BHKW für Altbau

  • Hallo Forengemeinde,


    im Rahmen einer Heizungssanierung taucht u. a. auch die Frage nach einem BHKW auf.


    Folgende Daten liegen zu Grunde:


    Verbrauchsdaten


    Jährlicher Stromverbrauch: bisher in der Mietwohnung 3000 kW/h


    Jährlicher Brennstoffverbrauch: Vorbesitzer 40.000 kW/h




    Derzeitige Heizung


    Energieträger der Heizung: Gas


    Alter und Typ der der Heiztechnik: 1993


    Art der Warmwasserbereitung:


    Pufferspeicher, Solarthermie: 190 l


    Temperaturen der Heizkreise:


    Hydraulischer Abgleich:


    Art der Heizkörper: Flachheizkörper (2/3) und Gussheizkörper (1/3)




    Immobilie und Rahmendaten


    Beheizte Fläche, Anzahl Bewohner: 147 m² / 4 P


    Art und Baujahr der Immobilie: Doppelhaushälfte, 1927


    Erfolgte Modernisierungen: -


    Weitere geplante Modernisierungen: Hohlwanddämmung


    Zweiter Abgasstrang für BHKW frei:


    Zusammenschluss von Nachbarhäusern: Nein


    Ich stelle mir die Frage, wenn, welches BHKW (mit ungefährem Preisraum) sinnvoll wäre - Danke für Eure Unterstützung. :thumbsup:

  • Imo wäre es sinnvoll erst die Dämmung abzuschließen und dann zu schauen wie hoch der Jahreswärmebedarf ist. Sonst ist das BHKW hinterher zu groß und kommt nicht auf Betriebsstunden.


    tschau

  • Danke für die ersten Antworten, was wären denn die "optimalen" Verbräuche, um ein BHKW optimal auszulasten?
    Solarthermie ist nciht vorhanden, da hab ich wohl was falsches eingetragen. Im Moment ist ein Heizwert-Heizkessel aus dem Bj 93 mit Warmwasserspeicher vorhanden.

  • Solarthermie ist nciht vorhanden, da hab ich wohl was falsches eingetragen.


    Neuendorfer
    Die Fragestellung ist noch nicht optimal.


    was wären denn die "optimalen" Verbräuche, um ein BHKW optimal auszulasten?


    Falsche Frage. Es gibt keine optimalen Verbräuche. Es gibt nur ggf. ein BHKW was am Besten zu dem jeweiligen Verbrauch passt.


    Jährlicher Brennstoffverbrauch: Vorbesitzer 40.000 kW/h


    D.h. Wärmebedarf ca. 28.000 kWh. Da wäre das ecopwer 3.0 ggf. schon zu groß, wenn man noch die Dämmmaßnahme durchführt. Mit einem 1.0 kommt man schon gut hin. Ein Stirling kommt nur in Frage, wenn man wenig Platz hat. Hat eben den schlechteren El-Wirkungsgrad, damit eine schlechtere CO2-Bilanz und auch die schlechtere Rendite.


    Neuendorfer
    Die 3000 kWh sind sein bisheriger Stromverbrauch in seiner Mietwohnung. Im neuen Haus wird der wohl um ca. 50% höher liegen. z.B. durch Stromverbräuche, die in einer Mietwohnung mit dem Allgemeinstrom abgedeckt werden.

    Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. ?(
    http://perdok.info/
    Oscar Perdok GmbH
    Gildeweg 14, 46562 Voerde
    Beratung, Planung und Installation von: KWK-Anlagen, PV-Anlagen, Stromspeicher mit Notstromfunktion, Eigene Herstellung von Ladestationen für E-Mobile, Energie-Effizienz incl. Kosten/Nutzen-Betrachtung, Ladestation für E-Mobile (kostenlos)

    2 Mal editiert, zuletzt von ecopowerprofi ()