• WebTV: Hart aber Fair


    WebTV: Hart aber Fair
    Sendung vom 20.04.2011: Grün wählen - gerne! Aber Grün leben?


    Jean Pütz, diplomierter Elektroingenieur (20:30s)
    - Es ist ein Sakrileg, wenn man mit elektrischem Strom Wärme erzeugt.
    - Auf der grünen Wiese, die Kraftwerke, das sind keine Kraftwerke, sondern Wolkenfabriken.

  • Tjaja, grad durch einen Ort gefahren wo in den Vorgärten Schilder wie "xyz Windradfreie Gemeinde" stehen. Armes Deutschland |__|:-)


    Öhhh


    ich kann die Leut schon verstehen wenn Wind ( der zumindest noch ein guten Erntefaktor
    und vertretbare kosten hat ) und Solar von Grünen spekulanten und Lobbyisten zur Ausplünderung
    der schaffenden und besonders von dem Teil der immer gearbeitet hatt um nun von
    einer immer kleiner werdenden Rente immer teurer angeblich grünen Strom zu bezahlen tät mir auch
    Stinken.


    Wieviel Windräder sind für Windgas notwendig :wissenschaftler:


    1 kWh ab der Steckdose heut ein BHKW wie von Grennpeace den Grünklatschern ( ich hätt jetzt
    beinahe was anders geschrieben ) bejubelt


    http://www.youtube.com/watch?v=2IViXkAu7mk


    1 kWh mal ,026 ( Microgerät Vaillant 1 kW ) 3,85 kWh plus Umwandlung 0,6 sind dann schon 6,4 kWh
    plus Leitung Windrad zum Windgaser 0,95 benötigt also Windrad jetzt mal 6,7 nehmen wir an 60% Windstrom
    kann direkt verbraucht werden ca. für jedes kWh an der Steckdose Windrad mal 4
    plus noch einer Wärmepumpe und ein Bronszeit MicroBHKW, tja die Leut werden Arm dabei haben
    eine Verspargelte Landschaft ( weil Sinnvoll ist die Logig nicht, ich bin pro Windenergie aber nicht
    ein wir müssen 100% Verwindet sein ) und einige die sich die Taschen mit Heiligenschein voll machen wollen.



    Tja so sind die Evangelischen entstanden, die sind vom Rechten Glauben abgefallen
    weil der Ablasshandel der Geldgierigen im Rechten Glauben zuwider war.



    Ich bin für ein Nachhaltige dezntrale Energiewirtschaft aber bezahlbar und wirklich
    möglichst Klimaneutral und nicht nur auf Hochglanzwerbeprospekten für Besserverdienende
    auch der einfache Bürge hat ein Recht auf bezahlbaren sauberen Strom.

  • auch der einfache Bürge hat ein Recht auf bezahlbaren sauberen Strom.


    Jeder Einwohner in Deutschland finanziert die Gewinne der Stromkonzerne direkt oder indirekt mit ca. 300,-€ pro Jahr. Der Anteil der EEG- und KWK-Umlage an der Stromrechnung beträgt pro Einwohner ca. 60,-€ pro Jahr. In der TV-Sendung wurde die Umlage als unsozial gebrandmarkt. Die Gewinne der Stromkonzerne sind inzwischen unsozial. :!:


    Aber wir jammern auf hohen Niveau. Durch die Förderung von Anlagen besteht die große Chance das man innerhalb von Europa und auch in der Welt zum Marktführer in den Stromerzeugungstechnologien wird. Dann können wir auf hohen Niveau weiter jammern. :crygirl:

    Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. ?(
    http://perdok.info/
    Oscar Perdok GmbH
    Gildeweg 14, 46562 Voerde
    Beratung, Planung und Installation von: KWK-Anlagen, PV-Anlagen, Stromspeicher mit Notstromfunktion, Eigene Herstellung von Ladestationen für E-Mobile, Energie-Effizienz incl. Kosten/Nutzen-Betrachtung, Ladestation für E-Mobile (kostenlos)


  • ich kann die Leut schon verstehen wenn Wind ( der zumindest noch ein guten Erntefaktor und vertretbare kosten hat ) und Solar von Grünen spekulanten und Lobbyisten zur Ausplünderung der schaffenden und besonders von dem Teil der immer gearbeitet hatt um nun von einer immer kleiner werdenden Rente immer teurer angeblich grünen Strom zu bezahlen tät mir auch Stinken.


    Ich hab hier nicht zum Solarstrom und Windenergie Bashing eingeladen. Da ist wohl was verwechselt worden und es ist IMHO überhaupt nicht angebracht. Und gerade der PV-Strom ist der Freund der Kraft-Wärme-Kopplung, weil man mit noch angemessenen Wärmespeichern (Tagesspeichern) die Lücke füllen kann.


    Noch mal zurück zum Thema: Wolkenfabriken - das sind große Anlagen, die über Verdunstungswärme mit Wasserdampf Wolken in den Himmel zaubern. Wir sind doch hier versammelt, um diesen Zustand zu verbessern.


    Zitat


    eine Verspargelte Landschaft ( weil Sinnvoll ist die Logig nicht, ich bin pro Windenergie aber nicht
    ein wir müssen 100% Verwindet sein ) und einige die sich die Taschen mit Heiligenschein voll machen wollen.


    Ich bin für ein Nachhaltige dezntrale Energiewirtschaft aber bezahlbar und wirklich
    möglichst Klimaneutral und nicht nur auf Hochglanzwerbeprospekten für Besserverdienende
    auch der einfache Bürge hat ein Recht auf bezahlbaren sauberen Strom.


    Manfred, Du musst Dich jetzt mal entscheiden, was Du Dir in Bayern wünscht. Mehr Sonne und vor allem mehr Wind, weil das billiger ist, ergänzt um KWK-Anlagen in großen Städten, kleinen Gemeinden und Einzelgebäuden oder weniger Investitionen vor Ort, sondern lieber den Offshore-Wind von Nord- und Ostsee? Das ergibt aber keine Spargel, sondern Gittermasten. Bisherige durchschnittliche Transportreichweite für Strom in Deutschland: 100 km; Entfernung München Hamburg: 600 km
    1/2* 100 km + 1/2* 600 km = 350 km


    Glaubst Du, dass der Übertragungsnetzausbau gemäß Dena I + II Studie bis 2020 ausreicht, um die Transportleistung des Netzes gemessen in TWh * km/a zu verdreifachen?


    Ich kann nur empfehlen:
    Macht weiter mit der PV, aber bitte wenn möglich direkt auf passenden elektrische Senken installieren.
    Entschärft insbesondere in BaWü und Bayern die Regionalpläne, so dass WEAs dort gebaut werden dürfen, wo auch Wind weht,
    und seid froh um jeden geeigneten Standort für ein Pumpspeicherwerk, den ein Investor entwickeln möchte (Riedl, Atdorf, Trier)


    Gruß,
    Gunnar

  • Ich kann nur empfehlen:
    Macht weiter mit der PV,

    Jaja, weil das den Strom ja so schön billig macht, wie der Herr vom BUND vorrechnet. Weil, wenn an einem Tag wie heute die Sonne reinknallt und auch noch WE ist, dann geht der Kurs an der Börse ja in den Keller. Das macht den Storm billig


    Dumm dabei ist nur, dass der billige Strom dann nicht gekauft werden kann, weil der PV - Strom gekauft werden muss, der zwischen 30 und 50 ct pro kWh kostet. Fakt ist doch, dass an den "billigen Börsentagen" der Strom insgesamt am teuersten ist. Mit den verschwendeten Millliarden könnte man locker jedes Jahr eine Nord-Süd-Trasse in den Boden verlegen und hätten mit viel weniger Naturschaden wesentlich billigeren Strom. Oder man könnte jedes Jahr einer Anzahl von 10.000 durch Hochspannung betroffenen Häusern einen Schadenersatz von 600.000 Euro bezahlen. Und den Strom gäbe es auch und ganz besonders im Winter und auch bei Nacht.


    Ohne idiologische Brille ist die maßlos ausgebaut PV ein absoluter Rohrkrepierer. Letztlich sogar der größte Umweltschutzverhinderer und Kernkraftförderer, den wir in Deutschland haben.


    bluwi

    Lesen gefährdet die Dummheit! Denken gefährdet Vorurteile!
    Der geistige Horizont mancher Menschen hat einen Radius von NULL. Das nennen sie dann Standpunkt.


  • Ach Gunnar


    Du schreibst fast wie der Seehofer redet, allerdings red der so wie Er meint Wähler zu kriegen


    Bayern war nie ein Land der Windmühlen, ergo wirst mit Windkraft in der Fläche außer einen
    Schub bei den Windradel Bauern nix bewegen.


    Kannst Dir ja den Windatlas Bayern anschauen



    Quelle http://www.trimmpfadwald.de/


    Mehr Solar wo am Haus oder aufen Parkplatz vom Faktori Outletdingsda als Überdachung ja okäy
    aber Freiflächen @:pille mittlerer Erntefaktor 8 plus Netz macht schon 7,6 plus im Winter ist drauf :_:~



    Übrings ist Bayern was Solarstrom EEG ein Nehmerland das heist hier gibts eine Menge von


    Freifläche auf der Wiesen Preis X plus Netz Y macht oha kost richtig Geld


    Aufen Dach Preis X ist net grad günstig aber wer viel Sonne hat und es selber Zahlt 2016 warum nicht :~~



    Ein Frage warum verbessert man nicht mit einen Bruchteil des Geldes BHKWs und hält Politisch die
    Tür offen als zu Predigen wenn ihr nicht Solar und Windkraft anbetet holt euch alle der :diablo:


    Was glaubst Du was ein Politiker sagt wennst den Ansprichst das man
    etwas mehr auf Effizenz und Kosten achten sollt, genau



    des geht nicht


    aber des mit den Wind und Solargas des is so


    Super
    @:pille



    http://www.goeppel.de/neuigkei…ticle/8/neue-speiche.html


    weil da jubelen alle und meine der ist 100% gegen Atom :applaus:
    Wer Erneuerbare und Nachhaltige Energie unerschwinglich macht ist für AKW
    auch wenn Er nochsoviel Kreide frißt |__|:-)



    Der Irrtum ist nicht ert Geld für Solar zum Fenster rauswerfen und dann mein wenn
    was übrig bleibt könnt man verschämt ( weil ohne wirds nicht gehen ein BHKW ) anschaffen.



    Der Weg muß sein Effiziente dezentrale KWK die auch Klima macht ( kuk sogar Buzzn
    hat das schon verlinkt http://www.buzzn.net/links/ und von dort mit einen Klick
    http://green-engineers.de/partner ) als erstes weil das 2 mal soviel CO² spart und wer
    dann will kann von den Geld das Gottseidank übrig bleibt noch was Solarmachen,
    wenn Er den meint das Er unbedingt seine CO² Bilanz verschlechtern muß :-)_:-)

  • wer dann will kann von den Geld das Gottseidank übrig bleibt noch was Solarmachen


    Empfehle ich fast jedem Kunde nur machen tuns die wenigsten. Ein Kunde hat von mir jetzt nachträglich noch eine PV-Anlage zur Versorgung seiner Klima-Anlagen bekommen. Die Klimageräte sind immer dann notwendig, wenn die Sonne scheint. Wenn er dann nicht kühlt, laufen ihm die Kunden weg. Sicher kann Manni jetzt schimpfen und sagen mit den richtigen Klimageräten wär alles besser. Aber ich musss ja sehen was hat der Kunde an Anlagen und wie bekommt man eine preiswerte Lösung hin, sodass das auch finanziert werden kann. :hutab:


    Ohne Akzeptanz beim Kundenläuft läuft überhaupt nix. Die zu erreichen ist meistens sehr schwer und bedeutet viel Überzeugungsarbeit. :wissenschaftler:

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    Gildeweg 14, 46562 Voerde
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  • Weil, wenn an einem Tag wie heute die Sonne reinknallt und auch noch WE ist, dann geht der Kurs an der Börse ja in den Keller. Das macht den Storm billig.


    Ja, der Effekt ist in der Tat da und strahlt von DE auch in die CH und nach FR. Stichwort: Implizite Auktionen zur optimalen Nutzung der Kuppelkapazitäten. Allerdings war mein Appell eher darauf gerichtet, mit PV regionale und lokale Erzeugungskapazitäten zu generieren, die nahe beim Verbraucher sitzen, am besten nicht mehr als 2-5 Stockwerke entfernt.


    Zitat

    Dumm dabei ist nur, dass der billige Strom dann nicht gekauft werden kann, weil der PV - Strom gekauft werden muss, der zwischen 30 und 50 ct pro kWh kostet.

    Mit den alten Vergütungssätzen braucht man nicht mehr hadern, das ist wie über verschüttete Milch zu klagen. Eine 30 kWp Anlage kostet im Eigenverbrauch ab jetzt nur 16 ct/kWh plus den entgangenen Einnahmen (Opportunitätskosten) aus der Börsenvermarktung, die gegen das Preisniveau von Grundlaststrom, d.h. 2 ct/kWh streben. Wart mal ab, wie das in 5 Jahren aussieht - außerdem sind die EEG-Milliarden (sowohl bei der PV als auch beim Wind) keine Verschwendung, sondern Lerninvestitionen. Man kann natürlich argumentieren: Lass doch die Amis die Lerninvestitionen bezahlen oder die Japaner, oder, oder,...


    Für sowas bin ich dann zu kosmopolitisch angehaucht und bin nach wie vor der Meinung, dass wir uns das a) leisten können und b) das die beste technische Entwicklungshilfe ist, mit der Schwellenländer auf den EE-Trip gebracht werden können. Und die Tatsache, dass China über die Hälfte des Weltmarkts bei den Modulen beliefern wird ist einzig und allein darin begründet, dass deutsche Solarfabrikbauer keine Exportrestriktionen haben und die Chinesische Regierung den Aufbau dieser Industrie massiv unterstützt (Kredite zur Expansion zum Null-Zins).


    Was ich auch verstehen kann, dass in der KWK-Ecke man sich ein wenig vergessen vorkommt. Wieviel mehr hätte man mit nur einem 1/10 der PV-Milliarden für die BHKW-Technik tun können! Auf der anderen Seite gibt's noch Standorte wie Sand am Meer, die für ein 20-50 kW Modul geeignet wären und die im Gegensatz zu einer teuren PV-Anlage keine Break-Even-Zeiten von 7-14 Jahren haben, sondern 3-5. Warum ist es so schwer, die Dinger unters Volk zu mischen, wenn alle nur aufs Geld schielen?


    Zitat

    Ohne idiologische Brille ist die maßlos ausgebaut PV ein absoluter Rohrkrepierer. Letztlich sogar der größte Umweltschutzverhinderer und Kernkraftförderer, den wir in Deutschland haben.


    60 GW sind ohne große Anstrengung drin, das sind knapp 60 TWh oder 10% vom Strommix. Das ist schnell erreicht: 3-5 GW pro Jahr + 17 GW = ~60 GW in 2020. Wenn die Tarif-Parität erreicht ist, wird das ein Selbstläufer und als Dachanlage zum Eigenverbrauch (d.h. überschaubare Einspeisetarife) überhaupt nicht teuer. Das Doppelte ist ebenfalls machbar, für 120 GW haben wir auch noch Dachflächen in DE, aber dann müssen lokale Speicher her: die müssen erst noch billiger werden. Ohne die E-Autos wird die Aufstockung auf 120 GW in meinen Augen nichts. Stationäre Bleibatterien können zwar im Prinzip zu 10 ct/kWh zwischenspeichern, aber die sind wartungsintensiv (= nach 500-1000 Zyklen raus und neue rein).


    Gruß,
    Gunnar

  • Aber ich musss ja sehen was hat der Kunde an Anlagen und wie bekommt man eine preiswerte Lösung hin,
    sodass das auch finanziert werden kann. :hutab:


    Nun das ist mit dem Ecopower schwer, geb ich zu


    aber mit einen BHKW als solches gehts wie man sieht


    http://elweb.info/dokuwiki/dok…enoel_bhkw_untermuenkheim


    Das BHKW läuft aber inzwischen mit Heizöl und die Gefriertruhen und ein Kälteraum ist leider auch
    mit Strom gekühlt, aber die Anlage läuft inzwischen schon fast 5 Jahr.


    Ohne Akzeptanz beim Kundenläuft läuft überhaupt nix. Die zu erreichen ist meistens sehr schwer und bedeutet viel Überzeugungsarbeit. :wissenschaftler:


    das ist momentan der große Vorteil bei Solar die meisten haben inzwischen Angst den Zug zu verpassen


    es gibt halt ein Lebenszyklushyperbel eines Produkts und



    Quelle http://www.controllingportal.d…-Produktlebenszyklus.html


    Tja bei der Solarzelle hatt die Wachstumsphase der Deutsche Stromkunde übernommen
    als Belohnung wird ihm versprochen jetzt bekommst Du die Zellen günstiger, )))) ;(:crygirl:


    Ja es gibt immer wieder sogenannte Neudeutsch Urdan Legenden als sowas wie Märchen für Stammtischgespräche


    http://de.wikipedia.org/wiki/Moderne_Sage


    sowenig wie es in Sonnenreichen Ländern der Welt Marktgerechte Solarzellen gab weil
    Deutschland und Spanien alles aufgesaugt haben sowenig wird in Zukunft der Deutsche Michel
    dafür günstige Solarzellen kriegen weil der Weltmarktwert wo Richtig Sonne scheint höher, in
    Italien siehts derzeit nach aus, wer Solarzellen hatt verhöckert die dort, verbessert übrings den Erntefaktor
    ums Zweifache :wseufzer:

  • Lieber Gunnar,
    ich habe wirklich hohen Respekt vor Deiner Kompetenz und Deiner sonst sachlichen Meinung, aber zu diesem Thema bist Du nach meiner Meinung einfach auch ideologisch geprägt und genauso weltfremd wie andere religiöse oder ideologische Fundamentalisten.


    Beispiel 1

    Ja, der Effekt ist in der Tat da

    Das ist doch ein ferkelmutterdummes Geschwätz. Der Effekt ist da, weil ein großer Teil der Energie an anderer Stelle gekauft werden MUSS, wo er ein vielfaches kostet. Wenn die Gesamtkosten an einem solchen Tag betrachtet werden, dann ist der Strom an keinem anderen Tag so teuer.


    Beispiel 2

    Mit den alten Vergütungssätzen braucht man nicht mehr hadern, das ist wie über verschüttete Milch zu klagen

    Was ist das für eine Logik ? Die 1 oder 2 ct auf der Habenseite willst Du berücksichtigen, aber die 50 ct. der alten Anlagen unter den Teppich kehren Also ich kaufe ein Haus und muss dreimal soviel Zins zahlen, als wenn ich was miete, aber behaupte dann, das ist gut, weil ich mietfrei wohne

    außerdem sind die EEG-Milliarden (sowohl bei der PV als auch beim Wind) keine Verschwendung, sondern Lerninvestitionen.

    Genau das ist die große Lüge in dem Spiel. Zum Lernen sind die Milliarden völlig verkehrt positioniert. Da wäre es billiger, die Solarzellen nach der Produktion einfach auf den Müll zu werfen. Diese Industrie lebt seit Jahren im Überfluss wie die Made im Speck und ist fast ausschließlich auf Massenproduktion auf dem aktuellen Stand der Technik getrimmt. Innovation entsteht aber nur dort wirklich, wo Mangelsituationen und Druck von außen das zur Überlebensfrage machen. Und was wollen wir eigentlich lernen ? Wie wir nochmal 20% unserer Flächen mit PV zupflastern um an Sonnentagen zu viel Strom zu haben ?

    Was ich auch verstehen kann, dass in der KWK-Ecke man sich ein wenig vergessen vorkommt. Wieviel mehr hätte man mit nur einem 1/10 der PV-Milliarden für die BHKW-Technik tun können! Auf der anderen Seite gibt's noch Standorte wie Sand am Meer, die für ein 20-50 kW Modul geeignet wären und die im Gegensatz zu einer teuren PV-Anlage keine Break-Even-Zeiten von 7-14 Jahren haben, sondern 3-5. Warum ist es so schwer, die Dinger unters Volk zu mischen, wenn alle nur aufs Geld schielen?

    Da sind wir auf einer Linie und die Antwort auf Deine Frage ist ganz einfach: Weil es keine idiologische Lobby dafür gibt. Leute die denken wie Du, die es eigentlich besser wissen müßten, tragen die Hauptverantwortung dafür. Wie soll der "Otto Normalverbraucher" das denn verstehen, wenn selbst BHKW - Jünger der PV das Wort reden . KWK wäre kurz und mittelfristig um ein vielfaches effektiver, das kann aber der Normalverbraucher nicht verstehen, wenn Leute wie Du was anderes sagen.

    (d.h. überschaubare Einspeisetarife) überhaupt nicht teuer

    Das halte ich für reines Wunschdenken . PV bleibt in unseren Breiten die teuerste Energie und selbst wenn wir Speicher hätten, die wir vorerst nicht haben, dann wird auch das Speichern zusätzlich teuer. Von den Umformungsverlusten ganz zu schweigen. Dieser Tatsache muss man ganz einfach ins Auge sehen. Und die 7 Milliarden jährliche PV-Umlage werden wir nicht nur 20 Jahre haben, die wird auch noch weiter steigen und permanent weiter verlängert.


    Und dieses Geld fehlt an anderer Stelle, wo man wirklich was bewirken könnte.
    Mit dem Geld könnte man jede Menge Windparks und die zugehörigen Leitungen bauen, ganz zu schweigen von intelligenten, dezentralen Lösungen, die auch ich, soweit machbar favorisiere. Nur sind die nicht so einfach gegenzurechnen.


    Um auf Dein Beispiel mit der Milch zurück zu kommen: Es ist wenig zweckdienlich, die Milch zu verschütten, mit dem Argument, dass dann das Gras besser wächst und die Kuh gutes Futter hat. Und das Argument, die verschüttete Milch von gestern zählt nicht, also laßt uns noch mehr Milch verschütten ist doch gaga



    Sorry, wenn ich da etwas ruppig bin.
    Ich kann einfach nicht verstehen, wie man so ignorant sein kann zu sagen, es ist gut dass wir jedes Jahr 7 Milliarden für ein paar % PV verblasen und das auch noch weiter treiben sollen, wo jedem halbwegs vernünftigen Menschen klar sein müsste, dass man mit dem Geld, das in einem einzigen Jahr verschwendet wird, an anderer Stelle ein mehrfaches für viele Jahre erreichen könnte. Offensichtlich ist das ja auch Dir klar, wie man oben aus den Anmerkungen zur KWK sehen kann. Mit einmalig 1 oder 2 Milliarden in diesem Bereich würden wir für die nächaten 20 Jahre mehr erreichen, als mit der ganzen PV zusammen. Und der Strom wäre dann verfügbar, wenn er gebraucht wird. Die restlichen 140 +x Milliarden (auf 20 Jahre gerechnete Umlage) könnten dann in sinnvolle Zukunfttechnologie fließen.

    Lesen gefährdet die Dummheit! Denken gefährdet Vorurteile!
    Der geistige Horizont mancher Menschen hat einen Radius von NULL. Das nennen sie dann Standpunkt.

  • Nun das ist mit dem Ecopower schwer, geb ich zu


    Ich gebe meist das Angebot mit dem niedrigsten Preis ab. Das ecopower ist nicht das teuerste System. Ich habe schon selbst erlebt, dass der Interessent gesagt hat: "Das ist viel zu schön um Wahr zu sein" und ist gegangen. Das beste Beispiel ist der christian90. Für den rechnet sich ein BHKW mit einem ROI von unter 4 Jahre und der überlegt immer noch. _()_

    Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. ?(
    http://perdok.info/
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    Beratung, Planung und Installation von: KWK-Anlagen, PV-Anlagen, Stromspeicher mit Notstromfunktion, Eigene Herstellung von Ladestationen für E-Mobile, Energie-Effizienz incl. Kosten/Nutzen-Betrachtung, Ladestation für E-Mobile (kostenlos)

  • Mit den alten Vergütungssätzen braucht man nicht mehr hadern, das ist wie über verschüttete Milch zu klagen.



    Sagt einer meiner Neffen auch immer, wenn ich sag langsam verschütts nicht wieder und was is
    Zack schon ist die Schweinrei wieder da, also wenn man über Verschüttet Milch klagt so nicht deshalb
    weil man sonst nix zu tun hätt, sondern weil der normale Bürger so langsam die Schautze voll hat, gut
    früher ging man ins Kabarett und Klatschte an der dafür vorgesehen Stelle


    http://www.youtube.com/watch?v=zMYyAWaN0Lk&feature=related


    ( die Stelle mit den Gummibären gefällt mir besonders )


    und gut wars, aber das geht so nichtmehr die Herrschaften von der Politik sollen
    ruhig Spitzkriegen dem einfachen Mann reicht es :schimpf:


    Aber zurück zu Klimanlagen und Elektrisch weil ja nur wen die Sonnescheint brauchts Klima.


    Erstes stimmt das nicht weil je nach Umfeld z.B. Büro und viele Rechner
    und auch hier gilt nur weils alle so machen kanns durchaus was besseres geben.


    Wenns nur ums Klima geht wenn die Sonne scheint ist dann eh billiger ( aber denken sich
    ein Paar da kann ich Geld aus der EEG Umlage als Eigenstrom abgreifen ) Solares Kühlen


    http://www.solarthermietechnol…RA_deutsch_web_090219.pdf


    Geh leck soviel Papier aber nicht o Maschin de des sowohl mit Wärm als auch
    Elektrisch könnt, tja es nimmer soweit her mit den Erfindergeist in diesen Land
    oder die Studiern alle BWL


    http://www.youtube.com/watch?v=MdYqwvKc4WQ


  • Sowenig wie es in sonnenreichen Ländern der Welt marktgerechte Solarzellen gab, weil Deutschland und Spanien alles aufgesaugt haben, sowenig wird in Zukunft der Deutsche Michel dafür günstige Solarzellen kriegen, weil der Weltmarktwert ,wo richtig Sonne scheint, höher ist. In Italien sieht's derzeit danach aus, wer Solarzellen hat verhöckert die dort, verbessert übringens den Erntefaktor ums Zweifache


    Zwei faktische Berichtigungen:


    a) der Verkäufermarkt in der Solarbranche hat sich 2008 zum Käufermarkt gewandelt: jetzt bestimmt das Käuferverhalten den Preis, da tendentiell Überkapazitäten vorhanden sind. Die Zell- und Modulfabrikanten investieren wie bekloppt, weil die alten Klamotten zwar auch PV-Module herstellen, aber zu deutlich höheren variablen Kosten. Dann zieht man im Vergleich zum Wettbewerber den kürzeren. Ganz grob ist in den letzten Jahren die Produktionskapazität um 60-100% gestiegen. Jährlich.


    Eine PV-Modulfabrik hat relativ hohe Fixkosten durch die Anfangsinvestition und geringe variable Kosten (Stückkosten). Das ist ähnlich wie bei einem Grundlastkraftwerk. Das muss rund um die Uhr laufen, da die wesentlichen Kosten (der Anlagenbau) schon getätigt worden sind und es jetzt nur darum geht, Deckungsbeiträge einzufahren. Daher kommt bei einbrechendem Absatz auch die Scheissegal-Mentalität des Vertriebs heraus und die Preise gehen auch mal temporär bis an die Schmerzgrenze (=Stückkosten) runter mit DB nur knapp über Null. Warum nur sind Q-Cells und Conergy nur knapp an der Pleite vorbeigeschrammt? Der Cash-Flow ist weggebrochen und man musste trotzdem in die nächste Fab-Generation investieren, sonst wäre man mittelfristig weg vom Fenster.


    b) Es sind genug Solarzellen für alle da, auch wenn Italien dringend an der Vergütungshöhe schrauben sollte, um den Gierfaktor abzulöschen. Und auch wenn in Süditalien die Sonne doppelt (ich glaube, es ist eher das anderthalbfache) so gut scheint, dann nützt das der Versorgungssituation in Deutschland nach wie vor nichts. Nochmal: Die durchschnittliche Transportreichweite für Strom beträgt rund 100 km, damit kommt das Netz klar. Wenn man also in den nächsten Jahren Strom aus Kernkraftwerken und oder Kohlekraftwerke substituieren möchte, dann muss die Stromquelle irgendwo hier in der Nähe stehen. Es wird schon anspruchsvoll genug, das Ruhrgebiet bei Wind nicht mit den Kraftwerken vor Ort, sondern mit WKAs in Niedersachsen und in der Nordsee zu versorgen. Strom aus Süditalien und Nordafrika sind nicht unbedingt Hirngespinste aber in den nächsten zwei Dekaden völlig irrelevant für die Versorgungssituation hierzulande. Spanien ist z.B. nach wie vor nur sehr schwach an Frankreich angebunden. Seit den 80ern versucht man, eine weitere Hochspannungsleitung über die Pyrenäen zu bauen. Hat nicht geklappt, so dass man mittlerweile einen Tunnel für Gleichspannungskabel baut. Noch mal extra teuer (warum schiebt man die HGÜ-Kabel nicht in einen Auto- oder Eisenbahntunnel?) aber es geht voran. Langsam.


    Gruß,
    Gunnar