Dachs: Vorlauftemperatur zu niedrig

  • Hallo erstmal in die Runde.


    Ich habe mich nach langer Überlegung und langem rechnen, dazu entschieden einen Gasdachs in mein Haus zu bauen. Zusammen mit meinem Bruder heizt er jetzt so zu sagen ein EFH und ein MFH. Wir haben eine Wohnfläche von Ca. 400m² und einen Pufferspeicher von 750l. Die meisten Heizkörper sind neu, allerdings hab ich auch noch ein paar schöne alte Gussradiatoren im Haus.So viel erst mal zum allgemeinen :)


    jetzt mein Problem: Als mein Heizungsfachmann den Dachs Anfang November eingebaut hatte, waren es noch Plusgrade und der Vorlauf bewegte sich so bei 60°, so das man die Heizung fast abdrehen konnte. Nachdem der winter eingebrochen ist, und die Temperaturen draußen ins Minus geklettert sind, schafft es der Dachs nicht mehr den Vorlauf auf über 50° zu heizen. Im Moment sind die Heizkörper lauwarm und zum teil kalt.


    Der vorlauf am Dachs ist um die 40° der fühler F1 schafft nicht mal die 40° Grenze und der Rücklauf ist auch um die 35°. Mein Fachmann sgate ich soll mal den VL zu den Heizkreisen und den RL etwas zu drehen, damit er den puffer voll bekommt, nur kann das ja ne sein das er das mit einmal ne schafft. Der läuft fast Rund um die Uhr, bekommt aber den Puffer und die Heizkreise nicht warm.


    Vielleicht kann mir irgend jemand behilflich sein, woran das noch liegen kann, sollten noch irgend welche Fragen sein, beantworte ich sie.


    Am Montag kommt zwar jemand von Senertec, nur bis dahin soll es ja noch kälter werden. Ich lese schon seit einigen Tagen in diesem Forum,hab weder das selbe noch ähnliche Fehler gefunden, aber scheinbar Fachleute die sich mit allem etwas auskennen.

  • Hallo,


    der Dachs schafft es nicht aber läuft auch nicht 24h am Tag? Dann ist da was falsch programmiert.


    Wozu ist der Vorlauf auf 60°C? Wir fahren mit alten Gußheizkörpern 47°C was auch reicht.


    Wie wird Warmwasser bereitet? Direkt aus dem Speicher oder über den Heizkreis?


    Hydraulikschema?


    Gasverbrauch des letzten Jahres für die jetzt mit Dachs beheizte Fläche?


    Was ist als Spitzenlastheizer vorgesehen? Der alte Kessel, eine SE plus?

  • Hallo der Vorlauf ist deswegen so programmiert, weil im Moment wenn wir 48° anliegen haben, es nicht warm genug wird. also bei unseren alten ölkessel hatten wir sogar um die 70° eingestellt, zumindest der fachmann hat es so eingestellt.
    Warmwasser wird aus dem Speicher genommen, 250l sollen es sein.
    das Hydraulikschema ist 1.1.0.0
    also mein Bruder hatte einen Gasverbrauch von 20000m³ von mir kommt in etwa das selbe noch mal hinzu, so zu sagen 40000m³.
    Einen extra Kessel hab ich nicht, :-)_:-) was ich gerade vor einer Stunde aber schon wieder bereut habe, weil der Strom weg war, ist aber im Moment nicht mehr zu ändern.

  • Hallo flitzer,


    vielleicht noch folgendes....


    -hat der Dachs einen Kondenser?
    -wurde die Anlage hydraulisch abgeglichen?
    -wie werden die Heizkreise zu den Wohnungen geregelt; mit dem Dachsregler, oder gibt es eine andere Steuerung?


    Grüße


    AxelF

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    Strom: ACH WIRKLICH ???!!!

  • Hallo Flitzer und willkommen im Forum !
    Wie mein Vorredner schon sagt wäre zunächst wichtig zu wissen wie hoch der Energiebedarf in den Jahren vorher war. Also bitte mehr Daten. Was mir auch komisch vorkommt ist die manuelle Einstellung der Vorlauf Temperatur.
    Hast Du keinen automatischen Außentemperatur geregelten 3 Wege Mischer?
    Was ist mit Spitzenlast Heizung?
    Zeichnung Deiner Verrohrung?


    Gruss
    Spornrad

    -- Die Sonne ist die Quelle unserer Energie, die es richtig anzuzapfen gilt ! ---
    „Nicht alles, was zählt, ist zählbar!“ „Nicht alles, was zählbar ist, zählt!“ Albert Einstein

  • also mein Bruder hatte einen Gasverbrauch von 20000m³ von mir kommt in etwa das selbe noch mal hinzu, so zu sagen 40000m³.


    m³??? oder doch eher kw/h???



    ...und welche Leistung hatte denn der alte Ölkessel und wie hoch war der ungefähre Ölverbrauch

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  • der dchs hat einen kondenser und die temperatur wird auch über die außentemperatur geregelt. der dachs regelt auch die beiden seperaten Heizkreise über die msr2 steuerung.
    die Vorlauftemperatur hat er über die Heizkurfe eingestellt, so zu sagen regelt sie sich anhand der heizkurve.

  • tut mir leid wenn ich mich jetzt erstmal verabschieden muss, werde aber wenn ich dann heute nachmittag erwache mich noch mal einloggen und vielleicht weiter eure fragen beantworten, trotzdem erstmal danke für die Antworten ~:-)

  • Hallo zusammen,


    Ich sehe auf der Zeichnung keinen Spitzenlaskessel, und wenn dem so ist, dann halte ich das vorhaben 400m² Wohnfläche nur mit einem Dachs ohne Spitzenlastkessel zu Heizen für nicht möglich. |__|:-)


    12 kwStd Thermische Energie für die Fläche, das kann doch nicht passen, oder irre ich mich da. ?(

  • zwecks des spitzenlastkessel-> verstehe ich das so das so zu sagen eine Hauptheizung vorhanden sein muss, die alles aufheizt, und der dachs so zu sagen als zusatz mitläuft? ?(
    mein heizungm. will falls er es nicht schaffen tut noch die heizpatrone mit dran machen, lohnt sich das? ich bin der Meinung das der dachs eigentlich unterfordert wird bei diesen dimensionen oder?

  • Ich sehe auf der Zeichnung keinen Spitzenlaskessel, und wenn dem so ist, dann halte ich das vorhaben 400m² Wohnfläche nur mit einem Dachs ohne Spitzenlastkessel zu Heizen für nicht möglich


    Hallo Zusammen,


    grundsätzlich würde ich Dir zustimmen, aber einen Endenergieverbrauch von 40.000 kwh muss doch der Dachs alleine schaffen, oder? Das wären ja gerade mal etwas über 3.000 Std Laufzeit


    Viele Grüße


    Bernigo

  • zwecks des spitzenlastkessel-> verstehe ich das so das so zu sagen eine Hauptheizung vorhanden sein muss, die alles aufheizt, und der dachs so zu sagen als zusatz mitläuft? ?(


    Jein!
    Dein Gasverbrauch von 40.000 kw/h für 400 m² im Jahr deutet auf einen sparsamen Umgang und/oder einen guten Dämmstadard hin.
    Aber bei den aktuellen Temperaturen passiert es halt, dass beim gleichzeitigen Aufheizen mehrerer Räume die Temperatur im Pufferspeicher schnell sinkt und der Dachs mit seinen 12KW Wärmeleistung nicht nachkommt.
    Da hilft dann entweder ein Heizstab (ca 5kw) oder eine Therme oder Heizkessel, der durch schnelles Zuheizen dem Temperaturniveau auf die Sprünge hilft.


    Wie gesagt, um eine genauere Einschätzung abzugeben fehlen noch genauere Angaben zum Objekt.
    Gibt es eine Wirtschaftlichkeitsberechnung für den Dachs und einen Energieausweis von den Gebäuden?


    AxelF

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  • grundsätzlich würde ich Dir zustimmen, aber einen Endenergieverbrauch von 40.000 kwh muss doch der Dachs alleine schaffen

    Über das Jahr verteilt, bei relativ gleichmäßigen Temperaturen wird er das sicherlich schaffen. Z.Zt. herrschen aber wegen der niedrigen Außentemperaturen erhöhte Anforderungen an die Heizlast vor. Das kann dann der Dachs alleine nicht schaffen und der Pufferspeicher ist mit 750 l auch ziemlich schnell leergesogen. Also benötigt man eben für diese Bedingungen einen Spitzenlastkessel. Wie schon der Name sagt, soll er das BHKW zu Spitzenlastzeiten = extrem niedrige Außentemperaturen, ggfs. bei Bedarf unterstützen. Leider bin ich nicht der Fachmann, der jetzt genau sagen kann, für wieviel Grundlast ein BHKW prozentual ausgelegt sein sollte, aber die darüber hinausgehende Spitzenlast muß eben der SPK oder eine Heizpatrone bringen. |__|:-)