Ecopower: Betriebsmodus "Stromführung"

  • Die meisten Herseller bieten Dazu Infos im Netz an.
    Einfach Handbuch zu deinem Zähler runterladen, da wird die S0 Schnittstelle gezeigt und meistens auch elektrisch erklärt.
    Dnanach ist Ecopowerprofi bestimmt der richtige um die Steuerung deines Ecos entsprechend einzustellen.

  • Es gibt auf der Anschlussplatine zwei Klemmen mit der Bezeichnung "Impuls". Dort kann der S0-Impulsausgang eines Zählers angeschlossen werden. In der ecoServe-Software kannst Du dann den Eingang parametrieren. Im Datenlogger des ecopower und dem Punkt "Elektro" wird dann der Wert angezeigt. Dass kannst du nur dazu benutzen um zu sehen ob dein Drehzahlprogramm noch nachgebessert werden muss. In die Steuerung direkt greift der Impulseingang nicht mehr ein. :hutab:


    Das ist aber ärgerlich, hatten vor dies noch nachzurüsten... macht dann aber wohl keinen Sinn.. was kostet die Freischaltung, weißt du das?


    Zu deinen Ausführungen Stromgeführt wollte ich nur noch ergänzen, das wenn zu wenig W-Wasser bereit steht und mit vorgegebener Drehzahl die Mindesttemperaturen nicht eingehalten werden, das BHKW auf 3400U/h hochfdährt, bis Zieltemperatur erreicht ist.


    :thumbsup:

  • was kostet die Freischaltung,


    Der Eingang muss nicht freigeschaltet werden. In der Preisliste gibt es dafür auch keinen Preis. Der Eingang muss nur parametriert werden. :hutab:

    Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. ?(
    http://perdok.info/
    Oscar Perdok GmbH
    Gildeweg 14, 46562 Voerde
    Beratung, Planung und Installation von: KWK-Anlagen, PV-Anlagen, Stromspeicher mit Notstromfunktion, Eigene Herstellung von Ladestationen für E-Mobile, Energie-Effizienz incl. Kosten/Nutzen-Betrachtung, Ladestation für E-Mobile (kostenlos)

  • Genau so isses - deshalb propagieren einige die "Stromgeführte-Wärmegedeckelte" Betriebsweise.


    Eine andere Vokabel ist dafür "wärmegeführt, stromoptimiert". Das ist alles dasselbe: kurzfristig (z.B. im 5-15 Raster) wird der Strombedarf so gut wie es geht nachgefahren und längerfristig (Stundenmaßstab) wird über den Füllzustand des Wärmepuffers das BHKW an- und abgeschaltet, bzw. der Spitzenlastbrenner aktiviert.


    Dass KWK nicht stromgeführt gefahren werden (dürfen), ist nicht korrekt. Das sollen sie doch auch: immer dann wenn Strom benötigt wird, soll er von der KWK-Anlage erzeugt werden und nicht bei Überfluss im Netz auch noch zusätzlicher Strom eingespeist werden.


    Größere Heizkraftwerke richten sich nach dem Strompreis: wenn der zu tief ist, erzeugen die keinen Deckungsbeitrag - damit ist bei viel Windstrom im Netz auch das Heizkraftwerk aus. Wenn der Strompreis extrem hoch ist (z.B. eine Winterspitze, oder heisser, flautenreicher Sommerabend mit vielen thermischen Kraftwerken auf Teillast, um das Flusswasser vor Überhitzung zu schützen) dann springen die HKWs auch im Kondensationsbetrieb an (keine nennenswerte Wärmenutzung). Die vielzitierten Schattenkraftwerke stehen in Form eines differenzierten KWK-Anlagenparks schon da.


    Gruß,
    Gunnar