Grundlast

  • Seh ich auch so


    Erklärung: selsbt moduilierende Geräte können nur in einen gewissen Bereich die Leistung anpassen....thermisch viellecith 50% (das wär schon sehr sportlich), also hier dann 40kW.


    Also gehts aus
    oder...es arbeitet in einen dicken Pufferspeicher mit wechselnden an-aus Phasen


    Dennoch erscheint 18kW zu 80 wirklich ncith günstig gewählt

  • Da will ich auch mal etwas beitragen, bin grad so lustig drauf :


    Herstellerangabe Vaillant zum ecopower 4.7 G
    P el. = 1,3 ... 4,7 kW
    Q th. = 4 ... 12,5 kW - wären immerhin auf 32 % runter im tiefsten Modulationspunkt thermisch...
    Rein mathematisch ergeben 12,5 x 1,3 / 4,7 jedoch 3,45 kW Q th. Gut, wir wollen nicht päpstlicher sein als der Papst. :wissenschaftler:
    Nun nehme ich mal Oscar's spitzen Bleistift und notiere:
    Es gehen damit bei wirtschaftlich benanntem Betrieb ab 5.000 Bh x 0,55 kW = 2.750 kW an thermischer Leistung p.a. wohin ??? Hoch leben die Datenblatt-Schönrechner...
    Betrachte ich das über die angegebene Laufzeit von 40.000 Bh kommen stattliche 22.000 kW respektive ggfls. 0,05 Cent/kWh für das dafür ja trotzdem aufzuwendende Gas immerhin 1.100 Euronen heraus, um die der Verkäufer somit den Kunden vorsätzlich betrügt. Rechne ich über die Stromkennzahl milchmädchenhaft den Gasanteil an Strom heraus, so fehlen dabei wiederum 22.000 x 0,38 = 8.360 kWh, die real nicht zur Stromproduktion zur Verfügung stehen.
    Mit diesen 8.360 kWh Erdgas könnte man bei Volllast - was ja Sinn und Zweck des Teiles sein sollte und auch von Vaillant in eigenen Wirtschaftlichkeitsverrechnungen ansetzt - von 4,7 kW (für welche je Bh lt. Vaillant 1,9 cbm Gas benötigt werden = ca. 21 kWh) 398 Std. mit 4,7 kW demzufolge 1.871 kWh erzielen, welche aber fehlen, da sich irgendwer da "ein klein wenig vertan" hat (siehe oben !). Setze ich dies nun mit rund 15 Cent/kWh verlorener Vergütungen an, kommen da noch ein kleines Taschengeld von rd. 281 Euronen hinzu. Die brauche ich aber mindestens, um den Stromersatz dafür aus dem Netzbezug mit ca. 0,24 €/kWh = 449 EURO bezahlen zu können. Da ich ja aber lieber mit Überschußeinspeisung fahre, fehlen mir die 1.871 kWh ja auch noch beim Stromverkauf, denn ich mal kulant mit 0,22 Cent/kWh ansetze und damit noch rd. 412 € Erlösverlust erleide (alles Netto !). Ehrlicherweise muß ich aber von der sich somit ergebenden Gesamtsumme von 2.242 € die Mineralölsteuererstattung mit 0,0055 x 8.360 = 46 € abziehen. Damit bleiben 2.196 € als Passiva über die Motorlebensdauer stehen - nur wegen den läppischen 0,55 kWh thermisch falsch berechneter Datenblattangabe - ist doch eine lohnende Sache oder ??? :rtfm:
    Verflixt - ich muß mich irgendwo verschrieben haben - wer kann da mit einem Radiergummi helfen ? :warning:

  • Das aktuelle Datenblatt gibt jetzt anderen Werte her:
    Pth 4,7 - 12,5kW
    Pel 1,5 - 4,7kW


    Bei max. Leistung ist das Verhältnis 0,376 - ecopower weißt eine Stromkennzahl von 0,38 aus.
    Für die minimale Leistung passt das nicht mehr. Hier errechnet man rund 0,32...


    In ner ruhigen Minute muss ich nomma genau lesen was du da gerechnet hast... ;)


    tschau

  • Kannst mir mal dieses aktuelle 'Datenblatt zur Verfügung stellen ? Ich vermute da eher ein "Dreckfuhlerteufelchen" bei 1,3 und 1,5 - das geht schnell bei dieser optischen Zahlenähnlichkeit...

  • Nachfrage zu Beitrag 2 und 3


    verstehe ich das richtig:
    z.B. Vitobloc 200 Modul EM-50/81 hat eine konstante Leistung von 81 kWth, die max. abgegeben wird und die mindestens angefordert werden muß?
    woher kommt die Wärme bei Bedarf von 18 kW oder 60 kW ? - deshalb kleiner dimensionieren !?


    bei Modulation 50-100 %, z.B. Vitobloc 200 Modul EM-20, würde BHKW bereits bei Wärmeanforderung 18 kW arbeiten und bei Schwankung bis Anforderung
    max. 39 kW leisten und darüber hinaus den Spitzenlastkessel bitten ...?


    der Vorteil einer größeren Anlage = produziert mehr Strom - aber eben nur dann, wenn die Anlage läuft und Eigenstrom


    Danke

  • Die Wärme, wenn das BHKW nicht in Betrieb ist, kommt von einem Spitzenlastkessel. Oder generell nem anderen Wärmeerzeuger.
    Um was für ein Objekt handelt es sich denn?
    Was für ein Kessel ist verbaut?
    Wie groß ist der Jahreswärmebedarf?
    Dann könnte man das mal genauer eingrenzen.
    Du könntest nat. auch das Vitobloc nehmen, aber dann läuft es nur 500h oder weniger pro Jahr, erzeugt keinen Strom und bezahlt sich so nicht ;)


    Bei Modulation 50% - 100% würde es bei ner Leistungsanforderung von 40kW anspringen. Du fährst ja wärmegeführt. Also wird nach dem Wärmebedarf ein- oder abgeschaltet.


    tschau

  • @ Sebastian Nickel


    MFH
    Ölverbrauch mind. 60.000 Liter
    Grundlast (allein WW, Sauna, Schwimmbad) lt. Abrechnung 16.000 Liter
    die Grundlast 16.000/160.000 kW : 8760 h = 18,25 kWh (so meine vereinfachten Berechnungen)
    deshalb Überlegung Vitobloc 200 Modul EM-20 (10 - 20 kWel / 18 - 39 kWth)


    Vitobloc 200 Modul EM-50/81 ohne Modulation komme ich nach meiner einfachen Berechnung über
    GTZ nur auf 3.624 Bh, bei o.a. Ölverbrauch und Mindesanforderung 81 kW


    das ermittelte Lastprofil/Strom ergibt 5.840 h mit mindestens 20 kWh Eigenbedarf und 2.920 h mit
    Eigenbedarf von 14 kWh. Dieses Lastprofil beruht auf mehrfache Messungen über 8 Tage


    die gesamt Anlage soll auf Erdgas umgestellt werden


    Danke

  • Die Wärme, wenn das BHKW nicht in Betrieb ist, kommt von einem Spitzenlastkessel.


    Ähhh


    erst sollte die Wärme aus eingelagerter Wärme eines Pufferspeichers befriedigt werden.


    Solange die Wärme aus den Zyklen des BHKW erzeugt Wärme welch verbraucht, zuviel wird im Pufferspeicher einlagert.
    Pufferspeicher voll, Wärmebedarf geringer als BHKW porduktion, BHKW stellt ab, Wärmebedarf wird
    aus Pufferspeicher gedeckt. Pufferspeicher am unteren Einschaltpunkt angekommen, BHKW Startet Zyklus erneut.


    Solange so der Wärmebedarf ( welch Rückständige ansichten da kann man(n) viel mehr machen ) zu decken
    hat der Spitzenlast kessel die Finger von der Wärmeproduktion zu lassen.


    Sonderfälle Sekundäre Wärmeerzeuger wie Solarthermie die den Pufferspeicher ( das wird dan komplexer den
    da kann Schichten sinn machen, muß aber nicht ) azyklisch füllen oder Kohlekessel die billiger Wärme erzeugen wenn
    kein Eigenstrombedarf sind extra zu betrachten.

  • @ Sebastian Nickel


    kannst Du mit diesen Daten was anfangen, um das mal genauer einzugrenzen ?


    @ all


    ticke ich da richtig:
    EM-20 (oder vergleichbar) würde passen und
    EM-50/81 wäre zu groß ?

  • Mit den Daten können hier im Forum sicher mehr Leute was anfangen als ich. Die sind nur schüchtern. Mir fehlts an Berufserfahrung. Und bevor ich Müll schreibe...
    Auf Seite 1 wurde doch von firestarter schon Überlegungen angestellt.
    Wenn du die Jahresdauerlinie mit den GTZ erstellt hast, kannst doch auch andere, kleinere BHKW durchrechnen und schauen wie sich die erzeugten Strom- und Wärmemengen verändern.


    tschau