BHKW für 3 Häuser

  • Hallo Zusammen,


    Ich bin seit ca. 1 Monat Mitglied bei Euch (Hr. Reger gab mir den Tipp), bin 28 Jahre alt und komme aus Herzogenaurach.


    Ich plane seit längeren unsere in die Jahre gekommene Heizung durch ein BHKW zu ersetzen.
    Unsere beiden nächsten Nachbarn sind Familienangehörige ich frage mich ob es machbar und sinnvoll wäre ein
    gemeinsames BHKW für alle drei Häuser zu nutzen.
    Es tauchen aber immer wieder Fragen und Probleme auf mit denen man im Vorfeld nicht rechnet und deshalb komm
    ich auch nur schleppend mit der Planung voran.
    Seit ich hier angemeldet bin konnte ich schon einige Informationen sammeln, großes Lob an Alle :thumbsup:
    aber es sind immer noch viele Fragen offen.


    Hydraulisch weiß ich auch schon wie ich das alles umsetzen will, aber mit dem rechtlichen Teil komm ich nicht weiter.


    Aber erstmal zu den Verbrauchsdaten:



    Jährlicher Stromverbrauch:


    Haus 1: 11000 KWh für 3 Personen zu viel, aber wir besitzen eine Werkstatt mit Kompressor, Hebebühne, Drehmaschine
    usw. (Privat/Hobby)
    Haus 2: 10000 KWh
    Haus 3: 7000 KWh
    Gesamt: 28000 KWh (+ geschätzte 7500kwh für Speicherheizstab versorgt durch das BHKW in den Wintermonaten)



    Jährlicher Brennstoffverbrauch:


    Haus1: 4500 Liter
    Haus2: 5000 Liter
    Haus3: 4500 Liter
    Gesamt: 14000 Liter



    Haus1:



    Derzeitige Heizung


    Energieträger der Heizung: Heizöl


    Alter und Typ der der Heiztechnik: 30 Jahre, Gelbrenner/Gebläsebrenner



    Art der Warmwasserbereitung: 300 Liter WW-Speicher, ein DHL ca. 19KWh



    Pufferspeicher,Solarthermie: nicht Vorhanden



    Temperaturen der Heizkreise: alle Heizkreise sind nach der Ausentemp geführt und mit Mischermotor
    Hzk1: 33-45 °C FBH
    Hzk2: 33-45 °C FBH
    Hzk3: 40-60 °C HK


    Hydraulischer Abgleich: in Arbeit



    Art der Heizkörper: 5x Plattenheizkörper (davon werden effektiv nur 2 genutzt) Zusätzlich überall FBH


    Immobilie und Rahmendaten



    Beheizte Fläche, Anzahl Bewohner: ca.250m³ auf 3 Etagen, 3 Bewohner


    Art und Baujahr der Immobilie: Massivhaus 1983


    Erfolgte Modernisierungen:



    Dachstuhl gedämmt, Balkongeländer entfernt und Durch Fensterfront ersetzt, alter Heizkreisverteiler wurde entfernt und gegen geregelte
    Heizkreise ausgetauscht (seit ca.1 Monat)


    Weitere geplante Modernisierungen:


    Fenster werden größtenteils erneuert, Kältebrücken im


    Dachbereich, an Balkon (Betondecke) und weitere stellen am Haus werden gedämmt
    (Wärmebildkamera zeigt die Schwachstellen gut auf ;) ), FBH-Verteiler werden
    erneuert und mit Stellmotoren ausgestattet (Raumtemperaturgeführt), Der
    WW-Speicher wird durch ein WW-Trinkwasserstation ersetzt


    Zweiter Abgasstrang für BHKW frei: ja


    Zusammenschluss von Nachbarhäusern: Ja




    Haus2:


    Derzeitige Heizung


    Energieträger der Heizung: Heizöl



    Alter und Typ der der Heiztechnik: 12 Jahre, Holzkessel mit integriertem Gelbrenner/Gebläsebrenner-> da meine Großeltern schon 84 Jahre
    alt sind und meine Tante Gesundheitlich nicht in der Lage ist Brennholz aus unserm kleinen Wald zu schlagen, wird nur mit Öl geheizt (der Kessel


    hat eine Brennkammer für beide Brennstoffe)


    Art der Warmwasserbereitung: 800 Liter WW-Speicher


    Pufferspeicher, Solarthermie: Solar zur WW-Aufbereitung,
    Pufferspeicher 1000Ltr


    Temperaturen der Heizkreise: 1Heizkreis mit Mischermotor, der nach der Ausentemp. geführt ist. 35-65 °C


    Hydraulischer Abgleich: nein


    Art der Heizkörper: Plattenheizkörper mit TH-Kopf



    Immobilie und Rahmendaten


    Beheizte Fläche, Anzahl Bewohner: ca.220m³ auf 3 Etagen, 7 Bewohner, davon sind 2 Personen zur Miete


    Art und Baujahr der Immobilie: Massivhaus ca. 1976


    Erfolgte Modernisierungen: Dachstuhl gedämmt, Fenster wurden komplett ausgetauscht, Innenwände mit 3cm Styropor + Gibskartonplatten


    Weitere geplante Modernisierungen: Evtl Heizungsunterstützung durch Solar, Jetzige Regelung durch eine UVR 1611 ersetzen (die aktuelle Regelung macht ihre Arbeit unzuverlässig z.B. Mischermotor musste demontiert werden), Dachstuhl soll nach neuen Standart isoliert werden


    Zweiter Abgasstrang für BHKW frei: ja


    Zusammenschluss von Nachbarhäusern: Ja




    Haus3:


    Derzeitige Heizung


    Energieträger der Heizung: Heizöl



    Alter und Typ der der Heiztechnik: 8 Jahre, Blaubrenner G115 Buderus


    Art der Warmwasserbereitung: 160 Liter WW-Speicher


    Pufferspeicher, Solarthermie: Nein


    Temperaturen der Heizkreise: 1Heizkreis Ausentemperaturgeführter Kessel


    Hydraulischer Abgleich: nein


    Art der Heizkörper: Plattenheizkörper mit TH-Kopf


    Immobilie und Rahmendaten


    Beheizte Fläche, Anzahl Bewohner: ca.150m³ auf 2 Etagen, 3 Bewohner


    Art und Baujahr der Immobilie: Fertighaus ca. 1975


    Erfolgte Modernisierungen: Dachstuhl gedämmt,


    Weitere geplante Modernisierungen: nein


    Zweiter Abgasstrang für BHKW frei: Nein


    Zusammenschluss von Nachbarhäusern: Ja


    Es Handelt sich um 3 Häuser, die alle durch Privatgrund verbunden sind. Haus1 liegt ca. 55m von Haus2 entfernt. H2 zu H3 hat auch ca. 55m zueinander. H1 und H3 sind ca.25m voneinander getrennt. Für das BHKW würde ein „Heizraum“ auf den Grund von Haus 1 gebaut werden.


    Versorgen soll das ganze ein BHKW von Dagego und zwar das BSM 11/19 (Inselbetrieb, Wassergekühlten Generator und Strom-/Wärmegeführt) mit Unterstützung von Speicherheizstäben (ca. 6,5kw) in den Wintertagen. Zusätzlich würde ich, wenn der Wärmebedarf zu groß werden würde, die Heizung von H3 zuschalten.


    Die Installation der Heizungsanlage und die Wartung des BHKW´s würden wir selber machen (Ich bin Heizungsbauer und der eine Bruder KFZ-Monteur, der andere Programmierer)



    Zwecks Stromzusammenschluss der 3 Häuser hab ich in ca. 2 Wochen einen Termin mit meinen EVU (ein Stromanschluss für alle 3 Häuser).



    Soweit die Fakten und Planung bis jetzt.



    Nun zu meinen Fragen:


    - Auch bin ich mir nicht sicher ob ich bei meinem EVU Vermiedene Netz-Nutzungsentgelte bekomme?


    - Wenn ich das richtig gelesen habe, kann ich die EEG-Umlage umgehen, indem meine Verwandtschaft aus Haus 2+3 mir ihr Heizöl zur Verbrennung
    geben. Quasi ihr gekauftes Öl in meinen Tank füllen lassen?


    - Ich hab jetzt immer öfter hier im Forum gelesen, dass der Stromüerschüss verheizt wird. Macht ihr das aus Protest gegen die EVU´s oder weil der BHKW betrieb mit der schwachen Vergütung sich nicht mehr rechnet?


    - Welches BHKW könntet ihr mir alternativ zu dem BSM 11/19 von Dagego empfehlen? (Inselbetrieb, Wassergekühlten Generator und Strom-/Wärmegeführt sollten dabei sein)


    - Ist das ausgewählte BHKW zu klein oder zu groß kalkuliert(Hier würden mich eure Erfahrungen interessieren)


    - Bei den Mieter in Haus 2 komm ich an der EEG-Umlage nicht vorbei oder?



    Danke Euch schon mal vielmals im Voraus.




    Gruß WeCh

  • Hallo,
    kannst du auf Erdgas oder Flüssiggas umstellen?
    Ich denke deine Anlage sollte elektrisch 3-4 kw Leistung haben damit der Strom auch selber genuzt werden kann.
    Die Leitungen dürfen nur über Privatkrund laufen nicht über die Straße. Sonst alle Abgaben.
    So viel für das erste.
    Gruß
    Pfleger

  • Warum eigentlich nicht über die Straße.
    Ich bin mindestens 4 x unter der Gemeinde und Kreisstraße durch.
    Gruß Matzi


    Hi,


    wo kein Kläger, da kein Richter! aber Vorsicht!
    Der Grund warum das Queren öffentlicher Strassen nicht so "ohne" ist, sind die anderen Leitungen unter den Strassen.
    In der Regel gibts Karten mit allen verlegten Leitungen die auf aktuellem Stand sein sollten. Wer da ohne Genehmigung was dazu legt, könnte irgendwann Ärger bekommen.


    Grüße AxelF

    Wikipedia: ICH WEISS ALLES!


    Google: ICH HABE ALLES!


    Internet: OHNE MICH GEHT NICHTS!


    Strom: ACH WIRKLICH ???!!!

  • Hallo,


    Pleger: kannst du auf Erdgas oder Flüssiggas umstellen?


    Ich komm aus einem kleinen Dorf das zu Herzogenaurach gehört, und dort gibt es leider kein Erdgas
    Ich hab mal Heizöl mit Flüssiggas pro KWh verglichen und hab festgestellt, dass das Heizöl um 1cent/L günstiger ist (65 cent/L Flüssiggas, 90 cent/L Heizöl). Öltanks wären schon vorhanden. Mein Vater hätte gern einen Motor, in den zur Not auch andere Flüssigkeiten verbrennt werden könnten.


    Pfleger: Ich denke deine Anlage sollte elektrisch 3-4 kw Leistung haben damit der Strom auch selber genuzt werden kann.


    3-4 KW elektrisch wären ca. 8 KW thermisch. Dadurch hätte das BHKW wiederum sehr viel Betriebsstunden und bräuchte einen Spitzlastkessel. Normal sollen es ja min. 5000 sein, aber In der Wirtschaftlichkeitsberechnung, die mir gemacht worden ist, sind es ca. 2500 Betriebsstunden. Das BHKW würde hauptsächlich am tag laufen. Macht das sinn?


    Pfleger: Die Leitungen dürfen nur über Privatkrund laufen nicht über die Straße. Sonst alle Abgaben.


    Steht zwar in meinen evtl zu laaaaaangen text ;) Aber ich muss keine Straße kreuzen


    Danke für die ersten gedankenanstöße :)


    Gruß
    WeCh

  • Hallo Wech
    auf grund deines Stromverbrauchs von 28 000 kWh im Jahr. Wird im durchschnitt 28000/ca. 8760h =3,2 kW Leistung in der Std benötigt.
    Das Geld wird mit den Eigenverbrauch gemacht. 28Cent je kwh gegen 4-6 Cent je kWh einnahmen von der Strombörse. KWK-Zuschuß von 5,41Cent nicht berechnet.
    Ein Strommoduliertes Gerät könnte höher dementioniert werden. (Wenn Wärme benötigt wird.)


    Bei einer zu hoch dementionierten Anlage wird zu viel Strom an die Strombörse verkauft. Bei einen Ölpreis von 9 Cent je kWh kommen verluste ein.
    Ein Spitzenlastkessel wird benötigt.


    Matzi:

    Warum eigentlich nicht über die Straße.


    Ich bin mindestens 4 x unter der Gemeinde und Kreisstraße durch.


    Gruß Matzi

    Müßen deine Kunden EEG-Zulage bezahlen?


    Gruß
    Pfleger

  • Moin

    Heizöl um 1cent/L günstiger

    das legst Du bei der Wartung wieder drauf.

    Zitat

    Dadurch hätte das BHKW wiederum sehr viel Betriebsstunden und bräuchte einen Spitzlastkessel.

    Ohne SLK gets sowieso nicht


    mfg

  • Hallo/Moin,


    Also lege ich das BHKW nach dem Strombedarf aus und den Rest an Wärmebedarf muss ich Nachheizen?



    Ein Strommoduliertes Gerät könnte höher dementioniert werden. (Wenn Wärme benötigt wird.)


    Das BHKW von Dagego soll ja von 5%-100% in 5% Schritten modulieren können. Aber wie du schon schreibst würde ich dann im winter zu viel Strom produzieren.



    Moin

    das legst Du bei der Wartung wieder drauf.


    Auch wenn ich die Wartungen selber durchführe? Was würde ein Flüssiggastank kosten? Finde keine im I-net



    Ohne SLK gets sowieso nicht



    Ein Spitzenlastkessel wird benötigt.




    Ok, wenn das so ist, ändert sich vieles an meiner Planung.



    Wenn ich jetzt ein BHKW mit 3-4 KW elek. mit ca.7-8 KW thermisch nehmen würde, Würde das ja für mich (Haus 1) im Winter ausreichen.
    Dann müsste/könnte ich für Haus 2+3 die bestehende Heizung ansteuern. Oder gibt das rechtliche Probleme?


    Danke Euch 2 :thumbsup:


    Gruß
    WeCh

  • Was würde ein Flüssiggastank kosten? Finde keine im I-net

    kugl einfach Scharr-Flüssiggas und red mit denen wg. Tank und Gaspreis. Die sind auch in Nürnberg und haben da auch speziell was für BHKW mit Förderung u.s.w

    Die dezentrale KWK ist keine Brücke - sie ist die Lösung :thumbsup:


    und der Spenden-Button für unser Forum ist auf der Portal-Seite rechts :!:

  • Hallo Wech,


    dann geb ich meinen Senf auch noch dazu:


    Diese Inselbetrieb-Sache klingt ja recht interessant, ist aber in der Praxis nicht ganz unproblematisch.
    Gerade wenn alle 3 Häuser bei Stromausfall versorgt werden sollen, dürfte es kaum möglich sein, das Inselnetz stabil zu halten.
    Du müsstest ein separates Leitungsnetz für Notstrombetrieb installieren, welches nur bestimmte Stromverbraucher anbindet um eine Überlastung auszuschließen.


    Die vorhandene Heizung in Haus 2, den Öl - Holz Kombikessel, finde ich ja als SLK nicht schlecht! Es kann ja nie schaden, wenn ein zweiter Energieträger (hier Holz) eingesetzt werden kann!
    ....überhaupt, habe ich das richtig verstanden, es soll ein extra Raum errichtet werden, der das BHKW beherbergt??? da ließe sich doch ein dicker Pufferspeicher unterbringen, an den das BHKW, eine thermische Solaranlage, der Holzkessel, vielleicht auch mal ne Pelletsheizung, einbinden lässt, ..... jenachdem wie sich die gesamte Energiesituation in den nächsten Jahren entwickelt.


    Grüße AxelF

    Wikipedia: ICH WEISS ALLES!


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    Strom: ACH WIRKLICH ???!!!

  • Hallo BHKW-Freunde,
    zunächst möchte ich dagegen aussprechen, nur aus Gründen der Wartungskosten gegen ein Heizölbhkw zu argumentieren. Das kann man so schlicht nicht stehen lassen. Das Wartungsinterval ist zwar etwas kürzer, was sich aber durch Eigenleistung problemlos kompensieren läst. Der Dieselmotor hat ja auch, durch seinen besseren Wirkungsgrad, seinen Siegeszug im LKW- und auch im PKW-Bereich nicht umsonst angetreten. Speziell im Teillastbereich bleibt der Wirkungsgrad relativ stabil. Ich würde, bei dem Objekt, auch einen Senertec Dachs HR 5,3 nehmen, da er leistungsmäßig recht gut passt und auch eine lange Betriebsdauer verspricht. Wie ich selbst getestet habe, lässt er sich auch in der Leistung auf 3,5 kW drosseln ohne bei der Stromkennzahl groß nachzulassen. Von der Einbindung her kann ich mich AxelF voll innhaltlich anschließen. Wie schon früher, von mir im Forum berichtet, lassen sich die Wartungskosten auf max. 150 € pro Interval (Jahr) begrenzen.
    Wenn man eine solche Sanierung plant, die ja auf die nächsten 20 Jahre zielt, sollte man die folgenden drei Aspekte berücksichtigen: Heizung, Stromversorgung und Mobilität.

    Viele Grüße

    Hololoy


    Senertec Dachs HR 5,3 kW (2004), PV 1: 10 kWp (2008), PV 2: 5 kWp (2009), PV 3: 3,75 kWp mit Eigenstromnutzung (2013), PV 4: 7,5 kWp mit Eigenstromnutzung (2015), Speicherakku stationär: 24V, 10kWh brutto (2010), Zero SR: 13 kWh (mobiler Speicher, 2016), Opel Ampera: 16 kWh (mobiler Speicher mit Wärmeerzeuger, 2013)

  • hallo Wech,
    Herzogenaurach und Treuchtlingen ist ja nicht weit entfernt.
    Gerne kannst Du mal meine Anlage im Betrieb kennenlernen.
    siehe mein Profil.
    fränkische Grüße
    Erwin

    Pv seit 2000-8.67 kwp--.-therm.E.= Hackschnitzel 42%x Miscanthus 16% x Bhkw 24% x Scheitholz 8% x WW.WP 6%. x H.Öl 3%xSoTh.1%
    Pv seit 2007- 7,64 kwp
    .
    Pv seit 2014 -8,16 kwp mit Elektrospeicher 11,6 kwh 3 phas.
    Bhkw eco 3.0


  • So, dann melden wir uns auch mal kurz zu Wort.


    @ Wech: Bitte setzen Sie sich doch einfach mal mit uns in Verbindung. Gerne
    erstellen wir eine Wirtschaftlichkeitsberechnung mit allen verschiedenen
    Möglichkeiten. Als regionaler BHKW-Hersteller können wir sicherlich auch mit
    günstigen Wartungskosten Punkten ;) Das BHKW komplett am Strombedarf auszulegen
    geht meiner Ansicht nach einen Schritt zu weit. Sicherlich ist es
    Unwirtschaftlich den produzierten Strom komplett ins Netz ein zu speisen. Bis
    zu einem gewissen Grad fährt man allerdings durch eine teilweise Nutzung des
    Stroms immer noch günstiger als mit einem Gas- oder Ölbrenner. Dies muss
    einfach mal im Detail durch gespielt/gerechnet werden.




    @ hololy: Heizöl BHKW haben immer einen höheren Kostenanteil für die Wartung.
    Das ist einfach den kürzeren Wartungsintervallen geschuldet. Bei einem
    Gas-Motor habe ich ein 3 mal längeres Wartungsintervall. Wenn ich da durch
    Eigenleistung die Wartungskosten auf 150€/Wartung reduziere dann spar ich mir
    hier ganz schnell mal 300€/Jahr. Durch relativ gleiche Bezugspreise und eine
    sauberere Verbrennung im Gas-Motor tendiere ich hier grundsätzlich zum
    Gas-BHKW.


    Den besseren Wirkungsgrad kann man so leider auch nicht stehen lassen. Wir
    konnten bei unseren neuen smartblock-Serie den elektrischen Wirkungsgrad stark
    nach oben treiben. Durch den integrierten Brennwert-Wärmetauscher kann der
    thermische Wirkungsgrad nochmals optimiert werden. (Basis der Motoren ist ein
    standfester Dieselmotor)
    In der Signatur sind unsere Kontaktdaten zu finden. Entweder den vorangehenden Text (Objektbeschreibung) per Email zu schicken oder einfach hier im Forum uns Ihre Kontaktdaten zukommen lassen.
    MfG Florian Lutz

  • Hallo Wech,
    das mit den Modulieren habe ich überlesen. " Normale KWK-Anlagen" können erst ab viel höhere Werten Modulieren.
    Also doch deine Anlage Stromgeführt. Elegannte Lösung wäre für den Spitzenlastkessel Perlitz oder Holzhechsel von Maschienenring hergestellt verwenden.
    Ich rechne mit einer ca. 70kW Spitzenlastkessel.


    KW-Energie hat auch gute BHKWs vielleicht können diese auch gut weiter helfen.


    Gruß
    Pfleger