Ecopower blieb hängen....

  • So, ich hatte kürzlich wieder eine Notabschaltung meines 3.0. Fehler waren erst ein paarmal E5, dann E1. Der liess sich zwar zurücksetzen, aber die Maschine sprang einfach nicht mehr an. Nach ein paar Kurbelwellenumdrehungen des Anlassers war immer Schluss, ohne dass eine Zündung zu hören gewesen wäre. Der Servicetechniker kam und prüfte erstmal einige Einstellungen. Dabei stellte er ziemlich schnell fest, dass sich die Drosselklappe nicht mehr bewegte. Das hat mich dann doch überrascht, da ich mich erinnerte, dass das ecopower gar keine Drosselklappe hätte haben sollen. Hat es doch und diese hatte sich verklemmt in geschlossener Stellung. Ausgebaut, gegen Neue getauscht, eingebaut, läuft wieder. Soweit, so gut.
    Die ausgebaute Drosselklappe konnte ich mir ansehen. Die eigentliche Klappe hing recht schief im Rohr mit deutlichen Ritzen an beiden Seiten (längs der Achse); oben und unten lag sie jedoch an der Wand an und dort hing sie fest und zwar sehr kräftig. Man sah bereits Kratzer von einem Schraubendreher auf dem Klappenteller, mit welchem jemand versucht hatte, ihn wieder loszuklopfen (das war weder ich noch mein Servicetechniker). Diese Kratzer gab es auf beiden Seiten des Tellers, also auch von der Innenseite wo man nicht herankommt wenn das Teil eingebaut ist. Das Neuteil sah in meinen Augen nicht allzuviel besser aus; die Ritzen gab es auch, aber an anderer Stelle. Bislang klemmt der Teller aber noch nicht. Mein Servicetechniker musste dann auch deutlich nachregulieren bei den Starteinstellungen Luft und Gasmischer (Klar - durch die unterschiedlich großen Ritzen pfeift auch unterschiedlich große Menge Gas beim Start). Er war auch recht zurückhaltend mit Äußerungen, aber offenbar war es ungewöhnlich genug, um die defekte Drosselklappe zurückzuschicken nach Gera.
    Etwas verunsichert bin ich danach gleich noch zu meinem Auto und habe mit dort die Drosselklappe angesehen ... da gibt es nirgends eine Ritze um den Teller wo die Sonne durchscheint. Zu ist zu und mit klemmen war auch nichts. Die Fertigungsqualität der ecopower Drosselklappe scheint mir offenbar recht wechselhaft zu sein.

  • Die Fertigungsqualität der ecopower Drosselklappe scheint mir offenbar recht wechselhaft zu sein.

    Ich staune, das du dich bei deinen nun erworbenen Erfahrungen noch so höflich ausdrückst - "Meine Hand für mein Produkt - mit Gruß, Otto Murks !" ... :diablo:
    pamiru48

  • das ecopower gar keine Drosselklappe hätte haben sollen. Hat es doch


    Die wird er sicherlich zum Modulieren brauchen. IMHO kannst Du die Anforderungen an eine Pkw-Drosselklappe aber nicht mit einem BHKW vergleichen. Im PKW brauchst Du Präzison bis runter in den stabilen Leerlauf bei geringsten Massenströmen und hohem Saurohrunterdruck. Das dürfte beim BHKW sicherlich anders sein. Hier erwarte ich eigentlich nur Eingriffe im oberen Teillast - Vollastbereich. Allerdings damit sollte viel Spiel erlaubt sein, somit wird es umso fraglicher warum hier Teile überhaupt auf Kollison gefertigt werden?


    Gruss, KWK

  • Ja wen man bedenkt was solch ein Teil bei Eco. kostet, stellt man sich die Frage mit welcher Berechtigung ist das eigentlich so teuer.


    Mal ne Frage an die Ecopiloten der heutigen Zeit, wo befindet sich denn eigentlich der Stellmotor für die Drosselklappe bei den neuen Geräten, an der Oberseite oder an der Unterseite?


    Die wo der Stellmotor an der Unterseite sitzt haben auch öfter im Alter mal nen Defekt an dem Stellmotor.
    Da zerlegt sich denn die Wicklung vom Schrittmotor, kommt davon wenn das Motoröl das ja in den Jahren immer mehr wird im Ansaugtrakt, in den Schrittmotor wandert weil der unten sitzt.


    Ich hoffe das haben die jetzt mal geändert.
    Ist ja auch eigentlich nicht so schwer den Stellmotor nach oben zu verlagern oder?


    Ach übrigens, das kann auch ein Grund für eine hakende Drosselklappe sein.
    Die Wicklung ist mit einem Wachs beschichtet, dass sich in Verbindung mit Motoröl auflöst.
    Da solch ei Schrittmotor ja bekanntlich sehr genau gearbeitet sein sollte, kann sich auch jeder vorstellen das da kein Platzt für sich lösende harte Teile wie ein stück Wachs oder Lack in solch einem Ding ist.


    Na ja wenn das Geld eng ist und man etwas geschickt ist, kann man den Stellmotor auch zerlegen und den überflüssigen Dreck aus dem Gehäuse rausholen, denn geht das eigentlich wieder für ein bis fünf Jahre.


    Dazu muss übrigens die Drosselklappe entfernt werden, sonst lässt sich der Stellmotor nicht nach unten raus ziehen.
    Und wenn man den Kram wieder zusammen baut, weis man auch wieso die Klappe so unheimlich gut schließt.
    Denn wenn man das Ding richtig justiert, gibt es keinen Spalt mehr.


    Aber Vorsicht, die Schraube nicht zu fest ziehen, die ist nicht besonders Standfest im Kopf.


    Und nicht vergessen, die Schraube einkleben!
    Der Motor mag keine harten Gegenstände im Zylinder.

  • Diese Probleme hatte ich bis ca. 1 1/2 Jahre mit div. Technikerbesuchen auch. Nachdem ich verlangt hatte, den GM komplett zu wechseln, war's ausgestanden. I'm Übrigen legt Vaillant jetzt (kostenfrei) in jeden Wartungskit prophylaktisch einen neuen Stellmotor bei mit der Bitte, den alten einzusenden...

  • Nun, da muss ich mal nachhaken ob der Stellmotor auch schon getauscht wurde. Anhand der unzähligen Technikerbesuche die hier seit 2009 bis zum :thumbdown: Erbrechen zu notieren waren (u.a.2010 auch der Werkskundendienst mit einem neuen Motor und von dem später auch ein Mitarbeiter der von mir persönlich dabei erwischt wurde , gebrauchte Ersatzteile einzubauen , z.B. Wärmetauscher) kann ich das nicht mehr präzise nachvollziehen. Ich kann an dieser Stelle nur anmerken , dass der Ecopower seit Installation 2008 bis Frühjahr 2012 selten länger als 6 Wochen störungsfrei lief. Als er im März d.J. dann wieder stehen blieb habe ich ihn bis jetzt ausgeschaltet und nur die Spitzenlasttherme für Brauchwasser laufen lassen.


    Die von Vaillant vielzitierte Kulanz durfte ich persönlich auch nicht spüren. Z.B. weil sich das Plastik des Druckausgleichsbehälters auflöste und Zuleitungen verstopfte , oder sich zur gleichen Zeit die Innenauskleidung der Flexschläuche zunächst verhärteten und dann zerbröselten und die Zuleitungen und Wärmetauscher verstopften...u.s.w. u.s.f. . . .die Schläuche wurden zwar gegen andere ersetzt, aber der ganze andere Serviceaufwand der dies nach sich zog stellte diese kulante Firma trotz Protest in Rechnung. ;-_

  • Hallo,


    ich habe die Ansaugung über Außenluft. Und achte darauf , dass sich das Ansauggitter draussen nicht z.B. mit Laub o.ä. zusetzt.


    Die Umgebungstemperatur ist ca. normale Raumtemperatur. Im Sommer sind an 2 Seiten des Raumes (ca.30qm unbeheizt) die Fenster auf Kipp sodas es nicht zum Hitzestau kommt, und im Winter wird die Raumtemeratur schätzungsweise 20 - 25 Grad sein. Ich habe das vordere Verkleidungsblech auf Anraten offen, sodass die Elektronik keinesfalls überhitzen kann , und die CPU auch noch zusätzlich gegen Vibration geschützt........

  • Hm - bei diesen Temperaturen überhitzt die Elektronik noch nicht. In meinem (relativ kleinem - ca. 10 cbm) Aufstellraum komme ich so an die 35...37°C, da gab's noch keinerlei Probleme. Gefhar droht dort erst ab 40°C - aber dann schon intensiver... Mich haben nur deine Schlauchprobleme gewundert, die ebend auf evtl. zu hohe Innentemperaturen hätten hindeuten können. Mach einfach mal die linke Seitenwand auf - wenn dir's nicht zu laut wird und beobachte dann mal weiter. Einen Schlammabscheider hast du auch ? Du kannst auch mal den Ansaugschlauch vom Lufi, der nach unten "verbannt" ist, Plasteschelle ab und in den Ansaugschacht innen stecken - am AWT vorbei, vertragt er. Hab ich bei mir schon lange so. Wirst dich dann evtl. auch über höhere P el. freuen können...
    PS: Hab zwar ein 4.7-er, solle aber baugleich sein, nur niedrigere Drehzahl. Ich fahr Volllast bei 3.400 U/min - und da wird's auch "ein klein wenig wärmer"...

  • Vaillant wollte die Schlauchproblematik damit erklären, dass der PH-Wert des hiesigen Wassers vielleicht zu hoch sei , und die Innenverkleidung aufgelöst habe... :thumbsup: Hosianna...... NUN, es handelte sich um die flexiblen Schläuche, die hinten vom Ecopower zur Mischbatterie gehen , wo auch die externe Förderpumpe sitzt. Die Schläuche hatten sich immen VÖLLIG zersetzt und waren dicht. Als die demontiert waren und man dagegen klopfte , rieselten lauter grössere "Kohlestückchen" heraus. Das sah auf meinem Fußboden aus, als hätte man ein Briket zertrümmert. 8o


    Die Schläuche wurden auf dem Kulanzwege gegen offensichtlich andere ersetzt. Seit ca. 1,5 Jahren sind die nicht zu beanstanden. Alles frei und sauber. Gleiches gilt für den Schlammabscheider , dessen Sieb auch regelmäßig vom geringfügigem Adsorbat gesäubert wird.


    ich habe mich nun eben zwischenzeitlich bis zur Drosselklappe vorgearbeitet *SCHWITZ Das Resultat was ich meine zu erkennen ist , dass sich die Drosselklappe mit dem Finger frei bewegen lässt und der Fehler womöglich tatsächlich beim Stellmotor zu suchen ist. Da der Motor aber immer noch nicht startete , hatte ich den Luftfilter herausgenommen (nachdem Schlauch wieder vor Drosselkl. befestigt war) und versucht , den Motor bei geöffneter Seitenwand und ohne Luftfilter bei geöffnetem unteren Deckel zu starten. Fehlanzeige. Ging nicht. Die Fehlermeldung ist Position Gasdruck -Luftmischer zu hoch.


    Ich fahre 3100 U/min , also gedrosselt. Die Volllast wäre glaube ich 3600 ?!


    Welchenr Ansaugschacht innen ist jetzt gemeint ?

  • Stopp mal - das 3.0-er hat max. 2.400 U/min. Hast du evtl. doch ein 4.7-er ???
    Mit den Schläuchen "da hinten" meinst du den Vor-/Rücklauf von der "Rücklauftemperaturhochhaltegruppe" - dufte Bezeichnung... Wer weiß, was man dir da eingebaut hatte, vielleicht Feuerwehrschläuche 8o
    Schau mal unter "Zustand" - neben "Datei" - in die Fehlerliste. Dort auf die Fehlerbeschreibungszeile in der rechten Spalte mit Doppelklick draufgehen. Da erhältst du nähere Ifo's. Hast du ein GSM drin ?
    Oder wende dich mal direkt an "ecopowerprofi" hier im Forum, der kann sich evtl. mal bei dir einwählen und schauen...