Remeha eVita 28c Einstellungen

  • Hallo zusammen,



    seit kurzem läuft bei uns die Remeha eVita 28c (26.11.2012) ist alles sehr spannend und neu.


    Meine Fragen:


    Der Stirlingmotor läuft seit dem durch was nach meinem Gefühl eigentlich keinen richtigen Sinn macht. Gibt es hierzu Erfahrungswerte. Wie kann ich einstellen das dieser nur bei Bedarf läuft.


    Leider ist der Installateur da auch nicht so fit, wie kann ich eine vernünftige Einstellung vornehmen.


    Hat jemand Unterlagen für die Menüführung zur Einstellung der Anlage. Leider habe ich bis jetzt noch nicht die Unterlagen zu Anlage erhalten.


    Wie lautet eigentlich der Code um tiefer in die Steuerung hereinzukommen.


    Sichtlich sind meine Fragen noch sehr oberflächlich aber aller Anfang ist schwer. ;( :)


    Gruß Mathias

  • Wenn sich der Heizungsbauer nicht damit auskennt würde ich den Werkskundendienst hinzurufen. Herumspielen an der Anlage ohne jegliches Wissen ist oft kontraproduktiv.

  • Moin

    Der Stirlingmotor läuft seit dem durch

    das würde bedeuten das ständig Wärme angefordert wird, was an sich ja nicht schlimm sein muß. Welchen Verbrauchswerte (Wärme/Strom) hatt das Gebäude vor BHKW?? Wieviele kWh Strom hast Du seit Inbetriebsetzung erzeugt/eingespeist??



    mfg

  • Hallo,


    Wir haben bis jetzt 324,701 m3 Gas verbraucht und 242 kWh Strom erzeugt (Stand 09.12.12). Mit der alten Anlage haben wir ca. 2400 Liter Öl im Jahr verbraucht, wobei wir das Warmwasser über Elektro Boiler erzeugt haben.

  • Wir haben bis jetzt 324,701 m3 Gas verbraucht und 242 kWh Strom erzeugt


    Das entspricht einen elektrischen Wirkungsgrad von ca. 6 bis 7%. Naja immer noch besser als nix.


    Mal am Ende des Monats die Werte noch einmal posten. Vielleicht bessert es sich noch.

    Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. ?(
    http://perdok.info/
    Oscar Perdok GmbH
    Gildeweg 14, 46562 Voerde
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  • Hallo Mathias,


    erstmal wünsche ich dir viel Freude und Ersparnis mit deinem eVita!


    Nun zu Deinen Angaben:

    Wir haben bis jetzt 324,701 m3 Gas verbraucht und 242 kWh Strom erzeugt (Stand 09.12.12). Mit der alten Anlage haben wir ca. 2400 Liter Öl im Jahr verbraucht, wobei wir das Warmwasser über Elektro Boiler erzeugt haben.

    Du hast also in 14 Tagen im Schnitt 23m³ Gas pro Tag verbraucht. Da es um den 26. Nov. angefangen hat kalt zu werden, läuft bei dir ganz bestimmt auch der Zusatzbrenner mit. Ich habe mit meinem EcoGen ähnliche Verbräuche. Läuft der Stirling allein 24h durch, dann habe ich 17 - 19m³ Gasverbrauch.
    Jetzt wo es gerade draussen den Schneesturm gibt, da läuft bei mir der Zusatzbrenner mit und beheizt das Haus. Da ist der Verbrauch höher - klar.


    In diesen 14 Tagen hast du 242kWh Strom erzeugt, d.h. im Schnitt ca. 17kWh pro Tag. Nun, ordentlich, doch ich/wir kennen dein Gebäude und deine Heizung/WW-Speicher/Fläche usw. nicht. Das alles sind wichtige Faktoren, die man kennen muss, bevor man einen Vergleich anstellen kann.
    Bei mir liegt die Stromproduktion bei ca. 18 - 20 kWh pro Tag.


    Ich versuche natürlich den Stirling auszulasten und den Zusatzbrenner möglichst für Spitzenlasten einzusetzen. Jetzt aber ist es kalt draußen und der Z`brenner muss mitlaufen.


    Die Möglichkeiten der Optimierung wären z.B. zeitgesteuert oder auch über die Aussentemperatur.
    Bei EcoGen habe ich den Parameter 2203 (Abschnitt Kessel), mit dem ich den Z´brenner ab einer bestimmten Temperatur zuschalten kann.
    Fällt die Temperatur unter diese Temperaturvorgabe, springt der Zusatzbrenner an. Doch wie das bei eVita ist, weiß ich nicht.
    Beide sind zwar Microgen-Engeenes aber doch möglicherweise von der Steuerung her nicht absolut identisch.
    Hier sind wir als Anwender gefordert einander zu helfen und eine Know-how Datenbasis für uns zu erschaffen.


    Du hast wirklich keine Doku zu deinem eVita erhalten?
    Ich hätte hier was für dich: Installations- und Wartungsanleitung. Im Anhang findest du dieses Dokument, doch wie mh77 schrieb:


    Wenn sich der Heizungsbauer nicht damit auskennt würde ich den Werkskundendienst hinzurufen. Herumspielen an der Anlage ohne jegliches Wissen ist oft kontraproduktiv.

    Geh mit Bedacht und Respekt an deine Anlage, denn Stirling ist wirklich ein Hightech Ding. Nicht dass du ohne Wärme in dieser Kälte sitzen bleibst, weil die Anlage verstellt wurde!


    Ansonsten wünsche ich dir viel Spaß und Freude an deinem eVita!


    Gruß
    BigBen

  • Hallo,


    anbei siehst du meinen typischen Tagesverlauf des Remeha Stirling.Der Zusatzbrenner springt natürlich wegen der tiefen Außentemperaturen öfter an.
    Die Anlage ist seid dem 4.10.2012 in Betrieb. Der Stirling hat bis heute 2216 Stunden und der Zusatzbrenner 864 Stunden gelaufen. Dabei wurden bis zum 31.12.2012 20,3 kwh Strom/Tag produziert. Das Haus hat eine Größe von 400 m² mit drei Mieteinheiten. Der Verbrauch liegt im Schnitt bei 23,4 m³ Gas am Tag. Am 31.12 habe ich 172 kwh Strom bezogen und 792 kwh eingespeist. Der Stirling hat bis dahin 1593 kwhStrom erzeugt. Wobei der Lieferzähler etwas später montiert wurde.Wenn alles so weiterläuft, werde ich ca. 30 % Primärenergie einsparen.Die "alte" Gasheizung hat im Schnitt 57000 kwh Gas und ca. 4400 kwhStrom verbraucht. Allein die Brennwerttechnik vom Zusatzbrenner sollte schon mal 20% Ersparnis bringen.


    Viele ­Grüsse

    Dateien

    Senertec Dachs HR mit MSRII Bj. 2006, 8700 Std, 1000 L Puffer, Brödje Solarröhren, Spitzenlastkessel, Wärmepumpe AxAir , EIB KNX und IP-Symcon Haussteuerung, Remeha EVita 25 mit 750 l Pufferspeicher mit Warmwasserbereitung.

  • So nach langer zeit melde ich mich mal wieder. Beim Einbau der Anlage hat sich beim anschließen der Anlage folgender Fehler ergeben. Als wir Druck auf die eVita gegeben haben ist das Überdrucksicherheitsventiel aus seiner Aufnahme gerutscht. Als folge sind dann ca. 200 l Heizungswasser durch die Anlage geschossen. Werksseitig wurde der Sicherungssplint vergessen einzubauen.
    Nach dem ganzen Desaster wurde die gesamte Elektronik und Kabel innerhalb der Anlage getauscht und wir haben eine 5 jährige Vollgarantie erhalten.


    Die alternative wäre gewesen bis ca. Mai 2013 auf die neue Anlage zu warten.


    Ein weiterer Vorteil war des der Werkskundendienst kam und die Einbauten vorgenommen hat. Der Einbau / Tausch hat ca. 1,5 Std gebraucht, aber der Mitarbeiter hat dann die Anlage komplett neu eingestellt (ca. 7 Std.). Für mich hat die ganze Geschichte gezeigt, dass die Handwerksbetriebe eigentlich noch nicht richtig sattelfest sind. Nach dem der Werkskundendienst da war sind die Verbrauchswerte schlagartig in die richtige Richtung gegangen und in unserem Haus ist es warm geworden. Verbrauchswerte werde ich zeitnah mitteilen. Aber grundsätzlich sind wir mit der Anlage zufrieden. Es ist halt Neuland.