Betrieb Ecopower 4.7 G

  • Hab keine bessere Stelle gefunden mein Anliegen mal darzustellen:
    Ich bin jetzt - außer mit der eco-Software - noch mit SolarLog und einem S0-Recorder "bestückt". Hab mir mal die Mühe gemacht, aus den 3 Excel-Dateien zusammengefasste Dia-gramme zu erstellen, welche Interpretationsbedarf ergeben. BHKW wird "wärmegeführt" betrieben.
    Vielleicht vorher noch folgende Anmerkungen:
    Die Linien sind alles 1/4-Std. Watt-Momentan-Leistungsangaben - ist dem eco-Protokoll geschuldet, welches diese Zeiteinteilung hat. Die anderen mußte ich darauf "anpassen".
    Die 3 Tage sind mehr oder weniger wahllos entstanden. Für den 13.02. (Sonntag) wollt ich mal die "Wirkung" der 10 E-Herde im Gebäude "erahnen"---> satte Mittags-Spitze... Es erhebt sich allerdings die Frage, weshalb sich das BHKW bei Nacht-Temperaturen um 0°C, niedrigen Puffertemperaturen und nicht angefordertem SpK " ausgerechnet dort über 2 Std. "ausruht" und somit relativ hohen Strombezug verursacht.
    Am 22.02. (Dienstag) war eine Tages-Mittel-Temperatur von -5,8 °C zu verzeichnen. Warum lt. Protokoll die Start-Anforderung nicht realisiert werden konnte, ist nicht nachvollziehbar. Als ich es bemerkte, war es gerade beim Hochfahren...??? Auf Grund der Wärmeanforderungen konnte der Strombedarf "überdeckt" werden.
    Bleibt die Frage noch offen, ob die nicht unerheblichen Einspeisemengen die dafür erforderlichen Gaskosten decken... Bleibt späteren Untersuchungen vorbehalten (ist in Arbeit).
    Am 26.02. (Sonnabend) ergab sich erstmals die Gelegenheit, spürbar von der PV-Anlage Nutzen ziehen zu können (:
    Da Sonnabends offensichtlich kaum jemand kocht (Mieterüberwachung ! *grins*), konnten die Mittagsspitzen abgefangen werden von der PV-Anlage !!! Leider schien die Sonne nicht bis in die frühen Abendstunden - das wird dann im Sommer erst interessant... Diese 3 Tage mal gegenüber gestellt, kann man auch gut die Auswirkung des Ausfalles sehen:
    Datum Erzeug.Einsp. Bezug Q therm.HA-Bedarf PV-Erz. PV-Einsp. (alles in kWh)
    13.02....93,1...38,4....18,7....262........76,5..... 4,2 ......1,1
    22.02....73,8...19,9....25,6....204........77,7......0,8 ......0,0
    26.02....93,4...48,1....19,2....270........79,8 .....16,4 [color=#00ff00].....11,8
    [color=#000000]so wird hier deutlich, das die PV-Einspeisung mit über den 2-Wegezähler (BHKW-Einspeisung) gezählt wird...


    [color=#000000]Jetzt grüble ich, wie ich die Betriebsmodi' noch besser hinbekommen könnte, um den Fremdbezug zu einem Minimum führen könnte. Dazu wäre ich für hilfreiche Tip's dankbar... (Sorry für die Darstellung - war etwas kompliziert....)
    Gruß, pamiru48

  • Datum Erzeug. Einsp. Bezug Q therm. HA-Bedarf PV-Erz. PV-Einsp. (alles in kWh)


    13.02....93,1...38,4....18,7....262........76,5..... 4,2 ......1,1


    22.02....73,8...19,9....25,6....204........77,7......0,8 ......0,0


    26.02....93,4...48,1....19,2....270........79,8 .....16,4 .....11,8


    so wird hier deutlich, das die PV-Einspeisung mit über den 2-Wegezähler (BHKW-Einspeisung) gezählt wird...


    Hallo pamiro 48,
    wie ist Dein Rechenweg? (Erzeug. - Einsp. + Bezug + PV-Erz. - PV-Einsp. = HA-Bedarf ) Komme auf 13.02. = 76,5kWh, 22.02. = 80,3kWh, 26.02. = 69,1kWh errechneter HA-Bedarf 225,9kWh . Dein angegebener HA-Bedarf s.o. 234kWh meine Frage: Wer liefert den Rest von 8,1kWh oder sind die in Q therm. enhalten?
    Wiefiel hat der SP gelaufen?

  • Einfachste Frage zuerst:
    SpK: 13.02. 2,6 Std.(17 cbm); 22.02. 11,0 Std.(54 cbm); 26.02. 7,9 Std.(39 cbm jeweils am separaten SpK-Gaszähler))
    Tagesmitteltemperaturen: +3,1°C; - 5,8°C; - 4,9°C
    Die Berechnungen stelle ich genau so an - die Zahlen HA-Bedarf "stammen" vom S0-Recorder in der Haus-Steigeleitung vor den Mieterzählern...
    Aus diesem Grund habe ich den installiert und auch die BHKW-Zähler zwecks Überprüfung am 20.01.11 wechseln lassen (Befund noch nicht da...
    Weshalb am 13.02. dies (zufällig ?) übereinstimmt, kann ich auch nicht nachvollziehen. Die Gesamtabweichung seit Installation des S0-Recorders am 09.02. beträgt mittlerweile bis gestern (1.478 - 1.442) 36 kWh - von denen ich auch gern wüßte, woher die kommen sollen... In den Wärmezahlen sind diese nicht "versteckt" !!! Wäre ja auch total unpassend... Die Zahlen Q therm. beziehen sich nur auf den WMZ nach BHKW ! Der WMZ nach SpK lieferte 121/434/309 kWh... (BHKW-Ausfall am 22.02. über ca. 4,5 Std. !) Da kannst gleich mal noch den Wirkungsgrad ausrechnen - und wirst vermutlich stutzig werden... )))) Gaszähler BHKW dazu noch: 41/31/40 cbm ;) Brennwertfaktor lt. letzter Jahresrechnung 11,154. - ausgerechnet ebend am 22.02.haben wohl alle fleissig geduscht lt. WW-WMZ: 54/69/61 kWh... ---> ich kontrollier (fast) alles !!! ^^
    Ich kann jedoch (noch) keine Aussage treffen, ob man dem S0-Recorder "trauen kann". Dieser ist zwar geeicht, jedoch nicht beglaubigt. Da muß ich noch dahintersteigen @:pille
    Gruß, pamiru48

  • Jetzt grüble ich, wie ich die Betriebsmodi' noch besser hinbekommen könnte, um den Fremdbezug zu einem Minimum führen könnte. Dazu wäre ich für hilfreiche Tip's dankbar... (Sorry für die Darstellung - war etwas kompliziert....)
    Gruß, pamiru48


    Hallo pamiru48,


    nach Deinen Zahlen für drei Tage hat der SPK: 21,5h Betrieb mit 110m³= 1227kWh Gasverbrauch bei 864kWh Verbrauchswärmeerzeugung mit eimem Wirkungsgrad von 70,42 %, wie rechnest Du den Wärmepreis?
    Beim BHKW: 67,5h Betrieb (Start?) mit 112m³= 1249kWh Gasverbrauch bei 260,3kWh el. und 673kWh Verbrauchswärmeerzeugung = 933kWh Wandlung also mit einem Wirgkungsgrad von 74,70 % . Würde für mich je Betriebsstunde 18,5kWh Gas zu 3,86kWh Strom und 9,97kWh Wärme ergeben. Wie ist hier der Strompreis der Erzeugung wenn Du den gleichen Wärmepreis wie SPK verwendest und die verbleibenden BHKW-Betriebskosten nur dem Strompreis anlastest?
    Nun zu Deinen Stromverbrauchszeiten welche Du selbsterzeugt Abdecken möchtest. Durch meine Rechnung s.o. komme ich zur Vermutung das Dein Pufferspeicher zu klein ist um Vollast beim BHKW zu erreichen. Oder versuche die Zuschaltung des SPK durch tiefere Anforderungsthemperatur und früheres Abschalten in einen anderen Bereich zu verlegen. Ich habe es bei mir geschaft die SPK-Zeit in 2011auf 88kWh Verbrauchswärmeerzeugung zu senken. Mein Stromkonto 2011: 39.229kWh Gasverbrauch bei BHKW-Erz. 26.947kWh ter.und 9.406kWh el. = 4.162kWh Netzverkauf, 174kWh Netzzukauf. Verbraucher sind 8 WE + Haus. Bei mir rechnet sich der Netzverkauf EEX Q 4 2010 = 0,05149€ + Netzentgeld 0,0209€ + KWK-Bonus 0,0511€ ergeben 0,12349 € /kWh Netto. Erzeugungskosten Jan. + Feb. 2011 = 0,11€ / kWh Netto.


    Grüße C.-H.

  • Es sind die variablen Kosten : Gas + Wartung + Messkosten + Betriebskosten (Bedienung &Pflege). Einnahmen - variable Kosten = Deckungsbeitrag.
    Das BHKW wurde nicht für den Stromverkauf ins Netz, sondern für das MFH zur Eigenversogung installiert. Somit ist der Verkaufsstrom nur ein Nebenprodukt und kann betriebswirtschaftlich nur einen Deckungsbeitrag erwirtschaften. AfA ist in der Gesamtkostenrechnung anzusetzen, denn der Betrieb des BHKW ist vom Wärmebedarf des Hauses abhängig.


    Grüße C.-H.

  • wie rechnest Du den Wärmepreis?


    Diese Frage mußt du bitte konkretisieren. So gestellt verstehe ich sie nicht ... :blush2:


    Wie ist hier der Strompreis der Erzeugung wenn Du den gleichen Wärmepreis wie SPK verwendest und die verbleibenden BHKW-Betriebskosten nur dem Strompreis anlastest


    Leider dto.....


    komme ich zur Vermutung das Dein Pufferspeicher zu klein ist


    Diese Vermutung zu den vorhandenen 1.000 Lit. hege ich - trotz zus. 500 Lit.-WW Speicher - schon seit über 1/2 Jahr, nur komme ich nach wie vor nicht belegbar dahinter...


    Pufferspeicher zu klein ist um Vollast beim BHKW


    ...fehlt mir im Moment der Zusammenhang...?!? Volllast ist doch wohl von der Wärmeanforderung - nicht von der Puffergröße abhängig ?


    Zuschaltung des SPK durch tiefere Anforderungsthemperatur


    Ich suche schon ewig, um die Stelle finden zu können, wo das zu beeinflussen geht - bin ich wahrscheinlich zu blöd...


    Deinen nachfolgenden Beitrag muß ich mir erst mal mit meinen Jahreszahlen versuchen selbst zu verdeutlichen *lesen*
    Einen Vorteil habe ich jedoch schon erkannt: Mein Netzverkauf liegt etwas günstiger, da vNNe = 1,77 Cent/kWh :D
    Dein/euer KW bringt ja deutlich mehr an Q therm. als die 12,5 max. vom ecopower... Das Stromkonto 2011 bezieht sich ausschließlich auf Jan.+ Febr. - oder sind da Anteile aus 2010 dabei ?
    pamiru48

  • Hallo Kirchdorfer,


    Also muss die Abschreibung plus Zinsen aus dem Stromverkauf im Haus finanziert werden. Wenn dann aber schon 11 Cent netto, also 13 Cent brutto nur für die variablen Kosten stehen, wird der Ertrag aus dem Stromverkauf an die Mieter nicht sehr hoch ausfallen. Bei einem attraktiven Preis werden mit KWK Zuschlag und EEG Umlage ca. 10 Cent pro kWh Überschuss verbleiben. Mit einem geschätzten jährlichen Stromverkauf von 25.000 kWh sind das 2.500 Euro.


    Reicht das für AfA und Zinsen?



    Mit freundlichen Grüßen

  • Reicht das für AfA und Zinsen?


    Bei einer Deckungbeitragsrechnung wird jeder Betriebzweig für sich ermittelt. Deckungsbeitrag aus Stromnetzverkauf 1,349 cent/kWh, Db aus Internem-Stromverkauf ? Aus den Deckungsbeiträgen wergen AfA + Zinsen + Gewinne erwirtschaftet. Du stellst ja Diene Steuererkärung auch nicht ins Netz!


    Mit freundlichen Güßen C.-H.

  • Hallo pamiru48,


    meine Zahlen sind nur Januar & Februar 2011 ohne 2010 (war die Inbetrienahme).
    zu1 Bei Deinem Wirkungsgrad BHKW (74,7%) zu SPK (70,4%) muss die Wärme ja fast gleich Kosten, eher Teurer sein, da Anlagenkostenanteil des BHKW (Thermischeranteil) größer als nur SPK. die Heizanlage rechne ich zur Kaltmiete.
    zu2 Du kanst die Betriebskosten des BHKW - Wärmeertrag (zu1) - Stromnetzverkauf : Hausverbrauch el. = Eigenstromkosten.
    zu3 Größerer Pufferspeicher = mehr Laufzeit BHKW wenn der SPK nicht ständig zufördert, daher Einschaltzeiten verändern.
    zu4 Wenn keine Wärme vom SPK dann läuft das BHKW auch Volllast bis Speichertemperatur Maxabschaltung (größere Wärmeanforderung fürs BHKW = mehr Volllast).
    zu5 In der Steuerung Anforderung SPK versuchsweise 5°C kleiner.


    Grüße von C.-H.

  • Danke für den Hinweis - aber:
    eingestellt werkseitig ist 1,5 - bei der I.B.-Nahme auf Grund der 12 WE auf 1,6 genommen. Die Temperaturen respektive "Wärmeverbrauch" erforderte 11/2011 Anheben auf 1,8... Den Winter 12-02/11 habe ich nur mit 2,1 überstehen können, sonst standen die Mieter aus dem DG sofort bei mir auf der Matte... Es sind 54 St. Platten-HK installiert mit Projekt-Parameter (aus 1994) 70/50 °C zzgl. WW-Bereitung 500 Lit-Speicher).