B.KWK Workshop in Hamburg

  • Workshop | Ausstellung am 23. November 2010 in Hamburg
    Dezentrale Kraft-Wärme-Kopplung in der Wohnungswirtschaft


    Für den Wärmebedarf in Wohngebäuden wird in Deutschland ein Drittel der Energie verbraucht. Die Dringlichkeit des Klimaschutzes, steigendes Umweltbewusstsein und gesetzliche Auflagen fordern erhebliche Verbesserungen der energetischen Qualität bestehender und neuer Gebäude. Für Mieter sind die jährlich steigenden Energiekosten längst zu einer belastenden zweiten Miete geworden.


    Neben der optimierten Wärmedämmung und dem Anschluss an Fernwärme aus KWK bietet sich die Installation von Blockheizkraftwerken (BHKW) in Gebäuden für eine ökologische und wirtschaftliche Energieversorgung an. Im Unterschied zu anderen Heizungssystemen haben BHKW einen Zusatznutzen: die eigene dezentrale Stromerzeugung. Damit wird der Bedarf an Strom aus ineffizienten Großkraftwerken verringert und Mietern und Wohnungseigentümern steht ökologisch erzeugter Strom zur Verfügung, der auch noch kostengünstiger ist.


    Diese Entwicklung wird vom Staat unterstützt, indem jede erzeugte Kilowattstunde mit einer Bonuszahlung gefördert wird. Außerdem wurde die Möglichkeit geschaffen, den Strom aus einem BHKW direkt an die einzelnen Wohnungen zu liefern, was die Wirtschaftlichkeit der Anlagen entscheidend verbessern kann.


    Vor diesem Hintergrund veranstaltet der B.KWK in Kooperation mit namhaften Partnern den branchenspezifischen Workshop mit Ausstellung:


    „Dezentrale Kraft-Wärme-Kopplung in der Wohnungswirtschaft“
    23. November 2010, 8.30 Uhr bis 16.30 Uhr, IBA DOCK Hamburg


    Der Workshop bietet aktuelle Wissensvermittlung, praxisnahen Erfahrungsaustausch und die Besichtigung eines in Betrieb befindlichen BHKW in einem Wohngebäude. Er richtet sich an Geschäftsführer, kaufmännische und technische Entscheider in der Wohnungswirtschaft, Verwalter und Wohnungseigentümergemeinschaften sowie Contractoren, Ingenieure und Architekten.


    Das Programm und das Anmeldeformular finden Sie auf unserer Internetseite unter folgendem Link:
    http://www.bkwk.de/aktuelles/veranstaltungen/BKWK_Workshop_Wohnungswirtschaft_23112010.pdf


    Schöne Grüße aus Berlin-Mitte


    ____________________________________________________


    B.KWK Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung e.V.
    Markgrafenstraße 56
    10117 Berlin


    Tel. +49 (0)30 /270 192 81-0
    Fax +49 (0)30 /270 192 81-99


    info@bkwk.de
    http://www.bkwk.de


    KWK kommt! Aber nicht von selbst! Werden Sie Mitglied!

  • Anmeldeschluss ist nächste Woche Dienstag.
    Teilnahmegebühren betragen 290,00 Euro (+ MWSt),
    190,00 Euro für Mitglieder des B.KWK, der Handwerkskammer Hamburg und Partner der IBA Hamburg sowie für Wohnungsunternehmen und Verwalter.


    Gruß,
    Gunnar


  • Wäre ja mal sehr interessant. Nur leider ist der BKWK bei seinen Angeboten, zumindest für Kleinbetreiber, unverschämt teuer. Ich hatte schonmal angeregt für Kleinanlagenbetreiber mit einem BHKW im eigenen Haus und einer max. el. Leistung von 10kW einen ermäßigten Mitgliedsbeitrag und ermäßigte Teilnahmegebüren anzubieten. Aber dort scheint man sich nur für die ganz großen BHKWs und Unternehmen zu konzentrieren. Sehr schade!

  • Zitat

    Nur leider ist der BKWK bei seinen Angeboten, zumindest für Kleinbetreiber, unverschämt teuer.


    Ich darf Dich korrigieren: die Workshoppreise sind im unteren Bereich des sonst üblichen. Markus Gailfuß vom BHKW-Infozentrum bietet Ähnliches an, in der selben Preisklasse (bis 500 Euro). Wenn Du richtig Geld (~2.000 €) ausgeben willst, dann nimm mal an einer Veranstaltung des Euroforums teil.


    Gruß,
    Gunnar

  • Möglich, dass sich die Preise im unteren Bereich des Üblichen in der 50kW-xMW Klasse bewegen. Für den Ecopower 3.0 Betreiber mit vielleicht 2-5 Mietern ist das jedoch so Teuer wie die Jahreswartung und damit völlig uninteressant. Dem BKWK fehlt völlig der Blick für Kleinanlagenbetreiber, der vielleicht 60-70 Euro für eine solche Veranstaltung zu zahlen bereit ist.

  • Zitat

    Dem BKWK fehlt völlig der Blick für Kleinanlagenbetreiber, der vielleicht 60-70 Euro für eine solche Veranstaltung zu zahlen bereit ist.


    Das wäre doch eher eine vertriebsunterstützende Maßnahme für Senertec, Ecopower und Co. Die könnten jedem ihrer Kunden einen Gutschein zukommen lassen, auf eine solche Veranstaltung mit einem Eigenanteil von 70 Euro zu gehen. Für Energieberater, Architekten und Co sind aber nicht die 300 Euro das Problem, sondern die kommen eher, wenn der Besuch der Veranstaltung auch Weiterbildungspunkte abwirft.


    Gruß,
    Gunnar

  • Für Energieberater, Architekten und Co sind aber nicht die 300 Euro das Problem, sondern die kommen eher, wenn der Besuch der Veranstaltung auch Weiterbildungspunkte abwirft.


    Wobei es genügt Körperlich Anwesend zu sein, um die Weiterbildungspunkte zu bekommen.
    Hinterher wird nix abgefragt ob auch nur das geringste Verstanden, wäre das der Fall :D
    wären das sehr kleine Veranstaltungen :glaskugel:

  • Aber es heißt doch WORKSHOP ! Da muss auch was gearbeitet werden :D

    -- Die Sonne ist die Quelle unserer Energie, die es richtig anzuzapfen gilt ! ---
    „Nicht alles, was zählt, ist zählbar!“ „Nicht alles, was zählbar ist, zählt!“ Albert Einstein


  • Das wäre doch eher eine vertriebsunterstützende Maßnahme für Senertec, Ecopower und Co. Die könnten jedem ihrer Kunden einen Gutschein zukommen lassen, auf eine solche Veranstaltung mit einem Eigenanteil von 70 Euro zu gehen. Für Energieberater, Architekten und Co sind aber nicht die 300 Euro das Problem, sondern die kommen eher, wenn der Besuch der Veranstaltung auch Weiterbildungspunkte abwirft.

    Die jetzige Preisstruktur wäre demgemäß eine Förderung der großen BHKW Hersteller. Die könnten Ihren Kunden genauso eine Dokumentation und Vertragsentwürfe zukommen lassen. Der BKWK sollte sich um alle Größenklassen der KWK kümmern statt mikro-KWK auszugrenzen. Und ich behaupte mal mehr als 70% Anteil hat Zahlenmäßig die Mikro-KWK in Deutschland. Mir rollen sich jedenfalls jedes Mal die Fußnägel hoch, wenn ich wieder eine Mail im vom BKWK Postfach habe, wo Preise von 200-500 Euro für eine Veranstaltung aufgerufen werden, wie wir vom Forum sie in Bremen und die Jahre davor kostenlos anbieten.

  • Und ich behaupte mal mehr als 70% Anteil hat Zahlenmäßig die Mikro-KWK in Deutschland.


    Mal angenommen man rechnet bis 10 kW als Mikro-BHKW so fürcht ich das weder von der Stückzahl
    das der Fall ist und von den kW Installierte Leistung schon garnicht.


    Allerdings seh ich die Intressenslage derzeit bis 50 kW anders als bei den großen BHKW
    Zükunftig etwas mehr wenn Lokale Netzt sich bilden.



    Das Briefmarkensystem pro kWh kann sich der Mikro-Bhkwbetreiber sich jedenfalls
    in die Haare schmieren, was bei einen 5 MW BHKW ganz anders ausieht, das eventuell
    noch Mittelspannungsmäßig einspeist und wo anders wieder raus, der meint dann :pfeifen:

  • Zitat

    Der BKWK sollte sich um alle Größenklassen der KWK kümmern statt Mikro-KWK auszugrenzen. Und ich behaupte mal mehr als 70% Anteil hat Zahlenmäßig die Mikro-KWK in Deutschland.


    Das wird gemacht, z.B. durch die Workshopreihe zur KWK in der Wohnungswirtschaft. Und da sollen primär Multiplikatoren in Wohnungsbauunternehmen, bei Planern & Architekten sowie Energieberatern angesprochen werden.


    Und genauso wie ich die Mini-KWK sehr spannend finde, muss man doch feststellen, dass von momentan von rund 70 TWh KWK-Strom p.a. nur ein sehr geringer Teil von den Kleinstanlagen unter 50 kW erbracht werden. Die vom Bafa erfassten Anlagen, die eine Förderung bekommen haben, sind neben den alten Bestandsanlagen nach dem ersten KWK-Gesetz die modernisierten Anlagen und Zubauten unter 2 MW. Erst seit letztem Jahr werden auch größere Anlagen gefördert, die haben allerdings einen gewissen Planungszeitraum und können nicht innerhalb weniger Wochen aus dem Hut gezogen werden.
    Modernisg 4/02-12/05: 16 TWh
    Kleine-KWK 50-2000 kW: 0,88 TWh
    Mini-KWK bis 50 kW: 0,38 TWh


    Wenn also Bayer in einem seiner Werke die alte KWK-Anlage rausschmeisst und eine neue mit besserer Stromkennzahl baut (400 MW * 8000h = 3,2 TWh), dann ist das mindestens genausogut wie das, was die Mini-KWK in Summe geleistet hat. Bitte nicht missverstehen, ich bin einer der ganz starken Verfechter der Mikro-KWK, aber man muss auch mal die Kirche im Dorf lassen und schauen, wo der Hammer hängt. Einen Knatsch zwischen großer und kleiner KWK kann man momentan nicht gebrauchen, sondern die Anstrengungen sind gemeinsam in die Richtung zu bündeln, dass die KWK als größenunabhängiges Effizienzprinzip wieder die Wertschätzung erfährt, die sie 2007 im Integrierten Klima- und Energieprogramm noch hatte.


    Gruß,
    Gunnar

  • Kirche im Dorf lassen und schauen, wo der Hammer hängt. Einen Knatsch zwischen großer und kleiner KWK kann man momentan nicht gebrauchen, sondern die Anstrengungen sind gemeinsam in die Richtung zu bündeln, dass die KWK als größenunabhängiges Effizienzprinzip



    Na ja Da muß ich wohl als Katholischer ( Kirche ) und Handwerker ( Hammer ) was sagen,


    Unbestritten Richtig ist das KWK größenunabhängig Effizent sein kann


    Das Beispiel BAYER ( eine GuD anlage mit Wärmenutzung die gesamt Effizens ist zwar im Rahmen aber
    die Stromergebnisse :pfeifen: ) so wird dort eine passende Menge Wärme verbraucht
    und wen selbiges beim Mikro BHKW ( hier liegt noch einiges im Argen ) der Fall so ist das Ergebniss
    gleichwertig, bedeutet aber nicht das beide zu gleichen Netzkonditionen arbeiten und hier
    tut die dafür bestimmte Lobby KWK zu wenig bis garnix, sonder gibt die Parole aus
    Morgens um 7 ist die Welt noch in Ordnung, noch gibts ja Förderung, selbiges ist
    nicht der Fall, es Tropft lediglich noch der Tropf, wie Lange _()_

  • Ich bezog mich auf die Anzahl, nicht die Leistung. Tja und Atomkraftwerke erzeugen mehr elektrische Energie als Solar und KWK zusammen. Und darum ist das besser?


    Die Zukunft liegt in dezentraler Klein- und mikro-KWK in Ein- und Mehrfamilienhäusern sowohl bei Modernisierung als auch im Neubau. Und wenn der BKWK meint diese Gruppe durch unangepasste Preisstrukturen ausschließen zu müssen, dann tut es mir um den BKWK und die Zukunft der KWK sehr leid.

  • Der Bemerkung zu den Preisstrukturen kann ich mich nur vorbehaltlos anschließen !!!


    Hab das schon angesprochen und dort bemängelt - aber man scheint sich dort mit dem entsprechendem (Preis-) Niveau vom BHKW-Zentrum Rastatt einig zu sein...
    Daraus läßt sich (leider) das definitive (Des-)Interesse an Mini-BHKW ablesen - sonst würde man ebend den Interessenten/Betreibern dieses Klientel mit ganz anderem wirtschaftlichem Hinterland andere Bedingungen einräumen. Allein schon die Wahl der Veranstaltungsorte/Übernachtungsangebote läßt darauf schließen, das "Gutbetuchte" eher willkommen sind...


    pamiru48

  • aber man scheint sich dort mit dem entsprechendem (Preis-) Niveau vom BHKW-Zentrum Rastatt einig zu sein...


    Eine Frage kann jemand mit nur 5¢ für das kWh mit einen BHKW Strom machen,
    wenn ja so stimm ich der Kritik zu, wenn nicht soll mir mal einer Erklären von was
    so Seminare bezahlt werden sollen, das http://www.bhkw-infozentrum.de/ arbeitet
    Beratungsneutral das bedeutet kein Hersteller wird unauffällig so oft gennannt das man
    meint der müßts sein, die Unabhängigkeit bedeutet das Geld muß durch normale
    Quellen generiert werden, also z.B. Seminare, das Preisgefüge liegt unter


    http://www.otti.de/uploads/media/kue3392.pdf


    und meist Verkersgünstiger ( Berlin ist auf Grund der Umweltzone eine Ausnahme )
    ich krieg Werbung von Intressengesteuertenseminaren wo die Tagung 1900,--€
    kosten soll dafür im 5 Sterne Hotel und Krawattenzwang :whistling:


    Das Anmieten und Unterhalten eines Beratungsbüros mit Arbeitskräften kostet
    Geld, selbiges bring selten der :santa: insofern seh ich den Preis als gerechtfertigt.


    Klar vom Erlös eines 5 kW Dachses ist das rechnerisch nicht zu erzielen, vor allen
    wenn Dreiviertel der Beiträge Tips gibt die in der Größenordnung Irrelevant


    ( wie nehme ich am Markt für Negativspeicherung teil, ist als 5 kW BHKW so
    relevant wie die Wasservorkommen am Mars zwecks Besiedlung )


    Was den Klein BHKWler interessiert ist wie verwurschtle ich meinen Strom regional,
    leider interessiert das die meisten nicht, selbiges ist Arbeit, keine löchrige
    Hängematte wie der KWK Obolus der eine aber zusteht :vinsent:


    Nein Kunden suchen, optimal beraten und Versorgen und auf Zufriedenheit
    achten, wie es seit Jahrtausenden im Handel und Wandel üblich ist |__|:-)