Ecopower: Modulierend oder nicht ?

  • Nach einigem Lesen in ich noch immer nicht schlauer.
    Wir haben seit einien Tagen eine Ecopower 4.7 installiert.
    Er soll über eine DigiEnergy gesteuert werden.
    Mein Grundgedanke war die Steuerung so auszulegen das der Ecopower mit ca. 80 % laufen zu lassen. Nicht weniger.
    Dann sollte er mit der DigiEnergy so ausgelegt werden, dass er zu den Spitzentromverbrauchszeiten läuft.
    Wenn die Puffer allerdings geladen sind soll er abschalten.
    Unser Heizungstrechniker hat das Gerät jetzt so eingestellt das es permanent moduliert und permanent von 06:00 - 22:00 läuft.
    Das lässt die Puffer platzen. Und ich meine das macht keinen Sinn ...


    Ich bitte um weitere Meinungen.


    Gruss


    Mario Wellmanns

  • Für dich macht es keinen Sinn, für den Heizi schon!
    Er braucht sich nicht lange mit Feintuning auseinandersetzen und die Bude ist immer warm.
    Für den normalen Heizungskunden reicht das ja auch dann aus.


    So wie ich das lesen hast du bereits eine Auswertung für den momentanen Strombezug bzw. Lieferung.
    Ferner erfasst du den Füllgrad des Pufferspeichers.
    Und kannst die Leistung des BHKWs nachregeln.


    Jetzt musst du also das BHKW dumm machen und der DigiEnergy beibringen anhand der momentanen Lastdaten die Regelung des BHKWs zu übernehmen.
    Das sollte für die DigiEnergy kein Problem darstellen, ist ja die richtige Lösung für dein Problem.


    Was sagt den der Support der DigiEnergy zu deinen Wünschen?
    Normalerweise machen die doch alles bereits in das Ding rein, musst du nicht nur noch das entsprechende Programm auswählen?
    Das sollte schnell lösbar sein, der Support sollte dir da schnell helfen können!
    Die sind ja fix und hochmotiviert im Zusammenspiel mit BHKW's.

  • Der Support von DE macht mir keine Sorgen. Ich warte noch auf 2 Relais. Sobald die da sind kann ich das Ecopower an die DE anklemmen.
    Vorbelegt ist auch schon alles.
    ABER.
    Ich muss das Ecopower noch dumm machen.
    Jetzt bin ich auf der Suche nach einer Softwareregelung. Dummerweise wohl alles über den Fachhändler und dann nur die Home Variante.
    Lieber hätte ich ja die ecoserv - Na ja, ich denke wir werden den "Heizi" wechseln müssen.
    Mein Verdacht scheint sich zu bestätigen.


    Ich weiss aktuell nur noch nicht wie ich ohne vernünftigen Zugriff auf die Steuerung das BHKW doof machen kann.
    Im Prinzip würde ich dem gerne sagen. Wenn Du den Schaltbefehl kriegst laufe solange auf 80% bis ich wieder "aus" sage.


    Gruss


    Mario


    *****


    Aber macht es denn Sinn wie ich es vorhabe -> Also die Wärmeerzeugung auf den Stromverbrauchszeitraum zu legen und wenn keine Wärmeanforderung
    vorhanden über den Stromerzeuger zu beziehen.
    Mein Heizi meinte natürlich das wir günstiger produzieren als einkaufen.
    Aber ich glaube das ist eine Milchmädchenrechnung.

  • Ja, wenn es den Strombedarf entprechent erfolgt .Da dieser normalerweis nur für die Stand By Geräte notwendig ist wird ein Pufferspeicher nur für die elektro Lastspitzen benötigt. Es geht sogar ohne.denn diese kann auch die Vorlauftemperatur übernehmen. Hohen Wärmebedarf leistet zusätzliche Elektroheizung und der Spitzenkessel.

  • Also dumm machen heißt eigentlich nur stelle die Einschalttemperatur auf unter 0 Grad, so das es von alleine nie anspringt.
    Die externe Regelung gibt dann den Startbefehl und die Leistung vor.
    So macht die interne Regelung weiter die Sicherheitsfunktionen und Steuerungstechnik des BHKW'S.
    Die externe fährt dein Haus innerhalb der gewünschten Parameter,
    das ist für die Digi eigentlich ein Kinderspiel wenn sie genügend Daten aus dem Haus, Stromzähler, Wetter und der Heizungsanlage bekommt.


    Da brauchst du von der BHKWseite keine zusätzliche Einstellsoftware kaufen.
    Du hast ja mit der DIgi bereits mehr als genügend "Power"

  • Ok, vielen Dank.
    Ich dachte ich muss dem BHKW wenigstens noch sagen mit wieviel Saft es Laufen soll - Nach Einschaktbefehl.


    Trotzdem vielen Dank. Hier bekommt man immer wieder Licht ins Dunkel.
    Jetzt werde ich gleich noch me. Ahrendt nerven - da klappt obiges auch und dann sollte ich das Ding heute über die Digi ans laufen kriegen ...


    Gruss


    Mario

  • Ja, wenn es den Strombedarf entprechent erfolgt .Da dieser normalerweis nur für die Stand By Geräte notwendig ist wird ein Pufferspeicher nur für die elektro Lastspitzen benötigt. Es geht sogar ohne.denn diese kann auch die Vorlauftemperatur übernehmen. Hohen Wärmebedarf leistet zusätzliche Elektroheizung und der Spitzenkessel.

    Sorry Erzstrom,


    ich verstehe leider nichz ganz was das hier heissen soll ?
    Ja, ich weiss wieviel Grundlast (elektrisch) ich über den Tag habe.
    Nein, die Grundlast sind nicht nur Standby Geräte.


    Pufferspeicher - Elektrolastspitzen ? - So schnell moduliert das BHKW aber auch nicht ...


    Oder schreiben wir aneinander vorbei


    Mario

  • Genau der ist richtige Ansprechpartner für dein BHKW .
    Mit einem hast du allerdings Recht, so ganz sicher bin ich mir im Moment auch nicht ob die Digi dem BHKW die Leistung vorgeben kann.
    Aber das wird me.Ahrendt wissen.


    Hauptsache wir sehen hinterher schön dein BHKW im Netz,
    damit andere auch sehen können, wie gut und vorteilhaft das funktioniert!

  • Er wusste es und damit das Forum auch.
    Nein das klappt mit diesem BHKW nicht.
    Ich muss also im BHKW noch ein paar Einstellungen machen damit es "doof" wird ;-)
    Online ist mein BHKW schon mehrfach. Nur die ganzen Stromzähler kommen erst wenn mein "Heizi" umgeklemmt hat ... (Hoffentlich bald)

  • Das ecopower ist imho nicht so einfach "dumm" zu bekommen. Ich könnte mir an deiner Stelle zwei Wege vorstellen:
    1. Du stellst das ecopower von "wärmegeführt" auf "stromgeführt" um. Das geht ganz einfach ohne Software über die Menüs des Einstellrades. Damit läuft die Anlage neben den Schutzfunktionen (Frostschutz, Legionellenprogramm usw.) nur noch dem Strombedarf nach. Problem: Nur wärmegeführte BHKWs werden gefördert. Das könnte also evtl. Schwierigkeiten geben.


    2. Du täuschst die Sensoren, indem du sie nicht an die entsprechenden Stellen an den Vorlaufleitungen und im Speicher anbringst. Damit ist für das BHKW der Speicher immer leer und es läuft auf voller Kraft, wenn es die ext. Steuerung erlaubt. Du kannst es dann noch über die Drehzallimitierung auf 80% Last herunterregeln und hast damit was du willst. Problem: die Schutzfunktionen werden evtl. ausgehebelt und du bist alleine für die nötigen Temperaturen verantwortlich (z.B. Rücklauftemperaturhochhaltegruppe). Außerdem stelle ich mir die Druchsetzung eventueller Garantieansprüche schwierig vor.


    Alternative wäre eine Kombination beider Steuerungen (intern und extern), wobei hier gerne mal seltsame Effekte auftauchen, wenn sich die beiden Steuerungen gegenseitig aushebeln (überschwingen usw...). Die Fehlersuche kann sich dabei als recht komplex erweisen.



    ----Edit:
    Ich würde den Aussentemperatursensor in der BHKW-Steuerung aktivieren und fest auf einen niedrigen Temperaturwert (z.B. -10 Grad C) einstellen. Dann die Heizkurve auf z.B. 3,00 und die max. Drehzahl auf deine 80% einstellen und schon sollte die Anlage eigentlich immer mit mit 80% laufen, wenn sie aktiviert wird. Evtl. kann deine ext. Steuerung die Sensorwerte simulieren ?

  • Nur wärmegeführte BHKWs werden gefördert. Das könnte also evtl. Schwierigkeiten geben.


    Hallo,


    soweit ich weiß, gilt das BHKW immer dann als wärmegeführt, wenn ich Wärme nicht zum Zwecke der Stromproduktion ungenutzt wegwerfe und dadurch längere Laufzeiten hätte. Durch die Einschaltung (manuell oder stromlastabhängig) verschiebe ich die Laufzeiten doch nur in sinnvollere Zeitabschnitte (z.B. aus der Nacht in den Tag). Die Laufzeiten bleiben dadurch aber gleich. Die Wärme wird zwar gepuffert, aber im Haus verbraucht und damit wird nie mehr Wärme produziert als tatsächlich benötigt wird.


    André

  • Hmm, dann macht doch die Umstellung auf Stromführung am meisten Sinn.
    Weil am einfachsten.
    Da brauch ich keinen Widerstand für den Temp.-fühler etc.
    Und die Steuerung über die DigiEnergy lüpt schon ... Sehr cool ist das ...


    Hat jemand von Euch eine Ahnung was die Fehlermeldung Gadruckeinheit zu niedrig / bzw. Gasdruck zu gering bedeudet. War gestern ein E5 und ist einmal auf E1 gewechselt.
    Mein Heizungsmensch liegt im Krankenhaus.


    Das BHKW lief erst wieder an als ich den Fehler zurückgesetzt habe.
    Lustig das man mit ein wenig Googeln auch direkt den Service Techniker Code ink. Handbuch von der Herstellerseite bekommt ;-)


    Gruss


    Mario

  • Zitat

    Hat jemand von Euch eine Ahnung was die Fehlermeldung Gadruckeinheit zu niedrig / bzw. Gasdruck zu gering bedeudet.

    Das ist der Eingangsgasdruck am Sensor hintem am BHKW . Der sollte min. 50mbar betragen (oder war das fur Flüssiggas...ich weiss es nicht mehr). Die Anlage schaltet jedenfalls bei Unterschreitung ab.


    Zitat

    Lustig das man mit ein wenig Googeln auch direkt den Service Techniker Code ink. Handbuch von der Herstellerseite bekommt ;-)

    ?(
    Ich dachte, du bekommst sowieso alles von der Webseite ? Ich habe jedenfalls alles dort gefunden...Reparaturanleitung, Hydraulikschemata, Ersatzteilliste (inkl. Preise), Präsentationen, Leasingmodell usw....ja sogar der komplette Serviceordner ist zum download verfügbar. Nur die ecohome/ecoserv Software nicht 8) Die muss man eben kaufen....

  • @ gemm, @ skynet Also auf die ecopowerseite mit den Preislisten bin ich über google auch schon gekommen. Nur das Servicehandbuch und den Code für den Servicetechniker habe ich noch nicht gefunden. Kann mir da einer mal den Link dazu schicken? :hutab: ||_