Finazamt macht Ärger

  • Betriebe seit 2004 ein Giese BHKW und bis 2008 lief mit dem Finazamt alles gut.Nun erkennt das Finanzamt das Bhkw nur als spielerei an und will innerhalb kürzester Zeit über 6000 € Rückerstattet haben.Habe bei der Anmeldung alles Ordnungsgemäß beantragt,wurde auch vom Finanzamt abgesegnet und bis 2008 lief alles.Das Bhkw wird in einem Mehrfamilienhaus betrieben,Wärme genutzt,Storm Eingespeißt und selbstverbraucht.Hat hier jemand Ansatzweise ähnliche Erfahrungen Sammeln können?Für Hinweise wäre ich Dankbar.


    Mit freundlichen Grüßen


    Wolfgang Werner ;-)_)

  • Betriebe seit 2004 ein Giese BHKW und bis 2008 lief mit dem Finazamt alles gut. Nun erkennt das Finanzamt das Bhkw nur als spielerei an und will innerhalb kürzester Zeit über 6000 € Rückerstattet haben.


    Das Finanzamt äußert einen Verdacht auf Liebhaberei, wenn die Gewinnerzielungsabsicht nicht erkennbar ist. Sind seit 6 Jahren nur Verluste aufgelaufen? Wenn ja, kann die Ertragslage sich verbessern z.B. mit dem "Goldenen Ende" nach Ende der Abschreibungen?


    Gruß,
    Gunnar

  • Hallo zusammen,


    für mich und meinen Dachs (Inbetriebn. Okt. 2010) steht das Problem Finanzamt jetzt auch an, In Vorbereitung auf das Gespräch mit dem Steuerberater bin ich auf zwei Beiträge (siehe Anhang) gestoßen die eigentlich, so seh ich des, eindeutig sind, ....nix mit Liebhaberei und Hobby :-)_:-) . Und ziemlich aktuell sind die auch noch.


    Was meinen die Experten dazu?

  • Hallo zusammen,


    für mich und meinen Dachs (Inbetriebn. Okt. 2010) steht das Problem Finanzamt jetzt auch an, In Vorbereitung auf das Gespräch mit dem Steuerberater bin ich auf zwei Beiträge (siehe Anhang) gestoßen die eigentlich, so seh ich des, eindeutig sind, ....nix mit Liebhaberei und Hobby :-)_:-) . Und ziemlich aktuell sind die auch noch.


    Was meinen die Experten dazu?


    Ja, das ist ein leidiges Thema! Viele Steuerberater haben von BHKW überhaupt keine Ahnung, machen sonst Solaranlagen... haben da mal was auf einer Schulung gehört, würfeln das bunt zusammen und zack kostet es Dich über die Laufzeit einen fünfstelligen Betrag. Verloren hat da, wer seinem Steuerberater blind vertraut. Von daher ist es gut sich vorher zu informieren. Anbei mal eine Broschüre von Vaillant zum Thema.


    Die Frage ist immer was am günstigsten ist. Auch im Mehrfamilienhaus lässt sich mE die gesamte Vorsteuer auf das Gerät ziehen, wenn der alte Kessel bleibt - das BHKW also von der Argumentationskette her nur für die Stromerzeugung angeschafft wird. Wenn man dann noch einen Teil der Refinanzierung geschickt über die Kaltmiete macht und das BHKW steuerlich über Strom und ggf. Wärme je nach Mieterregelung nur einen minimalen Gewinn bringt (Verlust auf Dauer ist schwer zu begründen siehe oben), erreicht man den optimalen Steuerspareffekt. Denn die Ust für Gas und zugekauften Strom reicht man ja nur zum Mieter weiter und der "Gewinn" über die Kaltmiete unterliegt nicht der Umsatzsteuer.