BHKW mit Photovoltaikanlage kombinieren -> Schaltung Zähler?

  • Tja dann ???? Würd ich ganz leise sein und hoffen das die Abrechnungen zum EEG und KWKG bei deinem VNB von zwei verschiedenen Abteilungen bearbeitet werden die gaaaanz weit auseinanderliegen .


    mfg ^^|__|

  • Uups ,


    dann ist wohl Angriff die beste Verteidigung.


    Die Genauigkeitsklassen beider Zähler sollten wohl gleich sein, also 2% ist da üblich.
    2% von 1208 = 24
    2% von 1077 = 21


    1208-24 = 1184
    1077+21 = 1098


    also selbst wenn die zulässigen Fehler beider Zähler fürs "best Case" szenario berechnet werden kommst Du nicht auf einen Nenner.


    Also beide Zähler recklamieren (oder nur den Z4 ;) )

  • Soweit war ich vor ca. 3 Wochen bei meiner "Erkenntnisfindung"... - und hab deshalb den BHKW- und 2-Wegezähler zur Überprüfung wechseln lassen. Ich hab's glaub schon in einem anderen Thread beschrieben: Jetzt habe ich einen 2-Wegezähler von einem anderen Hersteller drin, wo die Bezeichnung der Genauigkeitsklasse "anders" ist. Lt. EN 10657 (?) ist für Gewerbe - und jetzt kommt nämlich die "Rangelei" - die GK2 mit 1,5% vorgeschrieben, ansonsten Haushaltszähler mit 5%... Die ganze Zählergeschichte kann noch interessante Dimensionen annehmen, zwischen 1,5% von z.B. 24.000 kWh = 360 kWh und 5% = 1.200 kWh liegen nun mal 840 kWh x 7 Jahre = 5.880 kWh x 0,0511 = rd. 300 € zzgl. evtl. Einspeisung, Gebäudeverbrauch... - wer will das noch auseinander halten können ??? Auf jeden Fall gibt's hier betrachtenswerte Differenzen :
    Ich könnte mich ja auch "ganz übel" verhalten, indem ich meinen Mietern schlicht 5% draufschlage ----> Meßtoleranz... Dann wird's ärgerlich !

  • So Liebe Leutz,


    das Schreiben der BNA haben wohl alle bekommen,
    die sich an der Unterschriftenaktion beteiligt haben.


    LEUTE,
    DAS IST EUER VERDIENST

    dass es hier hoffentlich bald eine wirklich sinnvolle Variante gibt
    um verschiedene Erzeuger zu betreiben.


    Wir alle haben hier n-und das obwohl nur ein paar mitgemacht haben- schon was bewegt.


    Wie schauts denn aus,
    die BNA fragt beim BDEW an, wat da los ist und ob die hie rtätig werden müssen
    oder ob die allein im Stande sind eine Lösung zu finden.
    Und die Lösung, die hier im Forum kreirt wurde, kam da als recht brauchbar an.


    spezial-Dank an Gunnar,
    der in der Befragung anwesend war und hier die Vorzüge präsentieren konnte.


    Also Danke an alle




    PS: vielleicht machen wir bald wieder was?
    Ich hätt da shcon ne Idee ;)

  • LEUTE,
    DAS IST EUER VERDIENST

    dass es hier hoffentlich bald eine wirklich sinnvolle Variante gibt
    um verschiedene Erzeuger zu betreiben.


    Wir alle haben hier -und das obwohl nur ein paar mitgemacht haben- schon was bewegt.


    Full ACK!


    Und ja, ich hatte schon das Gefühl, dass der BDEW sehr kooperationsbereit war. Neben der Tatsache, dass in den Gremien dort die Zählerkaskade auch schon durchgekaut wurde und der Boden schon vorbereitet war, mag es auch bei der zügigen Einigung daran gelegen hat, dass die Netzbetreiber jeglichen Beobachtungsstress durch die BNetzA minimieren wollte.


    Gruß,
    Gunnar

  • dann ist wohl Angriff die beste Verteidigung. [..]
    Also beide Zähler recklamieren (oder nur den Z4 ;) )


    Sehe ich genauso. Wenn sich da niemand bei der Installation verdrahtet hat, dann kann es ja nur an den Messungenauigkeiten der Zähler liegen. (Die übrigends auch auftreten, wenn man nicht intern saldiert, sondern per Volleinspeisung arbeitet - da fällt es nur nicht auf.) Entweder schickt der Netzbetreiber / Messstellenbetreiber für die paar kWh aus Prinzip einen Monteur mit einem anderen Zähler los, oder er sagt 'passtscho', womit wir wieder bei der Durchleitung der eingespeisten Teilströme per Willenserklärung sind (PV-Strom überwiegend einspeisen, Rest der Einspeisemenge mit KWK-Strom auffüllen :-).


    Eine andere Frage theoretischer Natur habe ich zur Hybrid-Strom-Anlage im Mehrfamilienhaus:
    Wenn nun einer der WE der Kundenanlage (S. 17 der Anlage) sich nun entscheidet von einem Dritten versorgt zu werden wird für ihn ein virtueller Zählpunkt eingerichtet. Das heisst sein eigener Zählerwert, nennen wir ihn VZ(n) wird für den Netzbetreiber sichtbar und der Summenzähler Z1+ wird um diesen Wert reduziert. Alles noch kein großer Heckmeck.


    Wenn nun aber soviele "extern versorgte" Stromkunden - z.B. in der Anfangsphase der Umstellung einer Wohnanlage, oder auch bei sehr guter Eigerversorgungsquote - existieren, dass der Bezugszähler auf Null springt, dann muss im nächsten Schritt der Einspeisezähler virtuell hochgedreht werden. Die Fremdkunden werden real durch die PV- und KWK-Anlage versorgt, rechnerisch-bilanziell kommt dann aber eine Einspeisung zu Stande.


    Ist der nicht per Zähler, sondern per Excelsheet o.Ä. erfasste rückgespeiste Strom nun PV-Strom oder kommt er aus dem BHKW? Ich sehe das eher als juristisches Kniffelstück. Aus Ingenieurssicht würde ich argumentieren, dass mit der Zählerkaskade immer zuerst der Strom eingespeist wird, der dem Netz am nächsten ist, im Beispiel also die PV-Anlage über Z3. Andererseits ist das Zählerschema mit den Energieflüssen ein Graph mit Knoten und Kanten. Wenn man den VZ(n) also virtuellen Zählpunkt verschiebt von dem Platz in der Kundenanlage über Z2 und Z1 ins Netz der allgemeinen Versorgung, dann erhöht sich Z2- um VZ(n) und bei Z1+ geht der Bezug zurück bzw. irgendwann auch die Einspeisung Z1- rauf.


    Gruß,
    Gunnar

  • Hallo,


    ich Betreibe ein BHKW und jetzt wollte ich noch PV aufs Dach packen und auch diesen Strom anteilig selbst verbrauchen.


    Jetzt hat mich mein lieber Netzbetreiber aus Bayern die X.XX angerufen und mit mitgeteilt, dass BHKW und PV am selben Bezugszähler nicht möglich ist. Habe dem netten Herren auch die Zählerschaltung die hier im Forum ist, versucht zu erklären. Seine Antwort das geht nicht. Einzigste Lösung wäre eine Wandlermessung. Hat die Zählerschaltung schon jemand durchbekommen ?


    Vielen Dank schon mal für euere Antworten.

  • Moin,


    wie heisst dein Netzbetreiber?
    Bei mir sind die mit dem gleichen Mist gekommen, du mußt da hartnäckig sein und darfst dich nicht einschüchtern lassen. Habe bis heute kein Geld bekommen, weder für die PV-Anlage noch für das BHKW, PV-Anlage ist seit einem Jahr (gestern war das) in Betrieb. Habe nun die Schnauze voll, habe denen genug Zeit gegeben, jetzt schreibe ich Rechnungen (habe ich gestern mit angefangen) und wenn nichts kommt gibt es ein Mahnverfahren. Irgendwann ist das Maß voll, verarschen kann ich mich selbst, seit Mitte Mai wird mir versprochen das ich eine Abrechnung bekomme.
    Bin bei N-Ergie Nürnberg, ist ein S...haufen hoch drei. Man wird erstmal für dumm verkauft, bekommt von allen Seiten zu hören das geht nicht @:pille Von "Sie benötigen einen Messstellenbetreiber" über Leistungsmessung usw. usw. war schon alles dabei.
    Also einfach wirds evtl. nicht, aber denen bleibt nichts anderes übrig :D


    Gruß
    Tom

  • Was hat eine Wandlermessung mit der Zählerverschaltung zu tun?
    Wandler wäre ggf. nötig, wenn Du viel Strom beziehst oder erzeugst. Welche Leistung haben denn BHKW/PV und was für einen Stromanschluss hast Du jetzt?

  • Hallo,


    das mit der Wandlermesseung sind doch nur ausreden des Netuzbetreibers.


    Mein Dachs hat 5,5kw und die neu zu Installierende PV - Anlage hat 8,16 kWp. Habe jetzt 63A SLS Schalter vor dem Zwei-Richtungs-Zähler drin.