Passenden Pufferspeicher für BHKW und Hackschnitzelkessel finden

  • Hallo liebe gemeinschaft:)


    Ich habe folgendes Problem,
    ich schreibe gerade an meiner Bachelorarbeit daher sollte ich das eigentlich wissen aber weis ich eben nicht:)


    Ich habe ein BHKW 82kWth und 50kWel wärmegeführt natürlich und einen 1MW Hackschnitzelkessel
    fragt mich nicht warum die unterschiede so groß sind aber die wurden mir angeboten und von meinem Betreuer abgesegnet.
    So nun benötige ich noch einen Pufferspeicher..
    Aber wie berechnet man diesen am besten?
    Ich habe mal pauschal über einen 12000l Speicher gedacht weil ich den schon im anderen Projekt
    gesehen habe!


    Aber ich würde ihn doch gerne selber berechnen...


    Kann mir da bitte jemand helfen


    danke für eure Bemühungen



    MFG

  • Anstatt mit pauschalen Mengen (z.B. 40Liter/kW) würde ich da über die Laufzeit des Kessels 'ran gehen. Dann reichts für's BHKW mit Sicherheit auch als Puffer.


    • Ich würde die RL-Temperatur der Heizkreise verwenden (Auslegungstemperatur / z.B. 60/45°C also 45°C)
    • und die maximale Puffertemperatur (z.B. 90°C)
    • das ergibt ein dT von 45 Kelvin
    • Wenn der Kessel bis auf 400kW runtermodulieren kann würde ich die zur Berechnung heranziehen.
    • Soll der Kessel mindestens 2 Std. durchlaufen, würde er also 800kWh produzieren
    • Q = m * c * dT
    • m = Q / (c * dT)
    • 800000Wh / (1,16 Wh/K/Kg * 45K) = 15325 Kg

    |__|:-)


    Da war doch die "Schätzung" von 12m³ garnicht so weit entfernt !

  • Die 400 kW sind nur eine Annahme. Ob der Kessel das kann muss man dem Datenblatt des Kessels entnehmen.


    Wenn der Kessel modulieren kann sollte er wenigstens in dieser niedrigen Stufe durchlaufen können.


    Wird "mehr Kessel" benötigt (>400kW) ist das ja ein Resultat des höheren Bedarfs durch Heizkreise. Also laufen dann Heizkreise und Kessel parallel. Das BHKW sollte sich natürlich mit der Grundlast beschäftigen und ebenfalls auf den Pufferspeicher "laufen".

  • ok gut dann weis ich bescheid...


    und die 2 stunden vom kessel ist auch nur eine Annahme?


    naja muss das denn halt noch umrechnen weil ich andere systemtemp. habe nämlich 75/60!


    und das schlatbild sieht auch gut aus danke schön

  • Das kommt auf die Belastung an.
    Wenn ich die Kesselleistungen sehe, kommt mir ein WW-Speicher oder ein Wärmetauscher eher "lächerlich" vor.


    Je nach Belastung dürften es wohl eher ein, zwei, drei Frischwasserstationen werden ... schon alleine wegen der Hygiene.


    Was soll das denn für ein Gebäude sein ?

  • Welcher Bachelor kommt denn bei bestandener Prüfung dabei heraus ?


    Die zweite Hydraulik ist schon besser (und auch so wie auf meiner Darstellung).


    Aber solange man den WW-Bedarf nicht kennt, kann man zu dem Speicher nichts sagen. Aber da es ein Bürogebäude ist, kommt da wohl nicht soooo viel zusammen.

  • So jetzt habe ich mal mit meinen Daten berechnet und eingesetzt


    Ich würde die RL-Temperatur der Heizkreise verwenden (Auslegungstemperatur / z.B. 75/60°C also 60°C) so sind die Heizungen ausgelegt
    und die maximale Puffertemperatur (z.B. 90°C)
    das ergibt ein dT von 30 Kelvin
    Wenn der Kessel bis auf 400kW runtermodulieren kann würde ich die zur Berechnung heranziehen. Kann er sogar bis 320 kW
    Soll der Kessel mindestens 2 Std. durchlaufen, würde er also 800kWh produzieren oder 620kWh
    Q = m * c * dT
    m = Q / (c * dT)
    800000Wh / (1,16 Wh/K/Kg * 30K) = 22988 Kg 620000Wh / (1,16 Wh/K/Kg * 30K) = 17816,09 Kg


    hab ich das nun richtig??


    ich denke schon


    aber wenn ich genau überlege mein BHKW soll 6300h im Jahr haben das wären pro Tag 6300/365 = 17,26h
    Das wären dann 17,26h * 82kWth = 1415,34 kWh
    also 1415340Wh/(1,16*30)= da komme ich auf 40m³...mächtig viel oder??


    naja ok das ist ja eigentlich wenn keine abnahme ist und das BHKW komplett nur auf den Speicher läuft...also falsch...