Erfahrungen mit dem Viessmann Vitotwin 300-W

  • UPDATE


    Freitag 22.05.20:


    Es wird folgende Fehlermeldung angezeigt:


    "269: Kalib’fehl Luftuml’ventil"


    Laut Serviceanleitung sind Stirling und Zusatzbrenner damit blockiert, Heizung stellt also auch kein Warmwasser mehr zur Verfügung.


    Jetzt dachte ich schon, die Kiste hat tatsächlich die Kurve gekriegt und läuft - so kann man sich täuschen.


    Behebung gemäß Anleitung wäre der Tausch des Getriebemotors bzw. wenn das nicht hilft, anscheinend noch den Leitungsbaum X205. Was kann eigentlich an einem Leitungsbaum verschleissen?


    Luftverteilerventil, Getriebemotor wurden bereits im Februar 2017 auf Kulanz getauscht. Nach 3 Jahren sind diese neuen Teile also auch schon wieder tot? Kaum zu glauben.


    Der Fehler ist doch sicherlich bei jemandem von Euch auch schon aufgetreten - kann man den z.B. erst mal löschen und abwarten, ob er nochmal kommt? Oder sollte ich gleich den Heizungsbauer anrufen?


    Danke,


    Gruß Elwood

  • Moin Elwood,


    einfach löschen und Neustart hat bei Fehlern am Luftverteilerventil jedenfalls bei uns noch nie geklappt. Es spricht aber m.E. nichts dagegen es zu versuchen: Vermutlich ist die Ursache für diesen Fehler auch hier wieder ein schwergängiges Luftverteilerventil. Kaputter als jetzt schon kannst Du ein schwergängiges LVV oder einen angeschlagenen Getriebemotor dadurch auch nicht machen. Ich fürchte aber, dass der Fehler – sofern es wider Erwarten danach erstmal wieder geht – sich in kürzer werdenden Intervallen wiederholt bzw. dann als Fehler 268 hochkommt.

    Behebung gemäß Anleitung wäre der Tausch des Getriebemotors bzw. wenn das nicht hilft, anscheinend noch den Leitungsbaum X205. Was kann eigentlich an einem Leitungsbaum verschleissen?

    An Deiner Stelle würde ich nicht nur den Getriebemotor sondern das komplette Luftverteilerventil einschl. Motor austauschen, und dafür den Leitungsbaum in Ruhe lassen (außer er würde irgendwelche sichtbaren Schäden aufweisen). Theoretisch ist es natürlich möglich, dass nur ein Kontakt korrodiert ist, aber ich halte das eher für unwahrscheinlich.


    Wenn der Viessmann-Kundendienst nicht schnell reagiert, kann auch ein fitter Heizungsbauer den Austausch des LVV (nach Viessmann-Einbauanleitung) vornehmen. Bei uns hat das 2018 geklappt, das letzte vom Heizungsbauer eingebaute LVV hat jedenfalls jetzt schon länger gehalten als seine drei vom Viessmann-KD eingebauten Vorgänger.


    Übrigens erkennt man die neuen (hoffentlich länger haltenden) Luftverteilerventile daran, dass der Motor oben am Ventil von einer Art schwarzem Kunststoffkissen oder -bezug geschützt ist. Was das für einen Zweck hat weiß ich auch nicht, aber was immer es ist, es scheint zu funktionieren.


    Gruß, Sailor

    Viessmann Vitotwin 300-W (1 kWel, 6 kWth) seit 2012

    PV-Anlage 8,45 kWp (65 x Solarworld SW 130poly Ost/Süd/West, SMA 5000 TL und 3000) seit 2010

    Solarthermie 14 qm Flachkollektoren seit 2004 (Vorgänger 8 qm 1979-2003)

  • Salut Sailor,


    danke für Deinen Beitrag - eigentlich habe ich das schon befürchtet, dass mit Reset nichts zu machen ist.


    Heimatland - wenn du seit 2012 den Brummkreisel im Keller hast, dann wären das ja wenn ich richtig gezählt habe 4 tote und ein lebendes LVV - also bisher sozusagen alle 2 Jahre ein neues...


    Darf ich mal ganz ungeniert fragen, was der geneigte Vitotwin Besitzer für solch ein Stück Plastik mit etwas Lametta investieren darf - momentan habe ich ja mal wieder einen Totalschaden im Keller: Keine Heizung, kein Warmwasser. Mir bleibt somit gar nichts anderes übrig, als den Gelbeutel aufzumachen.


    Unglücklich an der Sache ist, dass ich anscheinend was kaufen muss, was vielleicht etwas länger hält. Das weiß anscheinend nur keiner. Das Ding, wenn es kaputt ist, hat jetzt knapp über drei Jahre seinen Dienst getan.


    Solche Totalversager sind eigentlich nicht akzeptabel, schon gar nicht, wenn es keine dauerhafte Lösung gibt. Der Kunde muss also die alten Lagerbestände aufkaufen, die nach bestenfalls 3 Jahren dann die Grätsche machen.


    Stell' Dir vor, das wäre beim Auto der Fall: Ein Bauteil am Motor versagt ohne Vorwarnung alle 2 bis 3 Jahre, Du bleibst mitten auf der Strecke irgendwo liegen, nichts geht mehr. Lösung vom Hersteller ist, Dir das selbe Bauteil wieder zu verkaufen. Ist doch OK, der Motor läuft dann ja wieder... Ich glaube nicht, dass das die Kundschaft einfach so akzeptieren würde.


    Gruß Elwood

  • Hallo Ellwood,


    ich betreibe einen Vitotwin 300 seit August 2014. Das Luftverteilerventil wurde bis jetzt einmal von Viessmann ersetzt. Das alte war schwer gängig. Das Problem liegt im Aufbau, in einem Rohr muss sich ein weiteres Rohr drehen indem verschieden große Öffnungen sind. Beide Rohre sind aus Kunststoff und beide "Arbeiten". Da in der angestaubten Außenluft Staub oder kleine Partikel sich befinden, können diese sich dazwischen klemmen was auch zu Schwergängigkeit führt. Der Motor der das innere Rohr bewegt macht bei jedem Start eine Kontrollfahrt von rechts nach links um die Gängigkeit des Ventils zu prüfen. Werden er die Endschalter nicht erreicht, kommt eine Fehlermeldung. Das neue Luftverteilerventil hat außen ein Korsett aus Stahlblech was das „Arbeiten“ behindern soll. Mein Vitotwin 300 läuft von Mitte Oktober bis Mitte März 24 h durch. D.h. er macht keine Neustarts bei dem er das Luftverteilerventil einmal komplett auf und zu dreht. Wahrscheinlich steht das Luftverteilerventil sehr lange auf der gleichen Einstellung. Mein Sterling wird im Jahr ca. 1200 mal gestartet ( Kennung 8342 ) . Kannst Du bitte mal deine Starts auslesen und hier ins Forum schreiben ? Ich denke, das beim Start die meisten Verschmutzungen auf die Oberfläche des inneren Rohres gelangen. Was im Umkehrschluss bedeuten würde, je öfter der Sterling starten muss desto schneller " verschleißt „ das Luftverteilerventil.

  • Moin Elwood,

    wenn du seit 2012 den Brummkreisel im Keller hast, dann wären das ja wenn ich richtig gezählt habe 4 tote und ein lebendes LVV - also bisher sozusagen alle 2 Jahre ein neues...

    Die Rechnung stimmt, wobei es etwas anders gelaufen ist: Das 2012 eingebaute Vitotwin wurde im Mai 2013 gegen ein neues getauscht, das natürlich auch ein neues LVV hatte.


    In diesem neuen Vitotwin wurde das LVV erstmalig im Dezember 2013 getauscht. Es hat also sieben Monate gehalten.


    Der zweite Tausch erfolgte im Februar 2016 nach immerhin 26 Monaten.


    Der dritte Tausch war im Januar 2017 nach 11 Monaten.


    Der vierte Tausch fand im Oktober 2018 statt, nach 21 Monaten. Das bei dieser Gelegenheit (durch den HB) eingebaute LVV ist bei uns das erste, bei dem der Motor die von mir beschriebene Schutzkapselung aufweist. Das von Solar_Oldi beschriebene Blechkorsett gab es schon vorher, wobei ich nicht mehr weiß, ab wann genau. Das 2018 eingebaute LVV ist also im aktuellen BHKW (d.h. wenn man das LVV in dem 2013 ausgetauschten BHKW nicht mitzählt) das fünfte.

    Was im Umkehrschluss bedeuten würde, je öfter der Sterling starten muss desto schneller " verschleißt „ das Luftverteilerventil.

    Interessante Hypothese. Wenn ich das mit unseren Aufzeichnungen vergleiche, so ergibt sich folgendes:

    • Das 2012 eingebaute und im Mai 2013 getauschte Gerät hatte beim Ausbau 1.287 Stirling-Starts. Das LVV funktionierte bis zuletzt (der Gerätetausch wurde wegen anderer Fehler veranlasst).
    • Von Mai bis Dezember 2013 (erster LVV-Tausch) hatten wir ca. 1.150 Stirling-Starts.
    • Von 12/2013 bis 02/2016 (zweiter Tausch) waren es ca. 2.310 Starts.
    • Von 02/16 bis 01/17 (dritter Tausch) waren es ca. 930 Starts.
    • Von 01/17 bis 10/18 (vierter Tausch) waren es ca. 1.360 Starts.
    • Das aktuell eingebaute LVV hat bisher ca. 1.450 Starts überstanden.

    Darf ich mal ganz ungeniert fragen, was der geneigte Vitotwin Besitzer für solch ein Stück Plastik mit etwas Lametta investieren darf -

    Leider kann ich Dir darauf keine Antwort geben, da bei uns bisher alle LVV (auch noch im Oktober 2018) auf Garantie bzw. Kulanz eingebaut wurden. Die Arbeitszeit des HB war bei uns etwa zwei Stunden. Was das Teil selbst (plus Motor) kostet, kann ich nicht abschätzen.

    Ein Bauteil am Motor versagt ohne Vorwarnung alle 2 bis 3 Jahre, Du bleibst mitten auf der Strecke irgendwo liegen, nichts geht mehr. Lösung vom Hersteller ist, Dir das selbe Bauteil wieder zu verkaufen. Ist doch OK, der Motor läuft dann ja wieder... Ich glaube nicht, dass das die Kundschaft einfach so akzeptieren würde.

    So ist das. Und das LVV ist als Schwachstelle des Vitotwin bei Viessmann bekannt. Deshalb würde ich an Deiner Stelle versuchen, über den Heizungsbauer eine Kulanzlösung zu erreichen. Wenn Dein Gerät im August 2014 eingebaut wurde, hat es ja immerhin bis August letzten Jahres Garantie gehabt.


    Gruß, Sailor

    Viessmann Vitotwin 300-W (1 kWel, 6 kWth) seit 2012

    PV-Anlage 8,45 kWp (65 x Solarworld SW 130poly Ost/Süd/West, SMA 5000 TL und 3000) seit 2010

    Solarthermie 14 qm Flachkollektoren seit 2004 (Vorgänger 8 qm 1979-2003)

  • Hallo , ja bei mir wurde bis dato auch alles auf Kulanz ersetzt. Evtl. kommts auch drauf an wie sauber die angesaugte Luft ist ?

    Auch ist nicht klar , sofern der Motor ( nehme an es ist ein Schrittmotor ) noch funktioniert, ob eine Reinigung ausreicht das es wieder gängig wird.

    Zur Zeit ist mal wieder beim Aus / Ein Schalten die ENS Überwachung gestorben. Der Vitotwin hat keinerlei Anzeige bzw. Beleuchtung mehr im Display. Gruß Reinhold

  • Ich danke Euch für Eure Unterstützung. Reinhold: die 8342 sagt, es wären 4661 Starts. Leider kann ich das nicht so aufdröseln wie Sailor, da ich es bisher nicht auf dem Schirm hatte. Stirling wurde am 17.02.2016 gewechselt (ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass dann der Zähler auch genullt wurde), sagen wir also mal grob 4 Jahre, das wären dann - eins im Sinn, zwei im Körbchen - durchschnittlich 1165 Starts pro Jahr.


    Wobei ich erwähnen möchte, dass ich mit Hilfe von Euch bzw. diesem Forum hier, der Kiste schon deutlich weniger Starts anerziehen konnte, als es ursprünglich der Fall war.


    Bezüglich der angesaugten Luft: im Keller wird nicht geschliffen, gesägt oder sonst irgendwas getrieben, was über Gebühr Staub verursacht, die einzige dicke Luft erzeugt der Brummkreisel selber, weil ich mich mal wieder mit was beschäftigen muss, das eigentlich nur funktionieren soll.

    Hab' vorhin den HB angeschrieben, mal sehen, ob sich Viessmann mir gegenüber auch so nobel zeigt. Bisher kann ich mich allerdings auch nicht über die Bemühungen von Viessmann beschweren, ich glaube, außer dem Blech aussen rum wurde da fast schon jedes Teil gewechselt - immer auf Kulanz.


    Werde Euch auf dem laufenden halten...


    Gruß Elwood

  • Bezüglich der angesaugten Luft: im Keller wird nicht geschliffen, gesägt oder sonst irgendwas getrieben, was über Gebühr Staub verursacht

    Normalerweise zieht ein Vitotwin die Luft nicht aus dem Keller, sondern über das konzentrische Abgas-Rohrsystem aus der Umwelt über dem Dach. Aber da kann natürlich auch Dreck drin sein, im Moment z.B. jede Menge klebriger Pollen oder manchmal sogar Sahara-Staub. Ob das für sich allein genug ist um ein LVV ausfallen zu lassen, weiß ich nicht. Aber wenn ein LVV angefangen hat sich zu verformen und so ein Zeug an der engsten Stelle zwischen die Kunststoff-Oberflächen gerät, vergrößert das natürlich den Widerstand und beschleunigt den Ausfall.

    Viessmann Vitotwin 300-W (1 kWel, 6 kWth) seit 2012

    PV-Anlage 8,45 kWp (65 x Solarworld SW 130poly Ost/Süd/West, SMA 5000 TL und 3000) seit 2010

    Solarthermie 14 qm Flachkollektoren seit 2004 (Vorgänger 8 qm 1979-2003)

  • Mein Vitotwin ist von 2012 und ich habe noch das erste LVV drin.

    Der Vitotwin kann sowohl raumluftunabhängig als auch mit Raumluft betrieben werden.

    Das musste ich damals bei der Bestellung angeben, welches System ich bevorzuge.

    Ich habe mich für raumluftunabhängig entschieden.

    Da ich städtisch an einer Hauptstraße wohne, dürfte die Umgebungsluft keine Kurortqualität haben.

  • Mein Vitotwin ist von 2012 und ich habe noch das erste LVV drin.

    Gratulation! :thumbup:

    Anlässlich des zweiten oder dritten LVV-Wechsels bei uns hat mir ein Viessmann-Kundendienst-Mitarbeiter erzählt, dass in der ersten Vitotwin-Generation (C3HA) das LVV aus Aluminium gewesen sei. Wahrscheinlich hat Dein Vitotwin noch so eins. Später habe man dann (vermutlich aus Kostengründen) stattdessen ein LVV aus Kunststoff eingebaut. Und anscheinend neigt dieser Kunststoff dazu, sich mit der Zeit zu verformen. Dann werden die Dinger schwergängig.


    Ein erstklassiges Beispiel für "Sparen, koste es was es wolle". All die KD-Einsätze zum LVV-Wechsel auf Garantie bzw. Kulanz, plus Konstruktionsaufwand (erst das Metallkorsett, dann die Kunststoff-Haube), plus Herstellkosten für die getauschten LVV's haben Viessmann wahrscheinlich so viel gekostet, dass man die LVV's stattdessen von vornherein aus Titan (wenn nötig mit Platin beschichtet) hätte herstellen können. Aber derjenige, der durch den Einsatz des Plastik-LVV vielleicht zehn Euro pro Vitotwin "einsparen" konnte, hat zum Jahresende bestimmt einen schönen Bonus bekommen. Die KD-Einsätze werden ja auf eine andere Kostenstelle verbucht...

    Viessmann Vitotwin 300-W (1 kWel, 6 kWth) seit 2012

    PV-Anlage 8,45 kWp (65 x Solarworld SW 130poly Ost/Süd/West, SMA 5000 TL und 3000) seit 2010

    Solarthermie 14 qm Flachkollektoren seit 2004 (Vorgänger 8 qm 1979-2003)

  • Stimmt!

    Bei unserem Vitotwin, Inbetriebnahme Herbst 2011, war das Ventil noch aus Alu.

    Leider wurde es im Rahmen einer Überarbeitung unseres "Kellerbrummers" gegen die neuere Kunststoffausführung getauscht. Und dieses wurde dann auch noch mehrfach getauscht...

    Man soll sich nichts vormachen, das "Problem" mit dem "Problemteil" bleibt den Besitzern bis zum bitteren Ende erhalten! Es wird nicht mehr umkonstruiert, der Vitotwin ist tot!

    Und die Ersatzteilversorung wird nicht mehr lange aufrechtgehalten, noch ist Viessmann sehr kulant...

    Also, es nützt nichts. Sprecht Euren regionalen Viessmann Vertrieb auf das Problem an und denkt an eine neue Heizung. Es kann sich lohnen...

    Bei uns läuft jetzt eine PA2 und ein Vitodens 300-W in Verbindung mit dem alten Wassertank. Super!

    Also, wenn es auch etwas bitter ist, denkt an einen Heizungstausch.

    Je eher, desto besser...


    Gruß vom Kellerbrummer!

  • Bei unserem Vitotwin, Inbetriebnahme Herbst 2011, war das Ventil noch aus Alu.

    Leider wurde es im Rahmen einer Überarbeitung unseres "Kellerbrummers" gegen die neuere Kunststoffausführung getauscht.

    Warum? War es defekt?


    Eigentlich müsste man bei Viessmann aus den ganzen defekten und getauschten Erstgeräten (da war ja das Problem fast immer "nur" der Stirling) die Alu-Ventile ausbauen können. Sofern unseres noch mal ausfällt, würde ich jedenfalls lieber ein gebrauchtes aus Alu einbauen als ein neues aus Kunststoff. Aber wahrscheinlich haben die das alles weggeschmissen.


    Noch ein ganz anderer Ansatz wurde in diesem Thread aufgezeigt (ab #19). Hier beschreibt der User vaquerias nicht nur, wo man einen Ersatzmotor für das LVV herbekommt (offensichtlich handelt es sich um einen Stellmotor von Bosch, der eigentlich für die Leuchtweitenregulierung in PKW gedacht ist), sondern dass es anscheinend möglich ist, das LVV selbst durch Polieren und Schmieren wieder gängig zu machen! Für Grobmotoriker eignet sich diese Methode wahrscheinlich nicht, aber wenn es eines Tages mal das LVV nicht mehr als Ersatzteil geben sollte, würde ich das (bevor ich wegen dem blöden LVV ein ansonsten funktionierendes BHKW wegwerfe) zumindest versuchen. Vielleicht kann man die Dinger bis dahin ja auch am 3D-Drucker nachbauen lassen: vaquerias hat so etwas angedeutet.

    Viessmann Vitotwin 300-W (1 kWel, 6 kWth) seit 2012

    PV-Anlage 8,45 kWp (65 x Solarworld SW 130poly Ost/Süd/West, SMA 5000 TL und 3000) seit 2010

    Solarthermie 14 qm Flachkollektoren seit 2004 (Vorgänger 8 qm 1979-2003)

  • Gentlemen,


    es brummt was brummen muss. Neues Ventil ist verbaut. Hab's zwar nicht gesehen, aber laut HB soll es die neue Ausführung mit Frischhaltebeutel für den Motor sein.


    Marcus68: Kann nur gratulieren zu dem Lauf und wünsche Dir, dass das so weitergeht. Eigentlich wäre das der Normalzustand. Ein Luftverteilerventil ist in meinen Augen kein Verschleißteil. Sonst müsste ich bei meinem Automotor auch alle 3 Jahre die Drosselklappe wegen Verschleiß wechseln. Apropos: Das klemmende konnte ich begutachten, da war schon eine leichte Staubschicht drin. Eigentlich bräuchte man dann nur einen Luftfilter vorm Gebläse...


    Zur Diskussion Alu oder nicht: Für die Aluminiumausführung - wenn das denn Serienteile waren - muss es ja auch mal ein Druckgußwerkzeug gegeben haben (oder gibt es vielleicht noch). Die Einsparung das Ding aus Plastik zu fertigen muss also so groß gewesen sein, dass man ein bestehendes Werkzeug mit sicherlich nicht geringem Invest auf die Seite gestellt hat und nochmal eines für die Plastikausführung gekauft hat.


    Ob die Nummer auf Kulanz läuft, weiss ich noch nicht. Habe meinen HB gebeten, nachzufragen.


    Gruß Elwood