Hauskauf und Dachs schon dabei!!!

  • Hi.


    Wir möchten ein EFH kaufen, in dem ein Dachs steht, der im Kaufpreis enthalten ist.
    Wir überlegen: ist er für uns sinnvoll oder sollten wir ihn verkaufen und eine Brennwerttherme installieren?


    Hier die Daten:
    1. Dachs von 2007, 10.000 Betriebsstunden, 750L Pufferspeicher, fachlich gewartet
    2. EFH, 180qm Wohnfläche; Bj. 1969; Fassade: Massiv, Luft, Klinker, 30cm, nicht gedämmt; Dach und Fenster vor 10 Jahren neu und gedämmt;
    teilunterkellert (beheizt), Energiepass sagt: Endenergiebedarf 185, Verbrauchskennwert 250.
    3. Verbrauchswerte aus den letzten 3 Jahren für 6 Personen (2 Erw./ 4 Jugendliche):
    GAS 55.000 kWh, davon 10.000 für Warmwasser; Heizkosten also ca. 240 Euro und Einspeisung ca. 90 Euro
    4. Wir sind 5 Personen (2 Erw, 3 noch kleine Kinder)


    was meinen die Profis?
    vielen Dank,
    sazas

  • Hallo,


    zunächst mal herzlich willkommen hier im Forum!


    Nun ja, zunächst mal muß man sagen, das hauptsächliche KO-Kriterium kontra BHKW ist der hohe Preis, der ja über die Nutzungsdauer wieder eingespielt werden soll. Wenn das BHKW einmal drin ist, dann könnte ich mir vorstellen, das der Ausbau, Verkauf und neueinbau einer Brennwerttherme finanziel ein Nullsummenspiel oder gar ein Zuschussgeschäft wird!

    1. Dachs von 2007, 10.000 Betriebsstunden, 750L Pufferspeicher, fachlich gewartet


    Wenn der Dachs neu war, dann sind diese 10.000 Bth eigentlich von der Laufzeit her garnicht so schlecht, evtl. gibt es ja auch ein wenig Nutzerabhängiges Einsparpotential! :glaskugel:

    GAS 55.000 kWh, davon 10.000 für Warmwasser


    Wo WW so herausgerechnet wird: Wie ist die WW bereitung? Über den Dachs, oder dezentral?

    Wir sind 5 Personen (2 Erw, 3 noch kleine Kinder)


    Aus eigener Erfahrung: Viele Kinder, viele Waschmaschinen Füllungen, viel WW Verbrauch, es wird oft des Licht nicht ausgemacht! :diablo:
    Kinder werden schnell groß, dann kommen PC´s Spilkonsolen und co! :sos:


    Also, wenn es nicht unbedingt ein Problem-Dachs ist, wogegen spricht, das es eine Gasmaschine ist, dann würde ich ihn eher drinlassen! |__|:-)


    Gruß Dachsgärtner

  • Seh ich ähnlich.
    Das teure ist die Installation des BHKW's ins Haus.
    Der Ausbau kostet auch wieder.
    Das senkt den Restwert des Gerätes stark ab, und wird zu einem Minusgeschäft.


    Ich würde mich jetzt erstmal mit der Materie etwas beschäftigen und mal die alten Betriebsdaten studieren.
    Müsst ihr die Finanzierung des KFW Dahrlehens übernehmen oder war er im Kaufpreis mit drin?
    Sollte anhand der Wartungskosten, evtl. Tilgung und der Betriebszeit sich ein Nullsummenspiel bei der Betriebszeit einstellen, würde ich das BHKW drinlassen.


    Jetzt erstmal den Gaslieferanten wechseln, damit der Gaseinkauf günstiger wird, alles andere wird sich zeigen.
    Wer macht für euch die Ummeldung Bafa, Netzbetreiber? Damit die Einnahmen aus dem BHKW auch bei euch landen.

  • danke schonmal für die Antworten!
    manchmal ist es echt ein Segen, das Internet.


    ein paar Fragen bleiben aber noch:
    -Finanzieren müssen wir den Dachs nicht extra, der ist im KP inbegriffen.
    -Danke auch für den Hinweis wg. der Ummeldung. Wer "sollte" das denn machen? ist nämlich noch nicht drüber gesprochen worden.
    (Haus Übergabe am 15.06.)


    wir sind völlige EFH-Neulinge, deshalb:
    - wie wechsel´ ich den Gasanbieter und wie finde ich den günstigsten?


    und natürlich auch Dachs-Neulinge:
    - wie oder wo kann ich mich am effektivsten in die Materie einarbeiten oder kann ich die Einstellungen getrost
    dem Fachmann von Senertec anvertrauen?
    Wir überlegen z.B. den Dachs im Sommer ganz auszustellen und Warmwasser, das wir nur für die Dusche brauchen
    per Durchlauferhitzer zu produzieren, weil mir die Beheizung des Pufferspeichers (750l) auf immer wieder 80C (von 40C) im Sommer
    einfach unnötig erscheint, oder irre ich mich da?


    dankeschön auch weiterhin..
    sazas

  • Kaufpreis des Hauses nicht finanziert??? Glückwunsch


    Zu den Ummeldungen, der Verkäufer sollte dir den Lebenslauf des BHKWs geben, dort stehen alle Unterlagen drin.
    Beim Hauptzollamt hast du eine Nummer bekommen, den Sachbearbeiter anrufen und nachfragen ob er noch der richtige Ansprechpartner ist.
    Danach ein Schreiben aufsetzen das Ihr der neue Betreiber seit.
    Dann sollte ein geändeter Bescheid kommen, aufgrund dessen Ihr dann eure Energiesteuer zurück holen könnt.
    Dazu gibt es immer am Jahreswechsel ein Hilfeformular zum download.
    Mit dem Verkäufer klären ob er den Gasbezug bis jetzt euch schenken will, oder ob er getrennt zum HZA eine Meldung macht.


    Bei der BAFA und dem Netzbetreiber Strom ebenfalls die Ummeldung machen und mitteilen das Ihr neuer Betreiber seit.
    Infos der Ansprechpartner ebenfalls aus dem Lebenslauf nehmen.
    Wie mit dem Netzbetreiber die Einspeisung Strom abgerechnet wird sollte aus dem Lebenslauf hervorgehen.


    Gasanbieter, http://www.verivox.de, dort suchen.
    Als Empfehlung nehmt niemanden der Vorkasse oder Kaution verlangt, es gibt genügend andere günstige Lieferanten!


    Das mit dem Durchlauferhitzer per Strom macht mein Vater ebenfalls, da er so wenig Heißwasser braucht, das die Stillstandsverluste per BHKW teurer wären.
    Es ist zwar nicht ökologisch, aber monitär nachvollziehbar.
    Ihr seit zwar zu 5, aber das solltet ihr evtl. einfach nachverfolgen, was für euch besser ist.
    Wenn ein Logging und Steuerung vorhanden wäre könntet ihr immer dann Warmwasser machen wenn viel Strom benötigt wird, das würde die Verluste dämpfen.
    Aber ohne ist das ein Lottospielen.

  • Hallo,

    oder kann ich die Einstellungen getrost
    dem Fachmann von Senertec anvertrauen?


    Naja, auch hier gilt Vertrauen ist gut, kontrolle ist besser. Und schließlich kennt man selber ja die eigenen Macken,- öhm Gewohnheiten am besten.

    Wir überlegen z.B. den Dachs im Sommer ganz auszustellen und Warmwasser, das wir nur für die Dusche brauchen
    per Durchlauferhitzer zu produzieren, weil mir die Beheizung des Pufferspeichers (750l) auf immer wieder 80C (von 40C) im Sommer
    einfach unnötig erscheint, oder irre ich mich da?


    Nun ja, als vor zwei Jahren der Ölpreis konstant um 1€ herum lag, da habe ich auch zumindest den Heizkreis abgeschaltet, nach einer Woche, wo auch nachts nicht mehr ein wenig geheizt wurde fühlte sich das Papier im Kellerbüro feucht an, einige Türen fingen an zu klemmen....
    ...also wir haben dann nach einer anderen Einsparmöglichkeit gesucht!


    Wenn man sich das mal anschaut, wielange der Dachs im Sommer fürs WW und ein wenig Heizung läuft, das sind bei mir 1-1.5 Stunden am Tag.


    Also über den Daumen 1,50€ Brennstoffkosten. Wenn man hierbei mal vom ungüstigsten Fall ausgeht, das der komplette Strom eingespeist wird, dann deckt dieses zumindest schon einmal den Anteil der Brennstoffkosten für die Stromerzeugung. (30% - wenn nicht sogar ein wenig mehr)


    Es bleibt ein Rest von ca. 1€ / Tag, bei 20 Ct/kwh Strom reicht das bei einem 18Kw Durchlauferhitzer für knapp 20 min WW-erzeugung.


    Und nebenbei habe ich hier schon einmal öfter gelesen, das bei den Gasmaschinen nach längerem Stillstand schon einmal gerne die Zündanlage herumzickt.


    Aber wie Bernd schon schreibt, wenn man es schafft, das der Dachs werckelt wenn gerade einige Stromfresser laufen, dann kann die ganze Sache schon eher Spaß machen. Gerade im Sommer kann man die Lauftzeiten gut in Stromverbrauchszeiten legen, das ein Pufferinhalt dann für den ganzen Tag reicht.


    Gruß Dachsgärtner

  • Hallo zusammen,


    nun leben wir 3 Monate mit dem Dachs, den wir bis September nur für WW (über Wärmetauscher) gebraucht haben.
    da lief er alle 30 Stunden für 1-2 Stunden.
    Nun haben wir die Heizung zugeschaltet und...folgendes Problem.


    Der Dachs schaltet meiner Meinung nach zu spät ein, oder ich habe etwas nicht verstanden.
    Im Display der Bedieneinheit lese ich Einschalttemperatur: 54 C.
    Die Rücklauftemperatur ist bei 43 C und nix tut sich.
    Die Temperatur direkt über der Pumpe des Heizkreislaufs sinkt also schon mal bis 25 C ab
    und die Heizkörper bleiben dementsprechend kalt, dann springt der Dachs irgendwann an und nach
    3-4 Stunden sind es oberhalb der Pumpe 70 - 80 C und die Heizkörper verbrennen einen fast.


    Im Pufferspeicher (750 L) sind zwei Temperaturfühler. nun weiß ich nicht,
    wie ich den dachs besser einstellen soll und mag nur ungern Geld für den Techniker ausgeben.
    Gelesen habe ich die Bed. Anleitung schon, aber traue mich als Neuling nicht so recht heran.


    Wir haben auch keinerlei Nachtabsenkung oder sonstwas programmiert, nur die Temp sind festgelegt,
    Heizkurve 1,5. das müßte doch gleichmäßiger zu heizen, bei effektiver Auslastung gehen, oder?


    danke für Eure Hilfe,
    sazas

  • HALLO SAZAS,
    eine pauschale Antwort ist da so meines erachtens nicht so einfach möglich.
    Es wäre mal nett wenn du noch weitere Details hättest:
    zb. MSR 1 oder 2 ?
    wie ist der Dachs angeschlossen( Heizung)
    wieso hast du den bei dem Wetter die Heizung( Heizungskessel?) angemacht....das schafft der Dachs doch mühelos alleine!
    wenn MSR2...hast du die se zusatzplatine verbaut?
    wieso sind an dem Puffer nur zwei Fühler ?


    Fragen über Fragen


    Gruß Frank

  • Ich denke mal das dein Regler nicht mitbekommt was im Vorlauf los ist.
    Dann lese ich daraus das du keinen Mischer im Vorlauf hast?


    So aus dem Bauch heraus, ist da schlecht zu helfen.
    Auch wenn es nervt, aber es wird dir auch bei zukünftigen "Problemen" helfen wenn du einen Hydraulikplan mit allen Mischer, Fühlern, Pumpen, Puffern etc. hast!
    Ist zwar am Anfang viel Arbeit, aber hinterher auch immer eine Erleichterung bei der Fehlersuche.


    Hast du das DOS oder Windowsprogramm um den Regler auszulesen?
    Dann kannst du dort schenll nachsehen was voreingestellt ist.
    Falls zu bereits den MSR2 hast solltest du auch einige Grafiken im Display haben die dir anzeigen wie das Laufzeitverhalten ist.


    Aber wie geschrieben, erst mal Infos sammeln und hier posten.

  • so, da bin ich wieder, mal sehen, ob ich es richtig gemacht habe:


    unten ein Bild der Hydraulik (?), dazu noch ein paar Infos:


    Dachs ist ein MSR1 von Ende 2004 - Typ 2
    Dachs ist einzige Heizung + WW im Haus
    Infos zum Haus s. erster Post
    Display sagt:
    1. Programm E
    2. Einschalttemp. 48 C
    3. Heizkurve 54 / 90 1,5
    4. Winter / Automatik


    wie gesagt, er springt erst an, wenn die Eintrittstemperatur einige Grad unter 48 liegt.
    außerdem verstehe ich nicht, ob die Fühler im Puffer diese Temp. bestimmen oder der Dachs das intern macht ?


    und, kann ich Nachtabschaltung etc. aktivieren, um den Verbrauch zu senken?


    dankeschön

  • Hallo sazas,


    zu deiner Zeichnung: Der rote Zylinder dürfte das MAG sein, das Membran-Ausdehnungsgefäß. Es sorgt dafür, dass im Heizungssystem die Volumenänderung bei minimaler und maximaler Temperatur ausgeglichen werden kann.
    Dann sehe ich in der Zeichnung einen Mischer mit dem Hinweis "manuell", Ist das so richtig? In dem Fall sollte dieser mit einem aussentemperaturgesteuern Mischermotor ausgestattet werden. Damit lässt sich dann die Vorlauftemperatur für die Heizkörper witterungsabhängig regeln und auch in der Nacht absenken.
    Soviel ich weis, kann der MSR1 des Dachses diesen Mischer nicht regeln, da müsste dann eine Regelung von einem anderen Hersteller hin.
    Ich selbst verwende relativ alte Mischer von Viessmann, diese heißen Motomatik. (die habe ich von EBAY) Die Nachfolger sehen so aus: Viessmann Regelung
    Vorrübergehend kann man den Mischer per Hand einstellen, also bei den aktuellen Temperaturen dürften so 40°C Vorlauftemperatur zu den Heizkörpern ausreichen. Wenn es draußen kälter wird, einfach den den Mischerhebel etwas weiter nach rechts drehen und so die Vorlauftemperatur erhöhen.


    Ich hoffe dass es verständlich ist und zur Feineinstellung des Dachses kommen wir aber natürlich auch noch :thumbup:


    AxelF

    Wikipedia: ICH WEISS ALLES!


    Google: ICH HABE ALLES!


    Internet: OHNE MICH GEHT NICHTS!


    Strom: ACH WIRKLICH ???!!!

  • jepp,


    so wie von Bernd schon vermutet
    und Axel gut beschrieben


    ist es so,
    dass hier nichts geregelt wird.


    Halt Dich nicht an den VL und RL Temepraturen des Dachses fest,
    "sein" Problem ist nicht seins, sondern eine nicht vorhandene Regelung.


    Deine Pumpe (in die Hausverteilung)
    "zieht" über einen hand-mischer sich das Wasser aus dem Puffer
    und je nachem wie das dort gerade ist nimmt er....ob nun 30°C oder 70°C


    Als erste Maßnahme
    kannst Du den Vorschlag von Axel machen und den Mischer so drehen, dass eine Vorlauftemperatur für diese Zeit von vll 40°C rauskommt
    und wenns kälter ist halt händisch das erhöhen
    Tip: die Pumpe kannst Du sichelrich auch auf kleinste Stufe stellen.


    Dennoch ist das so alles murks
    und hier gehört eine Regelung rein.
    ...das ist nicht ganz billig, aber Du könntest mal unseren admin Tom dafür ansprechen. Der ist Regelungstechniker und hat eine preiswerte Lösung parat. Eine, die alle reglungstechnischen Probleme bei Dir lösen kann und immernoch günstiger ist, als eine von x-beliebigen Herstellern.
    Der Vorteil ist, dass die unabhägnig ist und ggf. auch eine andere Heizung später mal steuern kann.


    eine Regleung, die
    - einen Motormischer steuern kann
    - die Aussen -oder wohl besser- Raumlufttemperatur arbeitet
    - die ggf. die Pumpe der WW-bereitung bedarfsgerecht steuert
    - welche auch den Dachs "dumm stellt" und die ihm vorgibt, wann er am besten zu werkeln hat
    und und und
    nebenbei noch ne neue Pumpe und schon hast Du ein gutes System


    Dachs hin oder her
    diese Hydraulik ist einfach nicht der bringer und gehört verbessert, egal was für ein System die Wärme macht

  • Also den handverstellten Mischer sehe ich auch als dein Hauptproblem.

    Zitat

    Die Temperatur direkt über der Pumpe des Heizkreislaufs sinkt also schon mal bis 25 C ab
    und die Heizkörper bleiben dementsprechend kalt, dann springt der Dachs irgendwann an und nach
    3-4 Stunden sind es oberhalb der Pumpe 70 - 80 C und die Heizkörper verbrennen einen fast.


    Der Mischer nimmt immer einen Anteil aus dem Rücklauf um ihn wieder in den Vorlauf zu mischen,
    jetzt ist dein problem das du mal im Puffer nur 48 Grad hast und mal 80 Grad,
    daran ist zu sehen das du deshalb die unterschiedlichen temperaturen in den Heizungsrohren hast.
    Würde der Mischer gesteuert werden, würde er durch eine variable Zumischen des kalten Rücklaufwasssers die Vorlauftemperatur immer auf deinem gewünschten Wert halten.
    Dieses "Problem" würde auch bei einer Therme bestehen.
    Kannst du dir bei meiner Anlage ansehen der "Mischerstellwert" zeigt die Ansteuerung des Mischers im Verhältniss zur Vorlauftemperatur "WMZ_VL"


    Das das BHKW erst anspringt wenn die 48 Grad oben im Puffer erreicht sind ist je nach deiner Auslegung für WW und Heizungsvorlauf schon ok.
    Du musst halt jetzt dafür sorgen das der Mischer entsprechend seiner Daseinsberechtigung die Tempertur im Vorlauf halten kann.
    Dazu brauchst du halt einmal den passenden Mischermotor und eine Regelung die den Motor entsprechend ansteuert, siehe z.B. Axels Link.


    Ich würde auch bei Ebay schnüffeln und was passendes suchen.
    Regelungen für alle möglichen Mischermotore gibt es auch von UVR und anderen, dort reichen die kleinsten Typen.
    Wenn du Tom3244 fragst kann der dir betimmt helfen, in seinem Shop bietet er soclhe Dinge auch an.

  • erstmal danke für die vielen Beiträge. :thumbup:
    so langsam beginne ich, meine Heizung zu verstehen ;-))


    das "tolle" am Mischer ist, dass er komplett bewegungsunfähig ist (mit einem Hammer habe ich mich nicht herangetraut),
    also keine Änderung der Einstellung möglich...


    ich werde mal Tom kontakten und wenn ich eine vernünftige Basis geschaffen habe,
    melde ich mich wieder.


    nochmals danke.

  • Bewegungsunfähig? Gibt es nicht, jedenfalls solange der nicht festgeschweisst ist.....


    Bei den meisten Mischern sind vorne Schrauben dran die eine Abdeckplatte mit dem Aufdruck Auf/Zu halten.
    Darunter sind dann die Schrauben um den Mischer zu öffnen.
    Also Absprerrventile zu machen, hoffenlich sind welche da, dann aufschrauben und mit "brachialer Gewalt" das Innenleben ausweiden.
    Alles schön säuber und mit etwas Gleitmittel wieder einbauen, Dichtungen nachsehen damit die nicht spröde oder verlorenen gehen.
    Schon geht er wieder!
    Meistens hat sich nur ein Krümel Dreck festgesetzt.


    Zitat

    so langsam beginne ich, meine Heizung zu verstehen ;-))


    Ist jedenfalls leichter als die Frauen zu verstehen :sos: