Ecopower 3.0 und Ausfälle..

  • Da das ecopower keinen mir bekannten Sensor für die Ansaugluft besitzt (weder Luftmasse noch Temperatur) kann es auch nicht auf Schwankungen reagieren und die Gasmenge nachregeln.


    Ist auch nicht erforderlich, da auf Lambda = 1 geregelt wird. Alle anderen Verfahren dienen nur zu schnellen Regelung im Automobilbereich. Beim ecopower sind die Drehzahländerung "sehr langsam" und daher genügt es auf Lambda = 1 zu regeln. Wenn die Luftzufuhr geringer wird z.B. wegen verschmutzter Luftfilter dann wird auch die Gasmenge reduziert bis wieder Lambda = 1 ist. Alle Modifikationen im Bereich der Gemischaufbereitung sind zum scheitern verurteilt, weil das Motormanagement alles ausregelt.

    Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. ?(
    http://perdok.info/
    Oscar Perdok GmbH
    Gildeweg 14, 46562 Voerde
    Beratung, Planung und Installation von: KWK-Anlagen, PV-Anlagen, Stromspeicher mit Notstromfunktion, Eigene Herstellung von Ladestationen für E-Mobile, Energie-Effizienz incl. Kosten/Nutzen-Betrachtung, Ladestation für E-Mobile (kostenlos)

  • Hoert sich zunaechst ueberzeugend an, aber das kann nicht ganz stimmen. Da das ecopower nicht weiss wieviel Luft es bekommt kann es nur am Sprit (Gas) regeln. Damit koennte es einen teilweise zugesetzten Luftfilter ausregeln - tut es aber nicht. Ausserden waere es dann (bei einer Regelfunktion in sinnvollem Bereich) nicht noetig, den Luftschlauch mit konstant warmer Luft zu versorgen. Die Aussentemperatur (und damit die Dichte der Luft - sprich der Sauerstoffgehalt) aendert sich ja nicht schlagartig sondern weitaus langsamer als die Drehzahl. Kann das ecopower aber auch nicht. Ausserdem hat es eine Drosselklappe und diese regelt beim Ottomotor in erster Linie die Zylinderfuellung. Auch davon macht das ecopower kaum Gebrauch. Was soll man also davon halten ? Ist die Steuerung tatsaechlich so - vorsichtigtig formuliert - deprimierend daemlich ?
    Bei mir wurde jedenfalls ein Software update aufgespielt, welches den Gasmischer fixiert und verhindert, dass er permanent dem sich zusetzenden Luftfilter nachlaeuft. Das muesste demnach frueher oder spaeter entweder das Lambda oder die Leistung beeinflussen. Ich werde sehen....


    Wie ist deine Erfahrung mit der Steuerung ? Ich meine, die Probleme die hier so ab und an im Forum auftauchen sind ja nun keine Sachen, die man mit "Einzelfall" beschreiben koennte. Du hast eine Menge Maschinen installiert (nach deiner Aussage) - da waere natuerlich etwas feedback interessant. Nachdem von ecopower in dieser Richtung abulut gar nichts kommt (von Falschaussagen am Telefon will ich mal gar nicht reden) ist es sicher von Interessen, wenn man auf kompetente Aussagen zumindest in einem Fachforum zurueckgreifen koennte.

  • Ist die Steuerung tatsaechlich so - vorsichtigtig formuliert - deprimierend daemlich ?


    Nein, aber genial einfach. Haben sich ein paar Ing. an der Hochschule Biel viele Gedanken darüber gemacht was und wie man es macht.


    Bei mir wurde jedenfalls ein Software update aufgespielt, welches den Gasmischer fixiert und verhindert, dass er permanent dem sich zusetzenden Luftfilter nachlaeuft.


    Damit würde die Zulassung außer Kraft gesetzt. Es kann sich aber nur um eine Software handeln, die es offiziell nicht gibt. Ich kann mir nicht vorstellen, das Vaillant so etwas beim Kunden einsetzt. Nach meinem Kenntnisstand würde das auch eine komplett neue Software bedeuten, bei der einige Sachen (Patente) über den Haufen geworfen würde und einige Sicherheitsüberwachungen müssten außer Kraft gesetzt werden. Mich würde die Versionsnummer der Software interessieren.


    Ausserden waere es dann (bei einer Regelfunktion in sinnvollem Bereich) nicht noetig, den Luftschlauch mit konstant warmer Luft zu versorgen.


    Die warme Luft ist eine Folge von der Vorschrift, dass die Luft aus dem Gehäuse angesaugt wierden muss. z.B. der Gasschlauch zum könnte undicht werden, denn er muss ja ständig die Bewegungen des Motors ausgleichen. Daher ist das Gehäuse durch die Gummidichtungen in den Seitenteile geschlossen, sodass die Ansaugluft durch den Unterdruck im Gehäuse nur kontrolliert zugeführt wird und kein Gas in die Raumluft gelangen kann. Ist z.B. bei jedem Brennwertgerät heute auch so.


    Wie ist deine Erfahrung mit der Steuerung ?


    Meinst Du die Hardware oder Software?

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  • Beim letzten "ecopoewer-Besuch" wurde mir ähnliches gesagt...(Leider stehen in der Übersicht keine Jahreszahlen, nur die Monate dabei ?!?)
    Softwareversionen:
    Steuerung 5.72 vom 12.09 (könnte Sept. 2009 bedeuten ???) Checksumme: 0xB08B
    Wechselrichter 3.80 vom 05.07 Checksumme: 0x00CD
    Motorelektronik 2.70 vom 03.06 Checksumme: 0xB2DF
    Parametersätze:
    WR Ver. 3.80 vom 02.06.2006 - Motorelektronik Ver. 2.74 vom 18.04.2006
    Hardwarenummern:
    Steuerung V00-041109-020 WR S00-301109-001


    Das solle die neuste Update-Version meines 01/2010 produzierten eco 4.7 G (installiert am 29.01.2010 !) sein lt. Techniker...

  • Die warme Luft ist eine Folge von der Vorschrift, dass die Luft aus dem Gehäuse angesaugt wierden muss. z.B. der Gasschlauch zum könnte undicht werden, denn er muss ja ständig die Bewegungen des Motors ausgleichen. Daher ist das Gehäuse durch die Gummidichtungen in den Seitenteile geschlossen, sodass die Ansaugluft durch den Unterdruck im Gehäuse nur kontrolliert zugeführt wird und kein Gas in die Raumluft gelangen kann. Ist z.B. bei jedem Brennwertgerät heute auch so.


    Verstehe hier aber immer noch nicht, warum ich selbst, wenn ich mit einem Lüfter ( außreichender Leistung) kühle Luft mit hilfe eines Schlauches bis unten vor die Ansaugung bringe keine höhere elektrische leistung bekomme. Sobald man jedoch eine Seitenwand abklappt eine Laistung von mehr als 4,8 kwh erreicht wird sodas über die Drosselklappe sogar wieder runtergeregelt wird. Ja mit angekippter Seitentür haben wir einen Versuch gefahren, der zeigt, das der Motor mit 3300 u/min sogar 4,7Kwh elektrisch macht. _()_


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    Unser Heizungsbauer hat nach der Messe nun folgende Botschaft im Gepäck gehabt, das der Drehmoment des Motors nun mal mit der Zeit nachläst und damit die Leistung sinkt.
    Hier könnte man durch nachregeln der Umdrehungszahl wieder die Leistung ausgleichen. :blush2:
    Habe dann darauf bestanden das ich dies bitte schriftlich haben wolle... mal abwarten...


  • Verstehe hier aber immer noch nicht, warum ich selbst, wenn ich mit einem Lüfter ( außreichender Leistung) kühle Luft mit hilfe eines Schlauches bis unten vor die Ansaugung


    Wie Ecopowerverbauer ausführte ist im gegesatz zu einen Lied von Reinard Mey
    nicht jede Explusionsgefahr gebannt *versuch*


    Die Vorschrift die Ecopowerverbauer als Argumment anführt ist deshalb so
    das Gas was im Gehäuse des BHKWs eventuell austritt nicht in Gebäude gelangt sondern durch den
    Motor noch eine Motorische Verwendung ( die Lambdaregelung verwertet es sogar entsprechend )
    findet, weil durch den Luftfilter abgesaugt, führt ein Lüfter der noch dazu leicheten Überdruck erzeugt
    ins BHKWgehäuse könnts wenn Gas entweicht im Haus *versuch* machen, die Versicherung ist dann
    Dankbar weil in den Fall sparts Geld.


    Kalte Luft ist nur mehr Leistung kein besserer Wirkungsgrad, Drehzah könnte die Mehrleistung wenn
    noch Potential vorhanden auch leisten :pfeifen:

  • Habe dann darauf bestanden das ich dies bitte schriftlich haben wolle... mal abwarten...


    Dazu werden die sich bei ecopower nicht hinreißen lassen. Da tauschen Sie Dir wohl eher den Motor auf Kulanz. Bei mir zeichnete sich mit Überschreiten der 10.000 Bh eine konstante Abnahme der P el. ab. Zuletzt brachte dann der Motor bei 3.600 U/min noch P el. von 4,2 kwh.


    Habe alle diese Spielchen auch schon getestet; separate, gekühlte Ansaugluft = keine deutliche Veränderung , Seitenteil geöffnet = Gasmischer geht von 170 auf 210 und Pel zwischen 4,7 und 4,8 kwh bei 3.300 U/ min. Seitenteil geschlossen, LuFi-Schlauch im Gehäuse unten = Pel wieder nur noch knapp über 4 kwh.


    Somit hat mir ecopower ca. eine Woche nach Ablauf der Gewährleistung ( Mängelanzeige erfolgte aber noch vor Ablauf ) einen Motorwechsel auf Kulanz zugesagt. Heute erfolgt nun nach exakt 11. 984 Bh der Motorwechsel.


    Davon ausgehend habe ich nun mit einem leider noch alten Motor erst mal - hoffentlich - wieder für 2 Jahre Ruhe. Nun sollen ja lt. ecopowerprofi ab Sommer neue, bessere Motoren verbaut werden. Bin ja mal gespannt, was man dann über die Haltbarkeit dieser Motoren in Zukunft so hört.


    Worüber ich mich innerhalb der Gewährleistung auf jeden Fall nicht beschweren kann, ist die 100 % ige Gewährleistung bei Defekten ohne wenn und aber durch ecopower. Nur stellt sich eben die Frage, ist der Tausch von Teilen mit einem Wert von ca.4.700,- € ( das ist nur der reine Materialpreis lt. deren Preisliste ohne Arbeitslohn ) bereits im KP kalkuliert und könnten die Geräte bei besserer Standfestigkeit evtl. um diesen Betrag günstiger sein.


    Ich will ja den Teufel nicht an die Wand malen, aber wenn ich dann evtl. in den nächsten zwei Jahren diese Summen bei Defekten aus der eigenen Tasche zahlen muß, dann sieht die Perspektive nicht mehr rosig aus.


    Viele Veränderungen haben bestimmt auch zur Verbesserung der Haltbarkeit der Elektronik beigetragen. Ich werde den neuen Motor auch wieder nur bei max. 3.300 U/min lafen lassen. Das reduziert erheblich die Vibrationen im Gerät. Ich habe diese Drehzahl nun seit ca. 14 Monaten eingestellt, seit dem ist auch kein Elektronikbauteil mehr hochgegangen.


    Werde die nächsten Tage dann über die Veränderungen mit dem neuen Motor berichten.

  • Kalte Luft ist nur mehr Leistung kein besserer Wirkungsgrad


    Kann so nicht glauben. Warum erhöht sich denn dann bei geöffneter Seitenwand ( also besserer Kühlung ) nicht unerheblich die P el. bei konstant bleibender Drehzahl.


    Ich bin da zwar absolut nicht der Fachmann, aber mit unzureichender Kühlung im Gehäuse hat das ja wohl was zu tun. Nur kann ich eben nicht sagen, durch bessere Kühlung ( Öffnung der Seitenwand ) erhöht sich jetzt der Wirkungsgrad des Motors, er erzeugt also ein höheres Drehmoment oder aber der Generator bringt bei besserer Kühlung eine höhere P el. Das müssten doch unsere Fachleute hier schlüssig erklären können.


  • Kann so nicht glauben. Warum erhöht sich denn dann bei geöffneter Seitenwand ( also besserer Kühlung ) nicht unerheblich die P el. bei konstant bleibender Drehzahl.


    Weil sich der Füllungsgrad des Zylinders erhöht, Warme Luft ist leichter als Kalte
    ( was an jeden Haeißluftballon leicht nachzuvollziehen ) mit kalter Luft past als mehr
    Brennwert in den Zylinder, bedeutet mehr Leistung aber es wird auch entsprechend
    mehr Gas in den Motor gelangen, der Wirkungsgrad bleibt also unberührt.



    Nochmal erhöhtes Drehmoment durch einsatz von Mehr Kraftstoff ist kein Höherer Wirkungsgrad
    sondern ein verbessertes Leistungsgewicht ( spielt beim BHKW keine Rolle, aber ich bekom
    mehr Motorleistungs fürs Geld, etwas was Kaufmänner ohne groß über Technik nachzudenken so sehen :herz: )
    Wirkungsgrad verbesserung bedeutet ich benötige für die kWh Elektrisch definitiv weniger Brennstoff
    und wo soll die auswirkung von kalter Luft da optmieren, bitte um Erklärung :popcorn:

  • Zitat von »Manfred aus ObB«
    Kalte Luft ist nur mehr Leistung kein besserer Wirkungsgrad



    Kann so nicht glauben. Warum erhöht sich denn dann bei geöffneter Seitenwand ( also besserer Kühlung ) nicht unerheblich die P el. bei konstant bleibender Drehzahl.


    Manni hat es ja schon gesagt. Durch die kältere Luft bekommt der Motor eine bessere Zylinderfüllung (nicht mehr Volumen aber mehr Masse, da das spezifische Gewicht (kg/m³) zunimmt, wenn die Luft kälter wird). Da aber an dem Motor nicht geändert wird, bleibt der Wirkungsgrad gleich (es muss für die Mehrleistung auch mehr Gas zugeführt werden) nur die Leistung erhöht sich (ist natürlich nicht ganz so, aber wenn man alle Parameter und ihre wechselseitigen Auswirkungen erläutern würde verstehen die Meisten nur noch Bahnhof). Die Drehmomentbegrenzung sorgt dafür, dass dann die Drosselklappe ein wenig schließt und die Leistung wieder auf das programmierte Maximum begrenzt wird.


    Wer fertigte anfänglich, wer jetzt und wer ab Sommer? Werden außer dem Auftragsfertiger noch andere Änderungen vorgenommen?


    Bisher wurde die Motoren von Marathon in USA gefertigt. Demnächst kommen die von Schrick. Äußerlich baugleich.

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  • weil durch den Luftfilter abgesaugt, führt ein Lüfter der noch dazu leicheten Überdruck erzeugt
    ins BHKWgehäuse könnts wenn Gas entweicht im Haus *versuch* machen, die Versicherung ist dann
    Dankbar weil in den Fall sparts Geld.


    Kalte Luft ist nur mehr Leistung kein besserer Wirkungsgrad, Drehzah könnte die Mehrleistung wenn
    noch Potential vorhanden auch leisten :pfeifen:


    ;-_ ja schon klar, es war ja ein Versuch um die Ursache zu ergründen...und kein dauerzustand. auf meine Frage bist du leider nicht eingegangen :thumbdown:
    Nach meiner Ansicht müßte ich nämlich durch das einlassen kalter Luft doch das gleiche erreichen, wie durch abkippen eines Seitenteils (geringerer Wirkungsgrad, ergo höhere el. Leistung) ... dies ist aber nicht so! |:-(

  • Manni hat es ja schon gesagt. Durch die kältere Luft bekommt der Motor eine bessere Zylinderfüllung (nicht mehr Volumen aber mehr Masse, da das spezifische Gewicht (kg/m³) zunimmt, wenn die Luft kälter wird). Da aber an dem Motor nicht geändert wird, bleibt der Wirkungsgrad gleich (es muss für die Mehrleistung auch mehr Gas zugeführt werden) nur die Leistung erhöht sich (ist natürlich nicht ganz so, aber wenn man alle Parameter und ihre wechselseitigen Auswirkungen erläutern würde verstehen die Meisten nur noch Bahnhof). Die Drehmomentbegrenzung sorgt dafür, dass dann die Drosselklappe ein wenig schließt und die Leistung wieder auf das programmierte Maximum begrenzt wird.



    Hier kann bestimmt pamiru anhand seiner detaillierten Aufzeichnungen sagen, wie weit sich hier die Gaszufuhr erhöht... ||_