Was ganz Neues...

  • Das im Anhang befindliche Dokument vom 07.04.2011 scheint nun der "offizielle Fahrplan" der Regierung zu sein...- jetzt sind seit dem 6 Wochen verstrichen.
    Gibt's da zu KWK/BHKW schon was Neueres ???


    Was da im Pkt.3 e) geschrieben steht, versteht ja wohl jeder. Da will man doch nicht etwa an den Zuschlägen etwas ver(schlimm-)bessern ???


    pamiru48

  • Der Urheber dieses Schriftstücks ist unbekannt. Es scheint wohl ein Arbeitsentwurf eines Mitarbeiters zu sein und von den Lobbyisten noch nicht gesehen. Interessant wird es sein, wie das Papier aussieht, wenn es offiziell präsentiert wird.


    Man sollte speziell von Seiten des BKWK darauf achten, dass der Punkt 3e so verändert wird, dass die private KWK-Anlage nicht unter die Räder kommt sondern bevorzugt gefördert werden. Dies müssen keine Finanzmitttel des Staates sein. Eine angemessene Vergütung incl. realistische vNNE. Die bisherige Reglung bzgl. der Erstattung der vNNE sichert nur die Gewinne der Netzbetreiber. z.B. beim RWE werden für den Bezug ca. 6,5 ct/kWh berechnet und für den nicht Bezug nur 0,4 ct/kWh erstattet. Das ist ein krasses Missverhältnis.


    Auch der Pkt. 4b geht in die richtige Richtung. Ob 5% der richtige Wert ist kann ich jetzt nicht beurteilen. Besser wäre es, wenn es unterhalb der 5% eine Staffelung gäbe.


    In einer Sache scheinen die 4 Grossen ja schon erfolgreich in den Köpfen der Politiker und deren Mitarbeiter implantiert zu haben. Das ist die in meinen Augen unsinnige und überflüssige Ausbau von Offshore-Windparks mit den Überlandleitungen durch die Republik. Man sollte den Strom da erzeugen wo er benötigt wird. Aber dann haben die 4 ja gar nichts mehr zu sagen. Aber die 4 wollen ihren Einfluss behalten. Aus deren Sicht nachvollziehbar aber volkswirtschaftlich wegen dem fehlenden Wettbewerb sehr gefährlich.

    Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. ?(
    http://perdok.info/
    Oscar Perdok GmbH
    Gildeweg 14, 46562 Voerde
    Beratung, Planung und Installation von: KWK-Anlagen, PV-Anlagen, Stromspeicher mit Notstromfunktion, Eigene Herstellung von Ladestationen für E-Mobile, Energie-Effizienz incl. Kosten/Nutzen-Betrachtung, Ladestation für E-Mobile (kostenlos)

  • Moin

    Man sollte den Strom da erzeugen wo er benötigt wird.

    wie denn??? Kohle,Öl,Gas und Atom will das Volk nicht mehr, ein Windrad vor der Nase aber auch nicht, und Wasserkraft ist auch nicht flächendeckend da, über PV brauchen wir gar nicht dikutieren weil des Nachts isses dunkel. Also ????????


    mfg

  • Das ist die in meinen Augen unsinnige und überflüssige Ausbau von Offshore-Windparks mit den Überlandleitungen durch die Republik. Man sollte den Strom da erzeugen wo er benötigt wird.

    In meinen Augen ist das weder unsinnig noch überflüssig. Zugegeben, es ist unschön, dass da wieder die ganz Großen die ganz große Kugel schieben, aber das könnte gesetzlich schon in vernünftigen Bahnen gehalten werden, wenn der Gesetzgeber nur richtig wollte.
    Die KWK ist sicher ein guter Baustein in einer mittelfristigen Energieversorgung, sie kann und wird aber nicht die tragende Säule sein. Es wäre ja schon ein großer Erfolg, wenn man da mal einen wesentlichen Beitrag auf die Reihe bringen würde.


    Langfristig sehe ich ohnehin nicht, dass Fossile Brennstoffe eine zentrale Funktion haben dürfen. Waldholz natürlich um so mehr, aber das reicht auch nicht beliebig weit.


    bluwi

    Lesen gefährdet die Dummheit! Denken gefährdet Vorurteile!
    Der geistige Horizont mancher Menschen hat einen Radius von NULL. Das nennen sie dann Standpunkt.

  • Ich seh auch einen Ansatzpunkt in Absatz 4.b



    was muß man tun um aus 10 oder 100 oder 1000 Effizienten BHKW
    ein wasweisimmerwiedasheißt Kraftwerk zu machen.



    Frage wen ansprechen und Schmieden sollange das Eisen heiß

  • Ein großes Lauf-und/oder Tretrad mit 1.000.000 Chinesen im 4-Schichtrythmus...

    Ob das sehr witzig ist, sei mal dahingestellt. Aber vielleicht rechnest Du mal aus, wie viel Strom da rumkommt und was die dann Nahrung brauchen. Da kommst Du mit Biogas sicher weiter.

    Lesen gefährdet die Dummheit! Denken gefährdet Vorurteile!
    Der geistige Horizont mancher Menschen hat einen Radius von NULL. Das nennen sie dann Standpunkt.

  • In meinen Augen ist das weder unsinnig noch überflüssig. Zugegeben, es ist unschön, dass da wieder die ganz Großen die ganz große Kugel schieben,


    Nicht nur das das nur für die Großen ist, zwar wird Strom Teuer dadurch was ein Vermarkten
    dezentral scheinbar erleichtert aber da die Verteuerung als Umlage drauftkommt geht das gegen
    gegen die Dezentrale KWK


    Nochmal für alle die immer meien das sei Klimaschutz


    [Blockierte Grafik: https://lh3.googleusercontent.…analysen%202007%20CO2.png]
    Quelle VdBds Ursprungsbildquelle http://www.bundestag.de/dokume…etraeger_im_Vergleich.pdf


    Eine Offschorewindanlage hat einen CO² anteil ohne Netzzubau und Speicher von 23 g/kWh
    ( Seite 23 im WWW als Papier -22- Bild 3 )


    mit Netzausbau und Speicherbetrieb und Leitungsverlusten zwischen 65 und knapp 90 g/kWh wenn vernünftige Speicher
    und keine Gasumwandlungsgeschichten.



    Ein heutiges Erdgas BHKW liegt bei 49 g/kWh auls Biogas BHKW gibts sogar eine CO² Gutschrifft.



    Solang pro BHKW Leute beim Betrieb eines BHKWs ein schlechtes Gewissen haben weil
    Solar ja sowas von Toll ( einfach mal mit Verstand die Graphiken anschauen ) ist die Lage so
    das man sich nach Bundesgenossen umschauen muß die bereit sind die Gesellschaft unvoreingenommen
    nach alten Werten zu verändern, Hmmmm heißt ich muß den Rainer Langhans fragen wenn
    die schreiber im BHKWforum zu schißrig X(



    p.s. dem Gutti sein Privatwissenschaftlicher Dienst also der des Bundestages hat 2007 die PDF
    verfaßt, wer bewußt lesen kann wird merken in den Graphiken ist dezentrale KWK aufgezeigt
    im Text wird sie bewußt ignoriert, wer Steckt hinter den System :glaskugel:

  • Zum Thema Chinesen,


    die haben uns was voraus - ne Regierung die weiss was sie will (und über Leichen geht). Auch das ist nicht lustig!!!


    Aber dadurch hat der Chinese den TransRapid, den Shinkansen in gelb und eine von Siemens gebaute Gleichspannungstrasse quer durchs Land - letzteres wäre auch ne Idee ordentlich Leistung mit weniger Verlusten von der Nordsee nach München mit zwischenstopp im Ruhrgebiet oder von mir aus auch nach Norwegen zu transportieren. Ein Innereuropäisches Gleichspannungsnetz zu einem guten dutzend Anschlußpunkten würde uns schon weiter bringen!! |__|:-)


    mfg

  • Moin,


    Zitat

    Gleichspannungstrasse quer durchs Land

    haben die Russen und Amis schon ewig, nur wir sind wieder die Looser 8|



    Gruß
    Tom



  • Gleichspannungstrasse quer durchs Land

    haben die Russen und Amis schon ewig, nur wir sind wieder die Looser 8|


    [/quote]


    Ach, Ach


    erstens war die Erste in Bayern als das Bier noch Dunkel und die Madel Sittsam


    Zweitens ohne Speicher bringt das wenig außer Kosten und ein ordenbliches
    BHKW produziert in München zu der Hälfte an CO² und Euros Strom/Wärme/Klima
    ohen das E.ON und Kollegen der Ars.. äh das Gesäß mit Puderzucker (das es sich
    weicher anfühlt beim einblasen) Aufgeblasen wird

  • Auweija - da hab ich wohl was losgetreten ???
    Wegen Quellennachweis (ist ja hochwichtig geworden jetzt !): Das "Papier in meinem 1. Beitrag hier" stammt von einer Veröffentlichung der DENA - also nicht anonym... gleich gar nicht von mir, solches beamtendeutsch bin ich noch nicht gelehrig genug geworden. ^^


    Ich will trotzdem noch "etwas Öl in's Feuer gießen": *versuch*
    Die "Förderungen" werden ja u.a. aus dem Emissionshandel gespeist. Es ist erstaunlich wie ruhig es da um die Ermtittlungen der Staatsanwaltschaft FFM geworden ist (oder kriege ich das hier hinten bloß nicht mit ???). Ich erinnere, das da die Deutsche Bank mit 100 Mio. Steuerhinterzieheung eine Vorreiterolle zu den ges. 850 Mio-Betrug gespielt hat !!! Aber das ist dann selbst für einen Dr. Schäuble wohl eine Nummer zu groß... :bomb:
    Es wäre doch die Forderung zweifelsohne berechtigt, die BHKW'e an diesem "Handel" teilhaben zu lassen - dann stehen auch Mittel für die Schaffung von dezentralen Erzeugungspool's zur Verfügung. Ob dann ein Netzausbau weiter sinnvoll (nach unten) optimiert werden könnte - wer will das voraussagen ??? Auf jeden Fall wäre damit ein erneuter Anschub nach dem Stopp des BMU/BAFA möglich zur Verbreit(er-)ung !!! :hexe:


    pamiru48

  • Kaum ist man mal kurz weg (Fahrradfahren wegen der Fitnis) schon wird das von euch ausgenutzt. ^|__|^


    wie denn??? Kohle,Öl,Gas und Atom will das Volk nicht mehr, ein Windrad vor der Nase aber auch nicht, und Wasserkraft ist auch nicht flächendeckend da, über PV brauchen wir gar nicht dikutieren weil des Nachts isses dunkel. Also ????????


    Eben, wenn kein Windrad vor der Haustür dann müssen die halt im Dunkeln zu Bett gehen. Wie vor 200 Jahren. Wäre das Problem mit dem Mangel an Nachwuchs auch gelöst. :D Immer nach dem Motto find ich gut müssen wir unbedingt machen aber nicht vor meiner Haustür funktioniert nicht. Wenn den Mitbürgern klar macht, dass es sonst auch dem Inhalt in seiner Geldbörse an den Kragen geht, wird er mit großer Mehrheit der Sache zustimmen.


    Langfristig sehe ich ohnehin nicht, dass Fossile Brennstoffe eine zentrale Funktion haben dürfen. Waldholz natürlich um so mehr, aber das reicht auch nicht beliebig weit.


    Wer redet denn von fossile Brennstoffe. Aus Biomasse Methan herstellen ist ja nicht das Problem und das Netz für den Transport ist ja auch schon vorhanden. Die Speicher für Methan existieren auch schon. Die Gebäude müssen auch beheizt werden. Was spricht also gegen den Ausbau der KWK. Was in 50 Jahren ist kann keiner vorhersagen. Bisher sind alle Prognosen von vor 40 Jahre nicht eingetrofffen. Ausser die eine, wo vorher gesagt wurde, dass die Rechnerleistung sich alle 5 Jahre sich verdoppeln wird.


    Eine Offschorewindanlage hat einen CO² anteil ohne Netzzubau und Speicher von 23 g/kWh ......mit Netzausbau und Speicherbetrieb und Leitungsverlusten zwischen 65 und knapp 90 g/kWh wenn vernünftige Speicher
    und keine Gasumwandlungsgeschichten.



    Ein heutiges Erdgas BHKW liegt bei 49 g/kWh auls Biogas BHKW gibts sogar eine CO² Gutschrifft.


    Wenn man den CO2-Fußabdruck für die jeweilige Lösung vergleicht, würde man so manches nicht mehr realisieren bzw. verfolgen.


    Ein Innereuropäisches Gleichspannungsnetz zu einem guten dutzend Anschlußpunkten würde uns schon weiter bringen!!


    Man ist nicht ohne Grund auf die Wechselspannungsnetze gegangen. Das Wechseln der Spannungsebene ist bei Wechselspannung mit einfachere Mitteln möglich. Es gibt auch Sicherheitsaspekte (z.B. Verlöschen von Lichtbögen) die für den Wechselstrom sprechen. Aber Gunar könnte hier mal was dazu sagen wo die Vorteile und Nachteile der jeweilige Technik liegen.

    Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. ?(
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    Gildeweg 14, 46562 Voerde
    Beratung, Planung und Installation von: KWK-Anlagen, PV-Anlagen, Stromspeicher mit Notstromfunktion, Eigene Herstellung von Ladestationen für E-Mobile, Energie-Effizienz incl. Kosten/Nutzen-Betrachtung, Ladestation für E-Mobile (kostenlos)

  • Wer redet denn von fossile Brennstoffe. Aus Biomasse Methan herstellen ist ja nicht das Problem und das Netz für den Transport ist ja auch schon vorhanden. Die Speicher für Methan existieren auch schon. Die Gebäude müssen auch beheizt werden. Was spricht also gegen den Ausbau der KWK.

    Immer, wenn von Erdgas die Rede ist, reden wir von fossilen Brennstoffen.


    Dass man aus Biomasse auch "quasi-Erdgas" machen kann, hat sich schon rumgesprochen, aber das reicht halt hinten und vorne nicht und ist ja auch nicht unumstritten. Selbstverständlich spricht absolut nichts gegen, aber jede Menge für den Ausbau der KWK. Sie kann aber nicht alle Probleme lösen. Wenn man zusammenzählt, was man INSGESAMT "vorort" an Energie bereitstellen kann, dann reicht das in aller Regel eben nicht aus, um ohne Zusatzenergie von Außen auszukommen. Bei uns gibt es schon Dörfer, die unterm Strich Energie exportieren, aber bei München wird das schwierig. Da können wir dann AKW oder Kohle oder Gas, oder eben Wind / Sonne von weit her nehmen. Wie auch immer die Energie dann herkommt. Bisher muss man das ja als suboptimal einstufen und lange Leitungen aus der Nordsee sind doch immer noch besser als KohleKW um die Ecke.

    Lesen gefährdet die Dummheit! Denken gefährdet Vorurteile!
    Der geistige Horizont mancher Menschen hat einen Radius von NULL. Das nennen sie dann Standpunkt.