Netzwechselrichter für Ausspeisung aus 48V Akkus

  • Moin Spezies,


    denke seit langem darüber nach mit nem mini Netzwechselrichter ins Hausnetz zu speisen. Bin mir aber nicht sicher was passiert wenn der WR aus 48Volt Akkus zieht.
    Ich weiß nicht ob der WR auf 100% Leistung hochzieht und dann auf Notaus geht bzw. abraucht.
    Oder ob der WR einen für 48Volt festgelegten Arbeitspunkt anfährt und dann bei zb. 10% Nennleistung vor sich hin tuckert.


    Also die Daten :
    Eingangsspannungsbereich 45-135 V DC
    MPPT-Bereich 45-100 V DC



    Maximale Eingangsleistung 320 Watt
    Maximaler Eingangsstrom 5 A



    mfg



    PS ich möchte nicht durch probieren schlau werden denn im worst case Fall würden ein paar hundert Euro abrauchen. .||.

  • Hallo,

    denke seit langem darüber nach mit nem mini Netzwechselrichter ins Hausnetz zu speisen. Bin mir aber nicht sicher was passiert wenn der WR aus 48Volt Akkus zieht.


    Was meinst du damit genau? So´n Wechselrichter für´s Womo (Inselbetrieb) oder schon ein Gerät, was für den Netzparallelbetrieb?


    Ich weiß nicht ob der WR auf 100% Leistung hochzieht und dann auf Notaus geht bzw. abraucht.
    Oder ob der WR einen für 48Volt festgelegten Arbeitspunkt anfährt und dann bei zb. 10% Nennleistung vor sich hin tuckert.


    Also ich meine, wenn der für Netzparallebetrieb gedacht ist, dann müßte dies doch eigentlich einzustellen sein, bzw. evtl. "lernt" er das selber...
    ...wenn die 48 V eben bei steigender Belastung nicht "einbrechen".


    Ich könnte mir lediglich vorstellen, das die therm. Belastung evtl. zu hoch ist, da bei einer rel. geringen Spannung ein höherer Strom von allen komponenten Verdaut werden muß, deshalb evtl. eine ger. Leistung.


    Aber eine Schutzschaltung gegen Abrauchen haben eigentlich schon die 100€ Womowechselrichter.


    edit: evtl. ist hier ja schon die Begrenzung:

    Zitat

    Maximale Eingangsleistung 320 Watt
    Maximaler Eingangsstrom 5 A


    5A X 48V = 240 W




    Gruß Dachsgärtner

  • Moin Ewald,


    es soll schon ein Netzparalleler sein. Ich dachte an den Steca Grid 300 (oder 500). Wobei ich eben im Vorfeld abklären will ob er wirklich (annähernd) die volle leistung bringt ohne Schaden zu nehmen.
    Eine weitere Möglichkeit wäre nen Leistungssteller für DC Motoren dazwischen zu schalten - allerdings benötige ich dann mehr als 48Volt Eingangspannung - also 3*24Volt Akkus. Und ein weiterer Unsicherheitsfaktor bei so einem Steller wäre ob der WR das dauernde Pulsen verträgt.


    mfg

  • Moin,


    also erstmal...ich bin mir nicht sicher ;)
    aber das Teil hat doch den MMP-Tracker an board,
    also wird der sich schon den optimalen Arbeitsbereich suchen.


    wo ich mir natürlich sehr unsicher bin,
    ob der nicht versucht den Strom zu verringern um die Spannung hochzuziehn, aber genau die ist ja durch die Akkus begrenzt
    ...dennoch würd ich glauben -was bekanntlich nicht wissen darstellt- das er wen er merkt das an der Spannung nichts mehr zu drehen ist, den Strom dann soweit erhöht, dass er die Nennelistung schafft.



    Ich würd mal woanders nachfragen,
    die Leute von http://www.photovoltaikforum.com wissen das bestimmt

  • hallo leute .. und ein gesundes neues jahr wünsche ich noch allen....


    da ich so ein ding ( WR ) von Mastervolt am laufen habe kann ich das evtl. erklären.
    also der WR hat eine feste Einschaltspannung bei 25 Volt gehts los ; ab 41 v speist er ins Netz ein.
    Das ganze hab ich allerdings an meinem Windrad. Da braucht der WR einen recht großen Arbeitsbereich bis zu 110 volt
    Einen MPP hat er nicht , weil dieser optimale Arbeitspunkt über eine Software eingestellt werden kann und sollte.. bevor das Ding hochgeht oder aber nur
    vor sich hin dümpelt und nix bringt .
    Ich kann an dem WR die Spannung und die Stromstärke einstellen die er vom " Erzeuger " abfordert.


    @ alikante ,hab ich noch vergessen bei Steca Grid brauchst Du 2 Teile den WR und den Controler !!

  • Hallo,

    Eine weitere Möglichkeit wäre nen Leistungssteller für DC Motoren dazwischen zu schalten - allerdings benötige ich dann mehr als 48Volt Eingangspannung - also 3*24Volt Akkus. Und ein weiterer Unsicherheitsfaktor bei so einem Steller wäre ob der WR das dauernde Pulsen verträgt.


    Dann könnte man ja direkt mit 72 V in den WR gehen! @:pille


    Das mit dem Pulsen, denke ich ist keine gute Idee, das könnte sich dann so richtig schön aufschaukeln.


    Was hast du den für Akku´s ?


    Gruß Ewald

  • Hallo alikante ,


    solange Du die max. zulässige Eingangsspannung nicht überschreitest sorgt der WR selbst dafür das er nicht abraucht. Ich würde das Teil so einstellen das er mit einspeisen anfängt sobald die Batteriespannung (bei einem 48V System) 56 Volt (abhängig vom verwendeten Akkutyp) erreicht. Also erstmal Batterien aufpumpen und was dann noch bleibt ab ins Netz.


    Mit freundlichen Grüßen
    prüflampe

  • sobald die Batteriespannung (bei einem 48V System) 56 Volt (abhängig vom verwendeten Akkutyp) erreicht

    Das kann ich nicht ganz nachvollziehen??


    Die Frage ist doch ob ein WR ne U/I Kennlinie fährt oder ob er immer versucht zur aktuellen Spannung den Strom hochzuziehen bis die Spannung nachgibt??
    Bei einem Batteriepack kann er ja den Strom auf max. fahren ohne das die Spannung einbricht.
    @ Ewald - Akkus hab ich noch keine.


    kay T - bei einem "normalen" PV Wechselrichter kannst Du keinen Arbeitspunkt festlegen , das geht nur bei Deinem Wind Wechselrichter. Du hast doch so ein China Aggy, wie begrenzt Du die Leistung des WR der da am Gleichrichter dranne hängt??
    Bist Du Dir sicher das der Steca Controller unbedingt sein muß??


    mfg

  • Zitat


    Die Frage ist doch ob ein WR ne U/I Kennlinie fährt oder ob er immer versucht zur aktuellen Spannung den Strom hochzuziehen bis die Spannung nachgibt??


    weder noch...zumindest nicht ganz richtig,
    der Sinn des MaximumPowerPoint(MPP), halt die maximale Leistung zu finden.
    er fährt die U/I Kennlinie ab und versucht dort zu landen, wo er die maximale Leistung halt fahren kann.
    Bei vorgegebener Spannung und "unbegrentzt" vorhandenem Strom, würde er emiens erachtens den Strom so weit wie möglich hochziehn


    ...doch wie gesagt,
    das ist meine Denke, ohne dass ich dafür garantieren könnte

  • naja,
    oder halt nochmal anders....er sucht sich den besten Arbeitspunkt selbst


    Aufgrund der Vorgaben (Spannung 48V)
    und der WR-Spec: max. Eingangsstrom 5A


    ist halt es wohl so, wie von Ewald gesagt: 48 x 5 = 240W
    bei 72 V: 360W
    und maximum wohl bei 100V (also da wo er noch tracken kann): 500W


    PS: obwohl die letzten beiden werte so auch nciht gehn, da größer als max.Eingangsleistung

  • Der STROMUMRICHTER ist das universelle Gerät der Zukunft. Es schaltet sich Ein sobald Netzspannung anliegt, wird von dieser synchronisiert und die abgegebene Leistung wird von der vorhandenen Gleichstromspannung vorgegeben. Watt-Volt-Ihr-Mehr

  • Hallo alikante ,


    wenn der WR akkugepuffert betrieben wird dann sucht er sich den Punkt der max. Leistung (innerhalb seiner zulässigen Grenzen ).
    Solange die max. Eingangsspannung nicht überschritten wird ist es okay.
    Wieviel Leistung er (akkugepuffert) bringt weiß wohl nur der Hersteller - oder Du wenn Du es ausprobiert hast.
    Kaputtmachen kannst Du nichts solange die Eingangsspannung im zulässigen Bereich liegt.


    Mit freundlichen Grüßen
    prüflampe

  • Jo Prüflampe und fire


    danke für die Antworten.So sehe ich das auch, der WR wird bei 48Volt 240Watt machen (48V*5A)


    Im Übrigen benötigt der WR kein Control Modul und ist deshalb mit 299€ (300Watt) bzw. 339€ (500Watt) der preiswerteste am Markt!!


    So nun muß ich nur noch auf die Suche nach passenden und bezahlbaren Akkus gehen.


    mfg

  • Alles Mist,


    ich Könnte Blei-Gel bzw. Blei-Vlies Akkus mit 12V 7,2Ah kaufen. 12Stück 60€
    Aber damit bin ich ja auch nur bei 21Ah also nach 4 Stunden mit 5A Zappenduster!! Ich bräuchte mindestens 120Ah.


    mal weiter suchen was so gibt.


    mfg

  • Hallo alikante ,


    irgendwie stehe ich jetzt auf dem Schlauch. Willst Du etwa erst die Akkus aufladen um anschließend ihre Energie ins Netz zu pumpen? Diese Strategie ist grober Unfug (vom Wirkungsgrad her).
    Wenn es Dir nur ums Einspeisen geht mach es ohne Akkus. Ein dicker Elektrolytkondensator reicht um den Strom für den WR zu glätten. Wenn Du Notstromreserve haben willst kann ich aus eigener Erfahrung nur zu gebrauchten Staplerbatterien raten. Die gibt es gebraucht von Elektroameisen auch in kleiner (und damit preiswerter) Ausführung.


    Da fällt mir noch etwas ein: wo steht das der WR kein controlmodul braucht? In dieser http://www.stecasolar.com/inde…caGrid_300_500_Control_de (auf Datenblatt de klicken) Broschüre steht das pro System ein controlmodul benötigt wird ?!


    Mit freundlichen Grüßen
    prüflampe