Das Rösler-Elend geht weiter

  • So liebe Forum-Mitglieder,
    hier der neuste Schlag "unter die Gürtellinie" des Herrn Rösler.


    http://www.focus.de/finanzen/n…rschlaege_aid_749086.html


    Auch BHKW-Betreiber speisen ein. Damit belasten wir die Netze, und da muß natürlich lt. Rösler gegengesteuert werden. Mal gucken, ob der auch den Röttgen wieder infiziert, und Beide den nächsten "Kracher" in den Bundestag einbringen. Vor der NRW-Wahl wird Röttgen aber noch still halten.
    Im Gegenzug dazu soll es aber Erleichterungen für Investitionen in die Offshore-Netze und die Begrenzung der Haftung für deren Betreiber durchgesetzt werden. Tja, liebe Leute - erst ging es der Photovoltaik an den Kragen, und jetzt sind die restlichen Stromerzeuger dran. Wenn der nicht von den Großen 4 geschmiert wird, dann weiß ich nicht. :cursing: :cursing: :cursing: :cursing: :cursing: :cursing: :cursing: :cursing: :cursing: :cursing: :cursing: :cursing: :cursing: :cursing: :cursing: :cursing: :cursing:
    Da können wir uns die Energiewende, die Angie so großspurig verkündet hat, wohl abschminken!!! :thumbdown: :thumbdown: :thumbdown:
    Da helfen nur noch Neuwahlen !!!!!!! ;( ;( ;( ;( ;( ;( ;( ;( ;( :!:



    ...


    „FAZ“: Auch Stromerzeuger sollen für Netzkosten zahlen – Neue
    Rösler-Vorschläge - weiter lesen auf FOCUS Online:
    http://www.focus.de/finanzen/n…rschlaege_aid_749086.html

    Eigenverbrauch mittels Vitovalor PT2 (seit 10/2019) und 12,54 kWp PV-Anlage mit SMA Tripower 12000 (seit 03/ 2013)
    aktuell für 2018 79% Eigenstromversorgung durch BHKW und PV :thumbup:


    seit 01/2002 Volleinspeisung mit PV-Anlage 5,06 kWp :thumbup:

  • Da helfen nur noch Neuwahlen !!!!!!!


    ....und wen willst dann wählen :?: :?:


    ...und ausserdem bist schon wieder bei PV, denn von BHKW les ich da nix




    Zitat

    bis zur Beteiligung der Stromerzeuger – auch der Besitzer von Wind- und Photovoltaikanlagen


    und aussedem betrifft das die Kleinen, wenn überhaupt, dann vielleicht nur indirekt über die vNN




    Zitat

    zum Beispiel durch Zahlung eines Entgelts für die Einspeisung ins Übertragungsnetz,


    weil vom Übertragungsnetz sind wir doch noch relativ weit weg.

    Die dezentrale KWK ist keine Brücke - sie ist die Lösung :thumbsup:


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    Einmal editiert, zuletzt von baulion ()

  • das meinst Du jetzt nicht ernst oder???


    Jetz sprich halt nicht immer in Rätseln mit mir.


    Ich weiß, dass ich ins Niederspannungsnetz einspeise, mein Netzbetreiber speist, wenn überhaupt, ins Mittelspannungsnetz. Folglich ist für mich das Übertragungsnetz, was die Einspeisung betrifft, relativ weit weg.


    Wenn´s anders ist, erklär´s mir bitte

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  • Hallo Baulion,
    natürlich werde ich Dir nicht sagen, wen Du wählen sollst. Ich denke, da bist Du alt genug. Wie schon gesagt, nach dem verkündeten R+R Chaos
    habe ich einige Bundestagsabgeordnete angeschrieben, und alle Angeschriebenen haben auch geantwortet. Das Tolle daran ist, das da wirklich Leute sitzen, die nicht nur rumquatschen, sondern auch technisch versiert sind, und auch wissen, wovon sie sprechen. Das kommt mir bei R+R nicht so vor.
    Eigentlich sollte bei der Energiewende jeder Bürger mitgenommen werden. Durch die Investitionen von vielen Bürgern in erneuerbare Energien und in KWK-Anlagen kann die Energiewende gelingen. Hier müßte doch jede Regierung froh sein, wenn die Bürger in PV, Biogasanlagen und BHKW investieren.
    Nein, diese Regierung geht den anderen Weg. Den Leuten, die investieren wollen, kann man ja noch von den Erträgen noch was abgreifen, denn
    "viel Kleinvieh macht auch viel Mist!"
    Diese Herren und Damen wollen wieder weg von der Dezentralisierung, und die Energieherstellung den 4 Großen überlassen. Das Zauberwort heißt "Offshore". 3 mal könnt Ihr raten, von wem dafür letzendlich das Geld kommt, und wer sich da wieder mal eine "goldene Nase" verdienen kann.
    Auch unsere BHKWs sind bei Röttgen nicht mehr "up to date" - hier ne tolle Info, was die Atomkraftwerke ablösen soll! :cursing: :cursing: :cursing:


    http://www.br.de/fernsehen/das…e-statt-atomstrom100.html


    Na, merkt Ihr was ?( ?( ?(

    Eigenverbrauch mittels Vitovalor PT2 (seit 10/2019) und 12,54 kWp PV-Anlage mit SMA Tripower 12000 (seit 03/ 2013)
    aktuell für 2018 79% Eigenstromversorgung durch BHKW und PV :thumbup:


    seit 01/2002 Volleinspeisung mit PV-Anlage 5,06 kWp :thumbup:

  • natürlich werde ich Dir nicht sagen, wen Du wählen sollst.

    ....Du willst doch wählen und nicht ich, darum habe ich Dich nach der Alternative gefragt :!: Wo die Reise hingeht hat Schleswig-Holstein gezeigt und wird in NRW noch manchem die Augen öffnen.
    Und die Tatsachen (Fukushima) und daraus resultierenden Einsichten, welche zum Atomausstieg geführt haben, stehen in überhaupt keinem Zusammenhang mit der Co2-Problematik.


    Erklär mir bitte, wie Du ohne fossile Brennstoffe mit der S- oder U-Bahn zum Kino kommen willst um dort die Spätvorstellung zu sehen. :?:

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  • Hallo miteinander,


    ich sehe auch die Entwicklung zu Großprojekten (ob PV oder offshore) in der Regierung.


    Das Thema Erzeuger an den Netzkosten zu beteiligen....also da wäre ich mit der Kritik erstmal sehr vorsichtig.
    Ich habe selber schon an diversen Stellen das Thema vor gebracht, denn wenn es richtig gemacht ist,
    kann dies doch gerade FÜR Dezentrale einen enormen Vorteil bieten.


    Bisher ist es doch egal, ob in Hamburg, Berlin oder auf der schwäbischen Alp eine PV gebaut wird
    ...egal, ob ein GuD im Berliner Nähe, im Ruhrpott oder Spanien gebaut wird
    Der Ort ist vollkommen EGAL


    Wenn nun die Berechnugn der Netzentgelte...wie auch immer gemacht...dahingehnd sich ändern,
    dass der ORT der Erzeugung schon einfluss hat, dann könnte die KWK, aber auch andere Dezentrale wie manch EEs hier durchaus Vorteile haben.


    Deshalb vorsicht mit zu früher Kritik
    ich bin der festen Üebrzeugung, dass eine Änderung der Systematik der Netzentgelte zwingend erforderlich ist, für eine Schwung in der Energiewende.

  • ich bin der festen Üebrzeugung, dass eine Änderung der Systematik der Netzentgelte zwingend erforderlich ist, für eine Schwung in der Energiewende.

    Genau richtig, da stimme ich Dir voll und ganz zu. :thumbup:
    Und was da im Focus so reißerisch aufgemacht ist und dann hier noch zusätzlich aufgeblasen wird, liest sich in Rösler-Original so:


    http://www.rheinenergie.com/de…ilseite.php?newsid=122461


    ...und geht in diese Richtung

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  • Das Schöne ist ja, das hier Jeder seine Meinung vertreten kann. Wenn Ihr dann für die Einspeisung was zahlen wollt, weil Ihr es gut findet - bitte schön!!!
    Ich finde es nicht gut! Das solltet Ihr auch aktzeptieren!!!!
    Hier mal ein Auszug aus den Rheinenergienews, die uns Baulion angezeigt hat:
    "...Das Ministerium will auch in die Kostenverteilung im Netzbereich
    eingreifen. Es will künftig die Stromerzeuger mit einem Teil der Kosten
    für die Systemdienstleistungen belasten, die die
    Übertragungsnetzbetreiber erbringen
    . Da auch die Erzeuger zu den
    Nutznießern gehören, sei es sachgerecht, sie durch die "Zahlung eines
    Entgelts für die Einspeisung ins Übertragungsnetz angemessen zu
    beteiligen". Auch die Vorschriften für die vermiedenen Netzentgelte
    sollen überprüft werden. "So könnte durch eine Änderung des EEG erreicht
    werden, dass für volatil einspeisende Erzeugungsanlagen erneuerbarer
    Energien keine vermiedenen Netzentgelte mehr ermittelt werden"
    , heißt es
    in dem Papier. /gk
    Ich würde eher sagen, im Focus war es nicht so reißerisch, wie hier! ;(
    Wie Ihr seht, steckt hier System dahinter. Hier ein bischen Kosten für Einspeiser, da ein bischen was von den vermiedenen Netzentgelten bei PV weggestrichen - und so geht das weiter. Hier sehen wir auch, das Herr Rösler nicht nur so mal laut nachgedacht hat, sondern sich schon Experten mit diesem Thema intensiv beschäftigen.
    Ich weise nur nochmal darauf hin, das deutsche und europäische Gesetze gemacht wurden, um den Treibhauseffekt einzudämmen. Man hat sich nunmal entschlossen, von Kohle und Atom wegzukommen. Baulion, das kannst Du ja nicht abstreiten. Natürlich ist das ein Prozess, und natürlich werde ich auch noch nächste Woche Benzin und Diesel verbrauchen, um ins Kino zu kommen. Das ist ja nicht die Frage. Aber wo wir es möglich machen können, sollte man "energetisch umsteigen, und auch die Leute animieren, mitzumachen."
    Ob das gelingt, wenn man PV plattmacht, und KWK so weiter schlummern läßt, wie bisher, ist die Frage.
    Erzählt doch mal den normalen Mitbürger, warum er sich für nicht für eine normale Heizung entscheiden soll, die vielleicht 6000 € kostet, sondern ein Mikro-BHKW für 25000 € kaufen soll. Die Förderung könnte ein Kriterium sein, den Normalobürger alternativ entscheiden zu lassen. Nun kommen aber wieder einige Abgaben dazu, die die Sache wieder schmälern. Wer weiß, was dann die lieben Politiker imnächsten Monat für Einfälle haben, um die Wirtschaftlichkeit weiter zu verringern. Da bleibt er doch lieber bei der günstigen Heizung für 6000€.
    Diese Sache hat Methode. Unsere Spezis in der Regierung wollen weg von der Dezentralisierung der Energieerzeugung. Dabei ist das ein entscheidener Punkt der Energiewende. Nur soll nachher keiner sagen, das haben wir so ja nicht gewußt. Denn wie schon Rainer Brüderle beim FDP-Parteitag sagte: "Wer hats gemacht - Wir habens gemacht".
    Das sollten wir schon wissen, wenn das "Kind in den Brunnen gefallen ist"! :wacko: :wacko: :wacko:

    Eigenverbrauch mittels Vitovalor PT2 (seit 10/2019) und 12,54 kWp PV-Anlage mit SMA Tripower 12000 (seit 03/ 2013)
    aktuell für 2018 79% Eigenstromversorgung durch BHKW und PV :thumbup:


    seit 01/2002 Volleinspeisung mit PV-Anlage 5,06 kWp :thumbup:

  • Zitat

    Das Schöne ist ja, das hier Jeder seine Meinung vertreten kann. Wenn Ihr dann für die Einspeisung was zahlen wollt, weil Ihr es gut findet - bitte schön!!!


    Wenn die anderen es auch tun müssen, gerne
    ...dann würde Braunkohlestrom aus der Lausitz plötzlich recht teuer beim Transport ins Schwabenländle


    ...und so könnte ein BHKW vor Ort doch eine höhere Attraktivität bringen.

  • Man kann davon ausgehen, dass jetzt von der Wachstumspartei wieder ein Zuckerl für die großen Vier ausgeteilt werden soll. Die Regelungen werden über die Netzebene in man einspeist wieder genauso "toll" gestaltet, wie bei den VNNE. Es hat ja schon lange Tradition, sich gegen Ende der Legislaturperiode, als Wirtschaftsminister für einen lukrativen Posten in der Energiewirtschaft zu empfehlen.

    Viele Grüße

    Hololoy


    Senertec Dachs HR 5,3 kW (2004), PV 1: 10 kWp (2008), PV 2: 5 kWp (2009), PV 3: 3,75 kWp mit Eigenstromnutzung (2013), PV 4: 7,5 kWp mit Eigenstromnutzung (2015), Speicherakku stationär: 24V, 10kWh brutto (2010), Zero SR: 13 kWh (mobiler Speicher, 2016), Opel Ampera: 16 kWh (mobiler Speicher mit Wärmeerzeuger, 2013)

  • Wir machen mit unseren BHKW´s Strom aus erneuerbaren Energien, speisen den Überschuss ins Übertragungsnetz ein und der Rösler macht das passende Gesetz dazu weil er im Sommer bei tennet zum Arbeiten anfängt....oder was ?( ?(
    Mann...mann...mann, da hauts dir doch in Vogel naus

    Die dezentrale KWK ist keine Brücke - sie ist die Lösung :thumbsup:


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  • Baulion leider falsch:


    - wir machen mit BHKW Strom aus fossilen Energieträgern (hauptsächlich Erdgas, weniger Heizöl)
    - wir speisen ins Niederspannungsnetz ein (oder hat dein Dachs einen 380kV Trafo?)



    Fire hat definitiv den richtigen Ansatz - wenn alle Einspeiser Ihre Netzentgelte auf die Übertragungsstrecke berechnet bekommen würden hätten die Dezentralen die Nase vorn. Allein mir fehlt der Glaube daran das R+R ein Gesetz für die Dezentralen umstricken.


    In den Zitaten fällt mir zu oft das Wort Übertragungsnetz was gleichbedeutend mit Höchst-/Hochspannungsnetz ist. Deshalb befürchte ich das sich eine Gesetzesänderung aufs melken der am Mittel- und Niederspannungsnetz hängenden kleineren EE Anlagen beschränkt - die Crux an der Sache ist ja die Kostenwälzung.


    mfg


    evt kann uns ja Gunnar mal über Angelegenheit aufklären

  • Zitat

    Fire hat definitiv den richtigen Ansatz - wenn alle Einspeiser Ihre Netzentgelte auf die Übertragungsstrecke berechnet bekommen würden hätten die Dezentralen die Nase vorn. Allein mir fehlt der Glaube daran das R+R ein Gesetz für die Dezentralen umstricken.


    Mir fehlt da auch ein bissl der Glaube,
    ...ich tippe eher drauf, dass die so hintenrum versuchen eine Kapazitätsprämie zu etablieren,
    denn die -dazu gabs schon Signale aus Brüssel- würden die so nicht direkt durchbekommen.


    Dabe brächt man auch keine,
    denn mit der KWK hätten wir doch eine hervorragende Technik, die eine vermeintliche Lücke füllen könnte
    ...und das -mal richtige Anreize vorausgesetzt- echt schnell umsetzbar, denn beim Austausch/Ergänzung eines Heizkessels fallen halt keine mehrjähigen Planungsphasen und Bürgerprotest an.


    Nun ja
    auch wnen ich Befürchtungen hab, dass hier hintenrum was anderes verkauft werden soll als draufsteht
    rein von der Sache her -also die Beteiligung der Erzeuger an den Netzkosten- ist es ein absolut richtiger Ansatz.