Dachs: Eingang X6/2, Rückmeldung 2, Betriebsdaten 2. Wärmeerzeuger

  • Hallo,


    im Menü des MSR2-Reglers kann ich ja unter 2/09/1 'Betriebsdaten 2. Wärmeerzeuger' > 'Laufzeit Bh' auslesen, wie oft mein 2. Wärmeerzeuger lief, wenn ein entsprechendes Signal als Rückmeldung auf dem o.g. Eingang aufgelegt wurde.


    Wenn ich jetzt gerne wissen möchte, wie oft und wie lange der Dachs zur Spitzenlastabdeckung seinen Heizstab anfordert, kann ich dann in der Regelung einfach das 230V-Schaltsignal für die Anforderung des 2. Wärmeerzeugers (geschaltet über Schaltkontakt X6 3/4, 'Freigabe Wärmeerzeuger') auf den Eingang 'Rückmeldung 2' legen, wenn unter 11/5/7 Funktion Rückmeldung 2 eingestellt ist: ' Betriebszustand 2. Wärmeerzeuger'?


    Danke für eine kurze Info


    André

  • nein, wenn sie einen original senertec heizstab benutzen (mit externer schalteinheit an der wand) besteht die möglichkeit einen analogen betriebsstundenzähler zu montieren. wurde die anlage über das center in haiger montiert?

  • wenn sie einen original senertec heizstab benutzen

    nein


    einen analogen betriebsstundenzähler

    :S Und wofür ist dann das Menü zum Darstellen der Bh des 2. Wärmeerzeugers?


    wurde die anlage über das center in haiger montiert

    nein


    ist bei dir die SE-Zusatzplatine verbaut

    ja


    Ich habe inwischen schon eine Idee. Die Teile dafür sind heute nach Lieferverzögerung von mehreren Wochen heute von Onkel Conrad eingetroffen. Vielleicht habe ich am Wochenende Zeit dafür.


    Ich werde berichten.


    André

  • Und wofür ist dann das Menü zum Darstellen der Bh des 2. Wärmeerzeugers?


    Für das SenerTec SEplus Brennwertgerät bzw. einen externen Kessel den man per Schaltkontakt (Potentialfrei) T1/T2 freigeben kann.


    Wenn vor dem Heizstab ein Lastschalter verbaut ist der den Starkstrom freigibt könnte man die Steuerspannung (230V) über diesen Kontakt schleifen und so die Betriebsstunden über den genannten Menüpunkt zählen.

  • Hallo Patrick,

    Wenn vor dem Heizstab ein Lastschalter verbaut ist der den Starkstrom freigibt könnte man die Steuerspannung (230V) über diesen Kontakt schleifen und so die Betriebsstunden über den genannten Menüpunkt zählen.


    Nicht wirklich Ernst gemeint - oder? Wenn ich über den Schütz geschaltet einen der Außenleiter wieder auf den Eingang an der Regelung zurückführe, da könnte ich doch gleich...

    ...einfach das 230V-Schaltsignal für die Anforderung des 2. Wärmeerzeugers (geschaltet über Schaltkontakt X6 3/4, 'Freigabe Wärmeerzeuger') auf den Eingang 'Rückmeldung 2' legen, wenn unter 11/5/7 Funktion Rückmeldung 2 eingestellt ist: ' Betriebszustand 2. Wärmeerzeuger'

    und damit einiges an Kabel sparen ;)


    ?(


    Außerdem hätte ich dann nur die Anforderungszeiten des 2. Wärmeerzeugers, nicht die tatsächlichen Laufzeiten des Heizstabs. Diese Zeiten können durch die im Heizstab integrierte Thermostatregelung je nach Einstellung deutlich voneinander abweichen!


    André


    Laß mich doch am Wochenende erst mal basteln - ich berichte dann...

  • [...] musst du halt mit dem Potential aufpassen. Nicht das du Ein-/Ausgänge grillst.

    _()_
    Hmmmm... - das kann ich jetzt nicht ganz nachvollziehen.


    Soweit mir bekannt ist, ist der Eingang 'Rückmeldung 2' für ein 230V-Steuersignal ausgelegt. Wenn ich weniger auflege, wird's einfach nicht funktionieren - und mehr ist ja nicht da, egal welchen Außenleiter ich für die Rückmeldung verwende.


    Das Potential schwankt zwar bei einer Effektivspannung von 230V AC zwischen +325,2V und -325,2V gegenüber N, aber wieso sollte es deshalb Probleme mit dem Potential geben, wenn der Eingang für 230V AC ausgelegt ist?


    André

  • Soweit mir bekannt ist, ist der Eingang 'Rückmeldung 2' für ein 230V-Steuersignal ausgelegt. Wenn ich weniger auflege, wird's einfach nicht funktionieren - und mehr ist ja nicht da, egal welchen Außenleiter ich für die Rückmeldung verwende


    Auf kein Fall die Außenleiter durcheinander bringen. Sonst :bomb:
    Das muss man bei potentialfreien Kontaken immer im Hinterkopf behalten und vorm anklemmen lieber nochmal prüfen. Patriks Vorschlag wär in der Hinsicht 100% sicher.



    mfg JAU

  • Auf kein Fall die Außenleiter durcheinander bringen. Sonst :bomb:


    Das muss man bei potentialfreien Kontaken immer im Hinterkopf behalten

    :wacko:


    Der 230V-AC-Eingang 'Rückmeldung 2' besteht aus nur einer einzigen Klemme. Hier ist es doch dann egal, ob ich L1, L2 oder L3 auflege - oder? Ich sollte lediglich vermeiden, daß ich mehrere Außenleiter an der Klemme zusammenlege, sonst wirklich :bomb::D


    Patriks Vorschlag wär in der Hinsicht 100% sicher.


    a) Patrick meint bestimmt einen Schütz und keinen Lastschalter
    b) Wenn die Steuerspannung für den Schütz, die ja wie ich im ersten Posting geschrieben habe, über den potentialfreien Schaltkontakt X6 3/4 'Freigabe Wärmeerzeuger' geschaltet wird, über einen potentialfreien Schaltkontakt geführt werden soll, kann ich trotz größerer Mühe den Sinn darin nicht wirklich finden.
    c) Wenn Patrick anders als er geschrieben hat meint, den Steuerstrom nicht über den potentialfreien Kontakt zu schleifen, sondern auf den Eingang zu legen, dann wäre das ja wieder genau die Frage aus meinem ersten Posting. Aber das hatte ich ja gestern schon geschrieben
    :kopfschüttel:



    André

  • So ein banaler Hinweis und stiftet mehr Verwirrung als er hilft, ich glaub ich brauch dringend nen VerständlichausdrückeninForen-Kurs. :verrueckt:


    Ich meine nicht nur gleiche Phase an einer Eingangsklemme, sondern gleiche Phase an allen Eingangklemmen. Wenn zwischen den Eingängen 400V liegen kannst du so ne Steuerung grillen.
    Da der Ausgang fürn Heizstab potentialfrei ist kann es sein das da ne andere Phase anliegt, also Vorsicht.


    Wenn das klar ist können wir uns den ganzen anderen Fragen/Erklärungen sparen. Da ist zu viel durcheinander drin...



    mfg JAU

  • Wenn zwischen den Eingängen 400V liegen kannst du so ne Steuerung grillen.
    Da der Ausgang fürn Heizstab potentialfrei ist kann es sein das da ne andere Phase anliegt, also Vorsicht.


    Ich nehme die Warnung ernst und werde vorsichtig sein - zumal die Klemmen des potentialfreien Wechslers für die Ansteuerung des 2. Wärmeerzeugers und die Eingangs-Klemme 'Rückmeldung 2' direkt nebeneinander liegen. Wenn möglich, werde ich hier nur Spannungen gleicher Phasenlage auflegen.


    Wobei an verschiedenen Stellen auf der Leistungsplatine ja gleichzeitig mit den Spannungen aller Außenleiter direkt nebeneinander hantiert wird. Deshalb kann ich mir eigentlich nicht so richtig vorstellen, daß durch bloße Anwesenheit der Spannung von 400V gleich eine Barbecue-Platine produziert wird. Maßgeblich für ein Grill-Event auf der Platine ist doch in der Regel nicht eine einfach nur anliegende Spannung, sondern ein zu hoher Strom (z.B. durch defekte Bauteile oder zu hohe Leistung geschalteter Verbraucher o.ä.), der die Leiterbahnen übermäßig belastet und erwärmt, so daß die Platine dann auf dem Weg in die ewigen Jagdgründe des Elektronik-Himmels nochmal kurz mit Rauchzeichen :sos: meldet...


    Und bei nur 400V (ist ja schließlich Niederspannung ;) ) gibt es sicher noch keine Lichtbögen oder Funken, die die Isolierschichten zwischen den Leiterbahnen überwinden.


    Viele Grüße


    André

  • Das ist keine Frage der Isolierstrecke zwischen den Klemmen, sondern der Elektronik im Innern.
    Man kann die so auslegen das man die Phasen bunt mischen könnte. Aber das ist halt teuer als ein entsprechender Hinweis im Handbuch und bei solchen Schaltsignalen im Bereich Heizungselektronik auch nicht üblich.



    mfg JAU

  • Aber das ist halt teuer als ein entsprechender Hinweis im Handbuch


    Uuups... - hab' ich das irgendwo überlesen? In welchem Handbuch steht das denn drin? Oder konnte ich das nur deshalb nicht finden, weil es in Manuals steht, die für Normalos vielleicht nicht zugänglich sind?


    André

  • Hallo,

    Aber das ist halt teuer als ein entsprechender Hinweis im Handbuch


    Uuups... - hab' ich das irgendwo überlesen?


    Also, ich habe mir mal die Installationsanleitung zu Gemüte geführt, dort ist der Anschluß von allen möglichen Fühlern usw. bis ins kleinste erklärt - nur über die 230V Eingänge schweigt man sich dort aus! |:-(


    Ich würde so aus dem "Bauchgefühl" heraus dazu neigen die 230V Steuerphase zu nehmen die direckt links daneben auf der Klemme "angeboten" wird.


    In erster Linie deshalb weil ich mir denn keine Fremdspannung ins reglergehäuse hole. Ich würde auch die Ansteuerung für den Kessel über ein Koppelrelais führen, mit Hand - Aus - Automatik Schalter auf der "Kesselseite", so bleibt der Regler frei von Fremdspannung und der Kessel kann problemlos betrieben werden, wenn der Regler mal am Hauptschalter abgeschaltet werden muß. |__|:-)


    Gruß Dachsgärtner