2 schwarze Männer waren heute da

  • Hallo, habt Ihr mal die Daseinsberechtigung von Schornsteinfegern an einem Gas-BHKW mit Kondenser durchdacht bzw. recherchiert? Meiner ist heute nach rund 2 Jahren nach der Inbetriebnahme das erstmal gleich mit Verstärkung aufgetaucht.


    Er meinte an meinem Gas-Dachs a) CO messen zu müssen und b) seinen Besen durch das gut feuchte Kamin-Brennwertrohr zu schieben. a) aus fachlich fundierter Sicht ist bei einem Magermotor mit Lambda=1,5 und Oxikat wie beim Dachs absoluter Unfug @:pille und b) wenn es tatsächlich signifikante Hindernisse im Rohr gäbe, würde mir vorher der Kondensersyphon die Dachshöhle mit Abgas fluten, was sicherlich auch gut hörbar wäre bzw. die Höhle in ein Feuchbiotop verwandeln würde. Beide Beschäftigungsmaßnahmen für die Schwarzen kann man als gutmütiger Mensch ja noch über sich ergehen lassen. Allerdings wird es mir sicherlich schwerer fallen, einzusehen, dafür noch die Zeche zu zahlen. Ich habe mal irgendwas von Novellierungen in diesem Bereich gehört.


    Was muss man zulassen? Kann man Aussetzungen oder Ähnliches beantragen?


    Grüsse, KWK

  • Mein zuständiger schwarzer Mann hat zu Anfang mal Co gemessen, allerdings mehr aus Neugier
    .....seitdem beachtet er mein Haustier nicht mehr,allerdings...der ist auch ein guter :thumbup:

  • Meiner hat mir extra seinen Chef mitgebracht der mir die neuen Gestzestexte erläuterte, die BHKW'S jetzt extra mit einbeziehen.
    Die haben halt gelernt das dort eine Lücke bestand und die wurde Kassiererfreundlich geschlossen.
    Ob die jetzt vorgeschriebenen Arbeiten sinnvoll sind..... da fragt ein Kassierer nicht nach!
    Hauptsache es steht irgendwo das er Geld nehmen darf und fertig ist die Laube.

  • Was muss man zulassen? Kann man Aussetzungen oder Ähnliches beantragen?


    Da hilft m.M. nach nur gut zureden, wie bei an Ochs auch.


    Bei meinem Grünen is das Abgasrohr so verbaut (total unter 3,0 m hoher Decke) dass der Schorni garnicht dahinkommt ohne dass er von der Leiter fällt. ^|__|^


    Bei der Inbetriebnahme hab ich mich mit dem geeinigt, dass ich bis zum nächsten Besuch so eine flexible Minikamera besorge dann kann er des auf´m PC anschauen.


    Da war er dann happy, der Ochs :aok:

    Die dezentrale KWK ist keine Brücke - sie ist die Lösung :thumbsup:


    und der Spenden-Button für unser Forum ist auf der Portal-Seite rechts :!:

  • Da hilft m.M. nach nur gut zureden, wie bei an Ochs auch.

    Ich werde mal einen offiziellen Antrag mit stichhaltiger Begründung (CO-Werte, interne Überwachungsfunktionen etc.) auf Erlassung stellen. Das dürfte Ihn, dann zumindest etwas mehr fordern, bevor er wieder mit aller Sebstverständlichkeit in Haus platzt.


    Meiner hat mir extra seinen Chef mitgebracht der mir die neuen Gestzestexte erläuterte, die BHKW'S jetzt extra mit einbeziehen.

    Damit ist leider klar, dass das Gesetz wohl auf seiner Seite ist. D ist hat in jeglicher Hinsicht ein liebenswüdiges Land!

  • Hei KWK,
    die Kaminkehrer haben den Herrn Pofalla/CDU als Lobbyisten.Der, der immer so spricht, als hätte man ihm die Handtasche geklaut.Der sorgt dafür, dass die ihre EIGENEN GEBÜHRENVORSCHLÄGE !!! anstandslos genehmigt erhalten.
    KWK ist im Bundesrahmengesetz alle drei Jahre zur Abgaswegeüberprüfung vorgesehen. Die Länder können, wie bei der jagdlichen Rahmengesetzgebung auch, dann tun und lassen was sie wollen. Also wird in Hessen zweijährig überprüft.
    Und zwar nur auf Co und Co², nicht jedoch auf NoX, weil die keine geeigneten Messgeräte haben.
    Dass der Verbrennungsprozess ein gänzlich anderer ist, wie bei einem Brennwertkessel, juckt nicht. Hauptsache Kasse.
    Die Schornsteinfeger können ab 2013 auch Heizungen warten und selbst bauen. Also Konkurenz zu meinem Gewerk.
    Meine Anfrage bei der Schmarotzerinstitution HWK ergab, dass die Schornsteinfeger die bessere Lobby haben. Zitat HWK-Vertreter "Wir haben uns die Füße wund gelaufen ". Meine Gebühren drücke ich trotzdem bei HWK und KK-Mafia ab.
    Diesem Land hilft echt nur noch ein Umsturz.

  • Hab gerade nochmal das Thema mit dem schwarzen Mann auf dem Schirm.


    Mein Antrag wurde kurz und knapp mi dem Verweis auf die KÜO abgelehnt. Als Anlage wurde die KÜO unvollständig zitiert.


    Ich sehe dort folgendes:


    Eine Kohlenmonoxidmessung entfällt bei
    1. gasbeheizten Wäschetrocknern,
    2. Feuerstätten für gasförmige Brennstoffe ohne Gebläse mit Verbrennungsluftzufuhr und Abgasabführung
    durch die Außenwand, deren Ausmündung des Abgasaustritts im Bereich von mehr als 3 Meter über
    Erdgleiche liegt und zu Fenstern, Türen und Lüftungsöffnungen einen Abstand von mehr als 1 Meter hat.


    Gasförmige Brennstoffe habe ich sicherlich und Gebläse hat der Dachs auch nicht. Bleibt nur die Frage, ob die Führung über Dach als Außenwand ausgelegt werden darf. Was meint ihr? Vermutlich eher nicht. Zeugt mal wieder von dem hohen Sachverstand der Verordnungsgeber einen alten Wandoffen besser einzustufen, als ein sicherlich zuverlässig mager brennenden Dachs.

  • Hallo,
    zu oben.


    Bei mir war der schwarze Mann am 22.11.2011 zur Kontrolle KÜO meines Erdgasdachs mit Kondenser.


    Dachs steht neben der Kelleraußenwand im Keller.
    Abgas geht durch die Kelleraußenwand an die Außenwand ins freie, an der Hauswand hoch, durch das Dach und ca. 1 m darüber.


    Kontrolliert:
    1) Verbrennungsluft/Lüftung, Abgasleitung
    2) O2 -Gehalt im Abgas
    3) Befestigung/Abstände, unvedünnter CO-Gehalt
    4) äußerer Zustand, an anderer Stelle


    Betrag zu zahlen 77,04 €


    Gruß

  • ... leg im doch mal die KÜO vor und frag ihn wie das mit dem "durch die Außenwand" zu verstehen sei und warum er vor dem Hintergrund dieser Formulierungen noch nachweisen kann, dass er regelmässiges Besuchsrecht hat.


    BTW: meiner schein sogar etwas humaner zu sein 54,19€/Besuch.

  • Bei mir trat die schwarze Fraktion auch im Doppelpack auf, bei der SE Therme hab ich ja noch Verständnis zur Messung.
    Aber zur Messung am Dachs tat ich meine Verwunderung kund, das er jetzt in der "KFZ Branche" wildert und eine ASU macht.


    Er verwies auf die Gesetzeslage das er es machen muß und es rollten bittere "Krokodilstränen"
    Zwei Tage später die Rechnung 80Teuro.


    Er erzählte aber auch, das in unseren Kehrbezirk zwei Heizöldachse stillgelegt wurden, weil der Besitzer sich die Brennstoff- und Wartungskosten nicht mehr leisten kann.
    Was wohl der Wirklichkeit entspricht.

    Meine Beiträge geben meine Meinung wieder und können unsichtbare Smilies und ein wenig Sarkasmus enthalten.
    Wer Rechtschreibfehler findet, kann diese behalten.

  • Hm - das wären nun schon 3 Aggregate in kurzen Abständen im Forum zur Stilllegung bekanntgegeben (das von alicante wollen wir aus historischen Gründen mal außen vor lassen :huh: ).


    Es wäre m.E. ernsthaft interessant zu wissen/erfahren, wie viele es noch betroffen hat bzw. betreffen wird !?! Da eindeutig auf die Betriebskosten (Brennstoff/Wartung) und nicht auf evtl.Reparaturen als Begründung verwiesen, sollten diese Fakten in die Argumentation zur Förderberücksichtigung von Bestandsanlagen (!!!) weit stärker einbezogen werden. Betreiber solcher Anlagen sollten sich hier intensiver äußern.
    Es ist absehbar - ohne polemische Schwarzmalerei betreiben zu wollen - das die steigenden Erdgas- (einbezogen Strom-) Preise hier weiter negative Auswirkungen auf die BHKW-Verbreitung zeigen bzw. den Bestand gefährden werden ! :cursing: Wollen wir tatenlos dieser Entwicklung zusehen ??? ?(

  • das in unseren Kehrbezirk zwei Heizöldachse stillgelegt wurden, weil der Besitzer sich die Brennstoff- und Wartungskosten nicht mehr leisten kann.


    Kann man so unkommentiert nicht stehen lassen.


    Das Problem beim Dachs ist, dass der nicht moduliert sondern nur taktet. Dadurch reduziert sich der Eigenverbrauch des selbst erzeugten Stromes doch recht drastisch. Beim Heizölpreise von ca. 7,1 ct/kWh, eine Einspeisevergütung von aktuell ca. 4,5 ct/kWh plus 5,11 ct/kWh KWK-Zuschlag und Wartungskosten von ca. 3,1 ct/kWh el. ergibt sich einen Verlust von ca. 0,4 ct/kWh el. beim verkauften Strom zzgl. ggf. notwendige Reparaturen. Bei 3500 Bh/a werden im EFH (Wärmebedarf ca. 44.000 kWh/a) ca. 16.000 kWh/a an den Netzbetreiber verkauft. D.h. ohne die Reparaturen habe ich einen Verlust beim Stromverkauf von ca. 65,-€/a. Dagegen spare ich beim Eigenverbrauch ca. 465,-€. Verbleibt unterm Strich ca. 400,-€ Ertrag pro Jahr. Eine bereits vorhandene Anlage still zu legen ist also noch unwirtschaftlicher als diese weiter zu betreiben, wenn die 10 Jahre noch nicht rum sind. Bei einem größeren Defekt lohnt sich eine Reparatur der Anlage aber nicht, dann kann man die besser stilllegen. Auch nach 10 Jahre ist im EFH nur noch die Stilllegung des Heizöl-Dachses empfohlen.


    Die Moral von der Geschicht, ein Heizöl-Dachs im EFH lohnt sich nicht. ;(

    Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. ?(
    http://perdok.info/
    Oscar Perdok GmbH
    Gildeweg 14, 46562 Voerde
    Beratung, Planung und Installation von: KWK-Anlagen, PV-Anlagen, Stromspeicher mit Notstromfunktion, Eigene Herstellung von Ladestationen für E-Mobile, Energie-Effizienz incl. Kosten/Nutzen-Betrachtung, Ladestation für E-Mobile (kostenlos)

  • Oh, oh - der Oscar rechnet aber komisch...
    (4,5 + 5,11) - (7,1 + 3,1) = 0,55 x 16.000 = 8.800 / 100 = 88 € ! Nur weil er sonst immer so genau ist... ^^
    Den Eigenverbrauch errechnet er beim z.Zt. durchschnittlichen Strompreis von 0,26 Cent/kWh hingegen mit ca. 465 € / 0,26 = 1.788 kWh recht niedrig - man könnte also doch noch etwas herausschlagen ! ;)
    Nach 10 Jahren - in dieser Betrachtung dann 35.000 Bh - ist endgültig "Schluß mit lustig" und nix mit Amortisation...! Der Anschaffung gegengerechnet müßte demzufolge jeder mit dem Klammersack gepudert sein bei einer solch negativen Rendite... :cursing:


    Hast an meine LuFi gedacht ?


    Gruß, Michael