BHKW für 20.000 kWh p.A. und 5.000 kWh Strom (EFH)

  • Ich habe mich mit dem Thema schon ein wenig beschäftigt vor Jahren. im Jahr 2000 Neubau Haus
    Damals gab es keine passende Lösung.


    Nun ist der Gaskessel 10 Jahre alt und ich möchte im Grunde einen neuen Versuch starten.
    Haus mit ca. 125 kWh je m2 Wärmeverbrauch und Warmwasser also in kalten Jahren komme ich auf 19.000 bis 20.000 kWh p.A. für die Wärme und die Warmwasseraufbereitung. Heizung Heizkörper. Keine Fußbodenheizung im Wohnbereich.


    Stromverbrauch liegt bei 4.500 bis 5.000 kWh Tendenz eher steigend. 4 Personen wohnen im Haushalt.


    Ich suche eine möglichst wartungsfreie Lösung. Der Umbauaufwand ist dabei eher untergeordnet. Möglichst sollte der Strom auch komplett im Haus bleiben, da wir keine Zuschüsse oder sonstige Vertraglichen Regelungen wünschen. Notfalls wird er verheizt. Eine Einspeisung ins Netz kommet auf keinen Fall in Frage. Die Speicher für die Wärme können auf dem Dachboden über den Heizungsraum installiert werden.


    Gibt es ein System Heute, für solch eine kleine Lösungen?

  • Hallo,
    Schau doch hier auf der Seite mal im Infocenter.
    Dort haben nun fast alle Namhaften Hersteller Lösungen für deine Sache Parat und zwar auf Basis eines Stirlings. Dieser ist sehr Wartungsarm und produziert ca. 1kw Strom und ich glaube ca. 4-5kw thermisch. Alles sehr klein gehalten sollte aber bei dir passen. Aber das wissen die Profis hier besser:D Ganz billig sind diese Teile allerdings nicht :thankyou:

  • Ich wurde missverstanden. Mir ist der Preis der Anlage unwichtig, es geht ausschließlich um die Wartungskosten. Ich habe etwas von ca. 2 Cent je kWh gelesen, damit wäre das Thema schon uninteressant für uns. Maximal 0,5 Cent je kWh Wartung und Betriebskosten ohne Gas.


    "Neben dem WhisperGen ist mit dem Microgen Stirling ein weiterer wartungsfreier Stirlingmotor auf den Markt gekommen. Aufgrund fehlender Verbrennungs- und Explosionsprozesse im Motor arbeiten diese Stirlingmotoren sehr leise, sollen eine hohe Lebensdauer erreichen und im Hinblick auf die Wartung so unproblematisch und günstig wie eine Gas-Brennwerttherme sein."


    Sollen reicht mir nicht!

  • Sollen reicht mir nicht!


    Da es aber über die Geräte keine wirkliche Langzeiterfahrung in der breiten Masse gibt
    wird es wohl keine andere Aussage geben, wer jetzt hier und Heute eins will ist Pionier,
    Pioniere zeichnen sich durch Wagemut und dem Glauben aus das Richtige zu tun,
    Wer die Sicherheit haben will, nix zu Riskieren also mehr die Vollkaskomentalität, wird
    noch 10 Jahre warten mußen |__|:-)

  • Hallo,

    Maximal 0,5 Cent je kWh Wartung und Betriebskosten ohne Gas.


    das wären ja in diesem Fall hier 100 Euro pro Jahr, wenn man von den 20.000 Kw/h auf der thermischen Seite ausgeht!


    Etwas seeeeehr knapp bemessen! zumal neben den Wartungskosten für den Installateur in der Regel auch der Schornsteinfeger auf der Matte steht |__|:-)


    Grüße
    AxelF

    Wikipedia: ICH WEISS ALLES!


    Google: ICH HABE ALLES!


    Internet: OHNE MICH GEHT NICHTS!


    Strom: ACH WIRKLICH ???!!!

  • Notfalls wird er verheizt. Eine Einspeisung ins Netz kommet auf keinen Fall in Frage.


    ....wer hat Dir was angetan dass Du so konsequent auf Dir zustehendes Geld verzichtest :?: Versteh ich momentan nicht ?(


    Aus dem Stromverkauf kommt doch genau die Kohle welche Deine Mehrkosten decken soll.


    Die Umwelt und nachfolgende Generationen werden´s Dir danken. Auch solltest an Japan und die derzeit bei uns abgeschalteten AKW`s denken. Da wollen wir doch dass es so bleibt. :!:



    Und die grossen 4 kannst auch noch ärgern :walklike:

    Die dezentrale KWK ist keine Brücke - sie ist die Lösung :thumbsup:


    und der Spenden-Button für unser Forum ist auf der Portal-Seite rechts :!:

  • Da die Anschaffungskosten nicht privat aktiviert werden können, werden auch die Einnahmen nicht aktiviert werden. Auch wären die Einnahmen so gering, dass der Aufwand nicht lohnen würde. Über unser grünes Gewissen mach ich mir keine Sorgen, da wir viele MWh Strom ganz ohne CO2 im Jahr produzieren und das seit mehr als 20 Jahren. Bei den Betriebskosten geht es mir nicht vordergründig um das Geld. Es macht nur keinen Sinn in Technologie zu investieren, die keine Zukunft hat. Ein Risiko besteht für uns nicht.


    Ich danke euch für eure Antworten


    Carola

  • Über unser grünes Gewissen mach ich mir keine Sorgen, da wir viele MWh Strom ganz ohne CO2 im Jahr produzieren und das seit mehr als 20 Jahren. Bei den Betriebskosten geht es mir nicht vordergründig um das Geld.



    Ja, ja ein gutes Gewissen ist ein sanftes Ruhekissen


    Nur ein Geschäftsfrau hat halt viel im Geschäft zu tun und kommt manchmal nicht zum
    aufschütteln der Kissen :whistling:


    [Blockierte Grafik: https://lh3.googleusercontent.…analysen%202007%20CO2.png]
    Quelle VdBds Urbildquelle http://www.bundestag.de/dokume…etraeger_im_Vergleich.pdf


    in selbiger ist übrings auf Seite 21 ein Graphik die, die Wasserkraft real bewertet und nicht Ideolgisch :blush2:


    Es macht nur keinen Sinn in Technologie zu investieren, die keine Zukunft hat.


    welch wares Wort gelassen geschrieben, allein sowenig Solarzelleapostel lesen die Zeile mit Verstand :tomate:


  • Ich suche eine möglichst wartungsfreie Lösung. Der Umbauaufwand ist dabei eher untergeordnet. Möglichst sollte der Strom auch komplett im Haus bleiben, da wir keine Zuschüsse oder sonstige Vertraglichen Regelungen wünschen. Notfalls wird er verheizt. Eine Einspeisung ins Netz kommt auf keinen Fall in Frage.


    Tut mir leid, wenn diese Einstellung nicht näher erläutert wird, dann muss ich das als hirnrissiges Statement dequalifizieren.


    a) Anschaffungskosten egal aber Wartungskosten sehr relevant? Wenn nun statt 1 ct/kWh 3 ct/kWh anfallen, dann sind das bei 1 kW und 4.000 Bh 120 Euro im Jahr statt 40 €. Wenn die Kiste 12.000 Euro statt 20.000 Euro kostet, reichen die 8.000 Euro Unterschied für 100 Jahre bis zum Break Even.


    b) Ins Netz einspeisen kommt nicht in Frage? Wir sind doch nicht in Japan! Außerdem gibt's die Förderung sowieso, egal was mit dem Strom passiert. Ich fände es schade, wenn der KWK-Strom direkt verheizt werden würde. Strom verheizen tut man dann erst, wenn die KWK-Anlage nicht mehr läuft und man Überschüsse aus dem EE-Sektor noch thermisch verwerten kann. Gewiss, optimalerweise wird der Strom selber verbraucht, aber es gibt auch Fälle wo man trotz einer modulierbaren Anlage Strom zuviel hat.

    Gruß,
    Gunnar