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  • nochmal
    Rot= Strombezug vermeiden
    Grün= Strombezug verstärtk hier rein legen



    Blöde Frage


    Bei mir ist oben ( andere ordnen das seitlich oder unten an je nach Laune ) so ein Kastel der Link ist
    offen, da ist eine Ampel dabei die leuchtet aber immer Grün soweit ich beobachtet.


    Wäre es möglich die ( eventuell ist es aber ein feststendes Symbol ) entsprechend zu Schalten ?(

  • Zitat

    Blöde Frage


    Bei mir ist oben ( andere ordnen das seitlich oder unten an je nach Laune ) so ein Kastel der Link ist
    offen, da ist eine Ampel dabei die leuchtet aber immer Grün soweit ich beobachtet.


    Wäre es möglich die ( eventuell ist es aber ein feststendes Symbol ) entsprechend zu Schalten ?(


    Jepp,
    das ist das sogenannte FavIcon


    Je nach verwendetem browser wird es anders dargestellt
    ...werd ich irgendwann mal anpassen



    Aktuell hat das FavIcon keinerlei Bezug zu den prognostizierten Netzlasten

  • Ist ne tolle Sache. :thumbsup: Aaaber.
    Ich hatte mal ne Ehefrau, in ihrer Eigenschaft als Hauptverbraucher in der Wohnung habe ich sie auch mal versucht dafür zu sensibilisieren und gebeten nur mal im ganz kleinen, vielleicht auf den Toaster zu verzichten, und wenn dann nicht parallel mit der Kaffeemaschine, in der Hoffnung sie auch mit den größeren Verbrauchern dahin zu bekommen.
    Das Gezeter hättet ihr hören sollen. Ich hatte tagelang Krach.
    Und so sind "dummerweise" viele, die erstmal aus Trotz, dann aus Ignoranz, aus Bequemlichkeit, und aus fehlender Flexibilität (das hab ich schon immer so gemacht) überhaupt kein Interesse haben nachzudenken und schon gar nicht ihre Gewohnheiten zu ändern.

  • Zitat

    Das Gezeter hättet ihr hören sollen. Ich hatte tagelang Krach.


    um Himmels willen,
    dass wollen wir ja damit nciht erreichen
    ...natürlich führt eine Änderung der Verbrauchsgewohnheiten zu Konflikten


    In der aktuelen Stufe
    ist es wie in jeder Lernkuve ein Ding für Idealisten
    und nein, das soll kein Dogma sein wo sich alle gleich exakt dran halten müssen...


    Es soll "nur" Hinweise liefern, wann es halt günstiger ist
    und wenn manch Mitleser mal nur beherzigen, dass Waschmaschine am Wochenende besser ist als Montag 19h, dann ist auch schon was gewonnen.


    Wenn Politik mal tätig würde (z.B. mit lastvariablen Umlagen)
    dann hätt Man(n) auch mal einen Grund seinen technische Spielereien (Lastoptimierung)
    mit monetären Beweisen zu unterfüttern (Kostenersparnis)
    so das dann ne Kleinigkeit bei rausspringt.


    Also
    immer sachte mit den Mitspielern im Haushalt
    ...nur nichts überstürzen

  • immer sachte mit den Mitspielern im Haushalt
    ...nur nichts überstürzen

    Bin ja jetzt auch wieder wieder "Chef vom Schiff" hihihihi
    Aber da fangen tatsächlich die Probleme an. Mein BHKW Projekt war ja gerade dahingehend geplant, das es so 4-5 Stunden/Tag läuft, die starken Verbraucher "seriell" bzw. wohlorganisiert in diese Laufzeit gelegt werden, der Heizungspufferspeicher dann so ziemlich voll ist und die Grundlast dann wieder aus dem Netz bezogen wird.
    Du bekommst die "Mitspieler im Haushalt" einfach nicht dahin umerzogen, weder mit Vernunft noch mit irgendwelchen rhetorischen Tricks. Denn und Du schriebst es ja, es wird ja nicht mit Ersparnissen gelockt. Und wenn man ja eh dafür bezahlen muß, dann soll der Strom gefälligst aus der Steckdose kommen wann "ICH" das will! "Bin ja ein mündiger Bürger!!!"


    Das würde in breiter Front wirklich nur wirken wenn der Staat durch die Medien dieses "Umerziehen" /"Umdenken" anstößt, aber da passiert ja nichts.

  • Was die Benutzung meiner Haushaltsgeräte wie Herd, Toaster, Wasserkocher oder Kaffemaschine angeht, so würde ich mich auch nicht einschränken lassen. Diese Geräte müssen zur Verfügung stehen, wenn sie gebraucht werden.


    Aber bei Waschmaschine, Spülmaschine, Gefrier- und Kühlschrank kann man gut was machen! Nur sind Kommunikationsmodule teuer - und auch nicht notwendig. Zum einen gibt es die Technik der Frequenzmessung, diese bietet sich für Kühl- und Gefrierschränke an. Bei höherer Frequenz wird vorgekühlt und bei niedrigerer wird gewartet - soweit dies möglich ist (Grenztemperaturen). Die Geräte dürfen nur nicht alle bei Frequenz X angehen, sondern brauchen eine Berechnunsformel aus Sollert-Temperaturbereich und Frequenz, so dass nicht alle gleichzeitig schalten. Dazu hatte gunnar.kaestle: auch schonmal was längeres geschrieben und im Forum gepostet.


    Bei Wasch- und Spühlmaschinen bieten sich ganz simple Rundsteuerbefehle an. Diese können in kleinen Netzblöcken ausgelöst werden, wenn in den nächsten 100 Minuten eine Minderlast erwartet wird. Mit einem Knopfdruck am Gerät kann aber auch sofort per Hand gestartet werden.

  • Zitat

    Das würde in breiter Front wirklich nur wirken wenn der Staat durch die Medien dieses "Umerziehen" /"Umdenken" anstößt, aber da passiert ja nichts.


    wirkungsvoller wäre wohl sie beim Geiz zu packen.
    Strom ksot ja nur um die 5ct/kwh, aber mit den Umagen/Steuern, Entgelten
    gehts ratz fatz auf 20ct.
    Wenn nun der Preis zwischen hoch- und Schwachlast aber nur um 2ct schwankt, ist es kein Wunder
    das dies nicht sonderlich attraktiv ist sich hier einzuschränken oder zu schaun, wo ist man gerad.


    Wenn die Umlagen und steuern jedoch lastvariabel wären,
    z.B. 0% bei Grün, 100% bei Gelb, 200% bei rot
    ja dann, könnte der Preis plötzlich zwischen 10ct und 30ct schwanken....das wär schon ein deutlich höherer Anreiz
    und manch Regelmechanismen könnten sich etablieren, Gebäudetechnik sich entwicklen, ja vielleicht sogar für manche ein Anreiz für Stromspeicherung.

  • Also wenn ich mir einen Kaffee oder Tee koche, dann will ich das machen wenn ich es will.
    Wenn die Spülmachine voll ist läuft sie, zugeständnis: verspätet einschalten, wenn dann Sonnenstrom da ist, aber wenn die Spülmaschine nach dem Frühstuück voll ist, dann muss die zum Mittagessen wieder ausgeräumt sein.
    Wäsche kann zum Teil warten, aber meine frau (berufstätig) hat nun mal nicht jeden tag Zeit zu bügeln, so läuft die Waschmaschine halt auch mal wenn keine Sonne scheint oder gar gleich nach dem frühstück, damit dann auch wieder Wäsche zu verfiügung steht.
    Der Trockner wird genau aus den Gründen gebraucht.
    Bei uns wird täglich gekocht. (Strom)
    Aber das ist halt so. Und die Einschränkung sollte doch den Kompfort nicht so sehr einschränken...
    Und die paar Watt für den Toaster, deshalb einen Krach riskieren? Niemals.
    ich würde auch nie von meiner Frau verlangfen, dass sie bügelt weil grad die Sonne scheint, da soll sie doch lieber was im Garten machen.
    Und wenn es nur lesen ist!


    ULI

  • oooh


    auf keine Fall falsch verstehen
    ...natürlich sollte sie im Garten sein
    ...und den Häcksler bedienen, Rasen mähen oder die Bewässerungspumpe bedienen :D


    Ne mal ernsthaft,
    dass soll überhaupt kein Dogma sein...und aufkommensneutral
    d.h. wenn einer auf nichts achtet (sich im Idealfall GENAU wie Standardlastprofil eines Haushaltes) verhölt,
    dann wirds auch nicht teurer.
    Aber wer nen bissl mehr sich Mühe gibt,
    hätte dann auch einen monetären Anreiz, denn 10ct/kwh wär schon was.


    Man kann viel Erreichen
    ich habe viel mit Hotelliers zu tun und einige geben sich schon richtig Mühe um möglichst wenig Leistung zeitgleich zu ziehn.
    Letztens hat ich ein keineres Objekt und der hatte gerad mal die Hälfte von dem was ich erwartet hätte....da wird konsequent (ist ein kleiner Familiengeführter Betrieb) drauf geachtet eben Wäsche außerhalb der Küchenzeiten zu waschen und noch paar andere Dinge.
    Ganz ohne smart grid, oder Lastmanagementsystem.

  • ich würde auch nie von meiner Frau verlangfen, dass sie bügelt weil grad die Sonne scheint,



    http://images.cafepress.com/image/24465048_400x400.jpg



    ich habe viel mit Hotelliers zu tun und einige geben sich schon richtig Mühe um möglichst wenig Leistung zeitgleich zu ziehn.


    um mal Hans Sachs zu zitieren



    :zitat: Gehe ich Recht in der Annahme :zitat:


    das Die dann ein eigens BHKW haben und so deutlich 10 ¢ realsieren :pfeifen:

  • Falls von offizieller Seite irgendwann einmal dahingehend reagiert wird, so werden vermutlich diejenigen die netzentlastend verbrauchen nicht belohnt sondern nur weniger stark "bestraft" und der Strom wird in den Hauptbelastungsphasen teurer. :cursing:
    Letzenendes käme es natürlich aufs gleiche hinaus.
    Ich erinnere hier mal an die Einführung der Abgasnormen bei der KFZ-Besteuerung. Die Steuer bei neuen Autos wurde nicht billiger sondern bei "alten" (Bestands) Autos nur teuerer.

  • Zitat

    Aber bei Waschmaschine, Spülmaschine, Gefrier- und Kühlschrank kann man gut was machen! Nur sind Kommunikationsmodule teuer - und auch nicht notwendig. Zum einen gibt es die Technik der Frequenzmessung, diese bietet sich für Kühl- und Gefrierschränke an. Bei höherer Frequenz wird vorgekühlt und bei niedrigerer wird gewartet - soweit dies möglich ist (Grenztemperaturen). Die Geräte dürfen nur nicht alle bei Frequenz X angehen, sondern brauchen eine Berechnunsformel aus Sollert-Temperaturbereich und Frequenz, so dass nicht alle gleichzeitig schalten. Dazu hatte gunnar.kaestle: auch schonmal was längeres geschrieben und im Forum gepostet.


    Bei Wasch- und Spühlmaschinen bieten sich ganz simple Rundsteuerbefehle an. Diese können in kleinen Netzblöcken ausgelöst werden, wenn in den nächsten 100 Minuten eine Minderlast erwartet wird. Mit einem Knopfdruck am Gerät kann aber auch sofort per Hand gestartet werden.


    Fred Schweppe vom MIT hat das Ganze Ende der 70er Jahre FAPER genannt: frequency adaptive, power-energy re-scheduler


    Die Frequenz fluktuiert - bedingt durch das Lastrauschen und die Prognosefehlern bei Erzeugern und Verbrauchern, kombiniert mit der Massenträgheit der drehenden Elektromaschinen (Netzanlaufzeitkontante ca. 10s) - im Zeitbereich von zweistelligen Sekunden. Somit kann man selbst bei Elektroherden hier hilfreich netzunterstützende wirken, weil die Dinger, wenn die Solltemperatur erreicht ist, nur noch taktend die Temperatur halten. Gleiches gilt für Warmwasserboiler, die Heizspiralen von Wasch- und Spülmaschine, etc. Das ist alles aquivalent zu sehen zur Primärregelung, die auch ein P(f)-Verhalten zeigen, nur schneller weil die Prozesse im Dampfkraftwerk etliche Sekunden brauchen, bis vom Öffnen der Turbinenventile, erhöhtem Massenstrom in der Turbine und verstärkter Dampfproduktion aus überhitzem Wasser im Kessel die volle Leistung ansteht. Die Primärregelung ist eine sogenannte P-Regelung: Proportional, das heisst mit Abweichen von der Sollfrequenz wir proportional zur Regelabweichung zusätzlich Leistung abgegeben bzw. aufgenommen.


    Die I-Regelung (integral) merkt sich über eine Summierungsfunktion, den Integrator, die Regelabweichung und hat die Eigenschaft, dass die Sollwert wieder angestrebt wird. Das kann ein reine P-Regelung nicht, hier ist immer eine leichte Abweichung vom Sollwert feststellbar. Die I-Regelung wird durch die Sorte namens Sekundärregelleistung bereitgestellt. Im Gegensatz zur Primärregelung mit einem offenen Regelkreis (Messung Frequenzabweichung -> Neuer Leistungswert: Steuerung) gibt es hier einen etwas aufwendigeren geschlossenen Regelkreis (Messung Frequenz und Lastflüsse and den Regelzonengrenzen durch den TSO (Lastverteiler) und direkte Ansteuerung von SRL-Kraftwerken über Hochverfügbarkeitsleitungen). Soetwas könnte auch als Broadcast über die Funkrundsteuerung geliefert werden. Das ist nichts anderes als ein Ping, der bislang alle 4s verteilt wird und sagt, Du bitte ein bischen mehr rauf, du bitte ein bischen runter. Die Funkrundsteuerung müsste allerdings noch auf diese Anforderung hin optimiert werden, z.B. per kryptographisch gesichertem und damit signierfähigem Übertragungsprotokoll zur Authentifizierung von Schaltsignalen.


    Die Schwäche der Funkrundsteuerung ist auch ihre geringe Übertragungsrate. Ich glaube, es ist ein EFR-Telegramm pro Sekunde. Damit muss man Anlagen gruppieren und wirklich zeitkritische Sachen können nur grob granulär verbreitet werden.


    Gruß,
    Gunnar