Energie sparen

  • Hallo mein Freund,


    Zitat

    Und Holz kaufen wird auch immer teuerer.


    Genau da ist der Punkt, wo wir uns wieder treffen.


    Durch "Zwangssteuern" etc. laß ich mich nicht beeindrucken. Das erzeugt nur Wiederstand bei mir.
    Aber positiven Förderungen, die es ökonomisch sinnvoll erscheinen lassen, über alternative Energien nachzudenken, stehe ich offen.
    Z.B. Pöl muß deutlich billiger sein als Heizöl - dann fang auch ich an zu grübeln. Und zwar durch Förderung (von mir aus der Landwirtschaft) aber nicht durch zusätzliche Steuern auf Heizöl (empfinde ich nur als staatliche Abzocke).
    Das ist für mich der entscheidende Unterschied.

  • Dachser da hast Du Recht, aber wir alle Wissen, das in den nächsten Jahren einige größere AKW`s vom Netz gehen. Ich feiere jeden der vom Netz geht :D


    Ich persönlich bin der Ansicht, das der Betrieb eine sehr große und unzulässige Gefärdung darstellt. Umweltvorteile sehe ich grundsätzlich schon.


    Natürlich wird der billige Atomstrom der wegfällt zu einem Anstieg der Stromkosten führen, es sei denn man kauft den Atomstrom hinter der Grenze.



    Warten wir`s ab, ich denke wir kriegen in Kürze auch so viel wie Du.

  • @ Dachsfan: Sorry wenn ich Dich korrigieren muss, Nuclearstrom ist beiweitem nicht billig. Betrachtet man das Gesamtkonzept wird man feststellen das Gesamtkosten gleich den anderen "herkoemmlichen" Stromarten ist. Es wird hier durch die Versorger versucht die Betriebszeiten zu verlaengern, da das Abschalten sehr hohe Folgeksten hat ( Rueckbau auf die gruene Wiese, etc.)


    Da ich bereits die " Freude" hatte bei COGEMA Frankreich und British Nuclear Fuel´s vor Ort zu sein, konnte ich mir da ein deutliches Bild schaffen.


    Ein nicht "strahlender"


    Richart

  • Das Atomstrom subventioniert wird ist klar, ich sprach vom Verkaufspreis des Atomsstrom. Was sich bei gerechter Preisbildung beim Atomstrom für ein Preis einstellt, steht in anderen Foren / auf anderen Seiten.


    Das abgeschriebene AKW nach den Wünschen der Betreiber länger laufen sollen ist klar, auch die Gründe sind uns klar.

  • Nur leider wird sich daran nicht viel aendern solange einige "Guenstig-Anbieter" auf reinen Nuclearstrom setzen. Nur als Bsp.: Gelb gut guenstig, muesste eher heissen Gelb giftig gefaehrlich. Solange die Mehrheit das nicht versteht und eher auf dem ebenfalls ( zu recht) subventionierten KWK-Strom herumhackt sieht es mit dem Ende des Nuclearstromes in Europa schlecht aus.




    Richart

  • @der mit dem Dachs tanzt
    Leider hast du recht. Für die Menschen in unserem Land zählt immer nur der Preis und so lange Giftstrom billiger ist, werden die allerwenigsten umsteigen und den Ökostrom abonnieren.
    Ich habs gemacht und werde ehrlich gesagt oft belächelt, wenn nicht sogar für dumm erklärt.
    In diesem so leidgeprüften Land, wo Schinken, Ei, Käse, Wurst, Marmelade, Butter, Honig, Brötchen, Croissant und Kaffee in allen Arten bereits auf dem Frühstückstisch liegt und steht, bleibt natürlich kein Geld übrig um die Zukunft unserer Kinder zu sichern. Mein Gott, es geht uns wirklich schlecht!
    Ich hoffe keine Diskussion auszulösen, ich finde jeder sollte das tun, was er "kann" für die Zukunft unserer Kinder. Das "kann" sollte aber jeder bei sich selbst überprüfen, was möglich ist.

  • Ich kann mich den Beiträgen vom Tänzer und Dachser nur anschließen.


    Also gelben Strom würde ich auch nicht kaufen.


    Aber ich selbst, hatte mich seinerzeit entschlossen selbst etwas für meine / unsere umweltgerechte Stromversorgung zu tun.


    Ich habe ein PV Anlage ca. 13 kWp und einen 5,5 kW Dachs angeschafft.


    So erzeuge ich etwas über 10.000 kW PV Strom und 25.000 kW KWK Strom pro Jahr. Viel mehr als mein 5 Familienhaus verbraucht und mein Gebäude erzeugt jetzt viel mehr Strom als es benötigt.


    Vom Stromverbraucher zu Stromerzeuger - bei mir hat es geklappt.

  • Um zum Ursprung zurueck zu kommen. Als ich vor mittlerweile 7 Jahren das Konzept fuer mein eigenes Haus ueberlegt habe, wusste ich noch nichts vom Dachs. Wobei fuer mich in erster Linie die Einsparung von Energie an erster Stelle stand. So entstand ein zu damaligen Zeitpunkt ein nicht gewoehnliches Projekt. Details: 200m² zu beheizende gesamtflaeche auf 3 Ebenen verteilt, Waermeerzeugung ueber gesamt 15 m² Solarthermie und einen 8 kW (6 Wasser/2 Luft) Kaminofen an einen 800 l Kombispeicher mit Warmwassererzeugung im Durchlaufverfahren. Isolierung des Gebaeudes im groesstmoeglichen Standard, ohne die Passivebene erreichen zu wollen ( war mir damals zu teuer). Einsatz einer kontrollierten Lueftung mit Waermerueckgewinnung und 50 m Erdwaermetauscher.
    Damals als Spinner, der im Winter friert erklaert, kann ich heute nur sagen die Zeit hat mir recht gegeben.Zum Holz muss ich dazu sagen das ich in der gluecklichen Situation bin, das das haus in einer Waldreichen Gegend liegt so das die Versorgung auch in Zukunft problemlos ist, wobei der Einwand mit dem Alter durchaus zu beruecksichtigen ist.Final und zu meiner Schande gestehe ich das ich noch einen 6 kW Heizstab eingebaut habe der als Back-Up bei laengerer Abwesenheit per Nachtstrom betrieben wird, heute wuerde ich hier eher eine (damals nicht vorhandene) Gastherme einsetzen. Das ganze in Verbindung mit einer eigenentwickelten Steuerung funktionierd hervorragend und ich denke auch sehr oekologisch.
    Der Beitrag mit dem Stueckholz sollte bitte nicht als Kritik verstanden werden, da wirklich nicht alle die Moegichkeit haben auf Holz in Naturform zurueckgreifen zu koennen. Sonst saehe Deutschland bald recht kahl aus.



    Gruesse von der nicht mehr so ganz warmen Insel


    Richart