Mit Strom aus E-Auto das Haus versorgen? (Rückspeisung)

  • Was soll das jetzt? Eine Batterie unnötig belasten? Ja ein Lade /Entladevorgang beansprucht die Batterie. Aber wofür ist sie denn gemacht?!

    2005 Dachs HR 5.3 mit Kondenser 51.000 Betriebsstunden

    2007 Dachs RS 5.0 mit Kondenser 32.000 Betriebsstunden

    2008 PV 12,9 kWp Süd 30° Volleinspeisung

    2019 BYD 13,8 kW und 3 x Multiplus II-48 3000 35-32

    2019 PV 9,8 kWp Ost West 10° Überschusseinspeisung

  • Die Autobatterien verschleissen im Bereich von 70-100% State of Charge (SOC) kaum. Deshalb ist es sinnvoll, sie ans Netz anzuschliessen, wann immer sie stehen. Wenn sie aber am Netz sind, liegt es ja eigentlich auf der Hand, damit Geld zu verdienen. Allerdings werden viele Akteure ihr Möglichstes tun, diese Regelenergie-Konkurrenten kleinzuhalten.

    Ich erwarte nicht, dass Deutschland hier in der Anwendung Vorreiter sein wird.


    Ich beobachte, dass die Leute sich PV und Powerwall o.ä. kaufen und den Verbraucher "Auto" selbstversorgen. Die teilautarke Hausversorgung ist dann eher ein Nebeneffekt. Stabilere Netze und billigeren (Netz-)Strom kann man dann aber nicht erwarten.

    Citroen C-Zero, 35qm PV, 12kWh LiFePo (15x250Ah, Winston), 4kW Taiwan-Inverter, DIY BMS
    Hausdämmung 16cm PS 0.035

  • hallo zusammen

    was genau würde ich benötigen um einen Nissan mit ChaDeMo Anschluß als Batteriespeicher für eine Inselanlage zu benutzen ?

    Geplant ist das ganze für mein Ferienhaus in Ungarn mit PV voraussichtlich 4 kWp , BHKW ca. 4 kw el.

  • Die Autobatterien verschleissen im Bereich von 70-100% State of Charge (SOC) kaum. Deshalb ist es sinnvoll, sie ans Netz anzuschliessen, wann immer sie stehen.

    Das ist nicht richtig. Batterien leiden bzw. altern insbesondere bei den Maxima - daher ganz leer und ganz voll sowie auch bei kalt und heiß. Optimal für eine lange Lebensdauer sind eine Nutzung mit stets gemäßigtem SoC bei gemäßigten Temperaturen und insbesondere eine Lagerung mit mittlerem SoC. Toyota nutzt z.B. bei deren Plugins nur 23-85 Prozent SoC der Akkus und zeigt dem Fahrer dieses Fenster mit 0-100 Prozent Anzeige im Display. Bei den reinen E-Autos wird (insbesondere von deutschen Herstellern) gerne ein möglichst großes Fenster von z.B. 5-95 Prozent SoC genutzt, wobei die Degradation der Zellen, wie erwähnt, insbesondere bei den Maxima erfolgt. Tesla wiederum animiert aus diesem Grund die Fahrzeugnutzer dazu, mit Ladeschwellen zu arbeiten, die verhindern, dass das Auto vollädt. Ich meine, Tesla empfiehlt 80 Prozent SoC, was mir ganz sinnig erscheint. Auch begrenzt Tesla den entnehmbaren Strom bei tiefen oder hohen Temperaturen bis das Thermomanagement den Akku ausreichend erwärmt oder gekühlt hat. Bei einem E-Auto also im Winter bei kaltem Akku, oder im Sommer, wenn es in der brennenden Sonne steht, den Akku voll zu knallen und dann leer zu saugen ist so ziemlich das Schlechteste, was man dem Fahrzeug antun kann. Natürlich muss man nun schauen, wie man Nutzen und Pflege miteinander vereint. Bei unseren drei E-Fahrzeugen erfolgt nach Heimkehr eine Ladung auf etwa 50 Prozent. Durch die Einstellung einer Abfahrtzeit kann dann eine Zuladung nach Bedarf erfolgen und auch wenn keine Zuladung erfolgt, wird durch die Klimaautomatik der Akku vortemperiert. Fährt man nur in die Stadt, braucht nicht oder nur wenig vorgeladen werden und wenn man weitere Strecken fährt, weiß man das eigentlich immer ein paar Stunden im Voraus. So haben wir keine Einschränkungen und hoffentlich lange fitte Akkus. ;)

  • Bei unseren drei E-Fahrzeugen erfolgt nach Heimkehr eine Ladung auf etwa 50 Prozent. Durch die Einstellung einer Abfahrtzeit kann dann eine Zuladung nach Bedarf erfolgen und auch wenn keine Zuladung erfolgt,

    Da wäre es natürlich schön zu erfahren

    1) Was sind das für Fahrzeuge (Marke;Typ)

    2) Wie geht die Regelung auf 50%

    Lesen gefährdet die Dummheit! Denken gefährdet Vorurteile!
    Der geistige Horizont mancher Menschen hat einen Radius von NULL. Das nennen sie dann Standpunkt.

  • 2x Toyota Prius Plugin und 1x BMW i3. Die Toyotas sind leider recht unkommunikativ und wie beim BMW kann man leider im Gegensatz zu Tesla keine Ladeschwellen vorgeben. Beim Aussteigen muss man sich daher merken, welchen SoC die haben und dann den Wert oder die gewünschte Ladezeit an der Steuerung beim Einstecken des Kabels eingeben. Der BMW könnte wohl theoretisch seinen SoC über eine API melden - aber das ist mir alles zu kompliziert, daher wird dort das gleiche Verfahren angewendet wie bei den Toyotas. Die drei Wallboxen sind die von Heidelberg gesteuert durch ein WLAN-Modul von Sonoff mit Tasmota-Firmware an IP-Symcon mit DDC-Webcontrol von Tom3244 Geht wohl alles auch einfacher mit OpenWB, aber IP-Symcon steuert hier ohnehin schon alles im Haus...