BHKW in einer Jugendherberge Neubau

  • Hallo Forum-Mitglieder,


    ich hab mich hier angemeldet um evt. eine kleine Hilfestellung von euch zu bekommen.


    Ich besuche zur Zeit die 12 Klasse einer Fachoberschule, in der wir ein Projekt in Gruppen planen. Das besagte Projekt ist eine Jugendherberge.
    Es soll eine Heizungsanlage für das Projekt gewählt werden. Ich habe mich für ein BHKW entschieden und möchte die anderen jetzt überzeugen, dass das die beste Wahl ist. Mir würde es sehr weiterhelfen, wenn mir jemand mit der Berechnung der Wirtschaftlichkeit weiterhelfen könnte. Ich hab schon viel Zeit mit dem Thema im internet verbracht, komme aber leider nicht ganz zum Ziel. Meine Schwierigkeit liet besonders im Auswählen der benötigten Anlage. Also die Größe und die Heizleistung. Es soll ein BHKW mit Holzpellets als Brennstoff werden.
    Die einzigen Daten die ich habe sind:


    1425m² Nutzfläche auf 2 geschosse gleichermaßen verteilt.
    Jahres-Heizwärmebedarf: 50.546 kWh


    Ich hoffe ihr könnt mir da ein ansatzpunkt geben.
    Ich bedanke mich im Voraus für eure Hilfe


    Gruß

  • da hat der Manni recht
    Die sunmashcine ist insolvent...und Otag feilt noch an der Pelletvariante



    Ich hätt mal ein anders anliegen

    Zitat

    1425m² Nutzfläche auf 2 geschosse gleichermaßen verteilt.
    Jahres-Heizwärmebedarf: 50.546 kWh


    Das wäre ein spezifischer Verbrauch von rund 35kwh/m² und Jahr
    Das ist extrem niedrig
    und könnte in einer Jugenherberge schon fast an WW-Bedarf drauf gehn

  • Ich hätt mal ein anders anliegen


    Zitat
    1425m² Nutzfläche auf 2 geschosse gleichermaßen verteilt.
    Jahres-Heizwärmebedarf: 50.546 kWh


    Moin,


    könnte aber auch bedeuten, dass nur zeitweise komplett die 1425 m2 genutzt werden sollen oder die Herberge in bestimmten Zeiten ganz zu ist :glaskugel:
    Gibt es denn noch weitere Vorgaben für das Projekt bezüglich Bettenzahl, Kantine - ja nein und ähnliches?


    Grüße

    Wikipedia: ICH WEISS ALLES!


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    Internet: OHNE MICH GEHT NICHTS!


    Strom: ACH WIRKLICH ???!!!

  • Wenn das mit den Holzpellets erst in naher Zukunft kommt ist auch in Ordnung. ist ja im Moment ne fiktive Planung. Wir haben uns für Holzpellets entschieden, da diese ja auch als Biomasse zählen und speziell gefördert werden. (laut einigen Fachseiten im Internet)


    Der Heizwärmebedarf wurde mit einem vereinfachten Periodensystem ermittelt. Als Vorgabe wurde KFW 70 genommen. Deshalb auch der niedrige HWB.
    Das gleiche Haus als Passivhaus ergab 24.000 kWh und als Mindestwärmeschutz nach enev 2009, 75.000 kwH. Für welchen Standart wir uns nun endgültig entscheiden ist offen. Ich hab jetzt erstmal den Mittelweg mit dem KFW 70 gewählt.


    Gibt es denn schon Kenntnisse, was so eine Anlage kosten würde. Und welche Heizleistung sie haben müsste. Dann könnte ich die grob schätzen was da ungefähr an Amortisierungszeit auf uns zukommt.


    Edit: Hier wird ein BHKW mit Holzpellets angeboten. http://www.buttonenergy.at/index_ger.htm <-- Sieht aber sehr klein aus. Ich kann die Zahlen nicht einordnen. Würde so einer reichen oder 2?

  • Wir haben uns für Holzpellets entschieden, da diese ja auch als Biomasse zählen und speziell gefördert werden. (laut einigen Fachseiten im Internet)



    _()_



    Öh was soll das jetzt genau heißen


    Wunsch, oder nur das ist eine Fachseite wo das wiedergibt was ich haben möcht :pfeifen:

  • @ AxelF Ja es sollten 16 Zimmer a 4 Betten geplant werden. Die m² war
    auch vorgegeben. Die Jugendherberge ist auch schon geplant und
    gezeichnet. Der kleine HWB resultiert auch größtenteils daraus, dass die
    jugendherberge zu ungefär 70% aus einer Stahlglasfassade besteht und
    daurch auch eine hohe Wärmeeinstrahlung in der Berechnung vorliegt. Eine
    Kantine ist mitdabei. Die Jugendherberge wird auch die ganze Zeit
    genutzt.


    @ Manfred Pellets ist ein Wunsch von uns. Ein Grund dafür war auch die besondere Förderung für Biomasse, was ich auf verschiedenen Seiten im Internet gelesen habe.

  • Edit: Hier wird ein BHKW mit Holzpellets angeboten. http://www.buttonenergy.at/index_ger.htm <--


    das ist der weiter oben genannte Lion, aber im Moment ist er noch nicht lieferbar. ZITAT:
    Mittlerweile sind 23 Feldtestgeräte erfolgreich im Einsatz, davon 3 in Deutschland.


    Die älteren Geräte haben bereits über 8.000 Betriebsstunden überschritten!
    ZITAT ENDE


    LG


    Bruno

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  • Der kleine HWB resultiert auch größtenteils daraus, dass die
    jugendherberge zu ungefär 70% aus einer Stahlglasfassade besteht und
    daurch auch eine hohe Wärmeeinstrahlung in der Berechnung vorliegt.


    Hallo,


    das sieht doch nach einer Steilvorlage für eine Bajoratregelung aus: Guck mal hier: Bajorathregelung


    Grüße
    AxelF

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  • Das blöde ist, dass es keine Zeit mehr für eine Anlagenänderung gibt. Über diese Bajorath Möglichkeit kann man sicherlich noch nachdenken, aber ich muss sehr bald mit meiner Gruppe die ausgewählte Anlage vorstellen. Meine Gruppenmitglieder müssten dann auch alles über den Haufen werfen. Es geht jetzt auch weniger um eine endgültige Entscheidung, als um einen Zwischenbericht.
    Und meine Wenigkeit muss so schnell wie möglich eine grobe Wirtschaftlichkeit einer BHKW Anlage mit HolzPellets auf die Beine stellen. Wenn die Holzpelletsanlage erst in 2 Jahren kommt, ist das auch erstmal nicht so schlimm.


    Ich weiß nur leider nicht wo ich anfangen soll^^ uf den meisten internetseiten steht, dass sich ein BHKW ab 50.000 kWh lohnt.


    Sowas wie hier wäre Toll: http://www.eckel-heizung.de/69/BHKW_Beispielrechnung.html


    Nur kann ich da wahrscheinlich nicht einfach die kWh-Werte ändern und gut ist, sondern müsste auch den Preis und die Leistung für das BHKW zu Grunde nehmen, welches zu der Jugedherberge passt.

  • Das Biomasse die beste Lösung ist halte ich für ein Gerücht. Schau mal da: http://www.bhkw-forum.info/bhk…chaftlichkeit-foerderung/ Also wenn möglich Erdgas - so ein Lion wäre eh zu klein für euch. Und die 35kWh halte ich für sehr otimistisch. Frage mal Hoteliers oder andere Herbergenbetreiber. Allein der WW Verbrauch! Und dann das Nutzerverhalten - Fenster auf - Heizung an... kostet ja nicht mein Geld ;)

  • Das Biomasse die beste Lösung ist halte ich für ein Gerücht. Schau mal da:
    http://www.bhkw-forum.info/bhk…chaftlichkeit-foerderung/



    Nur das in den Link nix zu Holz und Holzpellets steht


    Trotzdem Regit was bitteschön verstehst Du unter Förderung


    EEG ?


    Zuschüsse ?


    und Vorsicht der Lion ist einen Dampfmaschin die hat einen ganz anderen
    Wirkungsgrad als das schöngerechntet Beispiel BHKW von Dir, nämlich einen viel
    Miserabligeren rein Elektrisch betrachtet.



    p.s. an die Konrad Weigel Fantruppe selbiger baut auch für Holzgas :blush2:


    http://www.biotech-holzpellets…ec-biotech-news&Itemid=56

  • Es soll eine Heizungsanlage für das Projekt gewählt werden. Ich habe mich für ein BHKW entschieden und möchte die anderen jetzt überzeugen, dass das die beste Wahl ist.


    Bei der besten Wahl wird üblicherweise als Zielfunktion die Wirtschaftlichkeit genommen. Die Ökologie kommt mit rein, weil man EnEV und Co leichter erfüllt und daher weniger Maßnahmen zum Erreichen eines kleinen Energieverbrauchs notwendig sind.


    HolzBHKW sind hierzu wenig geeignet, da das technische Risiko am Anfang noch zu groß ist. Nimm ein Erdgas-BHKW, das gibt's auch von OTAG, obwohl ich bei einer X-Betten-Jugendherberge davon ausgehe, dass das eher knapp bemessen ist. Öko ist jetzt schon drin und in 10 Jahren kann man Biogas tanken.


    Gruß,
    Gunnar


    PS.
    Standart hat nichts mit Kunst zu tun, sondern ist nur ein Standard-Schreibfehler.

  • mit der Förderung für Biomasse mein ich die 7,11 Cent je kWh Einspeisevergütung. Außerdem haben wir uns für Holzpelletz entschieden, da das Zukunftssicherer ist und ökologischer ist.


    Mal abgesehen davon. Wenn ich einen Erdgas BHKW nehme, oder ein anderes. Wie müsste ich meine Anlage Dimensionieren. Ich komm mit den Einheiten nicht zurecht. Ich hab zwar meine 50.000 kWh/a und 35kWh/m²a (auch wenn das knapp bemessen ist), welche Anlagengröße kommt jetzt in Betracht? Welche Bezeichnug müsste die haben? Gebt mir bitte ein Beispiel, welche Anlage von der Dimensionierung für die genannten Daten passen würde.