Meinungen Talbotts Biomass Generator

  • Hallo,


    ich habe mir überlegt ein Seniorenheim (150m Luftline) zu heizen. Da dieses in nächster Zeit eine neue Heizung benötigen.


    Zur Zeit benötigt es ca 50.000 Liter Heizöl im Jahr, maximal 2500 Liter pro Woche.


    In Planung ist auch noch ein betreutes Wohnen in gleicher Größenordnung.


    Geplant war die Grundlast mit einem BHKW abzudecken und die restliche Wärme mit einer Hackschnitzel Heizung zu erzeugen.


    Nun habe ich mich über verschiede BHKW informiert. (Holz- und Pflanzenöl)


    Leider hatten alle Ihre mehr oder weniger großen Tücken bzw. sind erst ab einer Leistung von 150kw elektrisch zu haben.


    Holzgas mit Stirling (noch in der Entwicklung)


    Holzvergasung BHKW (ebenfalls in der Entwicklung, kein stabiles Laufen)


    Rapsöl-BHKW mit eigener Rapspresse (bei den Rapspreisen nicht wirtschaftlich )


    Ihr könnt mich bei falsch Aussagen gerne Belehren, ich bitte sogar darum.


    So nun zu meinem eigentlichen Anliegen, beim stöbern bin ich über den Talbotts Biomass Generator gestolpert.


    Nun wollte ich fragen was ihr davon haltet?


    Was könnt ihr mir über die Technik sagen?


    Ein paar Links:


    http://www.biomassgenerators.com/


    http://www.bhkw-anlagen.com/10…alle-holzarten/index.html


    Mit freundlichen Grüßen


    Lalilu

  • So nun zu meinem eigentlichen Anliegen, beim stöbern bin ich über den Talbotts Biomass Generator gestolpert.


    Nun wollte ich fragen was ihr davon haltet?


    darüber kann ich Dir überhaupt nix sagen, aber Manni wird sich sicher bald melden.


    Gibt es einen speziellen Grund, warum bspw. Erdgas nicht in Frage kommt?


    LG


    Bruno

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  • Danke für die schnelle Antwort,


    eigentlich wollte ich auf der Basis von nachwasenden Rohstoffen verbleiben.


    Vll. eine kleine Unabhänigkeit von den großen Firmen, wobei wenn Gas und Öl im Preis steigt zieht auch der Holz Pflanenöl Preis an


    Mfg

  • aber Manni wird sich sicher bald melden.


    Gibt aber einen der sich mit den Ding besser auskennt Herr Schmid vom Ökozentrum in der Schweiz


    http://www.oekozentrum.ch/deut…s/team/schmid-martin.html


    gibt einige Infos von Ihm im Netz dazu betrifft aber die große Anlage


    http://www.holzenergie-symposi…Dokumente/Tgband10HES.pdf


    Seite 65 bis 75


    Herr Schmid war eigentlich nicht unzufrieden und meinte wenn man etwas macht
    wirds noch was, die Anlage sollte derzeit wo um Waldshut aufgebaut werden
    eventuell arbeitet sie auch schon.


    Wem die Technik gefällt, ich find sie nur Intressant, was besonders Bemerkenswert
    ist die Toleranz zu feuchten Holz und weniger tollen Brennstoffen ( ich hab noch eine
    Betrachtung über Pferdemist dazu )


    Aber der Preis :pfeifen:



    Klar sind Holzvergaser Arbeit ( wen sagst Du das ) aber es ist mehr an Effizienz drin :imsohappy:



    Aber für das biserl Öl 50.000 Liter ist die Heißluftturbine zu groß, gerade Teillast
    ist nicht de Stärke der Technik


    noch ein PDF mir mehr Zahlen http://www.holzenergie-symposi…0Schmid%20M%20turbine.pdf



    Wie pressantist den das ganze ( so wies klingt sollte sich der nächste Winter besser Zeit lassen )

  • Danke für die Infos,


    ich denke nicht all zu briesant, da erst die Entscheidung über das betreute Wohnen gefällt wird.


    Wobei ich glaube das dies auch gebaut wird und die Heizung dann erst für beide Gebäude bereitgestellt werden soll.


    Da für das Seniorenheim noch eine Heizung vorhanden ist.


    Wobei sich auch das Gasversorgungsunternehmen unseres Ortes darum beworben hat und ich so nur geringe Chancen sehe Preislich mit zu halen, leider.


    Stimmt die Technik ist sehr interessant aber der Preis schreckt ab. (ab 200.000 für 25kwel ist nicht gerade ein Schnäppchen)


    Holzgas war auch meine erste Idee aber da ich von sehr vielen Misserfolgen gelesen habe, kam ich ins grübeln.


    Die Zeit zum selbst Bau habe ich Leider nicht so das nur eine fertige Anlage in frage kommen würde, basteln würde mir aber nichts ausmachen.


    Ich hatte die Firma Spanner ins Auge gefasst, doch dort läuft auch noch keine Anlage länger als 10.000 Stunden.


    Mfg


    lalilu


  • Wobei ich glaube das dies auch gebaut wird und die Heizung dann erst für beide Gebäude bereitgestellt werden soll.


    Da muß man dann eh sehen was aus den KWK-Bonus wird, bleibt der
    so kann man durchaus gegen das Gasunternehmen konkurrieren, fällt der weg _()_



    Ich hatte die Firma Spanner ins Auge gefasst, doch dort läuft auch noch keine Anlage länger als 10.000 Stunden.



    Tja hinter de Berg, als de Alpen da wirbt einer mit 8000 Stund im Jahr


    http://bioenergy-fvg.uniud.it/…cazione/xylogas_udine.pdf


    Seite 17 Seite 19 ist ganz lustig aus der Flammlänge wird der Energieinhalt manifestiert :pfeifen:


    Seh ich anders läßt sich besser aus den Verbrauch errechnen, wenn man anfährt ( da wird gefakelt
    die wärmt dann den 12 Zylinder vor ) so sinds ca. 30 kg Holz pro Stund und 30 Kilo Holz mit der feuchten
    ( das soll schon gut trocken sein ) sind halt nur umara 150 kW eine 1000 kW Flamme möcht schon wenns
    eine Stund brennt gute 200 kg Holz sehen.



    Spanner und 10.000 Stund ich kenn jetzt den heurigen Stand nicht aber die Anlag mit de meisten
    Stund, war zwar ein Joos Nachbau, aber keine Spanner und die steht jetzt, unklar ob nochmal in Betrieb
    geht, der Betreiber und Behörden ( kann davon auch mehrere Bücher schreiben ) sind etwas konträr drüber.



    Xylogas rechnet so um 4000€ je KW Elektrisch ( bei 250 kW oiso bloß a Million ) des ist bloß die Hälfte
    von der Talbotanlage, bei etwas besseren Wirkungsgrad, kann aber sein das die Anforderung ans Holz
    bei Xylogas höher ist, mir ist das Wurscht inzwischen, nur beim Trocknen ist feines zu Trocknen komplizierter
    und auch die Feuchtlagerung ist wertminderder da die Erwärmung größer, es ist nicht leicht ein Holzgaser zu
    sein ;-_

  • Also ich würde Dir sehr empfehlen die Erdgaslösung nochmal zu prüfen:


    1. Du kannst dem Heim auch Strom verkaufen und nicht nur die Wärme, das bringt auch eine gute Wirtschaftlichkeit.
    2. Erdgas-KWK ist auch ökologisch völlig in Ordnung, zudem wird gerade an der Kommerzialisieurng von synthetischem Erdgas aus Windstrom gearbeitet.


    Vielleicht bringst Du mal die Verbrauchsdaten Wärme + Strom in Erfahrung und machst dann mal eine detaillierte Wirtschaftlichkeitsberechnung für die in Frage kommenden Varianten?



    PS:
    Wir waren die letzten 4 Jahre 3x bei Talbott in Stafford, sehr nett abends im Pub; inzwischen soll die 100 kW-Maschine wohl nicht mehr weiterverfolgt werden, sondern nur noch die 25 kWel. Da gibts noch einiges zum Entwickeln und Optimieren......



    Gruss
    Horst Bernauer BET

  • 2. Erdgas-KWK ist auch ökologisch völlig in Ordnung, zudem wird gerade an der Kommerzialisieurng von synthetischem Erdgas aus Windstrom gearbeitet.


    Also ich hab nix gelesen das bis jetzt was von Schöngerechntner Ökologie die Schreibe war,
    die Aussage lautete


    eigentlich wollte ich auf der Basis von nachwasenden Rohstoffen verbleiben.


    weil die in der Region zu bekommen und so eventuell dem Gaslieferanten so Kostenmäßig der
    Hahn abgedreht werden kann, das man irgendwas ums vareken Grün rechnen muß ist mir in
    den Thread noch nicht aufgefallen :wseufzer:


    Die windige Windgasgschicht ist eh wieder was, was in ein paar Jahren die Atomlobisten
    aus Ihren Keller griechen läßt und dann den Leuten vorsäuselt, segts Leit haben wir doch
    gleich gesagt nicht bezahlbar der Erneuerbare schmarrn, das es Berater gibt die das noch
    Hochjubeln gibt mir zu denken wie hoch wär dan der Erntefaktor so um 2015 und was kost das
    Gas dann |:-( wenn einer die Wärme ohne Ökogedöns ( ein gutes BHKW ist von Haus aus Ökologisch
    und braucht nicht wie Freiflächensolar schön gesäuselt werden ) verkaufen muß, braucht Er einen
    spitzen Bleistift und nicht Lirumlarumsprüche.

  • Erst mal danke für die vielen Antworten,


    Xylogas rechnet so um 4000€ je KW Elektrisch ( bei 250 kW oiso bloß a Million ) des ist bloß die Hälfte


    von der Talbotanlage, bei etwas besseren Wirkungsgrad, kann aber sein das die Anforderung ans Holz


    bei Xylogas höher ist

    Also so groß hatte ich das nicht geplant, wollt eigentlich höchstens 30-60 KWel.


    1. damit der Preis überschaubar bleibt.
    2. da ein gewisser Anteil des Stromes auch selbst genutzt werden kann ( ich weiß bei 200KW kann man auch einen gewissen Teil selbst nutzen aber in keiner Relation zum erzeugten) , da ich glaube das die bald 22 Cent eingeholt werden.


    Dies würde entweder die kleinen Talbotanlage (200.000,00€) oder eine Holzgasanlage interessant machen.
    Oder habe ich was vergessen?


    Im Bezug auch Erdgas hat Manfred meine Ansichten erkannt.


    weil die in der Region zu bekommen und so eventuell dem Gaslieferanten so Kostenmäßig der


    Hahn abgedreht werden kann, das man irgendwas ums vareken Grün rechnen muß ist mir in


    den Thread noch nicht aufgefallen :wseufzer:

    Und den Gasunternehmer mit seinem eigenen Produkt (er will auch KWK) wird sehr schwer.



    Vll. wird es doch nur eine Hackschnitzelheizung wobei es mir sehr gefallen würde meine Strom selbst zu erzeugen.
    (Abgesehen von der PV-anlage, da muss der Strompreis doch noch sehr steigen)


    Mfg


    lalilu

  • Also so groß hatte ich das nicht geplant, wollt eigentlich höchstens 30-60 KWel.

    Hallo lalilu,
    es entzieht sich meiner Kenntnis, ob das was taugt, aber es würde von den Zahlen wohl erst mal passen.


    http://www.stirling.dk/page_co…p?menu_id=31&type=submenu


    http://www.stirling.dk/page_co…?menu_id=58&type=mainmenu


    gruss
    bluwi

    Lesen gefährdet die Dummheit! Denken gefährdet Vorurteile!
    Der geistige Horizont mancher Menschen hat einen Radius von NULL. Das nennen sie dann Standpunkt.

  • Die entscheidendste Zahl fehlt aber


    Welcher Reibwert herrscht zwischen Daumen und Zeigefinger :popcorn:

    Wenn ich sage "ob's was taugt", dann betrifft das natürlich auch die Kostenrechnung, weil die schönste Technologie ohne Rentabilität eben nix taugt. Um diesen Tauglichkeitsfaktor zu prüfen gibt es Telefon. Ich weiß auch nicht viel mehr als im Internet steht, nur dass die (angeblich) vor 1 Jahr 24 Mio Euro für die Serienfertigung bekommen haben sollen. (Aber Sunmachine hat auch mal 11 Mio eingefahren und dann war's Essig).


    bluwi

    Lesen gefährdet die Dummheit! Denken gefährdet Vorurteile!
    Der geistige Horizont mancher Menschen hat einen Radius von NULL. Das nennen sie dann Standpunkt.

  • Ich weiß auch nicht viel mehr als im Internet steht,



    Das Internet ist Geduldig und es wäre sicher eine Innovation wenn jeden
    der ein Falschmeldung einsetzt gleich der Blitz treffen würd, dem ist aber nicht so



    und so kann man immer wieder sehr Kontoverses lesen


    Version 1 wir sind die Tollsten


    http://www.kess-gmbh.com/cms/profil/auszeichnung.html


    Zitat

    Am 27.06.2000 wurde im Nürnberger Kongresszentrum der Bayerische Energiepreis verliehen.
    Für das Projekt Biomasseheizkraftwerk Gewerbegebiet KIM mit integriertem Stirlingmotor erhielt das
    Ingenieurbüro KESS einen Anerkennungspreis.


    Also das ist doch so toll das ist sicher einen :applaus: Wert Einen :?::applaus::applaus::applaus::applaus::roflmao::applaus:


    wer aber soviel Jahr aufen Buckel hat wie ich in den Gschäft, befast sich mit
    den besagten Stirlingmotor seit 1992 ( da noch als 5kW Maschin ) und kennt so wies
    Wirklich war


    die Version 2


    http://www.carmen-ev.de/dt/portrait/sonstiges/Maier.pdf


    da steht auf Seiten 9


    Zitat

    In 2 Betriebsjahre weniger als 300 Stunden Laufzeit
    Der Weg zur Serienreife ist noch sehr, sehr weit


    Also Schein und Sein ist nicht immer Eins :rosabrille::diablo:



    kleine Anmerkung die Entwicklung zur Serienreife wurde vor Jahren bedingungslos Eingestellt

  • Also Stirling ist eine wirklich interessante Technolgie.


    Ich glaube der Reibwert für die auf der Seite gezeigt Anlage ist rechts oben zu finden.

    Zitat

    Containerized PlantIn August 2008, a project group led by Stirling DK was awarded a 650,000 EUR grant to demonstrate the potential of the Stirling engine technology as a substitute technology for diesel gensets and other power generating technologies.

    Stellt sich nur die frage ob das ganze Geld auch in die Anlage floss.


    http://www.stirling.dk/page_co…p?menu_id=36&type=submenu


    Mfg