Ladedauer bei Batterien im Hinblick auf kurze Ladezeit im Sommer-BHKW Betrieb.

  • Hier wurde ja eine Keep it Simple Lösung angesprochen.
    Ich denke ja auch immer über die Kurzzeitspeicherung nach, hatte bisher aber immer "Probleme" mit der Lastanpassung des Wechselrichters.


    Daher ist die Einfachlösung, einfach die Dauergrundlast zu deckeln, simpel und einfach lösbar.
    Ich habe daher mal nachgeshen was mein BHKW so an Laufzeit und theoretischer Strommenge bringt.
    Während des TAges könnte ich eine Dauergrundlast von 500 Watt deckeln, da hieße aber im Gegenzug das ich 2.000 Watt innerhalb von ca 30 Min. in die Batterien quetschen müsste um dann 4 Std. lang 500 Watt rausholen zu können.
    Ja ich weiß Verluste etc. , aber mal so mit dem dicken Daumen....


    Ich finde im Netz bei Blei immer nur Ladezeiten die viel länger sind.
    An die Techniker, gibt es da eine köstengünstige Bleilösung, oder muss ich nach modernen zellen schauen?
    Ich dachte dann so an ca. 3-4 KW Speicherplatz als Staplerbatterie, die gibt es so günstig.

  • Hmmmm


    wie wärs mit vom Prius lernen heißt Siegen lernen ^^|__|


    Sprich Du nutzt nur den halben Akku Toyota gibt auf den Trick 8 Jahre Garantie


    Wen Du z.B. ein 48 V mit 1200 Ah ( oder auch 2 zu 600 Ah je nachdem was hergeht )


    so könnte die Theoretisch knapp 6 kWh bunkern Du nimmst aber nur so raus das zwischen
    2 kWh immer drinn bleiben und wenig über 4 kWh eingelagert läst also die Sensiblen Bereiche weg
    so kenn ich etlich E-fahrer die schwören in dem Bereich kann man auch einen Bleiakku relativ viel
    Stoff geben, ist aber nur so eine Idee wenn man an Staplerbaterien günstig rankommt ;)


  • Sprich Du nutzt nur den halben Akku Toyota gibt auf den Trick 8 Jahre Garantie


    Genauso geht's. Der Ladestrom wird ja oft auf die Kapazität C normiert: 1 C-Ladung heisst dabei, dass der Ladestrom in einer Stunde die Batterie vollmacht. Mit einer 2 C Ladung kann man in 30 Min die Batterie füllen. Hohe Cs sind schädlich für die Batterie, drum nimmt man eine große Batterie und dank der Bruchrechnung bekommt man die gewünschte Ladeleistung auch mit geringen C-Werten hin.


    Bei 2kW Ladeleistung und einer 2 kWh-Batterie hat man also 1 C, bei 6 kWh-Batteriekapazität sind es 1/3 C.


    Gruß,
    Gunnar

  • Vielleicht wären NiFe - Batterien eine Option?


    DIe haben zwar eine geringe Leistungsdichte, das dürfte aber bei stationärer Anwendung zwietrangig sein. Dafür sagt man denen eine legendäre Lebensdauern nach. Nu frach mich bitte nich "wo kofen". Da gibt es hier bessere Kugler.


    bluwi

    Lesen gefährdet die Dummheit! Denken gefährdet Vorurteile!
    Der geistige Horizont mancher Menschen hat einen Radius von NULL. Das nennen sie dann Standpunkt.

  • Schöne Batterie aber bei 12V, 800Ah (10x Zellen à 1,2V/800Ah), Kostenpunkt $6.070,00.
    Da bleibe ich doch bei Staplerbatterien, die gibts auch schön günstig als überholte Gebrauchtware mit geringem Alter.


    Dann werde ich mal auf die Suche nach allen Komponenten gehen,
    mal sehen was am Ende als Preis rauskommt. :glaskugel:

  • Schöne Batterie aber bei 12V, 800Ah (10x Zellen à 1,2V/800Ah), Kostenpunkt $6.070,00.

    hmmmm


    es ist nicht leicht in derer Welt, was man so alles lesen muß
    wird doch in den Thread geschrieben


    Zitat

    Vielleicht wären NiFe - Batterien eine Option?




    DIe haben zwar eine geringe Leistungsdichte,

    Ohhhmeiohmei


    na es ist schon ein Kreuz mit derer Sach also eine 12 V ist um beim Bruchrechnen zu bleiben
    1/4 von 48 V und 800 Ah 2/3 von 1200 Ah


    jetzt schreibt ein Schreiberling von Leistungsdichte was nahelegt möglichst wenig C Belastung :blush2:


    in den Fall tät man die 12V/800 Ah mit gut 2C Belasten eine Bleibatterie wenn man anderen Antworten
    in die Überlegung einzieht mit 0,33C was Technisch ganz was anders ist und wenn man da nur den Preis
    vergleicht, einmal über Äpfel dischkriert, im andern Fall über Litischi oder wie des Zeugs heißt :~~

  • Hallo Manfred,


    ich habe manchmal echt Schwierigkeiten, Deine Beiträge zu verstehen. Entweder liegt es an der fehlenden Interpunktion oder mir fehlt anscheinend das Grundwissen dazu. Es kann ja sein, dass Du Recht hast und auch Wissen vermitteln möchtest, aber ich werde aus Deinen (Ab)Sätzen nicht schlau.

    Wen Du z.B. ein 48 V mit 1200 Ah ( oder auch 2 zu 600 Ah je nachdem was hergeht )


    so könnte die Theoretisch knapp 6 kWh bunkern [...]

    Bei 48V und 1200Ah komme ich auf 48V x 1,2kAh= 57,6 kWh und nicht auf 6kWh. Oder irre ich mich?


    Das mit dem »C« interessiert mich nun mal tatsächlich, aber Manfreds letzten Beitrag kann ich nicht entschlüsseln. Kann mir das jemand erklären? Oder einen Verweis zu einem Begriff nach Wikipedia schreiben?


    Danke
    Lars


  • Bei 48V und 1200Ah komme ich auf 48V x 1,2kAh= 57,6 kWh und nicht auf 6kWh. Oder irre ich mich?

    Du hast Recht mir ist ein Komma Fehler unterlaufen, ich sollte keine Beiträge unmittelbar nach
    einen 120 Stunden Dauertest machen, man ist einfach nicht mehr der jüngste und hält das nicht mehr aus.



    Zu C-Rate ein Link


    http://www.the-art-of-diving.de/content/view/157/148/


    da gehts ums Laden im Bruchbereich was dann Korrekt C/3 wäre für 0,33C Richtigerweise stehen sollte


    ( zu minderst hat es sich so im groben in fast 40 Elektromodellfliegerei so entwickelt )


    und im Schnellladungs oder Bellastungsfall 30C oder so


    http://www.batteryuniversity.com/partone-16.htm

  • Ach Manni....
    Hab nur schnell mal gegurgelt und den Preis gefunden, der Liegt halt weit über den Staplerbatterien,
    das wollte ich damit aufzeigen, das die nicht passt hatte ich schon gesehen,
    der Kommafehler war mir auch klar, aber ich dachte du wolltest einfach 10-fach besser sein... ^^|__|


    Ich hab jetzt einfach mal an eine 24 V mit 500Ah gedacht, dann past auch mal etwas mehr rein um die Nacht zu schaffen.
    Schnell gefunden wurde das
    24V 8 PzS 480 155*198*367 904,00 €
    Pulse D 24/150 400V 150A 24V 813,31 €
    WindBoy ca 900€
    Wobei eigentlich müsste es ja kein teurer Windboy sein, ein einfach Wechselrichter mit guter Effizienz würde reichen.....
    Dazu kommt noch Kleinzeugs, also so um die 3.000€


    Bei 0,10€/KWh Preisdiff. zwischen Vergütung und Bezug ergibt das 30.000 KWh die ich über den Puffer abwickeln müsste.
    Ich brauche 6.000 KWh in Jahr davon 1/2 bis 2/3 durch den Puffer einsparen würde 7 bis 10 Jahre Geldrückfluss bedeuten.
    Wobei bei mir ja in 2 Jahren die Förderung entfällt, dann würde sich das auf 0,15€ Diff steigern.
    Also 20.000 KWh puffern ergibt ca. 5 bis 6 Jahre.
    Immer noch kein Schnäppchen.


    Gibt es Adressen für günstigere Wechselrichter, Pulseladegeräte und Batterien?

  • Hallo Bernd,


    ich rate Dir dringend von Gabelstaplerbatterien ab.
    Der Grund ist, dass diese Batterien dafür gebaut sind, bewegt zu werden. Durch diese Bewegung wird verhindert, dass sich die flüssige Säure schichtet.
    Wenn diese Akkus stationär betrieben werden, ist wird es über lang oder kurz zu einer Konzentrationsschichtung kommen, die die Platten der Höhe nach unterschiedlich abnutzt.


    Für eine stationäre Pufferung würde ich auch immer Akkus für diesen Zweck (Gel oder AGM oder mit Säurezirkulation) vorsehen. Andernfalls bekommst Du nie und nimmer auf die Betriebszeiten, die Du für die Amortisierung berechnet hast.


    Grüße
    Lars

  • jetzt schreibt ein Schreiberling von Leistungsdichte was nahelegt möglichst wenig C Belastung :blush2:

    Typisch Manni, Hauptsache mal , denken kann man ja später
    Die Leistungsdichte hat nur mittelbar mit C-Belastung zu tun. Primär geht es darum, wie viel Volumen brauche ich pro Leistungseinheit, was bei Fahrzeugen eine ganz entscheidende Rolle spielt, auch bei Stablern. Manchmal wird das auch etwas irreführend im Bezug von Leistung pro Gewicht benutzt (auch eine wichtige Größe bei Fahrzeugen). Wegen der geringen Leistungsdichte werden diese Akkus nicht in Fahrzeugen genutzt, d. h. das besagt aber nicht, dass sie an anderer Stelle nicht passen würden.


    Die zentrale frage ist doch bei mehreren Ladungen am Tag, sagen wir rund 1000 pro Jahr, wie lange hält die Batterie. Mit zurückgehender Kapazität steigt auch die relative Belastung und irgendwann geht's ganz schnell über den Jordan. Da kann billig auch schnell teuer werden.


    bluwi

    Lesen gefährdet die Dummheit! Denken gefährdet Vorurteile!
    Der geistige Horizont mancher Menschen hat einen Radius von NULL. Das nennen sie dann Standpunkt.

  • Typisch Manni, Hauptsache mal , denken kann man ja später
    Die Leistungsdichte hat nur mittelbar mit C-Belastung zu tun. Primär geht es darum, wie viel Volumen brauche ich pro Leistungseinheit, was bei Fahrzeugen eine ganz entscheidende Rolle spielt, auch bei Stablern. Manchmal wird das auch etwas irreführend im Bezug von Leistung pro Gewicht benutzt (auch eine wichtige Größe bei Fahrzeugen). Wegen der geringen Leistungsdichte werden diese Akkus nicht in Fahrzeugen genutzt, d. h. das besagt aber nicht, dass sie an anderer Stelle nicht passen würden.

    Getretener Quark wird breit nicht Stark


    einfach mal das ganz langsam einsickern lassen




    Quelle http://de.wikipedia.org/wiki/Lithium-Ionen-Akkumulator


    gilt für fast alle Akkus, außer VRB da kann man Speichervermögen von Leistungsdichte trennen,
    leider derzeit nicht bezahlbar und etwas zu groß für Bernd, die Zielspeicher liegen derzeit fast
    bei 2 MWh

  • Hi,


    wieso nicht das Prinzip aus dem Prius verwenden. Nickel-Metall-Hybrid Akkus sind einigermassen bezahlbar und wenn man das Lademanagement wie beim Prius macht, halten die Akkus sehr sehr lange. Selbst die Prius 1 fahren noch mit dem ersten Akkupack durch die Lande. Es gibt auch schon Priuse die zwischen 300000 und 400000km auf den Akkus haben (Taxis) ;)


    Grüße
    Tom

  • Staplerbatterien als Puffer
    Hi


    Ich steuere den Windy gar nicht, nur einschalten und Ausschalten. (SPS)


    Deshalb habe ich mich für die 13Akkus (ca. 28 Volt) entschieden da dieses die passende Spannung


    für den Windy ist, um mir ca. 600 Watt in mein Hausnetz einzuspeisen.


    Natürlich geht die Leistung nach 7 Stunden runter (aber auch nicht wesentlich) muss ich noch weiter beobachten wenn der Dachs mal mehr (längere Laufzeiten pro Tag) in die Batterien speist.


    Ich denke das der Windy einfach auf Regelungen fiel zu Träge reagieren würde um eine


    Genaue Leistungsanpassung nachzuregeln , ansonsten wäre dieses aber sicherlich


    möglich über die SPS und 2 Stromwandlern und Ströme ins EVU Netzt rein und raus


    vergleichen und diese Information an den Windy.


    Also ich fahre ohne die Regelung sehr gut da ich wirklich hierbei den Windy nicht zu sehr belaste


    Und auch hierdurch meine Verluste begrenze, ( Wärme )


    An einem Frequenzumrichter hatte ich auch schon mal gedacht und den Zwischenkreis durch


    Batterien zu Puffern, doch das hätte meinen finanziellen Rahmen gesprengt. Deshalb habe ich mich


    Für eine einfache Lösung entschieden. Dachsstrom in einen 3 Phasentrafo ( EX Schweißtrafo)


    Dann in Simovert 250KW nur Gleichrichter dann in 2x(13Akkus) parallel ca. 1200 Ah


    Staplerbatterien .


    Und zurück wenn Dachs aus oder Dachs nicht genug Leistung bringt werde ich die


    Ladung in die Batterien unterbrechen, wenn das auch nicht reicht die Akkus zusätzlich


    Reinschalten oder Dachs ist aus. (SPS Schaltbedingungen)


    Hieraus erkläre ich mir auch die geringen Verluste da ich ganzes System nicht mit


    Sehr Starken Strömen belaste und die Leiterquerschnitte sehr stark gewählt habe mind. 16²mm


    Und sehr kurze Wege auf der Akkuseite.


    Ich steuere die ganze Angelegenheit über eine SPS und habe dazu noch eine schöne Visu (Gallileo) im Haus laufen .


    Alles über eine TFT Monitor in der Wand



    Auch mein Dachs hat eine schöne Visu über seperatem TFT im Hausnetzwerk.


    UND alle Staunen.


    P.s. Galileo (von Micro Inovation)ist eine 1Stündige Visu Kostenlos danach neu Starten und sie läuft wieder für eine Stunde.......(Makro Schreiben)



    Gruß Hitschi


    genannt Daniel Düsentrieb (D.D.)

    ist erst im Nebenberuflichem Aufbau: Fa. Kühr Elektrotechnik eingetragen in der HWO
    Elektroinstallation, SPS Technik, Eib- Partner, Fachpartner von Varta, Alarmanlagentechnik nach VDS
    Inhaber Christof Kühr, Negertalstr. 2a, 57462 Olpe Unterneger
    Mail: Christof.Kuehr@freenet.de / Hompage:C-Kuehr.de.tl


    NUR WER HANDELT KANN ETWAS VERÄNDERN :thumbsup:

  • Hat jemand sich schon damit beschäftigthttp://www.prosol-kraftwerk.de/?gclid=CNXv56yHracCFRQv3wodzWbMCA.
    Ich suche nach einer Lösung meinen EVU E.ON Avacon X( komplett los zu werden.