• Moin Allerseits,
    habe gerade auf myschornsteinfeger.de/ Hessen geblättert. Die Schornsteinfeger planen seit längerem, den Emissionshandel für Privatpersonen zu ermöglichen.
    Soweit ich der in der Überschrift genannten Webseite entnehmen kann, sollten 20 Tausend Tonnen zusammen kommen.
    Einerseits wollen die Schornsteinfeger damit ihre Energieberatungsleistung an den Mann bringen, was ja per se nichts schlechtes ist.
    Andererseits wäre das doch gerade für uns als BHKW-Betreiber ein Weg, die Rentabilität unserer Anlagen ein wenig zu erhöhen, da ab 2013 der Emissionshandel vereinheitlicht wird. 15 Euro pro Tonne bei 10 bis 15 Tonnen vermiedener Co²- Emissionen pro Anlage bringt schon so viel wie die 5 Cent Erstattung für das Einspeisen.[size=10]
    Erwarte morgen den Anruf der Schornsteinfeger -Innung um näheres zu erfahren.
    Was haltet ihr davon?

  • Was haltet ihr davon?


    Bitte dran bleiben und berichten. :sehrgut::sehrgut::sehrgut:

    Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. ?(
    http://perdok.info/
    Oscar Perdok GmbH
    Gildeweg 14, 46562 Voerde
    Beratung, Planung und Installation von: KWK-Anlagen, PV-Anlagen, Stromspeicher mit Notstromfunktion, Eigene Herstellung von Ladestationen für E-Mobile, Energie-Effizienz incl. Kosten/Nutzen-Betrachtung, Ladestation für E-Mobile (kostenlos)

  • Hi,


    alles was den Weiterbetrieb eines BHKW förderlich sein könnte, ist in Betracht zu ziehen, also immer her mit den Infos, bevor 2012 das große BHKW-Sterben einsetzt :thumbsup:


    Grüße
    Tom

  • April,April, er hängt im Keller.
    Habe gerade mit Herrn Prinz von der Schornsteinfeger-Innung Hessen telefoniert.Für uns BHKwler hat der Gesetzgeber ( also die weicheiigen Steuerverschwender ) eine Doppelförderung ausgeschlossen. Wir bekommen ja die Energiesteuer erstattet und eine Einspeisevergütung. also gibt es keinen Grund, über den Emissionshandel einen weiteren Vorteil für BHKW zu gewähren.
    Im gleichen Atemzug hat in der heutigen FAZ ein Herr Vasilidis oder so von der IG Chemie den Bau weiterer Kohlekraftwerke gefordert.
    Das treibt mich langsam in die geistige Radikalisierung.

  • Wir bekommen ja die Energiesteuer erstattet und eine Einspeisevergütung. also gibt es keinen Grund, über den Emissionshandel einen weiteren Vorteil für BHKW zu gewähren.


    Das kann ja vielleicht dem Kamin-Prinz seine Privatmeinung sein.


    Soweit ich das bisher mit dem Emissionshandel verstanden habe ist dieser Handel eine ganz andere (ab 2013 sogar europaweite) Baustelle als die nationaln EEG und KWK-Gesetzgebung. Da müßt man sich nochmal besser schlau machen. |__|:-)


    Einen gewissen Charme hat die Idee ja schon. Jedenfalls sollte die nicht, nur wegen der Aussage eines Schlotfegers, vorschnell ad acta gelegt werden.


    Interessant wäre da einmal zu wissen, wieviel CO2 in 2010 von allen Betreibern im Forum (sind ja bald 5000) vermieden wurde. Bei mir waren es 4,18 to. Der Dachs ist aber nur 3 Monate (Inbetr.-N. Okt. 2010) gelaufen.


    Da müßten doch alleine aus dem Forum locker die als Mindestmenge geforderten 20.000 to zusammen kommen. Dann gründen wir einen Verein o.ä. und verkaufen .... ja was? :-(|__|




    PS: Welchen Preis kriegt überhaupt das 5.000 Neumitglied?


    Hoffentlich keinen Gutschein für eine Freifahrt bei Hertie auf der Rolltreppe ^^|__|

    Die dezentrale KWK ist keine Brücke - sie ist die Lösung :thumbsup:


    und der Spenden-Button für unser Forum ist auf der Portal-Seite rechts :!:

  • Da müßten doch alleine aus dem Forum locker die als Mindestmenge geforderten 20.000 to zusammen kommen. Dann gründen wir einen Verein o.ä. und verkaufen .... ja was? :-(|__|


    Verkaufen könnt man einiges je nach Kraftstoff, auch Methanreduktionen


    Es ist etlich Zeit her als der Emission Handel eingeführt, eigentlich still
    und diskret das Die, die davon Profitieren sollen unter sich bleiben.


    Sowas stört aber eine Oberbayern selten und so saß ich vor X Jahren
    beim Cheffe von andern Forum http://www.kwk24.de/ an einen Freitag den 13
    am Müngelsee in Berlin unter einer Handvoll Großkopferte.


    Recht schnell begriffen Untergrenzen zum Kassieren, aber auch das wär
    so nicht unüberwindlich gewesen, weil Methan eine andere Wertigkeit und so
    die Äquivalent von 20 MW fast Knackbar, der Pferdefuß damals wenn man eine
    anlage hatte und da war nicht ausdrücklich in den Planungs und Genehmigungsunterlagen
    erwähnt das der Emissionshandel ein Kalkulatorisches Element und Ausrichtung der Anlage
    here Klimaziele na kannst zwischen die Finger schauen.


    Das Thema ist also viel Papier ( ich denke das der Organsitorische Aufwand mehr Schadstoffe
    produziert ohne Luftblasengequasell als Einspart ) und super Theoretisch aber zwingend zu
    beherrschen wennst ein Kraftwerk größer 20 MW Fossil bauen willst, weil ohne das den
    benchmark von einen GuD Kraftwerk zu unterbitten, mußt Kohle locker machen um Gas oder sonstwas
    einzusetzen :pfeifen: und wer will das schon :crygirl:

  • April,April, er hängt im Keller.
    Habe gerade mit Herrn Prinz von der Schornsteinfeger-Innung Hessen telefoniert.Für uns BHKwler hat der Gesetzgeber ( also die weicheiigen Steuerverschwender ) eine Doppelförderung ausgeschlossen.


    Man kann im EEG wenn bestimmte Auflagen erfüllt ( auch da gibts Fallstricke )
    durchaus Teilnehmen, ohne das es eine Doppelvermarktung wäre, selbige
    ist nämlich im EEG sogar erwähnt und Strafbar.


    Les ich das Kaminkehrer


    http://www.emsag.org/item?page…189&pkey=downloads&item=1


    PDFle so mein ich das die Kaminkehrer kein BHKW nicht kennen in der Sach
    und was Arbeit macht bringt den Kaminkehrer meint Der kein Glück.



    Ach ja wenn ich micht recht entsinne muß das auch immer besser werden um
    auf das Geld zu kommen und untern Strich für den kleinen Mann an Bürokratie
    völlig daneben.

  • Habe mal gegoogelt.
    pro kWh komme ich auf 201 Gramm/ kWh Co². Wenn ich die berechneten 50000 kWh Erdgas in einem Betriebsjahr erreiche mit meinem ecopower 3.0, dann habe ich etwas mehr als 10 Tonnen Co² erzeugt. Gewonnen habe ich 36 Mw Wärme und :wissenschaftler: 10,4 Mw Strom.Der Co² -Anteil für den Strom wären dann grob 2,4 Tonnen. Rechne ich mit einem Kraftwerkswirkungsgrad von 38%, so habe ich im Kraftwerk einen Co² Ausstoß von 6,3 Tonnen C0² nur für den Stom !!! . Ziehe ich meinen für Stom und Wärme benötigten Tonnen ab, habe ich 3,9 Tonnen für die Stromerzeugung eingespart.
    Sicherlich kann das mal jemand nachrechnen. :wissenschaftler: