Ecopower 1.0: Heizwasser nachfüllen?

  • Klar kommn die Ionen vom Salz.
    Zum Trinken: die Menge macht´s. Regelmäßig getrunken über lange Zeit kann auf Grund des Elektrolytverlustes schaden. Wobei es dann noch darauf aunkommt, wie die übrige Ernährung aussieht.
    Aber ich möchte nochmal zum Ausgangspunkt der Frage von Ecojo kommen. Wie groß schätzt du denn den Wasserverlust in deiner Anlage? Wenn entsprechend große Druckausgleichsbehälter eingebunden ist, muss dieser schon beachtlich sein, um ein Problem für den Betrieb der Anlage darzustellen. Wenn Umbauarbeiten ausgeführt werden mit größeren Wasserverlusten ist das natürlich eine andere Situation. Dann hilft wirklich nur befüllen. Da ich auch am ständig am Basteln bin und ich auch keine Lust habe, jedesmal einen Installateur zum befüllen zu holen, habe ich mich auch mit dieser Frage beschäft. Wenn man so eine automatische Nachfüllstation nimmt, dann sollte diese nach meinen Recherchen einen Leckagewarner haben. Dann muss nur noch die Kartusche in gewissen Intervallen getauscht werden. Das kannst du auch selber machen. Ob das aber einem den Preis von 1000€ wert ist? Wenn du in der Lage bist, das entsprechende Wasser selbst einzufüllen, bekommst du für den Preis einige Kubikmeter!


    Viele Grüße


    Thomas

  • .....das ist genau was ich meine. Nur zum Nachfüllen 1000Euronen für eine komplette Wasserentsazungsanlage auszugeben ist doch mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Herumbasteln tue ich nicht, es geht also wirklich nur um das Nachfüllen.
    Mir schwebt da immer noch der Kanister mit VE Wasser (wo ich den auch immer her bekomme) vor, natürlich versiegelt, den ich dann bei Bedarf öffne und mit einer Handpumpe das Zeug in die Anlage bringe. Sollte da sonst noch keiner drauf gekommen sein.....?


    ....aber welche Pumpe nimmt man da?


    Ecojo

  • Destilliertes Wasser ist aggressiv, gegenüber Kunststoffen und Metall, das stimmt. Also etwas mieses Leitungswasser drinlassen, das puffert schädliche pH-Umschläge und aggressive Weichheit weg. Aber, bitte weit unter 100µSiemens bleiben (Ohmmeter, Eintauschen der beiden Prüfspitzen, Vergleichsmessung machen, gleiche Temperatur, Werte vom Wasserwerk, verdünnen mit aqua dest.)


    Am billigsten ist Wasser aus Bonn-Röttgen und aus dem Nordschwarzwald oder anderswo. Aber es gibt auch Wäschetrockner, die mit Luft kondensieren. Da laufen wöchentlich ganz schöne Mengen destilliertes Wasser heraus, das für alle Fälle reicht. Natürlich die Flusen entfernen.Wer den nicht hat, Wäschereien, die Hälfte hat passende Maschinen mit kubikmeterweisem Abfall=wertvoller Anfall.
    Einfüllen: Wenn es große Mengen sind, fehlt Wasser, dann kann man drucklos von oben einfüllen, den Rest zur Füllung des Ausdehnungsgefäßes: Leitungswasser. Wem das zu viel Kalk und Salz ist, füllt 1" PE-Schlauch mit Aqu dest und spült mit Leitungswasser in die Anlage. 2 Meter 1" Schlauch kosten unter 2 Euro Euro und speichern 1 Liter. 1/2" Gartenschlauch von 20 Metern Länge: 2 Liter, 3/4": das 2,5 fache.


    Noch eine Anmerkung: Enthärtungsanlagen in Geschirrspülern enthärten zwar, aber nur die vorübergehende, aalso Kalk-Härte, die permannete, also der Salzgehalt steigt an, ca verdoppelte Leitfähigkeit. Ganz falsch.


    Ich kämpfe gerade mit extrem derbem Schlamm in Koln, magnetisch. Löst sich beim Spülen mit Frischwasser, kg weise in Flocken und rotbrauner Rostverfärbung. 2 km ältere, blaue Polythermrohre.
    Vaillant verlangt von uns Systemtrennung und Weichwasser, das glaube ich denen nur allzugerne, nachdem ich diese Bescherung gesehen habe.
    Zunächst dachten wir auch an Weihwasser vom Dom, aber diese Hoffnung hat uns inzwischen verlassen. Wir sind vielleicht nur nicht fest genug im Glauben. Protestantische Anlage.
    Ach so, das Grundwasser (Rheinnähe) hat nur die halbe Gesamthärte = halbe Zahl an µSiemens, trotzdem mit 180 zu hoch. Außerdem aggressivere Zusammensetzung, halt Rhein = unrein.

    http://www.spiegel.de/wirtscha…t-aussehen-a-1017164.html


    Dieser Artikel im Spiegel sollte für uns alle interessant sein.
    Es geht nicht an, dass wir uns mit den bestehenden Zuständen und Gesetzen zufrieden geben.
    Wir sollten nicht anpassen, sondern ändern.

    Einmal editiert, zuletzt von bernd schlueter () aus folgendem Grund: Da Ihr die Rechtschreibefehler, die Ihr findet, doch nicht behaltet, habe ich sie zum Teil wenigstens, korrigiert.

  • Die gibt es preiswert in der Badebucht und Baumarkt. Ja, die sollte man schon haben, auch für den Garten, falls ein Brunnen vorhanden ist.
    Oberflächliches Grundwasser ist heute meist etwas sauer, wie man aus dem meist zu hohen EisenII-Oxydgehalt erkennt. Für die Heizung aber meist unschädlich, greift aber einen Wärmepumpentauscher an und lässt Brunnen verockern (brauner Belag im Gartenschlauch und in Behältern).
    Das demineralisierte Wasser soll immer noch etwas pH-Puffer enthalten: Hydrogencarbonat wirkt so. Also, nicht pures VE- oder destilliertes Wasser.

  • Frage die doch bitte mal an. Es gibt Ionen, die ausgesprochen erwünscht sind.
    Falls Vaillant da nicht bewandert ist, es gibt Metall-Institute, die sich ausgiebig mit Korrosion beschäftigen, so Wieland und einige Institute in Düsseldorf. Auch bei Wärmepumpenherstellern hat sich einiges herumgesprochen. Leichte Alkalität gehört dazu.


    Ich halte das für eine extrem wichtige Angelegenheit, die kaum beachtet wurde. jetzt werde ich erst einmal meine Signatur verkleinern. Ist ja schrecklich groß geraten.

  • ...also bez. der Anforderungen an das Wasser werde ich mich nochmal genau Informieren. Am Montag ist Vaillant bei mir, da werde ich das nochmal klären.


    Ecojo

    Hallo Leute,
    bei mir ist jetzt alles i.O., der Wartungsvertrag kann kommen. Bez. Anforderungen an das Wasser gibt es allerdings nichts Neues.


    Härte <0,11dh
    Leitfähigkeit <1500myS mit Magnetitabscheider, <100 ohne
    PH 8,3-9,5


    Woher ein solches Wasser kommt und wie das in die Anlage kommt ist Vaillant egal. Somit ist jetzt klar, dass mein Heizi mir hier ein Kuckucksei ins Nest gelegt hat. Er hat einen normalen Systemtrenner CA mit Wasserschlauch in die Anlage eingebaut. Wenn ich das Ding jetzt benutze habe ich mein Wasser versaut, weil es nicht den o.A. Anforderungen entspricht ! Nach meiner Meinung hätte es nur zwei Möglichkeiten gegeben. Entweder gleich eine entsprechende Enthärteeinheit gleich mit vorsehen, oder erst überhaupt keine Nachfüllvorrichtung einbauen. So habe ich einen Systemtrenner gekauft, den ich nicht verwenden kann.



    Gruß Ecojo

  • Falls es dich tröstet Ecojo, mein Heizi hat mir auch VE Wasser eingefüllt, hat sich aber noch nicht einmal die Mühe gemacht, einen Systemtrenner einzubauen. Von der DIN hat er vermutlich auch nichts gewußt.


    Gruß,


    Thomas

  • Wasserhärte: es gibt in der Bucht Wasserfilter bzw. Ionenaustauscher Kartuschen zum Leitungseinbau
    Leitwert + PH: Frag mal bei deinem Wasserversorger an, sollte die Werte veröffentlichen


    Der Ionenaustauscher filtert übrigens nicht den Kalk aus dem Wasser sondern ersetzt die vorhanden Kalzium-bzw Magnesiumionen durch Natriumionen.
    wodurch die Bildung von Kalkablagerungen vermieden wird.


    VE- Wasser hat nur noch sehr wenige Ionen und kommt damit nicht auf den geforderten PH-Wert, ähnlich destiliertem Wasser.