Bhkw-Planung

  • Nein Nein,


    das hast Du völlig falsch verstanden!!


    Mein Beitrag bezieht sich lediglich auf die allgemein übliche Normnutzungsgrad Angabe von Heizkesseln unter Einberechnung des Brennwertes.


    Damit kommen Wirkungsgrade über 100% heraus was ja nach dem normalen Menschenverstand nicht sein kann, und manch einer behauptet das diese Angabe über 100% nur als Verkaufsargument erfunden wurde!!


    Das hat explizit nicht mit dem EEG zu tun.


    mfg


    PS. wieso sollen Vissmann BHKW 50% elt. Wirkungsgrad haben, wer hat Dir das Märchen erzählt??
    http://www.viessmann.de/etc/me…pr-informationen_BHKW.pdf

  • Da hab ich mich wohl falsch ausgedrückt. Der 50/81 kommt über den 30% elektrische Leistung hinaus.


    Und bei Diesel-Bhkw habe ich gesehen, das diese bei den großen Maschinen bis nahezu 50% elektrische Leistung gehen..


    CU
    Bambam

  • Und bei Diesel-Bhkw habe ich gesehen, das diese bei den großen Maschinen bis nahezu 50% elektrische Leistung gehen..

    Klar von MAN kenn ich einen 156 g/kWh hat halt ein Zylinder mit 0,9 Bohrung und Hub war 2,7 oder 2,9
    so genau weiß ich das nicht mehr MAN hat die WWW Seiten geändert
    und gibt die Daten nur nach anfrage noch raus

  • da firestarter mir persönlich nicht mehr antwortet, frage ich hier noch mal in der Runde: Wieviel cent profit muß ein BHWK pro kwh abwerfen um witschaftlich zu sein?? Wer kann solche Aufträge/Installationen ausführen, speziell wenn man in den Spitzen-Monaten 34.000 kwh monatlich braucht...


    schon mal Gruß an alle


    bambam

  • Die GBR verkauft Wärme an Vermieter(MWST)


    Der Beitrag ist jetzt zwar schon ein Monat alt, aber eine Anmerkung wert.



    Habe ja dzt. sehr engen Kontakz zu meinem FA wegen BHKW. :uebel: Also wenn die Gesellschafter der GbR personengleich mit den Vermietern sind, funktioniert das in der Regel nicht mehr. Mein FA stellt sich da stur. Es gibt nur noch Rückerstattung der Umsatzsteuer bis max. Anteil gemäß Stromkennzahl. Habe aber selbst deswegen noch einen Widerspruch laufen, da sie mir erst mal nur 25% Rückerstattung anerkannt haben. :@@-( :daddeln: |:-( X( :thumbdown: :vinsent: :negativ: :evil:

  • @ BamBam



    Was ist da so schwer zu verstehen. Zu einem sehr großen Teil sind die Eigentümer eines MFH auch die Vermieter.



    Wenn jetzt wegen des BHKW eine GbR gegründet wird, wo deren Gesllschafter personengleich mit den Eigentümern / Vermietern sind, macht das Ganze alles keinen großen Sinn. Anders sieht es aus, wenn der Betreiber des BHKW (der/die Gesellschafter der GbR) nicht personengleich mit dem Eigentümer/ Vermieter ist. Aber auch da muß alles wasserdicht vertraglich geregelt sein (Mietvertrag über Heizraumnutzung oder noch besser BHKW befindet sich außerhalb des Objektes usw.) Ich glaube _()_ , sogar Pamiru hat trotz perfekter vertraglicher Gestaltung nur Umsatzsteuer in Höhe des Betrages der Stromkennzahl zurückerstattet bekommen. Kannst ja mal bei ihm nachfragen

  • einspeisung nach eeg....alsö blök weiter..

    Also Bitte etwas Mäßigung ja :vinsent:


    Die Zahlenspiele bei EEG sehen zwar etwas anders aus aber das ist dem FA in der Regel egal - oder denkst Du die Herren und Damen Inspektoren haben die Zeit und Lust sich mit jeder möglichen Konstellation eines BHKW auseinanderzusetzen??


    mfg

  • Hallo Ali,


    schön dich zu lesen..... Die Frage ist jetzt, was er genau meint.....er schmeiß da jetzt was im Raum, evt weil er selber Frust hat, und meint jeder müßte Ihn verstehen..und am besten kein BHKW machen...


    Weiß nicht, welch persönlichen Frust er hat, aber evt kannst Du mich aufklären.


    Gruß


    Bambam

  • Hallo

    Zitat

    da firestarter mir persönlich nicht mehr antwortet, frage ich hier noch mal in der Runde: Wieviel cent profit muß ein BHWK pro kwh abwerfen um witschaftlich zu sein?? Wer kann solche Aufträge/Installationen ausführen, speziell wenn man in den Spitzen-Monaten 34.000 kwh monatlich braucht..


    Ich hab im Moment etwas mehr zu tun
    und da kann schonmal die ein oder andere mail, pn oder sonstige Anfrage untergehen.


    Es ist okay,
    wenn sich Forenuser auch direkt bei einem melden (gibt sicherlich immer Dinge, die nicht gleich ganz öffentlich sein müssen),
    aber nicht sauer sein, falls man mal was vergisst.
    Grundsätzlich sind wir ein offenes Forum und wollen ja auch explizit diverse Themen öffentlich debatieren, damit auch andere Mitglieder hier ihre Info's sammeln können.
    Deine Anfrage -also explizit zur Wirtschaftlichkeit- ist durchaus auch ein öffentliches Thema.



    zum Text:
    - zur Wirtschaftlichkeit hatte ich anfangs letzter Seite schon was geschrieben
    Wenn Du Größenordnung 230.000 kwh Wärme benötigst,
    dann wird man bei einem BHKW mit 1/3tel el. und 2/3tel th. so grob 345.000kwh Gas benötigen
    Verluste lassen wir mal für die Grobbetrachtung aussen vor.
    Da kannst Du das für schlecht halten, aber mir ist in dem Leistungsbereich kein BHKW mit viel besseren elektrischen Wirkungsgraden bekannt.
    Wieviel "Profit" es nun abwerfen muss, ist sicherlich jedem selbst überlassen
    wir können aber auch das Pferd von hinten aufzäumen
    Du sagtes etwas von Bioga mit 9,x cent/kwh...na sagen wir mal 10 cent/kwh,
    dann benötigst Du also Brennstoff in Wert von 34.500 Euro
    weiterhin wird das Teil Wartungskosten benötigen...grobe Schätzung 3cent/kwh el, macht also 115.000kwh el x 3cent/kwh = 3.450 €
    Dann kommt noch Schorni, Grundgebühr Gas und so nen bissl Kleinkram hinterher (lass ich erstmal aussen vor)
    ohne die liegen wir also grob bei 38.000 Euro Kosten, di edas Teil benötigt und bei denen Du kaum Freiheitsgrade hast
    nun hast Du aber auch Einnahmen
    115.000 kwh el x 21, 67 = 24.900 € Stromvergütung..da kannst eauch nichts dran drehn
    und dann noch den Wärmeverkauf.
    Du sagtest, es ist bisher zu teuer (effektiv irgendwas in den 9cent/kwh), also möchtst Du wohl drunter leigen..wieviel?
    Bei 6cent/kwh hättest Du Einnahmen beim Wärmeverkauf von
    230.000 x 6cent/kwh = 13.800 €...und damit wäre man mit den Stromerlösen knapp pari von den Einnahmen zu Ausgaben
    aber abbezahlen tut sich die Anlage noch nicht...klar, kannst ja auch versuchen den Mietern es teurer zu verkaufen,
    bei 8cent/kwh wären es ja knapp 5tsd mehr im Jahr


    Doch ob man hier die Anschaffungskosten von 40tsd(?) oder sogar mehr (Gas muss vermutlich noch gelegt werden, Schornstein usw usw) rausbekommen kann, da bleinb ich sehr skeptisch.
    Den Kleinkram (weiter oben), Verluste, aber auch nen bissl Rückstellungen falls mal nahc einiger Zeit ein Ersatzteil fällig wird, ist auch noch nicht drin.
    ...auch nciht das unternehmerische Risiko, was wenn der Gaspreis doch deutlich steigt...bei auf 20 Jahren gefixter EEG-Vergütung?


    Ich bleib skeptisch -leider- dass sich momentan eine biogas aus dem erdgasnetz bezogenen Anlage lohnt.


    ---------


    steuerlich haben wir hier auch nochnichts betrachtet.
    Dein Kommentar mit dem blöken ist äußerst Grenzwertig
    wir pflegen hier einen ausgesprochen freundlichen Umgangston.


    zumal es keinen Unterschied macht, ob EEG oder KWK-Anlage
    Das Fionanzamt sieht ein Gewerbe, dass zwei Produkte produziert
    Das eine ist voll MwSt-pflichtig...nämlich der Strom, dass ander kann, muss es aber nicht sein, da Wohnraumwärme i.d.R. es nicht ist.
    Hier kann man versuchen mit contractingverträgen und co was zu deichseln, aber das muss nciht unbedingt wasserdicht sein
    und in der Wirtschaftlichkeit kann es ggf. auch nciht viel bringen, denn Wenn Du den Mietern hier die MwSt. auf die Wärme abknöpfen willst/musst, dann wird man den Wärmeverkaufspreis auch entsprechend anpassen müssen.


    ---------


    nächste Ding -und damit hab ich mich noch gar nciht befasst-
    wie schaut es dann bei der Betriebsweise aus?
    Eigentlich möcht man ja möglichst einen dauerläufer, also eine BHKW, was schon unterdimensioniert ist um auf die nötige Laufzeit zu kommen.
    Was passiert dann mit dem Gas für den Spitzenlastkessel?
    Braucht man hier einen seperaten Anschluss (für normal erdgas) oder gibts eine buchahlterische Lösung (2 Zäjler im Objekt?)
    Mann will ja kaum das gute Zeuchs auch durch nen Normalkessel jagen, oder?
    ...oder nimmt man ein echt dickes BHKW und lässt es monovalent laufen?


    Wäre mal eine interessante Diskussion wert


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    Ich bleib dabei,
    ich kann ees gut verstehen, dass Du stinksauer bist, dass Dein Versorger Dir so eine hohe Grundgebühr abknöpft und Du nichts mehr mit dem zu tun haben möchtest -ich bin auch Prinzipienreiter- , aber es ist sicherlich für alle beteiligten der sinnvollste Weg es dort nochmal zu versuchen.
    Vielleicht gibts ja auch einen Grund...so haben manche z.B. die Anschlusskosten am Wärmenetz über eine erhöhte Grundvergüttung Dir erlassen...keine Ahnung, was bei Dir gilt.
    Einfach mal doof anfragen, auf was Du bei Wechsel auf BHKW-Betrieb achten musst und im überwigenden Fall der Fälle, wird de Versorger dann auf einmal Gesprächsbedarf sehen...da kann man ja dann mal sachlich (nicht zu kritisch) seine Lage schildern, dass über 600 € Grundgebühr im Monta viel zu viel für seine Mieter sind und man deshlab eine andere Lösung sich vorstellt.
    Wenn die nicht zu blöde sind -und einene Wärmeabnhmer verlieren wollen- dann gehn die deutlich runter und Du hast eine sinnvolle und von den Kosten erträgliche Lösung...ganz ohne Investrisiko.

  • du vergisst einen kleinen aber feinen unterschied: einspeisung nach eeg....alsö blök weiter..

    Hallo bambam,
    hab `ne ganze Weile überlegt, ob ich nach solch einer Reaktion noch was dazu gebe...
    Aber zur Sache:
    Ich kann nicht ganz mit deiner MFH-Größe mithalten, weshalb ich auch nur einen ecopower 4.7 G eingebaut habe. Jedoch nach ca. 2.010 Betriebsstunden rd. 6.000 kWh an die Mieter geliefert (Abrechnung erfolgt jährlich) - und trotzdem noch über 2.000 kWh eingespeist zu haben, sollte sich sehen lassen können, ist aber noch "Winterbetrieb". Der Laufzeitraum war seit 29.01.2010.
    Zwischen den Zeilen könnte man Unsicherheiten in deinen steuerlichen Überlegungen herauslesen. Wie Herzogsweg16 andeutete, ist die momentane Praxis vieler FA, ebend auch nicht nach der Stromkennzahl die Bescheide auszurichten - sondern noch darunter. Dagegen hilft nur Widerspruch und die Inanspruchnahme der Finanzgerichtsbarkeit...
    Der Gestaltungsweg über eine GbR ist auch nicht unbedingt erforderlich. U.U. kann die Unternehmereigenschaft mit Verzicht auf die Kleinunter-nehmerregelung schon dann ausreichen, wenn das BHKW in's BV genommen wird und eine Strom- und Wärmeliefervereinbarung mit den Eigentümern getroffen werden kann. Dann wird nicht Heizgas der Betrachtungspunkt - sondern ein Wärmepreis. Weiter darf nicht ausgeführt werden - sonst gibt's "berufsständigen Ärger". Frag deinen StB - oder überlege selbst, was denn bei der V + V überhaupt steuerfrei "zu sein hat". Zweifelsfrei die Wohnraumvermietung - jedoch nicht deren Nutzungskosten bei entsprechender Anwendung. Mir ist kein Vermieter bekannt - gleich welcher Rechtsform - der die MwSt.-behaftete Heizgas-Rechnung als Netto in die Mieterabrechnung einstellt... Hier besteht Klärungsbedarf bei den Finanzbehörden !!! Das solle soweit genügen können - auch wenn ich ebenfalls nur eine "sinnfreie Bemerkung in den Raum stelle". Du kannst hier keine steuerliche Beratung erwarten - schon gleich nicht dann mit solchen Bemerkungen kontern.


    Gruß, pamiru48

  • du vergisst einen kleinen aber feinen unterschied: einspeisung nach eeg....alsö blök weiter..


    @ bambam,


    in diesem Forum ist die Konversation wie unter erwachsenen Menschen üblich, sachlich und konstruktiv. Daran solltest auch Du Dich halten !!! :offtopic:


    Zweitens hat die Wahl der Einspeisevergütung in keiner Weise etwas mit der steuerlichen Betrachtung durch die Finanzämter zu tun. Das Eine sind Äpfel und das Andere sind Birnen. Also immer schön auseinanderhalten.