Eigenbau: Auspuff mit KFZ-Sschalldämpfer dröhnt unerhört

  • Hallo!


    mal so am rande , habe den auspuff über einen kfz schalldämpfer in den kamin gelegt nur dröhnt das durchs ganze haus was kann mann da machen ?

  • Das hat im Moment zwar noch nix mitm Foren-Volks-BHKW zu tun...


    Ist die Verbindung starr? Dann bau ein Stück Flexrohr mit rein. Wenns da nicht bringt hast du den falschen Schalldämpfer.
    Wie man einen solchen Dämpfer selbst "konstruiert" wurde vorletze Woche angesprochen.



    mfg JAU

  • Hallo!


    also vom auspuff selbst konnte ich hier nix lesen .... nur vom awt.


    der auspuff als solches ist vom motor entkoppelt , die rohre sind von der wand und natürlich vom kamin entkoppelt.
    es ist auch weniger ein dröhnen sondern eher ein blubbern wies beim diesel normal ist
    nur wird dieses geräusch durch den kamin bzw. die auch daran angeschlossenen holzöfen unangenehm verstärkt.


    würde sowas helfen ? ebay # 290261375547 um den abgas schall zu reduzieren ?

  • nur wird dieses geräusch durch den kamin bzw. die auch daran angeschlossenen holzöfen unangenehm verstärkt.

    Lieber Jochen.K
    DU spielst mit Deinem Leben und dem Deiner Mitbewohner
    Wenn tatsächlich
    Hölzöfen an diesem Zug hängen gehört da keinesfalls ein BHKW dran - durch die Holzöfen
    kann giftiges BHKW Abgas in die Räume gedrückt werden!!

    MfG

  • Motorabgase in den Kamin führt zum Versotten und der Schornsteinfegemeister wird damit auch nicht einverstanden sein. Abgaswärmetauscher überdimensioniert oder auch zwei hintereinander sowie Abgasleitung mit geringen Durchmesser direkt ins Freie schafft Abhilfe und entspricht den Vorschriften.

  • Wollt mich noch mal zu meinem HT-Rohr melden.


    Der BSM hat nach eingehender Prüfung der aufgebrachten Zertifizierung die Abgas-Anlage abgenommen, nach aktueller BimSchVo protokolliert und genehmigt !!! Naja, 86 € waren da auch wieder fällig. Er hat lediglich das zu kurze Ausgangs-Kopfstück über Dach bemängelt, es schließt fast mit der Gummi-Manschette ab und könnte sich bei Abkühlung drunter ziehen - also problemlos 50 cm draufsetzen, was dem Kaminbauer mitgeteilt zur kostenlosen Nachbesserung als Auflage gemacht wurde. :applaus:
    Die Leitungsführung geht ca. 1 m senkrecht aus BHKW - 7 m waagerecht (mit Gefälle !) zum Kamin und in diesem (mit erforderlichem Ringspalt hinterlüftet) ca. 22 m nach oben. Da der Aufstellraum (außer dem Umluft-Durchbruch 150 qcm) ansonsten brandschuztechnisch abgeschlossen ist, taucht nunmehr das "Problem" der starken Aufwärmung bei langem Volllast-Betrieb bis an die verträgliche Grenze von 40°C für die BHKW-Elektronik auf. Da könnte ich fast eine "Kleinst-Trockenheu-Sauna" einrichten (hab ich mal im Spreewald besucht - feine Sache für Zugluft- und Erkältungsanfällige), wär auch noch 'ne Idee bei fast 10 qm Raumgrundfläche...
    Da ich die FL-Zufuhr-Leitung (ca. 1 m senkrecht aus BHKW und 1 m nach Außen durch stehendes Fenster) nun noch mit einem "Grobfiltervorsatz" aus einem Reststück der Akustikdämm-Matten durch bloßes "Davorstellen" (gehaltert) versehen habe - siehe da, die Tiefton-Schallbelästigung ist nach außen weit geringer geworden. Die Matte ist zwar ziemlich feinporig, jedoch für die Ansaugung genügend luftdurchlässig ! Dieser "Trick" hat funktioniert !!! :thumbsup:
    Weil ich im Keller auch noch anderen Hobby-Tätigkeiten nachgehe, hab ich mal die Frontplatte vom BHKW abgenommen und war entsetzt. Da hatte sich eine ganze Menge Staub angesammelt, den der Lüfter für die Elektronik-Kühlung förmlich angesaugt hatte - nicht das Wahre... Hab deshalb in den FL-Abgang ein profanes T-Stück eingesetzt und die FL-Zufuhr zusätzlich unter dem BHKW hindurch an die Lüftungsschlitze herangeführt sowie diese ebenfalls mit o.g. Reststücken der Matten abgedeckt. Ergebnis: Aus den Ausblasöffungen oben seitlich kommt nun weit kühlere Abluft aus dem BHKW heraus, d.h. die Elektronik wird besser gekühlt und der Staubeintrag geht gegen Null...
    Da auch die Kondensatleitung ordentlich nach Vorschrift verlegt wurde, will ich nun noch die Abgasleitung mit Halbschalen isolieren. Damit wird deren Wärmeabstrahlung fast abgeschirmt. Muß dann nur kontrollieren, ob und wie sich die Kondensat-Menge verändern sollte (die Abgas-Leitung ist u.a. säurebeständig und bis 90°C ausgelegt, am BHKW-Abgang hat der BSM am dort - u.a. dafür vorgesehenen Meßstutzen - 70°C Abgastemperatur gemessen). Das wiederum kommt mir fast ein bischen zu niedrig vor...


    Seit 29.01. mit schon etwas über 1.500 Betriebsstunden und lt. ecoHome 6.094 erzeugter kWh (am EVU-Zähler nur 5.594 !!! Also 500 kWh "Eigenbarf"...), die Einspeisung mit 2.270 kWh und der Bezug 943 kWh am Zweirichtungszähler, stellt sich der Mieterstromverkauf demzufolge incl. Bezug mit 4.222 kWh auch recht ordentlich dar. Der sich daraus ergebende "Misch-Verkaufspreis" (3.279 kWh BHKW-Strom + 943 kWh Flexstrom) an die Mieter/selbst und Allgemeinstrom von 710,78 € Netto (16,8 Cent/ kWh) zzgl. der bloßen Einspeisevergütung incl. Eigenverbrauch (5,11 Cent/kWh) von 235,37 € sollte vorerst mit fast 1.000 € Netto-Erlös in rd. neun Wochen doch etwas - für die nun ausgefallene BAFA-Förderung - als "klein wenig entschädigend" ansehbar sein können, braucht jedoch nun rd. 7 Jahre bis zu deren Kompensation... ||_
    Nichts desto trotz lasse ich zu entgangenen 500 kWh (Differenz zwischen EVU- und BHKW-"Zähler") nicht locker !!! Auch wenn der daraus resultierend mögliche Betrag von 25,55 € Netto bis jetzt (wer will feststellen, ob ich diese Differenz nicht auch hätte an die Mieter verkaufen können ???) marginal erscheinen sollte - diese 300 W auf 40.000 Bh hochgerechnet sind dann bei 12.000 kWh immerhin schon mindestens 613,20 €, rechne ich lediglich 50% mit 16,5 Cent/kWh Mieterpreis dann schon ges. über 1.600 € - was schon der halbe Preis des ersten Motorwechsel's darstellte, der nur wegen Verdrahtungsproblemen verlustig geht... :diablo:
    Trotz Allem - aus jetziger Sicht sollte ich meine Entscheidung für ein BHKW nicht bereuen müssen ! :tanz:
    Gruß, pamiru48