Einsteigerhilfe für BHKW in einem Studentenwohnheim

  • Hallo,


    ich überlege mir gerade ob sich ein BHKW in einem Studentenwohnheim, ca. 45 Zimmer und ca. 30kWh Strombedarf im Jahr, lohnt.
    Ca. da ich gerade erst mich selbst mit dem Thema befasse und zuvor meine Eltern sich darum gekümmert hatten. Genauere Infos kann ich noch nach schießen wenn ich am Freitag die Infos erfahren habe.


    Ganz naiv gefragt, wieviel betragen die Investitionskosten? 50t€, 100t€?? Hab wie viel Jahren hat sich eine Anlage im oben genannten Größenbereich amortisiert?
    Das Studentenwohnheim befindet sich in Tübingen. habt ihr ne Ahnung inwieweit die Stadt so etwas fördert. Das BAFA scheint mir, soweit ich mich jetzt damit befasst habe, nicht groß mehr der passende Ansprechpartner zu sein.
    Ist dieses Impulsprogramm der BAFA wirklich brauchbar oder doch nur Bauernfängerei?


    Werde natürlich noch selbst bei euch auf der Seite mich Informieren, die Infothek ist ja wirklich gut gestaltet in der Hinsicht. Allerdings konnte ich auch dort nicht wirklich etwas über Preise(+ Installationskosten) einer BHKW-Anlage finden.



    Würde mich über einen regen Gedankenaustausch freuen. Hoffe den ein oder anderen zu finden der selbst eine größere Immobilie betreibt und mir daher ein Erfahrungsbericht geben kann.


    mfg Simon G.

  • ich überlege mir gerade ob sich ein BHKW in einem Studentenwohnheim, ca. 45 Zimmer und ca. 30kWh Strombedarf im Jahr, lohnt.


    Hallo Grosser,


    willkommen hier im Forum. Für die Größe von deinem Objekt ist ein BHKW mit Sicherheit die richtige Entscheidung. Ob es sich lohnt, rechnet, amortisiert oder wie immer Du es nennen willst hängt einzig und allein davon ab, wie die Technik letztendlich aussieht und was Du für Erwartungen hast. Eines kann ich Dir jetzt schon sagen. Geld sparen kannst sicher, Geld verdienen sicher nicht :!:


    Studentenwohnheime haben da, im Gegensatz zu normalen MFH, auch noch einige Besonderheiten die zu beachten sind. Ich betreib selber so eine Herberge für unsere künftige geistige Elite. Zwar etwas kleiner mit nur 9 Zimmern aber ich hab jetzt nach den fast zwei Jahren in denen auch noch der Grüne im Keller haust, so meine Erfahrungen gemacht.


    Wenn´st am Freitag Deine Info´s beinander hast dann lässt uns das wissen und dann wirst Du sicher geholfen. :thumbup:

    Die dezentrale KWK ist keine Brücke - sie ist die Lösung :thumbsup:


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  • Servus,
    anbei mal nen paar Daten:


    Stromverbrauch:
    2010 41.242 kWh
    2011 51.420 kWh


    Zahlen tuen wir für die kWh: 0,198€


    Heizöl 2011:
    ca 26.00߀


    Abschlag Wasser/Strom:
    ca 24.000€



    Hoffe ihr könnt mir nun ein wenig auf die Sprünge helfen.


    mfg Simon

  • Heizöl 2011:
    ca 26.00߀

    Gibts die Möglichkeit für Gas :?: oder muß es Öl bleiben? Dann wird´s nicht so einfach und die Denke umfangreicher _()_

    Die dezentrale KWK ist keine Brücke - sie ist die Lösung :thumbsup:


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  • Die Möglichkeit für Erdgas sind eigentlich gegeben. Die Stadt Tübingen würde bis zur Grundstücksgrenze die Leitungen legen. Von dort wären es ca. 5m in den Heizungsraum.



    Aber denke generell sollte man schon Geld einsparen können oder sehe ich das Falsch.


    Hab mal den Preis des Öls auf kWh umgerechnet und bin auch ca. 300.000 kWh benötige Wärmeenergie gekommen.


    Sprich man könnte sich überlegen ein BHKW in der Größenordnung über 350.000 kWh zu kaufen.


    Ganz grob über den Daumen gerechnet, wie teuer ist so was?


    100.000 € oder geht es schon in Richtung 200.000€???


    mfg Simon


    ps: Wollten eigentlich auch auf jedenfall von Heizöl loskommen!

  • Man braucht mehr Daten, Daten, Daten......... :-)



    Man(n) schon :tomate: andere können damit wenig anfangen, leider tun die umso Wichtiger :strafe:




    Zahlen tuen wir für die kWh: 0,198€


    ist das Brutto oder Netto oder nach Frau Merkel :pfeifen:


    Hab mal den Preis des Öls auf kWh umgerechnet und bin auch ca. 300.000 kWh benötige Wärmeenergie gekommen.



    Als 30.000 Liter Öl in einen Heizkessel geschüttet ergeben normalerweise eine Heizleistung von 270.000 kWh
    den da geht noch was zum Schornstein raus, mögen zwar viele nicht hören ist aber so.


    Sprich man könnte sich überlegen ein BHKW in der Größenordnung über 350.000 kWh zu kaufen.


    Das würd ein überdimensionierten Monovalenten Betrieb ergeben, das ist grob gesagt
    wahrscheinlich Geld zum Fenster rausgeworfen.


    ps: Wollten eigentlich auch auf jedenfall von Heizöl loskommen!


    Stimmt Kohle ist relativ preiswert zur Zeit :lokomotive:

  • Naja die 19,8 Cent wären Brutto...


    da wirst du wohl recht haben mit den 270.000 kWh....


    Kohle wäre ebenfalls net so dolle da ich momentan noch studieren muss und nicht die Zeit hätte zum schaufeln...... dachte da eher an Erdgas....


    Hatte schon häufiger im Forum gesehen das Forumsmitglieder anderen eine Wirtschaftlichkeitsrechnung eines BHKWs angeboten hatten.... Bin auch gerne dazu bereit einen Unkostenbeitrag via Paypal demjenigen zu kommen zu lassen...


    Wäre über produktive Beiträge sehr erfreut ;-)


    mfg Simon

  • Kohle wäre ebenfalls net so dolle da ich momentan noch studieren muss und nicht die Zeit hätte zum schaufeln......


    So, so der Herr Student will nicht die Schaufel in die Hand nehmen


    http://www.dsk-anthrazit-ibben…k&bild=waerme_technik.gif




    Anderseits 2 Tonnen Kohle in den Kessel schaufeln ( 30.000 Liter Heizöl sind rund 34 Tonnen Kohle also
    etwas über 10.000 € ) entspricht einen Beitrag im Fitnessstudio von rund 25,-- € allerdings laufen
    im Heizungskeller selten Hasen rum :whistling:



    Wäre über produktive Beiträge sehr erfreut ;-)


    Was ist in Deinen Augen ein Positiver Beitrag


    A. das was verstehst von der Sach


    B. Details Langweilen mich, ich will Fakten, Fakten Fakten


    Hmm eventuell kann Dir WaterLemon weiterhelfen :~~

  • Hi Simon,


    da es sich ja nicht um ein kleines Objekt handelt, empfehle ich dir diese Broschüre hier ASUE BHKW-Grundlagen
    Grundsätzlich wäre Erdgas schonmal der ideale Energieträger für ein BHKW. Was die Dimensionierung angeht, muss man halt nach den Verbrauchswerten schauen.
    Ideal wäre es, wenn der vorhandene Ölkessel mit einem Gasbrenner umgerüstet werden könnte und ein BHKW die Grundlast an Strom bestmöglich abdeckt.
    So kann der alte Kessel die fehlende Wärme bei Bedarf beisteuern und die Investitionskosten bleiben im Rahmen.


    Aber "kämpfe" dich mal durch die Broschüre *lesen* , da wirst du geholfen ;):sehrgut:


    Grüße AxelF

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