Albtraum Atommüll

  • Hi,


    hier mal ein interessanter Film zum Thema Atommüll.


    Gruß
    Tom

  • Wollt mir grad den Film ansehen, wo is der Trick, bei mir läuft da nur irgendwas an was etwa 20 sec. dauert und kein bild hat ;(
    Komm mir am PC immer öfter total hilflos vor - muss am Alter liegen;)

    2005 Dachs HR 5.3 mit Kondenser 51.000 Betriebsstunden

    2007 Dachs RS 5.0 mit Kondenser 32.000 Betriebsstunden

    2008 PV 12,9 kWp Süd 30° Volleinspeisung

    2019 BYD 13,8 kW und 3 x Multiplus II-48 3000 35-32

    2019 PV 9,8 kWp Ost West 10° Überschusseinspeisung

  • Interessant? Alptraumhaft!
    Zeigt das sich die Verantwortlichen keinerlei Gedanken um Bevölkerung und Spätfolgen machen.
    Es geht nur um Statussymbole und Geldverschiebung an gestimmte Gesellschaftkreise.
    Da haben ein kleiner Kreis am Anfang eine Wette abgeschlossen das sie es schaffen den Müll zu beseeitigen ohne irgendwine Ahnung zu haben wie sie es machen sollen.
    Heute zeigt sich das diese Wette bereits Jahre später verloren wurde, aber niemand sich das eingestehe wollte.
    Da wird wie im Schülerlabor gebastelt und Fehler einfach verklappt.
    Gesetzesneuerungen das nicht mehr Fässer verklappt werden dürfen umgeht man durch direkte Rohreinleitung der strahlenden Abfallstoffe.
    Bezeichnet wie politische und wirtschaftliche Strukturen auf dem Rücken der Zukunft leben.


    Link zum Download gibt es bei mir, ich hab es wie alles andere ja auch aufgezeichnet.

  • Wo ist denn nun Euer Problem?


    Fest steht:


    AKWs hätten wegen der unklaren Entsorgungs- und Spätfolgenlage niemals ans Netz gehen dürfen.


    Tschernobyl wurde wegen des Spieltriebes eines Ingenieurs weltbekannt.


    Wir haben bereits einige AKWs in Deutschland in Betrieb - diese sind bereits verstrahlt.


    Deutschland hatte den Ausstieg aus der AKW-Technik beschlossen - was aber angesichts der Tatsache, dass alle Länder rund um Deutschland anders denken, nicht relevant ist.


    In Deutschland dürfe es egal sein, ob ein AKW hier oder in Frankreich in die Luft fliegt. Die Folgen sind die gleichen.


    Was also tun?


    Am Besten die AKWs abschalten, weil die Technik zwar beherrschbar ist, nicht aber die Entsorgung des Restmülls?


    Dazu noch gleich die Braun- und Steinkohlekraftwerke abschalten, weil zwar die Technik beherrschbar ist, aber der CO²-Ausstoß woanders schadet?


    Jede Sache hat ihre Vor- und Nachteile, egal um welche Sache es sich handelt. Aber aus jeder Sache entstehen für den Einzelnen mehr Nachteile. sowie sich sogenannte Politiker dieser annehmen.


    Auch ein BHKW belastet die Umwelt. Selbst wenn wir auf Strom und Gas/Ölheizung verzichten und unsere Wohnung mit ner Fackel beleuchten und auf nem Feuerchen kochen/zur Erwärmung da drum herum sitzen, schaden wir der Umwelt.


    Und sogar die Umweltschonende Neu-Technologie frisst in der Herstellung meist mehr Umweltrecourssen, als sie einspart.


    Was also tun??? Habt Ihr ne Lösung?

  • Und sogar die Umweltschonende Neu-Technologie frisst in der Herstellung meist mehr Umweltrecourssen, als sie einspart.


    das ist unwahr.


    schon 2002, als ich meine 10KWp PV-Anlage bauen lies, war berechnet, dass der für die Herstellung der Anlage benötigte Energieeinsatz in etwa 7 Jahren durch die Anlage wieder selbst erzeugt wird. Die sind jetzt bei mir grade rum, ab sofort produziere ich also CO2-frei (abgesehen von den 3g Co2, welche dieses Posting generiert).


    Grüße


    Bruno

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  • Da ist aber einer schlecht drauf weil sein Totem-BHKW nicht läuft.


    Atom ist zwar jetzt da, aber weiterhin Müll zu erzeugen der die nächsten 100.000 Jahre gefährlich ist, ist Wahnsinn.
    Das BHKW keine Lösung ist, sehen wir ja auch so.
    Nur ist es momentan die beste Lösung im Gegensatz zu den Dinogroßkraftwerken.
    In 20 Jahren mag da schon eine ganz andere Technik vorhanden sein.


    Aber jetzt und hier ist BHKW , in Zusammenarbeit mit Wind, Solar, Biomasse etc. die momentan beste Lösung.

  • Hi,


    Zitat

    Am Besten die AKWs abschalten, weil die Technik zwar beherrschbar ist, nicht aber die Entsorgung des Restmülls?


    genau das. Der Ausstieg muss so schnell wie möglich von statten gehen, aber mit der jetzt gewählten Regierung gehen wir da mit Sicherheit wieder rückwärts. Die Stromlobby hat da schon bei Zeiten die Weichen gestellt, wartet mal ab wie schnell die Laufzeitbeschränkung fällt.
    Wir waren jetzt auf dem richtigen Weg.


    Zitat

    Dazu noch gleich die Braun- und Steinkohlekraftwerke abschalten, weil zwar die Technik beherrschbar ist, aber der CO²-Ausstoß woanders schadet?


    Genau das gleiche. Wir sollten so schnell wie möglich auf Erneuerbare Energien umstellen. Die Geldgier der Stromlobby hemmt dies aber leider und mit der neuen Regierung gibt es nun einen Rückschlag.


    Zitat

    Jede Sache hat ihre Vor- und Nachteile, egal um welche Sache es sich handelt. Aber aus jeder Sache entstehen für den Einzelnen mehr Nachteile. sowie sich sogenannte Politiker dieser annehmen.


    Auch ein BHKW belastet die Umwelt. Selbst wenn wir auf Strom und Gas/Ölheizung verzichten und unsere Wohnung mit ner Fackel beleuchten und auf nem Feuerchen kochen/zur Erwärmung da drum herum sitzen, schaden wir der Umwelt.


    So ist es leider. Also muss man versuchen den Schaden so gering als möglich zu halten.


    Zitat

    Und sogar die Umweltschonende Neu-Technologie frisst in der Herstellung meist mehr Umweltrecourssen, als sie einspart.


    Das ist anfangs nun mal so, aber wenn dann diese Produkte die Energie zur Herstellung erzeugen, sieht das anderst aus und dies wird schon oft so umgesetzt.
    Ich verstehe echt nicht warum immer so kurzfristig gedacht wird.
    Habt ihr keine Kinder???
    Ist es euch egal was mit denen und ihren Kindern passiert??
    Wollt ihr denen euren Müll hinterlassen bloss weil ihr denkt, ich lebe jetzt, was interessiert mich was nach mir kommt?


    Die Sonne schickt täglich soviel Energie zu uns warum diese nicht nutzen?? Was spricht da dagegen? Nur weil ein paar "Experten" behaupten es gibt nichts besseres als Atom, alles ist sicher, die Endlagerung ist null Problem usw. glaubt ihr das??
    Seid ihr alles Lemminge??


    Ich verstehe es einfach nicht, tut mir Leid.



    Gruß
    Tom

  • Da ist aber einer schlecht drauf weil sein Totem-BHKW nicht läuft.


    Da irrt aber jemand gewaltig - ist es der Versuch, off Topic zu gehen?


    Bereits vor über 30 Jahren haben wir - damals noch Schüler einer Elektrotechnikklasse einer Berufsschule - ausgerechnet, daß Großkraftwerke "draussen vor der Stadt", egal wie sie betrieben werden, Wahnsinn sind.


    Zu den damals angenommenen schlechten Wirkungsgraden der Kraftwerke rechneten wir die Verluste durch Stromweiterleitung hinzu. Gerade kam Fernheizung in Mode - auch da Verluste ohne Ende, bis der erste Tropfen warmes Wasser beim Fernwärmenutzer ankam...


    Einzig sinnvolle Möglichkeit damals (vor 30 Jahren) schien, kleinere Kraftwerke in ~ Garagengrösse zu bauen, deren erzeugte Energie (Strom/Abwärme) an darum sternförmig angeordnete Verbraucher abgegeben würde. Dann sollten diese kleineren Kraftwerke noch miteinander vernetzt werden, um einen Ausfall eines Kraftwerkes (Wartung) kompensieren zu können...


    Wie gesagt, das war zu einer Zeit, als die meisten der hier posaunenden Foren"götter" offensichtlich noch froh waren, dass überhaupt Strom aus der Steckdose kommt...


    Also, wie war das mit der ;-)_) ?

  • Die Sonne schickt täglich soviel Energie zu uns warum diese nicht nutzen?? Was spricht da dagegen? Nur weil ein paar "Experten" behaupten es gibt nichts besseres als Atom, alles ist sicher, die Endlagerung ist null Problem usw. glaubt ihr das??
    Seid ihr alles Lemminge??


    Ich verstehe es einfach nicht, tut mir Leid.


    Gruß
    Tom


    1.) Die Endlagerung und die Verstrahlung der Reaktorbereiche IST DAS Problem!


    2.) Die Sonne ist leider nicht immer da, um sie anzuzapfen, und im Sommer liefert sie uns teilweise zu viel Energie - wir können sie nur leider (noch?) nicht lange genug zwischenspeichern.


    3.) Wie wärs denn mal, einfach ne dickere Jacke anzuziehen? Nicht nur sich selbst, auch der eigenen Hütte? Und dann weniger Energie zu benötigen?


    4.) Oder mal zu Fuß/mit dem Rad zur Arbeit, statt mit Auto oder Zug?

  • Zitat

    Zu den damals angenommenen schlechten Wirkungsgraden der Kraftwerke rechneten wir die Verluste durch Stromweiterleitung hinzu. Gerade kam Fernheizung in Mode - auch da Verluste ohne Ende, bis der erste Tropfen warmes Wasser beim Fernwärmenutzer ankam...


    Einzig sinnvolle Möglichkeit damals (vor 30 Jahren) schien, kleinere Kraftwerke in ~ Garagengrösse zu bauen, deren erzeugte Energie (Strom/Abwärme) an darum sternförmig angeordnete Verbraucher abgegeben würde. Dann sollten diese kleineren Kraftwerke noch miteinander vernetzt werden, um einen Ausfall eines Kraftwerkes (Wartung) kompensieren zu können...


    boaah ey, da will uns einer bekehren, goil. Meinst du wir sind auf der Brotsuppe dahergeschwommen?


    Leider hat dein Posting null Nährwert.


    Wo sind die Antworten zu den Fragen?? Ich sehe keine?


    Was tust du gegen diese Situation?



    Tom

  • Zitat

    1.) Die Endlagerung und die Verstrahlung der Reaktorbereiche IST DAS Problem!


    ähh, hatte ich doch geschrieben _()_



    Zitat

    2.) Die Sonne ist leider nicht immer da, um sie anzuzapfen, und im Sommer liefert sie uns teilweise zu viel Energie - wir können sie nur leider (noch?) nicht lange genug zwischenspeichern.


    Würde die Stromlobby nicht erst alles behindern, wäre mit der Erforschung bestimmt schon früher begonnen worden. Wo wären wir wenn es kein EEG oder KWKG gäbe?


    Zitat

    3.) Wie wärs denn mal, einfach ne dickere Jacke anzuziehen? Nicht nur sich selbst, auch der eigenen Hütte? Und dann weniger Energie zu benötigen?


    Tja leider ist das nicht immer möglich und teilweise auch absolut unwirtschaftlich. Da wäre ein Abriss und Neubau besser (Passivhausstandard).


    Zitat

    4.) Oder mal zu Fuß/mit dem Rad zur Arbeit, statt mit Auto oder Zug?


    Funktioniert halt auch nicht bei jedem, deswegen dann eine Mobilität zulegen die so effizient wie möglich ist.


    Tom

  • mhhhhhh, die AKW'S produzieren ab 2010 auch Beleuchtung????????????
    "Die neuen ökologische Beleuchtung, die nur alle 100.000Jahr gewechselt werden muss, sie müssen uns einfach nur einen Brennstab, Ökobeleuchtung unter die Decke hängen lassen und alles wird verstrahlt grün beleuchtet."


    So wird es wohl werden, denkste,


    Wenn wir Deutschen es vormachen, machen andere es nach.
    Wenn wir alle unsere heizungen als BHKWS bauen, haben wir schoneinmal eine gute Grundlage...............
    Großkraftwerke wird es in den nächsten 100 Jahren immer noch geben, nur mit was diese Befeuert werden ist eine andere Sache,
    Anstatt Atom, Kohle, Öl kann Biomasse verbrannt werden, oder Müll, ob der auf der Mülldeponie verrottet oder verbrannt wird, gleicher Effekt für das Klima, nur dass wir die Energie sinnvoll genutz haben und nicht verknallt ahebn.
    Z.B. in Deutschland lagern geschätzt noch 6Mio Tonnen verbrennbare BIOmasse und ca 3-4MIO Tonnen Erdölprodukte die auch verbrannt werden könnten.

    Hallo, RWE,EON, Vattenfall und EnBW
    ich habe jetzt meinen eigenen Meiler im Keller(MUHAHAHAHAHAAH)

  • boaah ey, da will uns einer bekehren, goil. Meinst du wir sind auf der Brotsuppe dahergeschwommen?


    Euch will keiner bekehren, ich wollte nur mal den berufsschulischen Gedankenstand von vor 30 Jahren mitteilen.


    Mit der Stromlobby magst Du Recht haben, logisch das weder die Stromkonzerne ein Interesse an BHKWs haben, vor allem wenn sie auch als Insellösung Strom produzieren können (also zur Erzeugung keinen Blindstrom aus dem GroßKraftwerk brauchen), noch die Gasversorger. Warum zum Teufel musste man bis vor kurzem eigentlich Strom und Gas fast immer vom selben Lieferanten kaufen?


    Ich denke, es gibt bereits seit langem Motoren, die mit Wasserähnlichem Brennstoff laufen - die Patente darauf horten die Ölkonzerne ganz unten in der Tresorschublade.


    Würdest Du ein Monopol auf Eierverkaufen haben, würdest Du ja auch keinen Eierverkäufer neben Dir dulden...


    Was ich gegen die Strom/Energieversorgungslobby tue, fragst Du? Ich spare dort wo möglich Energie ein und suche mir den Anbieter genau aus, bei dem ich einkaufe.


    Übrigens - Verkehrsampeln sind der Wahnsinn, was dort an Energie für Herstellung, Betrieb und Unterhaltung ausgegeben und beim Warten davor verpulvert und völlig unnütz in Schadstoffen in die Luft geblasen wird, ist der Hammer. Individualverkehr wird Spritfressend ausgebremst, um den nicht so recht attraktiven ÖPNV zu beschleunigen. Und 20 Elektriker fahren morgens von Düsseldorf mit eigenem PKW nach Bochum zur Arbeit, während 20 Elektriker im PKW von Bochum nach Düsseldorf zur Arbeit fahren...


    Stadt A baut ein Gebäude um und muss ausschreiben - den Zuschlag bekommt dann nicht Unternehmer b aus Stadt A (der zumindest umweltfreundlicher anreisen könnte), sondern Unternehmer c aus 500 Kilometer weiter...


    Ich könnte für Wahnsinn noch unendlich viele Beispiele bringen, die alle mit unnötiger Energieverschleuderung und Umweltbelastung zu tun haben...


    Und da redest Du von "bekehren"?


    Fakt ist: Ein AKW entwickelt keine Treibhausgase, hätte aber wegen der ungeklärten Atommüllentsorgung niemals in Betrieb gehen dürfen. Daher ist es meiner Meinung sinnvoll, die bestehenden AKWs weiterlaufen zu lassen, so lange das gefahrlos möglich ist, aber keine neuen zu bauen.


    Denn wenn wir die AKWs abschalten, fehlt uns Strom, den wir mit BHKWs nicht so auf die Schnelle hinzuerzeugen können. Folge wäre, Strom im Ausland hinzuzukaufen - und der hinzugekaufte Strom spricht dann französisch mit uns und kommt aus nem funkelnagelneuen Atomkraftwerk - und mir ist es dann völlig egal, ob ich aus Hamm-Uentrop, Brunsbüttel oder aus Paris atomar verstrahlt werde.


    Mein Gott, wie konnten wir uns eigentlich fast 1800 Jahre lang entwickeln, so ganz ohne Strom und ohne Kraftwerke?

  • Hallo,


    hier werden ja mal recht sinnvolle Dinge angeprangert,
    dennoch möcht ich zu folgenden meine Einwände kundttun

    Zitat

    Fakt ist: Ein AKW entwickelt keine Treibhausgase, hätte aber wegen der ungeklärten Atommüllentsorgung niemals in Betrieb gehen dürfen.


    Das ist nicht ganz richtig,
    klar, beim reinen Betrieb kommt nicht viel raus,
    aber dennoch wird ordentlich was in die Luft geblasen, denn allein schon der Abbau,Transport, Ausarbeitung des Brennstoffes verschlingt enorme Mengen an Energie. Hab die Zahl nicht mehr ganz im Kopf, aber z.B. soll in Ausstralien eine neue Mine im Tagebau erschlossen werden. Da karren dann erstmal ein paar Jahre lang LWKs die Erde weg, bis man an der Quelle ist.
    Aber auch andersow ist es recht aufwendig...nimmt man das alles mit rein - was zum Beispiel man bei gemis ermitteln kann- dann produziert auch Atomstrom Co2...klar, mit 60g/kwh deutlich weniger als Kolhle, aber doch deutlich mehr als nichts


    Zitat

    Daher ist es meiner Meinung sinnvoll, die bestehenden AKWs weiterlaufen zu lassen, so lange das gefahrlos möglich ist, aber keine neuen zu bauen.


    Ich denke, solange die alten laufen, manifestiert sich die Macht der fantastischen 4
    ... und eine Laufzeitverlängerung führt zum deutlichen Anstieg des Atommülls. Bei einem der Szenarien (das war nichtmal das schlimmste) wäre eine Verdiopplung des Mülls die Folge
    Die andere Frage ist "gefahrlos"
    Hier sehe ich das auch sehr kritisch...die deutschen Kraftwerke sind nicht die sichersten, insbesondere nicht die älten Schrottis ala Biblis, Brunsbüttel und co.
    Dies hat übrigends auch die Bundesregierung bei einer Anfrage der Grünen höchst offiziell so beantwortet


    Zitat

    Denn wenn wir die AKWs abschalten, fehlt uns Strom,...


    Es waren zeitweise 7 KKWs ausser Betrieb....gemerkt hats keiner
    und selbst da war Deutschland immernoch ein Stromexporteur (!) ...sind wir nebenbei bemerkt schon seit Jahren.
    Also zumindest die unsichersten 7 könnten ohne weiteres schon heute vom Netz...vermutlich sogar noch ein paar mehr


    Zitat

    den wir mit BHKWs nicht so auf die Schnelle hinzuerzeugen können

    .
    nun ja...nicht von jetzt auf gleich,
    und BHKWs solln ja nicht die einzigsten sein, die hier einspringen
    ...aber, irgendwo in den weiten des Forums hab ich mal eine Rechnung gemacht
    BHKWs könnten bei konsequenter Umsetzung tatscählich den Atomstrom ersetzen...und sogar noch nen Teil der Kohlekraftwerke.
    Muss mal suchen...glaub, das war ein Szenario 50% aller Wärmeerzeuger im Rahmen von Sanierungsmaßnahmen(also das, was eh erneuert wird) als KWK...machte innerhlab von 10 Jahren (und nach jetziger, bald hinfälliger Gesetzeslage wären da noch immer KKWs am Netz) genug Kapazität um dies zu erreichen


    Zitat

    Folge wäre, Strom im Ausland hinzuzukaufen - und der hinzugekaufte Strom spricht dann französisch mit uns und kommt aus nem funkelnagelneuen Atomkraftwerk - und mir ist es dann völlig egal, ob ich aus Hamm-Uentrop, Brunsbüttel oder aus Paris atomar verstrahlt werde.


    Wie gesagt,
    ich sehe keinerlei Engpässe selbst bei einer Verschärfung der Ausstiegsszenarien (die wohl mit aktueller Regierung absolut auszuschliessen sind)


    aber gut,
    das Lagerproblem haben wir ja auch langsam gelöst
    dt. Atommüll nach Sibirien

  • ...und exportieren es dorthin,
    wo es beliebt ist und ggf. unsicher


    so wohl die Einstellung der neuen schwarz-gelben Regierung


    gerade einen link zu http://www.urgewald.de/index.php?page=12 bekommen



    suuuper,
    da ziehn sich weltweit die Banken aus der Finanzierung von KKWs zurück,
    weil das zu wacklig ist und Image-schädigend (was ist, wenn eine Anlage finanziert wurde, die dann im Erdbebengebiet hoch geht)
    ...und dann soll mit meinen Steuergeldern das ausgebügelt werden


    FRECHHEIT