Ecopower 3.0 und Ausfälle..

  • Hallo,


    habe jetzt schon länger nicht mehr hier hereingescheut, aber ich möchte eine Erfahrung weitergeben. Mein Ecopower 3.0 hatte nach einiger Laufzeit imme Probleme mit dem Starten und brauchte nach einiger zeit mehrere Versuche, bis es schlieslich ganz stand. Jedesmal kam der Vaillant-Techniker (sehr zügig - vielen Dank an dieser Stelle !) und behob den Schaden duch Neueinstellung, Luftfiltertasuch, Überprügung der Drosselklappe, Zündkerze usw.. Ich hatte vorsichtshalber bisher alle ca. 2000h das Ölwechseln lassen (4000h ist Vorschrift). Die Anlage hat derzeit ca 6500h auf der Uhr.
    die Ursache der Startschierigkeiten ist aber offenbar gefunden - es ist der Luftfilter. Dieser Filter setzt sich einfach bereits nach kurzer Zeit zu und verändert die Werte so, dass die Anlage mit dem Gasmischer nicht mehr nachregeln kann und beim Start steckenbleibt. Die Frischluft wird bei mir über den Schornstein angesaugt. Vermutlich ist dieser innen ein wenig dreckig und den dreck saugt es eben in den Filter. Muss dann ja langsam mit der Zeit besser werden.
    Abhilfe: häufiger Luftfilterwechsel - in meinem Fall alle 1000-1500 Stunden. Der Wechsel ist relativ schnell selbst zu erledigen. Der Filter ist ein Briggs & Stratton Luftfilter (394018S) und kostet einzeln im Handel ca 18 Euro.


    http://www.google.de/search?hl…94018S&aq=f&aqi=&aql=&oq=


    Ich vermute, dass der Filter beim Ecopower 4,7 identisch ist. Bei Interesse können wir einen Bilderabgleich (Nummern auf dem Filterrand) machen.

  • Ich vermute, dass der Filter beim Ecopower 4,7 identisch ist.


    Der Filter ist der identisch. Es gibt dafür nur eine Teile-Nummer. Er kostet bei uns 12,- € plus MWSt. und Versand. Aber ich rate davon ab die Anlage Raumluft unabhängig zu betreiben. Der Dreck aus dem Kamin wird einem sonst noch lange "Freude" bereiten. :aok:

    Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. ?(
    http://perdok.info/
    Oscar Perdok GmbH
    Gildeweg 14, 46562 Voerde
    Beratung, Planung und Installation von: KWK-Anlagen, PV-Anlagen, Stromspeicher mit Notstromfunktion, Eigene Herstellung von Ladestationen für E-Mobile, Energie-Effizienz incl. Kosten/Nutzen-Betrachtung, Ladestation für E-Mobile (kostenlos)

  • Bei "uns" heist Vaillant ?
    Raumlufunabhängig läuft die Anlage deshalb, weil ich sonst ein Fenster offen lassen müsste. das war bei der vorher installierten Gasheizung so und hat im Winter den Keller eingefroren. Kann ich nicht mehr machen, denn das soll teilweise Wohnraum werden.


    P.S. ist das Öl für das Ecopower auch identisch mit dem Öl, das Briggs & Stratton im Wartungskit für Landmaschinen zusammen mit diesem Luftfilter anbietet ?

  • ist das Öl für das Ecopower auch identisch mit dem Öl, das Briggs & Stratton im Wartungskit für Landmaschinen zusammen mit diesem Luftfilter anbietet ?


    Nein. Marathon liefert z.Zt. die Motoren. Briggs & Stratton hat mit den Motoren nichts zu tun. Die waren vor 30 Jahren mal teilweise an der Entwicklung beteiligt. Ab Sommer werden die Motoren in Deutschland gebaut. Die sind dann nur äußerlich mit den alten identisch. :hutab:

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  • Raumlufunabhängig läuft die Anlage deshalb, weil ich sonst ein Fenster offen lassen müsste.


    @ gemm,


    ich würde in den Schornstein einfach KG-Rohr bis zum Austritt in den Heizungskeller einziehen, dann bist Du das Problem los. Der Schornstein wird noch über Jahre immer Dreck absondern. Ich hatte über ein Jahr auch eine Aussenluftzufuhr, direkt durch die Wand im Heizungskeller. Auch da gab es nach mehr als 2.000 BH immer Startprobleme wegen verschmutztem Luftfilter und das in einem Luftkurort.


    Habe jetzt die Luftansaugung in den angrenzenden Keller verlegt, der ist groß und über die Tür erfolgt weitere Belüftung aus dem Treppenhaus. Hat auch den Vorteil, dass auch im Sommer bei hohen Außentemperaturen imm gut gekühlte Luft angesaugt wird. Habe jetzt auch keine Filterprobleme mehr.

  • Hm - ich will's einfach (noch) nicht glauben...
    a) Wozu ist der Luftfilter eigentlich da ??? Bestimmt nicht, das er sich nach ca. 1.000 Bh zusetzt... Dann wär's m.E. 'ne Fehlkonstruktion !?!
    b) Wenn dem Rechnung getragen werden müßte, dann wären die Wechselfristen vom Hersteller eindeutig falsch !!!
    c) Bei mir hat der eco-Techniker sogar schon mal "Staubaufwirbelungen durch Windstöße vorm Ansaugrohr draußen" vermutet... :blush2:
    d) Vor knapp 3 Wochen gewechselt - gleiche Erscheinungen schon wieder. Das allein kann also nicht sein ?!? :diablo:
    e) Hab schon mal den LuFi ganz rausgenommen und ca. 20 min. das Teil über ecoServ beobachtet - keine Reaktion, weder positiv noch negativ ???
    Eine ziemlich mysteriöse Angelegenheit das Ganze "Frischluftproblem"... - dazu auch noch auch temperaturmäßig ?(:wissenschaftler:


    Hab in ca. 2 Wochen die 2. Wartung - schau mer moal... :uebel:
    pamiru48

  • Bei den mehr als 60 durch mich installierten ecopower-BHKW's habe ich solche kurze Standzeiten nicht erlebt. Bis auf wenige Ausnahmen habe ich die Filter immer erst nach 4000 Bh gewechselt. Aber besser den Filter zu als den Motor defekt. :hutab:


    Die Filtergröße ist geeignet für PKW.Motoren mit einem Hubraum bis zu 1000 ccm und ca. 40 bis 50 kW. Hier haben wir ein Motor mit 272 ccm und ca. 5 kW. Daher kann es nur ein Problem mit dem Schmutz in der Ansaugluft zusammen hängen. Dann muss man halt die Luftansaugstelle zu wechseln. :hust:

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  • Daher kann es nur ein Problem mit dem Schmutz in der Ansaugluft zusammen hängen. Dann muss man halt die Luftansaugstelle zu wechseln.


    Schade, der Smiley kann nicht mit zitiert werden - der hätt's gerade gemacht... :hust:


    Ihr könnt ja auch mal kräftig lachen und den Anhang lesen - reeeein zufällig fällt diese Meldung (wie auch eine vorhergehende) mit den LuFi-Wechseln bei mir zeitlich genau zusammen... ;( Ihr lacht dann - und mir steht der A... voller Tränen :thankyou:
    Werd drüber nachdenken, den Kellernebenraum zu einem "klimatisierten Reinstraum mit erhöhter Luftwechselzahl" umzubauen, die Ansuagluft dann von dort holen sowie den Polen Bescheid stoßen, die sollen mit ihren Dreckschleudern endlich mal die Landesgrenze "anerkennen und achten"... In dem 1/3 "Ostgörlitz" stehen da nämlich beachtliche Objekte !!! :schimpf: Das ist nicht aus der Welt zu diskutieren !?! Nochmal: Die Meßstation steht ca. 800 m von mir entfernt - und wenn der Feinstaub schon die "Grenz-"werte überschreitet...
    Die Sonne kommt aber noch immer hindurch 8o
    pamiru48


    PS: Wie schrieb Herzogsweg16 - "in einem Luftkurort..." :uebel:

  • Hallo Gemm,
    die Probleme mit dem Luftfilter- und die Startprobleme werden an deinem Gerät anhalten, wenn Du oder dein Service-Partner nicht dafür sorgen, dass in der Luftfilterbox an eine Temperatur bei oder kleiner als 35°C liegt und der Filtereinsatz sicherheitshalber alle 2000 Vollnutzungstunden erneuert wird.
    Wie ich es schon diesbezüglich mehrmals im Forum erwähnt habe, quillt der Filterflies auf, die Filterung wird dadurch noch feiner und es wird wesentlich mehr Feinstaub damit aufgefangen. Der Filter setzt sich rascher zu.
    Wer jedoch grenzwertig mit dem Luftfilterwechsel sein will, der kann auch mit einfachen Mitteln einen geeigneten "airfilter- change-indikator" anbringen (http://www.filterminder.com).
    Mein Gerät hat diesbezüglich seit den eingeleiteten Maßnahmen keine Probleme mehr bereitet.
    Lediglich Sorge bereit mir der schleichende Abfall des Kompressiondruckes. Bei 12000 h liegt er nun grenzwertig bei 17 bar und wird bei weiterem Abfall zwangsläufig zu noch größerem Leistungsabfall (z.Zt. ca. 5%) des Motors führen.

  • Hallo "chawe" - hochinteressant, was du da schreibst. Kann leider deine früheren Ausführungen zur Filterproblematik nicht finden...
    Nach meiner Kenntnis quillt Material nur bei erhöhter Feuchtigkeit auf - kann ich mir bei den Gehäuserinnenraumtemperaturen nicht so recht vorstellen. Oder gilt hier etwas anderes ? Was sind da deine Erfahrungen ? Die Konsequenz wäre eigentlich, die gesamte Luftfilterbox außerhalb dieser Temperaturbelastung zu montieren...
    Ich hatte (in humoristischer Form) auf erhöhte Feinstaubbelastung regional stark eingegerenzt hingeweisen - scheint mir nun doch nicht so ganz ohne zu sein ?!? Der die Herstellerfrist von 4.000 Bh unterschreitend prophylaktische Filterwechsel ist demzufolge also die Lösung dieses Problems ? Welche Möglichkeit hast du zur Kompressionsdruckmessung ? Hast du schon eine Erklärung für den Abfall ???
    Nur zur Ifo: Seit ca. 2 Wochen machten sich bei mir (nach erneutem Filterwechsel und erhöhter Feinstaubbelastung) erneute Probleme bezüglich Gasüberschuss respektive Luftmangel bemerkbar (Leistungsabfall bis 200 W, GM-Postionen nahe 110 !?!).
    Aus "heiterem Himmel" fährt das Teil seit heute früh auf einmal "hoch" (Tagesdurchschnittswerte) :
    17.03. 4,506 kW über 24 Std.
    18.03. 4,616 kW über 24 Std.
    19.03. 4,706 kW von 00:00 - 10:30 Uhr ...???
    Ein LuFi setzt sich entweder zu oder nicht... Demzufolge muß es auch noch andere Einflußfaktoren bezüglich "Luftmangel/Leistungseinbuße" geben, ohne daß bereits Kompressionsdruckverluste vorhanden sein müssen ??? (Interne Regelung ?)
    pamiru48

  • Hallo Pamiru48,
    ich hatte vor ca. 25-30 Jahren beruflich mit dem Problem der Störanfälligkeit der Ansaugluftvorwärmung bei Vergasermotoren eines namhaften europäischen Automobilherstellers zu tun. Wegen überhitzter Ansaugluft infolge defekter mechanisch-thermostatischer Temperaturreglung machten die Filtereinsätze zu, in Häufung besonders bei langen Bergfahrten. Langwierige Temp.-Messungen ergaben bis zu 100°C Luftfiltertemperatur. Nach Umbau der Temp.-Regelung auf max. 35°C traten keine diesbezüglichen Störungen auf.
    Bei den heutigen Otto-Motoren wird die Ansauglufttemperierung per Mot.-Electronic geregelt, so dass eine Filterüberhitzung nicht stattfindet.
    Mit dem grenzwertigen schwachen Kompressionsdruck von nunmehr lediglich 16,6 bar werde ich nach der Heizperiode ein “Leak Down Test“ (Kompressionsdruckverlustmessung) durchführen, ob Kolbenringe oder die Ventile die Ursache dafür sind.

  • DANKE !!!
    LuFi-Problematik demzufolge "erledigt"... Es kann also kein Aufquellen mit Zusetzen/Druckverlust hier eintreten ?
    Du schreibst "Ansaugluft-Temperierung per Mot.-Electronic geregelt", kannst du das bezüglich BHKW konkreter beschreiben ?
    Der Kompressionsdruck solle normal so um die 22 bar liegen - richtig ? Du hast demzufolge Meßgerät dafür ? Ist diese Messung Wartungsumfang ?
    Kann das so nirgends finden...

  • Der Kompressionsdruck solle normal so um die 22 bar liegen - richtig ?


    Nicht richtig. Der liegt so bei 17 bis 18 bar beim Methan-Motor und 15 bis 16 bar beim LPG-Motor. Zünden tut der Motor so unter ca, 13 bar nicht mehr. Ich nehm aber an, dass die Meßgeräte alle nicht besonders genau sind. Wichtig ist, dass in der Warmlaufphase (bei 2050 U/Min.) die Leistung bei ca. 2600 bis 2700 W liegt (da ist die Drehmomentbegrenzung noch nicht aktiv), dann ist der Motor leistungsmäßig ok. :hutab:

    Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. ?(
    http://perdok.info/
    Oscar Perdok GmbH
    Gildeweg 14, 46562 Voerde
    Beratung, Planung und Installation von: KWK-Anlagen, PV-Anlagen, Stromspeicher mit Notstromfunktion, Eigene Herstellung von Ladestationen für E-Mobile, Energie-Effizienz incl. Kosten/Nutzen-Betrachtung, Ladestation für E-Mobile (kostenlos)

  • Hallo pamiru48
    mein Sohn als Dr. Ing. hat bei einem stuttgarter “Star-Autobauer“ mit Konfigurationen im Bereich des Motor-Management zu tun. Er will und darf nicht zur speziellen Regelung der Ansauglufttemperierung aus dem “Nähkästchen“ plaudern. Sorry, ich muss es akzeptieren!
    Bei meinem ecopower-Erdgasgerät lag der Kompressionsdruck bei 4000h noch bei 21 bar.
    Im Motor-Neuzustand soll der Kompressionsdruck bei 22 bar liegen. Wenn er jedoch unter 17 bar abfällt, soll der Motor laut Fa. ecopower in Gera instandsetzungswürdig sein.