Lion Powerblock mit Pellets - Der "bison"


  • Hallo an alle,
    bin neu im Forum und suche auch ein kleines BHKW für ein EFH. Bin über ein Pelletbetriebenes von Lion gestoßen, welches nächstes Jahr an den Start gehen soll. Die Meinung zu Pellets scheint ja im Forum nicht zu hoch zu sein, zumindest nicht für diese Verwendung. Oder inzwischen doch?
    Gibt es außer Lion einen Anbieter für Pellet-BHKWs, die für EFHs auch passen würden?
    An alle Lion-Besitzer: seid Ihr wirklich immer noch - auch 3 Jahre später - unglücklich?
    Danke für Eure EInschätzungen und Erfahrungen!
    Glücksmarie

  • bin neu im Forum und suche auch ein kleines BHKW für ein EFH. Bin über ein Pelletbetriebenes von Lion gestoßen, welches nächstes Jahr an den Start gehen soll. Die Meinung zu Pellets scheint ja im Forum nicht zu hoch zu sein, zumindest nicht für diese Verwendung. Oder inzwischen doch?


    Pellet-BHKW sind etwas für unternehmungslustige Kellerliebhaber. Wenn Du also Spass dran hast mit dem Heizungsfachman gemeinsam auf Fehlersuche zu gehen bzw. die Serviceinspektionen durchzugehen, dann ist das etwas für Dich. Das liegt einfach an dem schwierig zu handhaben Brennstoff, der je nach Charge mal so und mal so ausfallen kann. Da muss meiner Meinung nach noch viel gelernt werden, wie man mit dem heterogenen Holzpresslingen umgehen kann. Nicht nur im Abbrand, sondern auch wie mit der Asche und den Rußablagerungen umgegangen wird.


    Was spricht denn gegen ein Gas BHKW? Den Lion gibt's doch auch mit einem Gas-Brenner.


    Gruß,
    Gunnar

  • Hallo Glücksmarie


    und herzlich Willkommen im Forum.


    Erstmal möcht ich die Einschätzung, dass Pellets nicht sonderlich beliebt hier wären wiedersprechen.
    BHKWs(selbst die fossil-befeuerten) haben eine ganz hervorragende Ökobilanz
    und Holzfan's gibts hier auch eine ganze Reihe...wenn man es noch kombinieren kann...um so besser.


    und da sind wir schon bei "kombinieren kann"
    Bis vor einiger Zeit gab es die sunmaschine als einzigen BHKW-Anbieter, welcher auch was Pellet-betriebenes angeboten hat.
    Leider, war es wohl doch noch nicht ganz ausgereiftund die Handhabung des Brennstoffs insbesondere bei BHKW-Anwendung stellte sich als weniger betriebssicher dar. Nun ist die Firma im Insolvenzverfahren :(
    Viele hier (mich eingeschlossen) hoffen, dass sich vielleicht doch noch jemand findet aus der Insolvenzmasse noch was zu retten und etwas anständiges draus zu stricken. Die Probleme sollen ja zum einen am Brennstoff an sich, aber wohl auch an manch anderen Dingen gelegen haben, denn ordentliche Pelletbrenner (also nur Verbrennen) gibt es doch durchaus am Markt und da hätte man vll besser von der Erfahrung zehren können.
    ...na egal


    zu Deinem Anliegen
    die Firma otag (die mit dem lion) haben tatsächlich eine Pelletmaschine als Prototyp laufen. der soll auch recht brav seine Arbeit tun.
    Vom Prototypen bis zur Auslieferung ist aber ncoh ein weiter weg, so dass ich skeptisch wär, dass es den innerhalb der nächsten Monate schon zu kaufen gibt und wenn, dass auch alle Kinderkrankeiten beseitigt wären.


    kurz um,
    Dein Anliegen ein pelletbetriebenes BHKW für den EFH-Bereich zu nehmen, ist aktuell nicht vom Markt bedienbar.


    Entweder noch nen bissl warten und hoffen, dass was kommt
    oder halt z.B. auf asbetriebene BHKWs ausweichen. Hier füllt sich di Palette für den EFH-Bereich gerade gewaltig. Vaillant bringt in 2011 den Honda auf den MArkt. Das Stirling-Konsortium (de dietrich-remeha, baxi, senertec) kommen mit ihren kleinst-bhkws...das ecopower 3.0 oder der whispergen gibts ja schon nen Weilchen
    Noch nie war die Fülle an klein-Anlagen so gut (vor 2 Jahren, gabs glaub ich noch gar ncihts !)
    Und natürlich auch den Lion, der sich wohl recht gut gemausert hat. die anfänglichen Probleme waren nciht ohne, doch wenn man mal schaut, wie alt die letzten Negativ-Berichte sind, scheinen die ihre Sorgen gebacken gekriegt zu haben (denn vverkauft wird der durchaus)


    Ob allerdings ein Lion (oder anderes BHKW) nun bei Dir passt,
    muss man sich genau anschaun...die Dimensionierung muss genau hinhaun und neben dem Wärmebedarf halt auch zu elektrischen passen.

  • Dein Anliegen ein pelletbetriebenes BHKW für den EFH-Bereich zu nehmen, ist aktuell nicht vom Markt bedienbar.


    fierestarter das kann kein Einfamilienhaus sein
    wenn de Adress richtig Minga Baaderstr, das ist der halbe Weg meiner Jugend
    zum Deutschen Musäum ( etwas weiter ist es zum Valentin Musäum
    ich ging aber aus der Fraunhoferstr meißt die Isar entlang,



    Es dürft Schwierig Sein Pellets in die Baaderstr zu bringen, da in München Mitte wenig an
    Pelletsbedarf besteht, das ist Fernwärme gebiet eventuell war es Fernwärmegebiet
    da ja das Heizwerk in der Müllerstr ( seit 1951 erst KWKkraftwerk später nur noch Fernwärme )
    dem Zeitgeist zum Opfer gefallen ist


    http://news.immobilo.de/2009/0…ur-luxusimmobilie/?pid=66


    schade ist das es keine Beschreibung über den Werdegang des alten Kraftwerks gibt,
    lange zeit wurde dort der Müll der Müncher Instadt verbrannt und sehr früh als eines der
    ersten wurde Erdgas als Stüzfeuer verwand, na ja zuminderst das Stadtpanorama soll
    erhalten bleiben, war doch der Anbilck des Kraftwerks aus den Küchenfenster in meiner Jugen scheinbar
    doch Prägend, aus der Baaderstr sixsterster aber eh nicht.


    Zu Pellets noch ein Anmerkung so ganz würd ich Gunnars Einwand nicht als Lapidar bezeichnen
    es gibt sehr unterschiedliche Hersteller, ich beschäftige mich mit Pellets, sind doch auf
    der Positv seiten des KWK-Bonus, wird in der Annahme kein Abtrennung von Mineralischen innerts
    gemacht ist der Ascheanteil sehr hoch, da selbiges aber sehr aufwendig, verzichten manche drauf
    man siehts ja nicht den Pellets an, erst wenn daraus Asche wurde, da viele Händler von verschieden
    Herstellern kaufen ist als auch hier nicht gesagt das diesmal Spitze ergo immer toll.


    Im Unterschied zu Sunmaschine verwendet OTAG scheinbar einen Vorofen und keine hängende
    Vergasung mit einer Flamme die gegen die Schwerkraft brennt


    http://www.olsberg.com/wDeutsc…ion_PowerBlock_120208.pdf


    Seite 23


    die Regelung wird aber dadurch träger im Vergleich zum Gas


    bin aber was solch Maschinen mit so bescheiden Elektrischen Wirkungsgraden
    ( eventuell weil ich von Jugend an hohen Standast kannte ) nicht sehr überzeugt


    Zu den Verhältnis Strom Wärme steht auf Seite 16 was und obwohl das ein Otag
    Vortrag ist das Schlechterste Ergebniss was die Stromausbeute betrifft, selbst ein Sebstbausatz
    eine Stirlingsmotors ist nicht so schlecht und nicht so teuer.


    Halt bevor bluwie wieder Grantelt gemeint sind Echte Rundlaufende Stirlings keine Schwingend
    wie Senertec jetzt vertreiben will


    http://www.senertec.de/derdachs/dachs-stirling.html


    und obwohl die Technik Ähnlichkeit mit den Schwingenden Lion hat ist die Generatorik nicht
    vergleichbar, Senertec und sein Schwingenden Kumpel machen ohne Elektronik 230 V einpahsen
    Strom, Lion siehe Seite 14 mit Wechselrichter, Gunnar möcht sowas zuwar auch auf den schwingen
    Stirlings aber gerade bei der Pelletsmaschin seh ich gewisse Schwierigkeiten beim Modulierenden
    Einsatz bezogen auf den Lion.


    Also Glücksmarie sollte der Einsatz wirklich parallel zur Isar erfolgen, müßte man die Logistik,
    Du weißt ja was Ihrer Schwester widerfahren ist ;) sehr genau durchdenken.

  • - Ich kenne zwar die lokalen Gegebenheiten nicht, aber bei der Leistung / Menge wird das Zeug vermutlich ohnehin als Sackware angeliefert (einfache Lagerung). Das sollte eigentlich kein Problem sein.


    - Die Problematik bei Sunmachine lag weniger in der Art der Verbrennung, als in den erforderlichen Temperaturen, bei denen die Asche verschlackt. Eine Dampfmaschiene sollte da weniger Ansprüche stellen und deshlab auch weniger Probleme haben.


    - Ob die Trägheit der Feuerung an sich eine große Rolle spielt, glaube ich nicht, weil das System an sich träge ist und vermutlich sowieso nicht den Lastschwankungen auf der elektrischen Seite folgen kann. Man kann aber spekulieren, dass die im Bernnraum befindliche Feuerungsmasse größer ist, als bei Sunmachine und deshalb das Anfahren und Abklingen der Heizung länger dauert. In der Phase gibts nur schlechte Wirkungsgrade.


    - Zeig mir mal den Stirling - Selbstbausatz (ich kenne nur den Viebach), der besser ist, und dann vielleicht den Preis dazu ?
    Ansonsten teile ich zwar die Abneigung gegen schlechte Wirkungsgrade, man muss aber immer die Alternativen abwägen. Der Spatz in der Hand ist besser als die Taube auf dem Dach. Und die Gesamtbetrachtung mit Pellets erscheint mir duchaus akzeptabel, für mich jedenfalls besser als mit Gas, und auch da kann ich nicht umhin zuzugeben, dass ein gewisser Charm drinsteckt.


    - was das grantln betrifft, überlasse ich das "dem Einen", ich geb höchstens meinen Senf dazu, manchmal etwas von der schärferen Sorte :-).


    - abgesehen davon, dass die Modulation immer ein Kreuz ist, verstehe ich nicht, was das mit den Pellets zu tun hat ?

    Lesen gefährdet die Dummheit! Denken gefährdet Vorurteile!
    Der geistige Horizont mancher Menschen hat einen Radius von NULL. Das nennen sie dann Standpunkt.

  • Halt bevor bluwie wieder Grantelt gemeint sind Echte Rundlaufende Stirlings


    Ein interessantes Konzept finde ich die Heissluftmaschine der Potsdamer Enerlyt, welches die heissen Teile von den kalten trennt. Das reduziert die Wärmestromverluste und erhöht den el. Wirkungsgrad in die Gegend von 15-20%.


    Die Stirlings mit Kurbelbetrieb haben den Vorteil, dass sie zwangsgeführt sind und nicht bei Unterfrequenz abschalten müssen. Bei den direkt mit Netzfrequenz laufenden Anlagen hat man Wert auf eine einfache Konstruktion gelegt. Als Nachteil für die Netzstabilität ist ein nur geringer Betreibsbereich (Bandbreite der zulässigen Frequenzabweichung, die man bei größeren Störungen braucht) zu nennen.


    Solange aber noch nicht soviele Gigawatt an Mikro-KWK am Netz hängen, wie bei der PV, spielt das noch keine Rolle. Folgegenerationen an Stirling-BHKWs müssen sich allerdings überlegen, wie sie die Anforderung, auch bei Unterfrequenz bis zum Blackout bei 47,5 Hz am Netz zu bleiben, erfüllen können. Das geht entweder per Umrichter mit Linearkonzept oder per Kurbeltrieb, wo man keine resonierenden Gasströme braucht.


    Gruß,
    Gunnar

  • Ein interessantes Konzept finde ich die Heissluftmaschine der Potsdamer Enerlyt, welches die heissen Teile von den kalten trennt. Das reduziert die Wärmestromverluste und erhöht den el. Wirkungsgrad in die Gegend von 15-20%.

    In diesem Bereich gibt es jede Menge "interessante Konzepte". Leider zeigt sich immer wieder, dass zwar an der einen Stelle was gewonnen, aber an anderer Stelle entsprechend verloren wird.


    Die Maschine wurde im Frühjahr auf dem Stirlingkongress in Stuttgart vorgestellt. Es gibt auch ein Patent dazu EP1917434B1. Aber alle Maschienenbauer, die ich kenne, sagen dass die Abdichtung der Expansionskolben auf der Heißen Seite bei 600 - 700 °C auch heute technisch kaum machbar ist.


    Die Lösung ist auch relativ naheliegend und wurde sicher schon oft "erfunden", nur hatte bisher noch niemand den Aufwand für ein Patent betrieben, weil man eben nicht glaubt, dass es machbar ist, bzw, dass die Präzission für die Luftspalte so teuer wird, dass es nicht lohnt.


    bluwi

    Lesen gefährdet die Dummheit! Denken gefährdet Vorurteile!
    Der geistige Horizont mancher Menschen hat einen Radius von NULL. Das nennen sie dann Standpunkt.

  • - Die Problematik bei Sunmachine lag weniger in der Art der Verbrennung, als in den erforderlichen Temperaturen, bei denen die Asche verschlackt. Eine Dampfmaschiene sollte da weniger Ansprüche stellen und deshlab auch weniger Probleme haben.


    Die Sunmaschine sollte auch keine Pellets verbrennen sondern Vergasen
    und erst die Flamme sollte möglichst heiß sein ( umsoweniger mag sie einen Kopfstand )


    http://img.slidefinder.net/ima…ler.axd?id=4959451&size=2
    Quelle http://www.slidefinder.net/s/solarzentrumnov106/4959444


    man sieht schon an den Potentialwirber, das die Asche keinen Plan hat was zu machen _()_


    Nunter Nauf oder oder doch liegenbleiben ?(


  • Die Maschine wurde im Frühjahr auf dem Stirlingkongress in Stuttgart vorgestellt. Es gibt auch ein Patent dazu EP1917434B1. Aber alle Maschienenbauer, die ich kenne, sagen dass die Abdichtung der Expansionskolben auf der Heißen Seite bei 600 - 700 °C auch heute technisch kaum machbar ist.


    Die Lösung ist auch relativ naheliegend und wurde sicher schon oft "erfunden", nur hatte bisher noch niemand den Aufwand für ein Patent betrieben, weil man eben nicht glaubt, dass es machbar ist, bzw, dass die Präzision für die Luftspalte so teuer wird, dass es nicht lohnt.


    Wenn diese Lösung mit den Doppelkolben (siehe Anspruch 1) schon oft erfunden wurde, dann haben das die jeweiligen Erfinder bislang für sich behalten.


    Wie dichten die anderen Stirling-Konzepte ab und wie machen es Verbrennungsmotoren (Ok, da gibt's einen Ölfilm)? Was hat denn auf dem Stuttgarter Kongress der Vortragende zu dem Dichtungsproblem geäußert?


    Gruß,
    Gunnar

  • Wenn diese Lösung mit den Doppelkolben (siehe Anspruch 1) schon oft erfunden wurde, dann haben das die jeweiligen Erfinder bislang für sich behalten.

    Ob das alle für sich behalten haben, sei einmal dahingestellt. Es gibt jedenfalls unter anderem eine vergleichbare Patentanmeldung mit Rotationskolben, ähnlich einem Wankelmotor, bzw. mit zwei entsprechenden Scheibenläufern. Da wird halt mit drei Kammern auf der heißen und mit drei auf der kalten Seite "gearbeitet", wobei das ganze immer nur auf Papier stattfand. Meines Erachtens hätte das oben genannte Patent nie erteilt werden dürfen, und es wäre vermutlich erfolgversprechend anfechtbar, aber das interessiert wohl niemanden. Die sind wohl die ersten, die es wirklich praktisch wissen wollen.


    Zitat

    Wie dichten die anderen Stirling-Konzepte ab und wie machen es Verbrennungsmotoren (Ok, da gibt's einen Ölfilm)?

    Andere (funktionierende) Stirlingkonzepte führen durch einen sogenanten Kolbendom einen Abstabd zwischen heiß und kalt herbei, wobei ein Luftspalt im Milimeterbereich (0,3 - 1,5 mm) akzeptiert wird. Auf der Kalten Seite gibt es dann einen trocken laufenden Kolbenring aus Teflon oder ähnlichem. Einen Ölfilm verträgt der Stirlingprozess bei hohen Temperaturen nicht, weil sich aus dem Öl Verbrennungsrückstände bilden, die den Regenerator verstopfen. Bei der doppelseitigen Beaufschlagung mit Heißgas geht Öl sowieso nicht, weil es keine Kühlphase gibt. Die Aufgabe ist also, bei 600-700 °C einen Kolben dicht zu bekommen. Theoretisch geht das mit sehr Engen Luftspalten im my-Bereich, wobei man sich aber klar sein muss, dass die Materialdehnungen bei solchen Temperaturen problematisch sind.


    Zitat

    Was hat denn auf dem Stuttgarter Kongress der Vortragende zu dem Dichtungsproblem geäußert?

    Eigentlich nur "Ganz geheim geheim"


    bluwi

    Lesen gefährdet die Dummheit! Denken gefährdet Vorurteile!
    Der geistige Horizont mancher Menschen hat einen Radius von NULL. Das nennen sie dann Standpunkt.

  • Die Sunmaschine sollte auch keine Pellets verbrennen sondern Vergasen

    Der Darstellung habe ich nie folgen können und immer für einen ausgemachten Schmarrn gehalten. So betrachtet wird Holz immer erst vergast und dann bildet sich erst die Flamme. Ich sehe den Unterschied nicht, ob Zugluft von unten durch die Glut geht, oder von obern draufgeblasen wird.

    Lesen gefährdet die Dummheit! Denken gefährdet Vorurteile!
    Der geistige Horizont mancher Menschen hat einen Radius von NULL. Das nennen sie dann Standpunkt.

  • Das liegt einfach an dem schwierig zu handhaben Brennstoff, der je nach
    Charge mal so und mal so ausfallen kann. Da muss meiner Meinung nach
    noch viel gelernt werden, wie man mit dem heterogenen Holzpresslingen
    umgehen kann. Nicht nur im Abbrand, sondern auch wie mit der Asche und
    den Rußablagerungen umgegangen wird.


    Hallo Gunnar,
    ich hatte von einem Gütesiegel für Pellets gelesen. Was hältst Du davon und glaubst Du, dass damit das Problem gelöst ist?
    Viele Grüße
    M

  • Hallo,


    Ich habe rund dreizig Jahre Festbrennstofferfahrung, allerdings in einer größeren Anlage.
    Seit ca. zwei Monaten heizen wir mit Holzpellets, gegenüber der Kohleanlage ist das was die Sauberkeit sowie die bedienungfreundlichkeit angeht überhaupt kein Vergleich! :)


    Aber, es ist und bleibt ein Festbrennstoff!


    So wie ich das mit der Heizung im Efh handhabe, das man alle 1-2 Wochen mal nachschaut, das kann ich mir bei Pellets nicht vorstellen.


    Selbst wenn die Pellets als optimale Qalität (Din plus)das Werk verlassen, gibt es beim Transport und beim Einblasen in den Bunker Abrieb, dieser sammelt sich in einer Ecke, und schon gibt es Schlackebildung.
    An und für sich nicht Schlimm, aber man muß eingreifen!


    Und jeh kleiner die Anlage ist je sensibler ist die ganze Sache!
    Selbst bei den KWK Großanlagen gibt es probleme mit der Verschmutzung der Wärmetauscherflächen.
    Ich habe meinen Kesselhersteller auch auf eine KWK-Anlage angesprochen, er hat nur abgewunken, - mit dem Argument man wolle sich damit nicht den guten Ruf ruinieren, es gäbe halt noch nix was langzeitstabil laufen würde.


    Gruß Dachsgärtner