BHKW nächträglich einbauen in einer bestands Hausanlage

  • Hallo zusammen…. :thumbup:


    Ich habe die Tage immer mal in Euerer Forum rein geschaut.
    Es scheint mir das hier vernünftige Leute sind mit dem man
    sich austauschen kann.



    So schreib Euch jetzt mal mein Vorhaben und brauche hier und
    da mal Hilfe, wenn Ihr irgendwelche Fragen habt helfe ich auch gerne.


    So nun aber zu meinen Projekt ob es Sinn macht oder nicht
    ich habe es mir einfach in den Kopf gesetzt! Ich habe nicht unbedingt Lust
    auf Diskussion.


    Unser Haus mit 200mq Wohnfläche, wo wir vier drin Wohnen
    haben wir ( selbst ) gebaut 1998 da ich handwerklich nicht gerade ungeschickt
    bin konnte ich vieles mit meiner Frau selber bauen :freunde: .


    Das Haus ist mit Fuß und
    Wandheizung ausgestattet und einen 500 Liter Schichtenspeicher ( der auf dem
    Dachboden steht ) mit einer Spirale im oberen bereich des Speichers für den
    Warmwasser Betrieb (Durchlauferhitzer Prinzip) im Mittleren Speicherbereich ist
    die Solarschlange des weitern wird der Speicher vom Wohnzimmer mit einen
    Festbrennstoff (Kamin Doppelwandig mit Wasser gefüllt) beheizt, der aber selten
    in Betrieb ist. Vorgesehen ist auch schon eine Kontrollierte Wohnraumlüftung
    für unser Haus.


    So nun geht’s weiter, ich habe mir ein gebrauchtes BHKW von
    Ecopower 4,7 gekauft.



    Dieses soll in die Garage wo auch noch ein Pufferspeicher na ich habe mir mal so
    überlegt damit das BHKW mit drei Starts am Tag klar kommt so 800 Liter mit dem
    Speicher auf dem Boden macht das zusammen 1300 Liter das sollte wohl reichen. Wo
    ich mir noch nicht ganz schlüssig bin mit der Rücklaufanhebung ( bei Ecopower
    nennt man das Rücklauftemperaturhochhaltegruppe ) braucht das Ecopower Gerät da
    was bestimmtes das mit der Regelung Arbeitet ?( ? Habt Ihr da Erfahrung? :?:


    Handbücher fehlen mir auch noch, ich konnte mir ja schon einiges
    aus dem Netzt heraus Suchen. Ich werde Morgen mal bei Ecopower direkt anrufen mal
    sehen ob die ein so was auch zu schicken.


    Mein Plan sieht wie folgt aus. Vom BHKW aus der Garage die Vorlaufleitung
    zum Schichtenspeicher auf dem Boden oben mit Wärme füllen am unteren bereich
    des Speichers wieder raus nach unten zu den Pufferspeicher der in der Garage steht in den oberen Anschluss
    rein. Unten aus dem Pufferspeicher wieder raus zum BHKW das sollte Hydraulisch eigentlich
    klappen.



    Ich würde mich freuen über Ideen oder Anregungen und Tipps 8)

  • Hallo,

    So nun aber zu meinen Projekt ob es Sinn macht oder nicht
    ich habe es mir einfach in den Kopf gesetzt! Ich habe nicht unbedingt Lust
    auf Diskussion.


    Ok, aber trotzdem:
    Wenn der Ecopower zum € Grab wird, sage nicht das BHKW Forum hätte dich beraten! ^^|__|


    Vom BHKW aus der Garage die Vorlaufleitung
    zum Schichtenspeicher auf dem Boden oben mit Wärme füllen am unteren bereich
    des Speichers wieder raus nach unten zu den Pufferspeicher der in der Garage steht in den oberen Anschluss
    rein. Unten aus dem Pufferspeicher wieder raus zum BHKW das sollte Hydraulisch eigentlich
    klappen.


    So, BHKW produziert Wärme, und füllt den Schichtenspeicher auf dem Dachboden nach und nach von oben nach unten mit heißem Wasser. Wenn dieser bis unten "Voll" ist, dann geschiet das ganze mit dem unteren Speicher.....
    ...ich denke der Ecopower schaltet dann irgentwann genauso wie mein Dachs über den Rücklauffühler ab und dann geht auch die BHKW-eigene Umwälzpumpe aus!


    Die Wärme wird aus dem oberen Speicher entnommen, wie soll nun die gespeicherte Wärme vom unteren in den oberen Speicher kommen? _()_


    Meine Idee:
    Ecopower arbeitet nur am unteren Speicher, die Wärrme wird nach bedarf mit einer kleinen Pumpe nach oben geholt.
    800 Liter reichen meiner Erfahrung nach aus um durch das Jahr hindurch mit 2...3 Sarts am Tag hinzukommen.


    Wenn bei dir ein besonderer bedarf zur Stromführung besteht, dann würde ich den unteren Puffer ein wenig größer machen. (Weil evtl. keine Förderung deshalb ruinöse Einspeisevergütung , deshalb hoher Eigenstromverbrauchsoptimierungsbedarf.... son Mist, jetzt sind wir schon wieder bei der Wirtschaftlichkeit |:-( )


    Gruß Dachsgärtner

  • Da du ja bereits eine Pufferspeicher und Solar hast, brauchst du das BHKW ja nur für Übergangszeiten und Winterbetrieb.
    Ich würde mir daher den 2 Puffer sparen, der bringt die nur Verluste.
    Begründung:
    Das BHKW läuft nur wenn es wirklich kalt und düster wird, da die Solaranlage dann steht.
    In dieser Zeit ist eine permanente Wärmeabnahme vorhanden durch die Heizung.
    Die Laufzeit wird sich also strecken bis der Puffer gefüllt ist.
    Dann kann der ECO ja auch mit halber Kraft laufen, bringt auch Laufzeit.


    Da so je Start immer genügend Laufzeit zusammen kommen kann würde ich den 2 Puffer deshalb sparen.


    Die Reglung musst du natürlich erweitern damit Solar, BHKW und Strombedarf aufeinander abgestimmt werden.
    Wenn du für die Solaranlage bereits einen UVR-1611 Regler hast, bist du auf der Gewinnerseite!
    Ein paar Fühler und Schalter mehr schon läuft das, siehe Toms Anlage

  • Moin,


    die Idee von Bernd hat was!! Nur wie kann man die modulation des Eco steuern???


    Andererseits sind 500Liter echt nicht viel,bei Aussentemperatur unter Null zieh ich meinen 2000er in 5h leer.


    Um die Sache zu ergründen wären ein paar Verbrauchsdaten vom Haus nützlich.


    Die Rücklaufanhebung sollte wie bei jedem Festbrennstoffkessel funktionieren, aber ich war der Meinung das Eco hat die schon integriert??


    mfg

  • Ein paar Dinge kurz zum Ecopower.


    Die Rücklauftemperaturhochhaltegruppe ist eine Einrichtung, deren Sinn sich mir nicht ganz erschliesst. Vielleicht kann hier jemand etwas dazu sagen ? Jedenfalls scheint diese Einrichtung für den schlechten Wirkungsgrad des Abgaskondensators im ecopower verantwortlich zu sein.


    Das ecopower 4.7 kann auf eine max. Drehzahl begrenzt werden (das ecopower 3.0 nicht). Damit hast du zwar keinen direkten Einfluss auf die Modulation, kannst aber das hochregeln auf eine gewünschte max. Drehzahl begrenzen. Außerdem kannst du das Produktionsprogramm in 30min Abschnitten über den ganzen Tag (oder mehrere Tage oder die ganze Woche) definieren, so dass das BHKW nur in einer von 4 (oder waren es 5) Laststufen arbeitet. Wenn das nicht reicht kannst du noch drei Temperaturniveaus (Nacht, Normal, Komfort) oder als letzte Möglichkeit die Heizkennlinie verändern. Alles das erlaubt dir zwar keine direkte Kontrolle über die Modulation, aber es ist ziemlich dicht dran, wenn auch etwas umständlich. Direkte Kontrolle über den Heizkreismischer hast du ebenfalls nicht, aber auch hier reichen die oben beschriebenen Möglichkeiten (z.B. Temperaturniveaus hoch -> VL Temp im Heizkreis steigt usw.). Du solltes jedoch bedenken, dass der Wirkungsgrad bei niedrigen Drehzahlen nicht so gut ist, wie bei höheren (wegen Eigenverbrauch der Anlage).


    Das ecopower hat ein Serviceintervall von 4000 Stunden (ist dir sicher bekannt). Dieses kannst du um den Wert x Stunden überschreiten, dann geht die Maschine auf Notbetrieb und schaltet nach Wert y Stunden ganz ab. Du musst nach durchgeführter Wartung das Wartungsintervall in der Steuerung zurücksetzen und dazu benötigst du ein Wartungspasswort. Dieses ist nicht in der Dokumentation vermerkt und offenbar nur dem Wartungstechniker bekannt. Die Werte x und y kenne ich leider auch nicht.


    Das ecopower hat zwei hintereinander liegende Kühlkreisläufe. Der erste kühlt mit Wasser nur die inneren Komponenten. Dieser scheint über eine mechanische Wasserpumpe angetrieben zu sein (muss ich nochmal genau nachsehen - die Info ist also ohne Gewähr). Die Wärme wird über einen internen Plattenwärmetauscher auf einen zweiten Kühlkreislauf abgegeben, welcher über eine externe elektrische Umwälzpumpe betrieben wird. Diese Pumpe wird vom BHKW gesteuert und hat eine programmierbare Nachlauffunktion. Dieser Kreislauf lädt dann auch den Pufferspeicher. Ob diese Pumpe auch von einer anderen Regelung gesteuert werden könnte, weiss ich nicht, könnte aber gut möglich sein.

  • Tach,


    Die Rücklauftemperaturhochhaltegruppe ist eine Einrichtung, deren Sinn sich mir nicht ganz erschliesst. Vielleicht kann hier jemand etwas dazu sagen ? Jedenfalls scheint diese Einrichtung für den schlechten Wirkungsgrad des Abgaskondensators im ecopower verantwortlich zu sein.


    Ich kenn die Rücklaufanhebung bisher nur vom Holzofen, da isses halt so das wenn man den Brennraum zu sehr abkühlt der Ofen nicht mehr ordentlich brennt. Ist im PKW-Bereich auch üblich das Kühlmedium erst ab einer gewissen Temperatur durch den Wärmetauscher (Kühler) zu lassen. Soweit ich weiß kanns bei zu geringer Brennraumtemparatur sein das der Brennstoff an den Wänden kondensiert. Das zerstört den Schmierfilm und verbrennt auch nicht ordentlich.


    Beim Abgaskondenser darf der Rücklauf aber nicht angehoben werden, der funktioniert besser je niedriger die Temperatur im Rücklauf ist.



    mfg JAU

  • Das ist irgendwie paradox - der Eco hat ne Systemtrennung und benötigt trotzdem ne Anhebung??? Das kann irgendwie nicht sein.


    Denn um den Primärkreis auf Solltemperatur zu halten muß nur die Primärpumpe (meinetwegen auch die Secundärpumpe) modulieren und gut iss!!!


    mfg

  • Hallo,


    Ok, aber trotzdem:
    Wenn der Ecopower zum € Grab wird, sage nicht das BHKW Forum hätte dich beraten! |__|">


    Erstmal Danke das Ihr so schnell zurück schreibt
    Ich muss mich hier mit der Forum Bedienung erstmal etwas vertraut machen ….also nicht gleich meckern.
    Dachsgärtner da gebe ich Dir natürlich Recht.
    Darum habe ich mich auch angemeldet wegen Erfahrungsaustausch ( und gut beraten sein ).
    Der Ecopower soll nicht zu Euro Grab werden. Es kommt aber auch auf die Investition Höhe an ob es sich überhaupt rechnet. Nun ja darüber wollte ich jetzt nicht lange schreiben auf jeden fall habe ich schon im Falle weiter gedacht. Das Nebenhaus wo meine Eltern Wohnen auch noch mit Strom zu versorgen, aber erstmal ohne ich will schauen wie das ganze so läuft.



    Das mit dem … find ich echt Nett locker das ganze etwas auf.
    So der Obere Speicher soll, meiner Vorstellung so laufen (Nur im Winter und der Übergang Zeit) auf ca. 60-80 Grad bleiben, bei ab fall der Temperatur unter 60 springt das BHKW wieder an ( so hatte ich mir das vorgestellt ) aber ich habe schon gelesen Du hast da doch noch einen anderen Vorschlag. Nur den 800 Speicher beladen und von da aus mit einer Pumpe in den Oberen Speicher. Klingt auch gut. Was macht den wohl mehr Sinn???
    [font='&quot']Mein Gedanke da zu war den Speicher oben schnell aufladen ohne Verluste[/font].



    Wenn bei dir ein besonderer bedarf zur Stromführung besteht, dann würde ich den unteren Puffer ein wenig größer machen. (Weil evtl. keine Förderung deshalb ruinöse Einspeisevergütung , deshalb hoher Eigenstromverbrauchsoptimierungsbedarf.... son Mist, jetzt sind wir schon wieder bei der Wirtschaftlichkeit |:-( )


    1000 Liter wäre vom Platz das Max. in der Garage.


    Lach lustig da haben wir die Wirtschaftlichkeit wieder.


    Mit unseren EVU habe ich schon gesprochen zwei Zähler einer Zählt das was das BHKW an Strom macht und der andere soll ein Zwei Richtungszähler wie immer das nun aussehnen mag. Vergütet werden 5,11 Cent für Strom der ins Netzt geht und für den Eigenverbrauch.
    So habe ich es jedenfalls verstanden.

    Gruß Ecotester

  • Vergütet werden 5,11 Cent für Strom der ins Netzt geht und für den Eigenverbrauch.
    So habe ich es jedenfalls verstanden.

    Ist das wirklich so?? Denn bei Gebrauchtanlagen die älter 10Jahre sind ist die Förderung schon verbraucht!!!


    mfg

  • Hallo Dachsausbeuter



    Ich glaube der 500 Speicher wäre zu schnell voll auch wenn
    das Ecopower Gerät Moduliert.



    Mit der Regelung von Ecopower werde ich auch mal ganz in
    Ruhe Auseinersetzten.



    Toms Anlage …Klasse find gut. Da habe ich ja noch viel vor.

  • Hallo Ecotester,

    Ich muss mich hier mit der Forum Bedienung erstmal etwas vertraut machen ….also nicht gleich meckern.


    Macht nix, ich lerne bei dieser Forensoftware immer noch dazu, ich habe mal ein wenig Zitat und Text getrennt...
    ...ich habe dazu auch zwei Anläfe gebraucht! :blush2:


    Das Nebenhaus wo meine Eltern Wohnen auch noch mit Strom zu versorgen, aber erstmal ohne ich will schauen wie das ganze so läuft.


    Seehr lobenswert würde Bernd (unser Nachbarmitversorgerexperte)jetzt sagen, aber ich denke der wird sich auch noch melden.


    (Nur im Winter und der Übergang Zeit) auf ca. 60-80 Grad bleiben, bei ab fall der Temperatur unter 60 springt das BHKW wieder an ( so hatte ich mir das vorgestellt )


    Nur, wenn oben der Speicher auf 60 Grad runter ist, dann ist unten der ja noch voll, weil man von oben nix rauskriegt. Dann läuft das BHKW an, weil es von oben angefordert wird, und bekommt dann das heiße Wasser in den Rücklauf und stopt sofort wieder.


    Ich hatte vergessen, das der Ecopower modulieren kann, aber 500 Liter inkl. WW sind recht knapp, und es bringt ja auch nix wenn zu oft der kessel (wenn vorhanden) mit einspringen muß.
    Wie alt ist der Ecopower denn?


    Gruß Dachsgärtner

  • Hallo alikante


    Wie das mit der Modulation funktioniert kann noch nicht
    sagen, ich habe heute bei Ecopower angerufen und die schicken mir die
    Unterlagen zu. Das fand ich schon mal sehr Positiv die waren sehr Nett ab
    Telefon.


    So jetzt mal zu den Haus Daten


    Strom Verbrauch im Jahr 4500 – 5000 KWh


    Gas Verbrauch im Jahr 12000 – 18000 KWh



    Zu der Rücklaufanhebung beim Ecopower ist das so
    beschrieben.



    Die Rücklaufanhebung ( Ecopower Rücklauftemperaturhochhaltegruppe
    ) sitzt außerhalb des Bhkw. Diese wird von der Ecopower Steuerung geregelt. Es
    sollte auch nur die von Ecopower sein…mal
    sehen die habe ich noch nicht.



    Weil in der Gruppe ein Stellmotormischer drin ist der
    angesteuert wird. (ah es wird Zeit das ich die Unterlagen bekomme!!!)

  • Jetzt mal was anders aber wichtig für mich.





    Wie geht es mit dem Zitat und den Texten das ist hier Neuland für
    mich.
    Es wird mir doch zu unübersichtlich

  • Ist das wirklich so?? Denn bei Gebrauchtanlagen die älter 10Jahre sind ist die Förderung schon verbraucht!!!


    mfg

    So ich versuch das mit dem Zitat hier mal.... mal sehen.




    Es wurde verlängert ich meine der gute Mann von der EVU sage
    bis 2020 ich könnte es Neun Jahre noch bekommen. Wichtig ist aber meinen eigenen
    Strom abzudecken. Und vielleicht das vom Nebenhaus.
    mfg Ecotester