Was hab Ihr für Zähler um EVU bekommen

  • Hallo Leute,


    Mein EVU hat bei mir einen Zähler vom Type


    Actaris DC351H-MPBC4Z-AMR260


    eingebut. Mit GSM Funkmodem. Das Ding ist so kompilieziert, dass ich 10min zum ablesen gebrauche.
    Ich war immer davon ausgegangen, dass ich den gleichen Zähler wie bei meiner PV Anlage bekommen. Ein Zählwerk für "Einspeisung" und eines für "Bezug".


    Aber das Ding kann Bindleistung, Spitzenwerte, H-Tarife und N-Tarife, Mittelwerte, und wer weis was noch. ?(


    Stelle ich mir nur die Frage Wofür das ganze? Was können "Die" alles auslesen und wie oft lesen "Die" aus.


    Muss jemand von euch Blindleistung bezahlen?


    Einen Vertrag habe ich noch nicht, aber nach dem Zähler binn ich ja mal gespannt was da für ein Angebot ins Haus flattert :D


    Für den Zählereinbau soll ich 139€ bezahlen. Ich denke mal im Einkauf hat der aber mehr gekostet.


    Grüße
    Mofaklaus

    BHKW : Dachs Gas 5,5kW
    SolarTherm.: 10m² Kago mit 600l Systemspeicher
    PV: 4kWp / SMA SunnyBoy SWR3000 / 14x ASE-300-DG-FT
    Speicher : LG Chem 6.4 mit Effekta AX 5000 und ca. 2KWp Solar

  • @ Mofaklaus,


    da musste aufpassen, kann sein, dass der Zähler gleichzeitig in beide Richtungen zählen kann. Dann zahlst Du für Strom auf der einen Phase obwohl Du auf der anderen lieferst.


    Ausserdem gehe ich davon aus, dass das nur für die Montage war, der Zähler gehört dem EVU und Du musst horrende Zählergebühren zahlen. ;(


    Ich hab meinem EVU gesagt, ich will den Strom selbst messen, den ich liefere, das ist mein Recht. Dann bleibt denen nix anderes übrig als einen normalen Zähler mit Rücklaufsperre einzubauen :D


    Grüße


    Bruno

    Ich bemühe mich, garantiere aber keine Vollständigkeit und Richtigkeit, Beiträge ersetzen keine Steuer- oder Rechtsberatung!
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    Einmal editiert, zuletzt von Bruno44 ()

  • Hallo,


    ich habe ein Siemens HT/NT Einspeisezähler von den Wuppertaler Stadtwerken bekommen. Einstellungen ???? Ablesen ist einfach, alle Daten werden digital angezeigt und wechseln alle 10 Sekunden in der Anzeige.


    Ich habe mal versucht einen Dateianhang (Bild vom Zähler) mit hochzuladen.


    Gruß


    Klaus

    Bilder

    Beheiztes Objekt: Fachwerkhaus mit Anbau 1791, 300m² Wohnfläche und 60 m² Wintergarten mit Schwimmbad (wird von März bis Oktober durch die Solaranlage beheizt), 14 m² Flachkollektorsolaranlage aus 1993, Hygienespeicher 800 ltr mit Edelstahlwarmwasserdurchlaufschlange, 6 m³ Regenwassernutzungsanlage. BHKW: Senertec Gasdachs mit Kondenser, 2006 in Betrieb genommen.

  • Hallo Bruno,


    Das mit dem eigenen Zähler habe ich mir auch überlegt gehabt. Aber mein Elektromeister, der den Anschuss gemacht hat, hat mir abgeraten. Da das EVU sonst erstmal alles in Frage stellt und du hast dann die Probleme dem EVU nachzuweisen das alles Richtig ist. B.Z. Anschlußsicherheit, Zählerdaten, Eichnachweis.... Er meite wenn die Ihren eigenen Zähler einbauen dann würde die sich nicht so schnell quer stellen.


    Hast sich dein EVU einfach auf den Zähler deinerseits eingelassen, oder musstest du das erst "durchboxen". Und was für Anforderungen haben sie an deinen Zähler gestellt?


    Bei den Kosten bin ich davon ausgegangen, dass es so ähnlich wie bei meiner PV-Anlage laufen würde. Da zahle ich keinerlei Gebühren für das Zählen. Aber nur da ich mich auch Jährliches Ablesen/Abrechnen geeinigt habe.


    Dachsfan
    Ist den 139€ für den Zählereinbau zu teuer. Der Mann war über eine Stunde da, plus An- und Abfahrt. Ein Handwerker ist da nicht viel günstiger. Das der Zähler Eigentum das EVU bleibt war mir klar.


    stoni
    Was zahlt ihr in Wuppertal für das Zählen, und wird ein Unterschied zwischen HT und NT gemacht oder ist der Zähler auch total überdimesioniert?


    Gruß
    Mofaklaus

    BHKW : Dachs Gas 5,5kW
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  • Hi Klaus,


    das EVU kann sich nicht quer stellen. Die Anforderungen sind recht einfach: genau den gleichen Zähler kaufen, wie der, der als Bezugszähler beim EVU von diesen gestellt wird (entsprechende Größe in Belastung steht drauf z. B. 10/60A) Der Zähler muss Rücklaufgesperrt sein und geeicht, die Eichung sieht man an der Plombe, die weist das Jahr der Eichung auf --> E-Zähler sind darauf hin 16 Jahre lang gültig.
    Uuups, könnte sein, dass Du nur einen Wechselstromzähler hast, der Dachs speist Drehstrom ein, also natürlich einen Drehstromzähler nehmen.


    Bei mir war das kein Problem, die Zusage ist mündlich da, ich gehe davon aus, dass bei der Inbetriebnahme keine Probleme gemacht werden. Bei meinem ersten Dachs habe ich keinen Zähler parat gehabt, dort hat das EVU einen normalen Einspeisezähler gesetz für den ich monatlich 2,50€ Gebühren bezahle.


    Grüße


    Bruno

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  • Also normalerweise ist das hier bei uns kostenloser Service des Dachspflegers. :]


    geeichte und beglaubigte Zähler kann man auch über unseren Forumsverkauf erwerben. Kosten als Kaufzähler Drehstrom mit Rücklaufsperre ca. 100 € inkl MwSt.


    Vorteil: Man zahlt keine Gebühr und erhält eine Vergütung nach KWK Gesetz, wenn die Anlage bei der BAFA angemeldet ist.


    Stromversorger will den Zähler nicht anerkennen ??


    Als konzessionierter Elektroinstallateurmeister und Industriemeister der Fachrichtung Elektrotechnik müsste ich dann ein kurzes Gespräch mit dem Stromversorger führen. Nachdem ich ihn auf die entsprechenden Gesetze hingewiesen habe und diese den Zähler nicht anerkennen möchten, oder weitere "Beweise" haben möchten müsste ich dann die Bundesnetzargentur bitten, einen Bussgeldbescheid auszustellen.


    Spätestens nach Erhalt dieses Bussgeldbescheides finden die den Zähler ganz toll und sind begeistert wenn er eingebaut wird. :D

  • Naja mein Elektromeister hat ja nicht gesagt dass das nicht möglich sei. Er hat ja nur gesagt, dass das schwieriger sei. Aber leider hat der da noch nicht so die Erfahrung.


    Na ja jetzt dem EVU sagen sie sollen den Zähler wieder ausbauen macht sicher auch keinen sinn. Ich muss erstmal abwarten was sie vrelangen für die Nutzung.


    Wenn ihr euren eingenen Zähler habt, habt ihr dann auch keinen Vertrag mit dem EVU . Sondern schreibt Monatlich/Quatalsweise einfach eine Rechnung oder wie läuft das. Ich will jetzt natürlich nicht den nächsten Fehler machen und irgend einen wilden Vertrag abschliesen wo ich nicht nach EEX bezahlt werden.
    Ich habe ich mich damals schon bei der PV-Anlage über den Tisch ziehen lassen. Das muss ich nicht noch mal haben :D

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  • Also ich habe einen Vertrag, rechne jede 3 Monate ab.


    Meinem Stromversorger war es egal, was ich mache und auch den anderen Stromversorger ist es egal. Es gibt Sonderreglungen wie z.B. in Wuppertal, wo sich eine Betreibergemeinschaft zusammen mit den Stadtwerken zusammen setzen.


    Hier halte ich mich aber raus.

  • Hallo,
    habe inzwischen festgestellt, dass auch wir ein Problem mit dem Stromzählen haben.
    Das EVU hat uns einen 4 Quadranten Lastgangzähler eingebaut, da wir unser gesamtes Mehrfamilienhaus (18 WE´s) mit dem selbst produzierten Strom versorgen wollen.


    Seit Ende Oktober bzw. Anfang November laufen unsere beiden Dachse und haben bis zum 30.11. zusammengerechnet 1.382 Stunden gearbeitet. Den Wert mal 5,3 ergibt 7325 kw Strom, der theoretisch abgegeben wurde.


    Die Verbrauchszähler der Wohneinheiten ergeben im Zeitraum eine Gesamtverbrauch von 4717 kw Strom. Vom EVU bezogen haben wir 1.373 kw, d.h. die Verbraucher im Haus haben 3.345 kw von den Dachsen bezogen. Zusätzlich wurden an das EVU 3.386 kw Strom geliefert. D.h. insgesamt haben nach dieser Rechnung die Dachse nur 6731 kw Strom produziert. Dividiert durch die Laufzeit wären dies nur 4,87 kw je Stunde. Insgesamt klafft eine Lücke von fast 600 kw in einem Zeitraum von nur 5 Wochen.


    Nun würde mich interessieren, wer von Euch schon mal so ein Problem hatte und ob die Ursache tatsächlich dieser 4 Quadranten-Lastgangzähler sein könnte. Entweder unsere Dachse leisten deutlich weniger als sie anzeigen oder der Strom wird falsch gemessen.
    Die Verbrauchszähler der Wohneinheiten scheinen ok, da diese geeicht sind und auch insgesamt der Stromverbrauch im Rahmen dessen liegt, was zuvor verbraucht wurde.


    Gruß
    Michael

  • Hallo Michael,


    zunächst mal benötigt der Dachs selbst auch Strom. Bei meinem Gasdachs sind das ca. 130W, er gibt also nicht 5,5KW ins Haus ab, sondern 5,37KW. Ob dies bei den Öldachsen der gleiche Wert ist weis ich nicht, liegt aber sicher auch so in der Gegend.


    Ein geeichter Zähler ist dann in Ordnung, wenn er eine gewisse Messtoleranz nicht überschreitet. Meines wissens ist diese Toleranz gar nicht so gering. Ich habe in einem Objekt, in dem ich eine PV-Anlage installiert habe mal beobachtet, dass ausser dem Überwachungsmodem kein Verbraucher im gesamten Bezugsstromkreis angeschlossen war. Das Modem war in Betrieb (Schätze mal so um die 5-10W Aufnahme), der Stromzähler hat sich aber kein Stück bewegt (über Stunden! Der Rote Balken der Drehscheibe blieb immer vorn). Und nein, es wurde kein PV-Strom dafür verwendet.
    Also mal rechnen: 10W*18WE=180Watt/Stunde + 130Watt eigenverbrauch Dachs =310W, bleiben bei 5,3KW produziertem Strom noch 4,99 KW übrig. Wenn nun noch der Gesamtbezugszähler in die entgegengesetzte Richtung die Toleranz ausschöfpft kommt man sicher schnell auf den von Dir vermissten Betrag.


    Grüße


    Bruno

    Ich bemühe mich, garantiere aber keine Vollständigkeit und Richtigkeit, Beiträge ersetzen keine Steuer- oder Rechtsberatung!
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  • Hallo Mofaklaus,


    bei mir hat mein Dachsdealer alle diese Feinheiten mit den WSW geklärt und die entsprechenden Zähler, ein Einspeise- und Bezugszähler HT/NT und 3 Stck. private Zähler eingebaut und verkalbelt. Hier habe ich mich darauf verlassen, dass alles i. O. ist. Auch die WSW hat bisher keine Schwierigkeiten gemacht. Wir rechnen auch in Wuppertal über einen Jahresvertrag ab und zahlen bisher keine Zählergrundgebühren. Neue Verhandlungen stehen in Kürze an.


    Gruß


    stoni


    PS: Der Dealer taucht hier ab und zu im Forum auf und vermittelt, meiner Meinung nach, sehr gutes Fachwissen!

    Beheiztes Objekt: Fachwerkhaus mit Anbau 1791, 300m² Wohnfläche und 60 m² Wintergarten mit Schwimmbad (wird von März bis Oktober durch die Solaranlage beheizt), 14 m² Flachkollektorsolaranlage aus 1993, Hygienespeicher 800 ltr mit Edelstahlwarmwasserdurchlaufschlange, 6 m³ Regenwassernutzungsanlage. BHKW: Senertec Gasdachs mit Kondenser, 2006 in Betrieb genommen.

  • Moin Moin,


    also ich werde nach neuesten Erkenntnissen auch einen Zweirichtungszähler bekommen. Zwar wird mein Tiger voll Einspeisen aber er hat ja auch Eigenverbrauch (auch wenn er gerade nicht läuft) deshalb warscheinlich der Zweirichtungszähler.
    Laut Telefonat mit meinem EVU (EnviaM) soll der Zähler weniger als 10€ Miete im Jahr kosten,das hebt mich nicht an weil ichs als Betriebsausgaben geltend mache.


    MfG

  • Eine Mietpreis von nicht mal 1€ / Monat ist sicher auch OK.


    Aber warum bauen einige EVU diese Monster Zähler ein, wenn ein einfacher Zweirichtungszähler doch reichen würde. Die geben doch auch nicht mehr Geld aus als nötig.


    Ich wersuche nur den Haken an der Sache zu finden. :D


    Grüße
    Mofaklaus

    BHKW : Dachs Gas 5,5kW
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    Speicher : LG Chem 6.4 mit Effekta AX 5000 und ca. 2KWp Solar

  • Ich denke die bauen solche Monster ein um selbst erstmal Informationen über diese kleinen Ärgernisse zu sammeln.
    Die Planung an Stromeinkäufen wird bei den EVU's jetzt auch schon mit Speziellen Wetterprognosen geführt, eben durch Windkraft, Solar und BHKWs.
    Je mehr die an Infos sammeln können um so eher könne die kostengünstig ihren Strombedarf planen, siehe Spotmarkt EEX .


    Jetzt wird siich das noch nicht groß auswirken, bei den paar Anlagen, aber ich denke die rechnen auch mit einem weiteren Ausbau und früh genug gesammelte Informationen sind dann pures Gold wert!