Dachs: Heizungswasseraufbereitung von Senertec empfohlen

  • Hallo,
    die erste Wartung ist gemacht. Laut Senertec wird eine Aufbereitung des Heizuungswassers empfohlen da mein Ph Wert zu niedrich und das Wasser angeblich zu hart ist.
    Hat jemand von euch Erfahrung bezüglich der Aufbereitung ( Kosten)


    PH Wert liegt bei 6
    Wasser deutsche Härte 10


    Frank

  • Moin Frank,


    hast du dafür einmal Messwerte, das Thema kommt mir bekannt vor, im welchen Bereich liegst du denn?

    Mit Energie geladenen Grüßen aus dem Teufelsmoor.
    Nicht nur privat bin ich von hocheffizienten BHKW überzeugt.
    Vom Hobby zum Beruf gekommen bin ich seit einigen Jahren auch Angestellter der MWB AG und seit Februar 2014 bei RMB Energie GmbH

  • Hallo Frank,


    Da mach dir mal keine großen Sorgen, endspricht zwar nicht der Norm ist aber auch nicht grooten schlecht.


    Die Wärmetauscherhersteller schreiben in Ihren Datenbltter Wasserqualitäten vor die fast nicht erfüllbar sind.


    Wenn du nicht ständig dein Heizungswasser auffüllen must kann das schon sehhhr lange gut gehen.

    Mit Energie geladenen Grüßen aus dem Teufelsmoor.
    Nicht nur privat bin ich von hocheffizienten BHKW überzeugt.
    Vom Hobby zum Beruf gekommen bin ich seit einigen Jahren auch Angestellter der MWB AG und seit Februar 2014 bei RMB Energie GmbH

  • Also hab ich grade hinter mir, allerdings habe ich vorher noch per Spülung den Dreck rausgespült.
    Danach kam eine blaue "Bombe" in die Wasserzuleitung.
    Diese ist gefüllt und reicht dann so für 2.000 Liter.


    Ausleihen des Spülkompressors und des Wasserenthärters sollte bei jedem Fachbetrieb möglich sein.
    Wenn nicht gebe ich dir gerne per PN die Adresse.

  • Hallo Bernd,
    erst mal danke für die Info.
    Was mich allerdings verwundert, das wir hier eigentlich kein Kalkhaltiges Wasser haben. Verschiedene Maschinen,vorallem Kaffeemaschinen sind da sehr empfindlich, und damit hab ich keine Probleme.
    Mal ne Frage: Wieviele Euros kostet den der Spaß


    Frank

  • Hallo Frank,
    der PH-wert 6 liegt leicht im sauren Bereich! Vielleicht ist da das größere Problem und nicht bei der Wasserhärte.
    Schau mal hier: http://www.hannemann-wassertechnik.de/ und auf der Seite nach "Heizungsschutz" und "Snello" suchen, da gibts weitere Infos!
    Preise habe ich dort aber leider auch nicht gesehen!


    AxelF

    Wikipedia: ICH WEISS ALLES!


    Google: ICH HABE ALLES!


    Internet: OHNE MICH GEHT NICHTS!


    Strom: ACH WIRKLICH ???!!!

  • Hallo Frank,



    was ich nicht verstehe ist das dein Heizungswasser überhaupt so sein kann. Hast du den Dachs selbst eingebaut? Wenn er von einem HZB eingebaut wurde hätte er die VDI 2035 beachten müssen und außerdem auch die Herstellervorgaben von SenerTec. Die Aufbereitung des Heizungswassers ist nähmlich nicht eine Empfehlung von SenerTec sondern eine ganz klare Vorgabe. Allerdings ist die VDI 2035 noch strenger gefasst. Diese muss vom HZB angewendet werden und das nicht nur beim Dachs sindern immer. Nach VDI 2035 sollte beim Dachs mit Pufferspeicher der Härtegrad des Heizungswassers fast immer bei 0,1° dH liegen. Bei den Herstellervorgabenn von SenerTec kann die Härte je nach Puffergröße bis 6°dH liegen. Das ist meiner Meinung allerdings schon zu hoch und man wird es nach 20.000 Bh merken. Bei dem pH-Wert sagt die VDI das dieser zwischen 7 und 9,5 liegen muss. Wenn zusätzlich noch Aluminium im Heizungkreis ist (Brennwerttherme mit ALU-Wärmetauscher) soll er zwischen 8,2 und 8,5 liegen. Bei höheren pH-Werten wird Aluminium angegriffen und es kommt teilweise innerhalb eines Jahres zu Undichtigkeiten im ALU-WT von Thermen. Diese Vorschriften waren auch schon Anfang des Jahres schon so, wo dein Dachs in Betrieb genommen wurde. Das was jetzt von SenerTec empfohlen wird ist eine Vollentsalzung und ein zufügen von Genosafe von Grünbeck. Geht aber auch mit anderen Herstellern von Vollheizungsschutz. Diese Empfehlung gilt allerdings nicht nur für SenerTec sondern fast alle Hersteller von modernen Heizungen haben diese Empfehlung in Ihren Unterlagen stehen.



    Vava

  • Hallo zusammen,




    die hier getroffenen Aussagen auch zur VDI 2035 (Richtlinie und keine Norm, sonst wäre es eine DIN oder EN) sind grundsätzlich richtig und es gilt folgendes zu beachten:




    1. Direkt durchströmte Wärmerzeuger


    Bei diesen Wärmerzeugern strömt das gesamte Heizungswasser durch das Gerät. Da an den Wärmeübertragern höhere Temperaturen als
    60 °C durch die mehrere hundert Grad heiße Abgase auftreten können, ist hier die Möglichkeit des Kalkanfalls gegeben und somit die Gefahr der Verkalkung des Wärmeübertragers vorhanden. In der VDI 2035 wird daher eine Tabelle mit Heizungsvolumen und Härtegraden angegeben. Beim Dachs ist durch die engen wasserführenden Kanäle innerhalb des Motors diese Verkalkung möglich und eine Enthärtung ist erforderlich und in den Anleitungen aufgeführt.




    2. Nicht direkt durchströmte Wärmeerzeuger


    Diese Wärmeerzeuger arbeiten mit einer Systemtrennung. Das heißt, es gibt einen internen Wärmekreislauf (Primärkreis) üblicherweise innerhalb des Gerätes und einen externen Kreislauf (Sekundärkreislauf) für das Heizungswasser. Die Wärme zwischen Primär- und Sekundärkreislauf wird standardmäßig mittels eines Plattenwärmetauschers übertragen. Der Primarkreis ist mit einem Wasser-Glycol und Korrosionsschutz versehen und der Anlageninhalt beträgt nur wenige Liter. Bei dieser technischen Lösung ist keine Enthärtung des Heizungswassers notwendig, da dieses nicht direkt mit den hohen Verbrennungstemperauren innerhalb des Brennsraumes in Berührung kommt. Kurzzeitige Wasservorlauftemperaturen im Sekundärkreislauf von über 60 °C sind als unkritisch anzusehen. Viele BHKW's sind bereits serienmäßig mit einer Systemtrennung versehen.




    Viele Grüße

  • Hallo Vava,
    der Dachs wurde durch ein Senertec Center aufgestellt und in Betrieb genommen.
    Bezüglich des PH Wertes und der *dh habe ich gerade nochmals beim zuständigen Wasserwerk ( Gelsenwasser) nachgeschaut.
    PH Wert wird mit 7,75 angegeben
    Wasser mit 7,*dh


    Frank

  • Was mich jetzt aber verwundert ist das du für dein Heizungswasser einen Härtegrad von 10° dH angegeben hast und für das Leitungswasser 7° dH. Auch der pH Wert ist im Heizungswasser niedriger als im Leitungswasser. Wenn das Center normales Heizungswasser eingefüllt hätten könnte es maximal genauso schlecht sein aber doch nicht noch schlechter. Wie hast du die Daten vom Heizungawasser bekommen? Hast du Sie gemessen oder wer? Und womit ist es gemessen worden?


    Ich würde das Center mal auf die Wasserqualität ansprechen und fragen warum beim Einbau nicht darauf geachtet wurde.



    Vava

  • Hallo Vava,
    die ersten Werte wurden mir vom Senertec Techniker gesagt.Diese Aussage wurde aufgrund der Teststreifen gemacht.
    Die anderen Werte habe ich von der Homepage von Gelsenwasser.


    Frank

  • Hallo Frank,



    wenn das die Teststreifen von Senertec waren und sie eventuell schon etwas länger im Servicefahrzeug lagen (einige Wochen) würde ich denen nicht mehr viel Vertrauen schenken. Die Messung des Heizungswassers sollte man wiederholen, doch dann mit der Tröpfchen - Methode oder mit einem digitalen Messgerät. Erst dann kann man sagen was wirklich im Wasser drin ist. Gerade die Streifen für die pH-Wert Bestimmung zeigen sehr oft falsche Werte an.



    vava

  • Hallo Bernd,


    meinst Du mit - blaue Bombe - so einen profi- Wasserenthärter von Brita siehe :


    http://www.hogagastro-discount…a-Quell-33-Neufilter.html ??


    Von den Dingern, die eigentlich für Kaffeemaschinen sind hätte ich noch ein paar Gebrauchte (aus Insolvenzmasse ) zu verkaufen wenn jemand einen günstigen braucht. Neu kosten die Dinger ja fast 400€. Eine Aufbereitung kostet ca. 80€ - dann kann man damit ca. 2700l Wasser enthärten.
    Einfach eine email schiken.


    Grüße gab