auch noch nicht so sehr den Kopf zerbrechen. Was mich einfach noch
    nicht so richtig in Ruhe lässt ist diese MPP-Regelung des
    Solarwechselrichters. Gibt es eine Möglichkeit diese zu umgehen oder
    zu überlisten? Oder kann ich den Generator so regeln das es dennoch
    funktioniert. Oder sind meine Überlegungen und Ängste völlig
    absurd?


    Nun kurz zu meiner Person. Ich bin
    Elektroniker und im Moment tätig in der Instandhaltung. Hab jeden
    Tag mit Asynchronmaschinen in allen Größenordnungen zu tun. Mit der
    Steuerungstechnik (SPS- und Mikrocontroller- Programmierung) kenne
    ich mich auch recht gut aus. So das ich mich für solch ein Selbstbau
    Projekt schon recht gut gewappnet fühle. Den ganzen Teil der
    Wärmegewinnung werde ich meinem Schwiegervater überlassen, den der
    ist Klempner und kennt sich damit besser aus als ich.


    Für Eure Tipps bin ich jetzt schon mal
    sehr dankbar und hoffe auf eine starke und lang anhaltende
    Diskussion.

  • Morgen,


    Hat den schon einmal jemand von euch ein BHKW mit einem Nebenschlussmotor gebaut oder irgendwelche Erfahrungen damit gesammelt,


    Ich kann mich an keinen erinnern. Solche Maschinen sind auch eher was für Spezialanwendungen und in der Handhabung nicht ganz einfach.


    Aber fangen wir mal mit den kleinen Merkwürdigkeiten an:


    20 kW Nebenschlussmotor


    Der Diesel stammt aus nem alten 1.6
    Golf.


    Ist der Generator nicht zu groß?
    Durch die Gleichstrommaschien bist du zwar nicht auf 1500rpm festgenagelt, musst aber trotzdem darauf achten was für die E-Maschine zulässig ist und was für eine Lesitung der Diesel da bringt.


    Die ganze Anlage sollte auf Pflanzenöl laufen.


    Warum? Pflanzenöl ist aus dem EEG gefallen und wird nicht besser vergütet als Heizöl. Kostet aber deutlich mehr im Einkauf. Die Anlagen wurden teils schon unrentabel als es noch 0,20€/kWh gab.


    Aus dem Gleichstrom wollte ich über
    einen Solarwechselrichter ins Netz einspeisen.


    Ok. Mir ist aber kein Wechselrichter in dieser Leistung bekannt. Der größte den ich kenne hat 15kW Scheinleistung.


    Zu der Erregung des Feldes hab ich mir
    gedacht, ich nehme einfach einen entsprechend starken Stromrichter


    Ok. Die Feldüberwachung die man im Motorbetrieb braucht dürfte als Generator hinfällig sein.


    Gesteuert soll der Stromrichter über ne S7-200 werden. [...] Ob am Ende wirklich ne richtig gut funktionierende Lastregelung
    daraus wird weiß ich noch nicht.


    Bei einer 200er bin ich da auch etwas skeptisch.
    Kann mich bei uns an eine Schraubstation erinnern die mit S7-200 ausgerüstet war. Eine CPU für die Regelung, eine für die Automatikstation.


    Was mich einfach noch nicht so richtig in Ruhe lässt ist diese MPP-Regelung des Solarwechselrichters. Gibt es eine Möglichkeit diese zu umgehen oder zu überlisten?


    Wurde im Forum schonmal diskutiert
    Kurzfassung: Der MPP-Tracker erhöht die Leistung so lange bis die Spannung der Zellen einbricht. Diesen Spannungeinbruch könnte man simulieren indem man das Ankerfeld kurz zurücknimmt.
    Ob das einer erfolgreich umgesetzt hat ist mir nicht bekannt.


    Was mir dann noch etwas Kopfzerbrechen bereitet ist die Gleichrichtung. Die Gleichstrommaschine ist sicher auch für Bremsbetrieb geeignet - kein Thema, aber die Nebenschluss haben einen Polwender im Anker. Der Winkelversatz zwischen Ankerfeld und Ständerfeld ist dabei mechanisch vorgegeben und je nach Drehzahl könnte auch negative Spannng induziert werden.


    Ich bin
    Elektroniker und im Moment tätig in der Instandhaltung.


    Gleichfalls. :D
    Wobei mein beruflicher Schwerpunk eher bei NC-Maschinen liegt. Bei den Gleichstrommaschinen bin ich seit wenigen Jahren raus, mit den Teilen hat man aber seinen regelmäßigen Spaß - was sicher der Grund ist warum in unseren Neuanlagen sowas nicht mehr verbaut wird.



    mfg JAU

  • Hallo JAU,
    danke für den ersten Kommentar.
    Schade das sich noch keiner weiter die Mühe gemacht hat mit solchen Exoten herum zu Experimentieren. Ich wäre wahrscheinlich auch nicht von mir aus auf solch einen Generator gekommen. Hab ihn halt nur günstig erstanden und fand es schade darum ihn zu verschrotten. Meine erste Wahl wäre auch eher eine Synchronmaschine gewesen aber was soll's nun steht das Teil da und ich muss das Beste daraus machen. Denkst du das es wirklich sehr Kompliziert ist ihn Last abhängig zu regeln. Ich hab mir das mit dem Stromrichter und der Analogkarte in der SPS recht einfach vorgestellt. Der Diesel sollte einfach in seinem besten Arbeitspunkt laufen. Die Drosselklappe mechanisch fest eingestellt. Falls das nicht funktionieren sollte, kann man diese ja immer noch über nen Schrittmotor und ne einfache Spindel ansteuern. Dann halt auch mit über die SPS. Sicherlich wird da ne 200er nicht mehr ganz ausreichen. Aber die 300er sind für "Otto normal Verbraucher" einfach unbezahlbar. Naja Siemens kann sich das halt leisten....


    Zum Thema mit dem alten Diesel. Ich denke von der Leistung bzw. vom Drehmoment sollte das noch grad so passen. Der Generator muß ja nicht unbedingt die 20kw bringen. Da bringt er halt etwas weniger Strom, das wäre nicht das Problem.


    Der entscheidende Vorteil des Nebenschlußmotors ist ja das ich mir die passende Drehzahl aussuchen kann. Ich muß halt einfach den entsprechenden Erregerstrom fließen lassen. Das ist bei allen anderen Generatoren meist etwas aufwendiger. Somit bin ich ziemlich unabhängig was den Dieselmotor angeht. Z.B. günstige Ersatzteile, evt. billige China Motoren, keine aufwendigen Übersetzungen oder Getriebe .....


    Das mit dem Pflanzenöl war mir neu, danke für die Info. Da hast du natürlich recht, da macht das recht wenig sinn......
    Das ist sogar ein sehr entscheidender Punkt denn ich hab das ganze Projekt noch nicht von der Wirtschaftlichen Seite betrachtet. Bis jetzt war das alles nur "Ideenspinnerei". Ich hatte auch nicht gleich vor sofort los zulaufen und das ganze Material zu kaufen und los zu bauen.


    Zum Thema mit dem Wechselrichter werd ich wol noch ein wenig weiter suchen müssen. Ist es war das man bei den SMA- WR die MPP-Regelung Software seitig so parametrieren kann das diese auch mit nem DC-Generator laufen? Hab das nämlich auch schon mehrfach gelesen aber kann mir das nicht so richtig vorstellen. Denn warum sollten die dann nen günstigen Snny Boy und nen preis intensiven Winndy Boy verkaufen. Aber ich lass mich da gern belehren, wenn jemand da mehr Infos darüber hat. Ich hab praktisch auch noch nie an diesen beiden Geräten rumgespielt.

  • Moin zusammen,


    Wechselrichter bekommst auch > 15 kWp ( 15 kVA) z Bsp SMA STP 17 und STP 20 es gibt auch Geräte mit 30 kVA und mehr z Bsp von Kaco
    http://kaco-newenergy.de/de/si…/produkte/index_cat04.xml


    Ich weiss aber nicht wie sinnvoll das MPP Tracking im Bezug auf ein BHKW sind.


    Im Lion Powerblock ist auch ein Kaco WR mit 3 kVA verbaut hier ist aber eine andere Software implantiert.


    Sonnigen Gruß


    Lutz


    P.S.: Ich hätte da ein gebrauchtes PöL BHKW im Angebot :-)

    Lutz Nacke
    Projektbetreuer
    Solarfachberater Photovoltaik DGS
    Stromlotse proKlima der enercityFonds
    Calenberger Energie Kontor
    info(AT)calenberger-energie-Kontor.de

  • Ich weiss aber nicht wie sinnvoll das MPP Tracking im Bezug auf ein BHKW sind.


    Es ist garnicht sinnvoll, es würde einen Generator mit normaler Regelung ohne zu zögern Überlasten (wenn nicht sogar killen).
    Aber solche WR bekommt mal halt recht günstig und wenn man die Elektronik austricksen kann - warum nicht...


    Ist es war das man bei den SMA- WR die MPP-Regelung Software seitig so parametrieren kann das diese auch mit nem DC-Generator laufen?


    Du darfst dem Link den ich einbaut hab auch folgen und lesen. ;)


    Der Generator muß ja nicht unbedingt die 20kw bringen. Da bringt er halt etwas weniger Strom, das wäre nicht das Problem.


    Du läufst halt Gefahr das der elektrische Wirkungsgrad und die Stromkennzahl in Keller rutschen. Für ein BHKW ist das meist schlecht.


    Der Diesel sollte einfach in seinem besten Arbeitspunkt laufen. Die Drosselklappe mechanisch fest eingestellt.


    Das wird nicht funktionieren (und deutet auch auf eine groooße Wissenslücke im Bereich Motorentechnik hin :S ).


    Diesel werden nicht über Drosselklappe gesteuert sondern dürfen Luft ziehen wie sie möchten. Die Leistung wird dann über die eingespritze Kraftstoffmenge gesteuert. Sie laufen mit luftüberschuss und nicht stöchiometrisch wie Benzin- und Gasmotoren.


    Desweiteren wird bei Kraftfahrzeugen eben nicht die Drehzahl gesteuert sondern die Leistung. Die Folge bei zu geringer Last sind Drehzahlen die den Motor das Leben kosten können. Eine (wenn auch grobe) Drehzahlregelung ist bei Stationärmotoren, insbesondere mit Blick auf die MPP des WR, unverzichtbar.



    mfg JAU

  • Den Beitrag den du verlinkt hattest hab ich schon mal gelesen aber so richtig klar ist mir noch nicht geworden ob man bei den SMA-WR die Firmware so einfach austauschen kann bzw. ob man sie vom Hersteller so ohne weiteres bekommt, so das man aus nem Sunny Boy nen Winndy Boy machen kann. Das bezweifle ich nämlich ein wenig. Aber ich glaub da hilft nur mal der direkte Kontakt zu einem Vertreter von SMA. Die werden schon Bescheid wissen die wollen ja schließlich auch ihre Geräte verkaufen. Ich werd mich bei Gelegenheit mal erkundigen. Aber wie gesagt bis jetzt sind das ja alles ersteinmal nur "Gedankenspiele".


    Das mit der Drosselklappe war natürlich völliger Blödsinn, du hast recht, man steuer natürlich die Einspritzpumpe und die Luft für die Verbrennung nimmt er sich automatisch je nachdem wieviel er braucht. (Weiß nicht wo ich da schon wieder mit den Gedanken war ;) )


    Nun zum dem Thema Generator Vollast oder nur eine geregelte bedarfsmäßige Belastung.
    Ich denke das hängt zum Großteil von der Vergütung ab, wenn es denn mehr Sinn mach die komplette ele. Leistung als Eigenbedarf zu nutzen sollte natürlich so gut wie nix eingespeißt werden. Zumindest nicht bei den Preisen. Bin im Moment auch grad dabei eine Art Monitoringsystem zu installieren um mal den korrekten Bedarf zu ermitteln. Bin dabei auf das Projekt von "Volkszaehler.org" gestoßen. Das gefällt mir recht gut. Wurde das hier im Forum eigentlich schonmal diskutiert? Hat es jemand schoneinmal nachgebaut?

  • Leider sind normale Motoren nicht immer für Magergemischbetrieb geeignet. Dann wäre nämlich ein MPP-tracker ideal: man spritzt eine feste Gasmenge ein
    Der Tracker sucht dann jeweils den günstigsten Arbeitspunkt, bremst den Motor also so ab, dass die größtmögliche Menge elektrische Energie aus dem Kraftstoff gezogen wird. Es würde sich ein Lambda von ca 1,2 einstellen. Das ist viel zu wenig,bzw. gleichzeitig 0,2 zu viel. Der Stickoxydausstoß wäre enorm.
    Wenn man das Stickoxyd unschädlich machen könnte, durch Ausfrieren, wäre es der ideale Motor. Durchbrenngefahr. Vor 50 Jahren fuhren sparsame Fahrzeuge mit solch einem Lambda.


    Trotzdem lässt sich der Solarregler mit einer Lambdaregelung so verknüpfen, dass der Motor stabil läuft. Das ist aber ein aufwendiges und höchst unsicheres Unterfangen. Ein einfacher Eingriff in den Solarregler ist da angesagt. Dieselmotoren sind geignet, wenn für eine zeitlich konstante Einspritzmenge gesorgt werden kann. Wie man das macht, das wissen allenfalls Dieselgötter.

  • Den Beitrag den du verlinkt hattest hab ich schon mal gelesen aber so richtig klar ist mir noch nicht geworden ob man bei den SMA-WR die Firmware so einfach austauschen kann


    Hm, falscher Thread? Ich erinnere mich daran ein Paramterliste verlinkt zu haben aus der ersichtlich war das man MPP abstellen kann wenn man die entsprechende Software hat. Da es eine Nachrüstpflicht für das 50,2Hz-Problem gibt könntest du bei den PVlern in der Umgebung klingelputzen ob dir einer den WR entsprechend umstellen würde.


    Eine andere FW aufspielen hab ich wenig Hoffnung.


    Bin dabei auf das Projekt von "Volkszaehler.org" gestoßen. Das gefällt mir recht gut. Wurde das hier im Forum eigentlich schonmal diskutiert? Hat es jemand schoneinmal nachgebaut?


    Im Einsatz.


    Ich logge damit meine PV. Da die recht neu ist sind 2 eHz verbaut die ich über USB-IR-Leseköpfe auslese. Volkszahler läuft dabei auf einem Raspberry Pi.
    Die Datenaufzeichnugn hat ne wahnsinns Auflösung. Man sieht sogar die Einschaltspitze des Kühlschranks. 8)
    Leider fallen auf Dauer auch entsprechend viele Daten an (>1GB/a), was den Raspi bei einer Anfrage ganz schön beschäftigten kann.
    Und ich hab Stabilitätsprobleme mit vzlogger... :S


    Aber die 300er sind für "Otto normal Verbraucher" einfach unbezahlbar. Naja Siemens kann sich das halt leisten....


    Das sind Industriekomponenten, da sind solche Preise normal. Du möchtest garnicht Wissen was ein PC inner Werkzeugmaschine kostet. :pinch:



    Wenn man das Stickoxyd unschädlich machen könnte, durch Ausfrieren,


    Und du meinst das rentiert sich?


    Ein einfacher Eingriff in den Solarregler ist da angesagt.


    Oh man. Ich weiß nicht ob ich lachen oder heulen soll.



    mfg JAU

  • Du sagst das Gleiche wie ich. Ausschalten des MPP. Natürlich per software.
    Wenn das geht, ist es einfach, ob mit Raspelbeere oder anderem Programmiergerät.



    NOx-Ausfrieren:


    Nahe dem Gefrierpunkt werden höhere NOx ausgewaschen, vollständig. Dem Brennwerttauscher für die Auspuffgase muss dann nur noch ein kaltes Bad in gekühltem Wasser folgen.
    Etwa 150 Watt sind erforderlich, um die zusätzlichen ca 300 Watt Wärme zu entziehen. Diese sind nicht Abfall, sondern werden genutzt.
    Vorher muss NO noch zu NO2o xydiert werden, das ist überhaupt kein Problem. NO löst sich kaum in Wasser.
    Ja, ich weiß, das hat hier noch keiner gemacht. Wenn man nie etwas ausprobiert, hat man auch nie Lacher auf seiner Seite.
    Mir geht es nicht ums Geldverdienen.


    Oh, unter Linux sehe ich die Verlinkungskette aktiviert!

  • Du sagst das Gleiche wie ich. Ausschalten des MPP. Natürlich per software.


    Jetzt MPP an und mit zeitlich konstanter Einspritzung oder MPP aus und Drehzahlgeregelt?


    Wenn das geht, ist es einfach, ob mit Raspelbeere oder anderem Programmiergerät.


    Ja? Dann ist ja gut. :rolleyes:
    Mit Software kann man ohne zweifel ganz tolle Sachen machen. Aber ich glaube du stellst dir das viel zu einfach vor.


    Dem Brennwerttauscher für die Auspuffgase muss dann nur noch ein kaltes Bad in gekühltem Wasser folgen.


    Dazu muss Brennwert erstmal möglich und auch gewollt sein.


    Und wenn du die Abgase zu weit runterkühlst bekommst du ein Problem mit dem Schlotfeger. Ich weiß nur nicht ob das in einer beschränkten Sichtweise liegt oder darin das Abgase wärmer als die Umgebung sein müssen um aufzusteigen.


    Außerdem hast du noch ein kleines praktisches Problem: Mit jedem Tauscher und Wäscher den du in den Abgasstrang packst nimmt der Abgasgegendruck zu. Ist schlecht fürn Motor.


    Vorher muss NO noch zu NO2o xydiert werden, das ist überhaupt kein Problem.


    Wir waren doch beim Betrieb mit Lambda 1,2?! Ohne Sauerstoff im Abgas ist es ein Problem. Oder willst du Ozon zugeben?


    Oh, unter Linux


    Schön für dich, tut hier aber nix zur Sache.



    mfg JAU

  • Ich bin noch zu dumm dazu, zu zitieren, wie Du, Jau.


    Zitat

    Jetzt MPP an und mit zeitlich konstanter Einspritzung oder MPP aus und Drehzahlgeregelt?Ja? Dann ist ja gut. :rolleyes:
    Mit Software kann man ohne zweifel ganz tolle Sachen machen. Aber ich glaube du stellst dir das viel zu einfach vor.


    Ich denke nicht, dass ich mir das zu einfach vorstelle, sondern wäre davon ausgegangen, dass das nicht geht, wenn das MPP-Modul fest eingebrannt wäre. Du hast die Vermutung ausgesprochen, dass es geht. Wäre dann natürlich die einfachste und sicherste Lösung.


    MPP-tracking wäre natürlich ideal , per geregelter Abbremsung des Generators das Wirkungsgradoptimum sicherzustellen. Das veträgt sich aber leider nicht mit einer Lambdaregelung und Einspritzpumpen spritzen in der Regel die Einspritzmenge auch drehzahlabhängig ein. Mit common rail müsste es möglich sein.
    Hinzu kommt die Frage, ob das Zeitverhalten passt und sich keine Regelschwingungen aufbauen. Dem kann man aber auf jeden Fall mit kaskadierter Regelanordnung mit schnellem Folgeregler beikommen. Da gäbe es verschiedene Möglichkeiten, welche Regelgröße man für den schnellen Hilfsregler heranzieht.


    Aber, wie gesagt, das MPP stört.



    Nein, beim Lambda 1,2 waren wir noch nicht, das wäre für die Lebensdauer des Motors problematisch. Es würde sich nur beim MPP von selbst einstellen.
    Nacherwärmung wäre auch noch erforderlich, wenn es gelingt, das NOx herauszuwaschen und zu neutralisieren. Eine regelrechte kleine Chemieanlage, wie es im Braunkohlenkraftwerk Niederaußem bereits einmal gebaut und dann wieder abgerissen wurde.


    Trotzdem, ab einer gewissen Anlagengröße wäre es den Aufwand wert.Hier absolut zu aufwendig.


    Zurück zu AC-DC_jonnies Nebenschlussmotor:


    Mit dem Nebenschlussmotor mit gesteuerter Nebenschlusswicklung und gleichzeitig Drehzahlregelung des Motors lässt sich auf jeden Fall die Regelung so anpassen, dass sie sich auch vom MPP-Regler nicht beirren lässt.


    Dazu wäre die Kenntnis der Zeitkonstante des MPP-Reglers wichtig, und so, wie ich es sehe, sind da sehr schnelle und auch sehr langsame auf dem Markt. Mit Verallgemeinerungen wäre ich da vorsichtig. Ein Solarmodul ist jedenfalls beliebig schnell. Auch die Regelung des Nebenschlussfeldes kann man mit Sicherheit als sehr schnell bezeichnen. Ich halte es für kein Problem, eine Feldsteuerung so zu gestalten, dass sie sowohl bei zu niedrigem Generatorstrom, wie auch bei zu hohem, das Nebenfeld schneller zurückfährt, als der MPP-Regler nachzuregeln versucht. Sozusagen eine Übersteuerung des MPP Reglers, dann eben ohne Eingriff in dessen soft- oder hardware. Vor der würde ich eher zurückschrecken.


    Letztere Regelung (Übersteuerung) wäre für mich wahrscheinlich einfach zu verwirklichen. Wie Du das mit der Änderung der MPP-software siehst, bleibt Dir überlassen, Jau.
    Klar, USB-Kabel vom Rasberry an das Solareinspeisegerät anschließen, Knopf drücken und das MPP ist ausgeschaltet, wäre (Konjunktiv II) die eleganteste Lösung.


    Trotzdem, für mich persönlich wäre es hochinteressant, die Fähigkeit der Wirkungsgradmaximierung des Solarreglers zu nutzen und die damit verbundenen negativen Folgen mittels Chemietechnik samt Wiederaufheizen zur Zufriedenheit des Schornis zu korrigieren.

  • Ich bin noch zu dumm dazu, zu zitieren, wie Du, Jau.


    Danke. :cursing: Du bist übrigens der allererste der sich über meine Art zu zitieren beschwert.


    Also tut mir leid, ich kann mich mit dir nicht fachlich unterhalten. Es funktioniert nicht...


    Einmal:

    MPP-tracking wäre natürlich ideal


    Und dann:

    Aber, wie gesagt, das MPP stört.


    Ja was denn jetzt?


    Mir kommt es fast so vor das du ein Problem damit hast deine Gedanken niederzuschreiben oder noch schlimmer: Es sind die Gedanken selbst die wie ein Flummi ständig die Richtung wechseln.


    Noch ein Beispiel?

    Nahe dem Gefrierpunkt werden höhere NOx ausgewaschen, vollständig. [...] Vorher muss NO noch zu NO2o xydiert werden, das ist überhaupt kein Problem.


    Und nur ein paar Beiträge später:

    Trotzdem, ab einer gewissen Anlagengröße wäre es den Aufwand wert.Hier absolut zu aufwendig.


    Hü oder Hott?


    Ich denke nicht, dass ich mir das zu einfach vorstelle


    Meinste? Dann kommt im gleichen Beitrag wieder sowas:

    Klar, USB-Kabel vom Rasberry an das Solareinspeisegerät anschließen, Knopf drücken und das MPP ist ausgeschaltet, wäre (Konjunktiv II) die eleganteste Lösung.


    Ja toll, Konjunktiv.
    Das ist kein "wäre" sondern reine Träumerei - ich kanns dir gern im Detail erklären warum das nix wird...



    mfg JAU

  • Du solltest eigentlich bemerkt haben, dass mir das Zitieren misslungen ist, nicht Dir.


    Hü und Hott sagst Du, je nachdem, ob es nun möglich ist, per software das MPP abzuschalten. was denn nun, hü oder hott? Nur Du weißt das vielleicht?
    Eine Frage stellt man nicht, wenn die Alternative zwischen hü und hott nicht besteht.


    Mit kaltem Wasser kann man tatsächlich NOx, außer NO, effektiv binden, aber da gehören noch etliche andere Arbeitsschritte zu, die bei einer 1kW-Anlage nicht lohnen, bei einer 100kW - Anlage aber sehr wohl.
    Mit anderen Worten, es kommt darauf an, ob es sich um eine hü- oder eine hott-Anlage handelt.


    Du sollst uns jetzt auch allen nicht groß und breit erklären, warum Du die Umprogrammierung des Solarwandlers mittels Deiner Raspelbeere nicht schaffst, sondern es genügt ein hü!, die Mitteilung, dass es doch nicht geht.

  • Du solltest eigentlich bemerkt haben, dass mir das Zitieren misslungen ist, nicht Dir.


    Normal entstehen Missverständnisse aufgrund fehlender Interpunktion. In dem Fall waren es 2 Kommas zuviel. 8)


    Hü und Hott sagst Du, je nachdem, ob es nun möglich ist, per software das MPP abzuschalten. was denn nun, hü oder hott? Nur Du weißt das vielleicht?


    Es gibt Anzeichen dafür das es bei einem SMA geht. Wissen tu ich es auch nicht.


    Die Alternative ist in meinem Augen das MPP über die Generatorregelung auszutricksen. Das ist aber auch nicht allein auf meinen Mist gewachsen sondern eine Idee die im Forum entstanden ist. Den entsprechenden Thread habe ich verlinkt.


    die bei einer 1kW-Anlage nicht lohnen, bei einer 100kW - Anlage aber sehr wohl.


    Hier geht es weder um eine 1 noch um eine 100kW Anlage. Verfasse deine Beiträge bitte passend zum Thema.


    Du sollst uns jetzt auch allen nicht groß und breit erklären, warum Du die Umprogrammierung des Solarwandlers mittels Deiner Raspelbeere nicht schaffst, sondern es genügt ein hü!, die Mitteilung, dass es doch nicht geht.


    Da legst du mir was in Mund was ich nie gesagt habe. Du bist hier mit dem Raspberry dahergekommen.


    Das Thema in dem ich den Minicomputer vorgeschlagen habe hat mit MPP nicht das geringste zu tun!
    Zwischen Volkszähler und WR gibts nichtmal eine Datenverbindung...



    mfg JAU

  • Nein, keine zwei Kommata, ich kann nicht, wie Du, zitieren.


    "Die Alternative ist in meinem Augen das MPP über die Generatorregelung auszutricksen. Das ist aber auch nicht allein auf meinen Mist gewachsen sondern eine Idee die im Forum entstanden ist. Den entsprechenden Thread habe ich verlinkt."


    Du sprachst auch an, dass man evtl etwas mit einer Softwareänderung machen kann, per Schnittstelle. Man spricht dann meist von firmware. Ich hatte das eigentlich ausgeklammert.


    Die Ideedes Austricksens ist nicht im Forum entstanden, sondern ich halte das Zeitverhalten der verschiedenen Regelstrecken für problematisch und habe darauf hingewiesen, dass es schwierig, aber nicht unmöglich ist, trotzdem eine stabile Regelung hinzubekommen.
    Ob Du das Trickserei nennst, nein Zauberei ist das nicht, aber schwierig.