Foren-Volks-BHKW - Diskussion

  • Hallo!


    mir ist jetzt folgendes aufgefallen- Wenn ich mit Diesel oder Heizöl fahre dann funkt der Siphon des Kondensatablaufs tadellos auch wenn er nur halb gefüllt ist.
    Schalte ich dann auf Sonnenblumenöl um, mit gleichen Leistungsdaten dann drückt es dass Wasser sofort heraus.
    Mein Verdacht ist nun dass bei PÖL der Förderbeginn vorverlegt gehört denn ich glaub dass die Verbrennung noch "stattfindet" wenn dass Auslassventil schon aufmacht.
    Hat jemand von Euch Erfahrung um wieviel der üblicherweise vorverlegt wird, der Förderbeginn für PÖL.
    Und wie macht man dass beim R 180 Jiang Dong in der Anleitung steht zwar was aber da haben sich die Chinesisch- Englisch Übersetzter ausgetobt und was da steht mach absolut keinen Sinn...
    Hab auch mal wo was gehört mit Beilagen usw aber wo bekäme man diese in unterschiedlichen Stärken??


    Besten Dank und Grüsse Werner

  • Hallo Werner,

    Mein Verdacht ist nun dass bei PÖL der Förderbeginn vorverlegt gehört denn ich glaub dass die Verbrennung noch "stattfindet" wenn dass Auslassventil schon aufmacht.


    das hast Du sehr gut erkannt. Dem ist wirklich so. PÖL zündet etwas später und braucht auch etwas länger für die Vergrennung bei gleicher Kraftstofftemperatur, gleichen Düsen und identischem Düsenöffnungsdruck. Deshalb wird bei Dieselmotoren bei Nutzung von PÖL der Förderbeginn etwas nach früh verlegt und der DÖD erhöht.


    Zitat

    Hat jemand von Euch Erfahrung um wieviel der üblicherweise vorverlegt wird, der Förderbeginn für PÖL.


    Dabei kann ich Dir leider nicht behilflich sein.
    Ich würde Suchmaschinen mit der ESP-Nummer füttern. Und evtl. auch »Einstellplättchen« oder so.


    Vielleicht reicht es schon, den DÖD etwas zu erhöhen, was aber eigentlich schon allein einen früheren Förderbeginn verlangt.


    Viel Erfolg.
    Lars

  • Vielleicht reicht es schon, den DÖD etwas zu erhöhen, was aber eigentlich schon allein einen früheren Förderbeginn verlangt.


    Hallo
    gibt es schon Erfahrungswerte auf welchen DÖD empfehlenswerterweise, original sollten es 145 bar sein und um wieviel Förderbeginn vorverlegen, original ist 21 Grad.
    (Habe 2 Tank also sollte Lauf auch noch mit Diesel möglich sein)
    So Gefühlsmässig würd ich sagen DÖD auf 165 bar und Timing auf 24 Grad--was sagt Ihr dazu?


    Besten Dank und Grüsse WErner

  • Moin,


    beim S1100 vom Raptor war der DÖD auf 150bar eingestellt. Ob der Förderbeginn verstellt wurde kann ich nicht genau sagen.


    Aber mit den Nummern/Bezeichnungen auf Düse und Pumpe kann googel nix anfangen. Es gibt rel. wenige Importeure für chinesische Ersatzteile.


    mfg

  • Hallo Werner,

    Hallo
    gibt es schon Erfahrungswerte auf welchen DÖD empfehlenswerterweise, original sollten es 145 bar sein und um wieviel Förderbeginn vorverlegen, original ist 21 Grad.
    (Habe 2 Tank also sollte Lauf auch noch mit Diesel möglich sein)
    So Gefühlsmässig würd ich sagen DÖD auf 165 bar und Timing auf 24 Grad--was sagt Ihr dazu?

    so gefühlemäßig würde ich den DöD auf 185-205bar stellen. Mit den Gradzahlen kann ich nichts anfagen, da meine Erfahrungen sich auf VW stützen, deren Angaben wurden in »mm vor OT« angegeben wurden. Das mit den Dieseln ist kein Problem, da das Dieselöl normalerweise nur feiner verteilt wird.


    Viel Erfolg. Berichte dann man bei den ersten Versuchen.


    Grüße
    Lars

  • deren Angaben wurden in »mm vor OT« angegeben wurden.


    Macht nix, kann man einfach umrechnen.


    Um den Öffnungwinkel zu verstellen wird man unterlegen müssen. Dazu einfach mal messen was da drunter muss. Es sollten sich (im PKW-Bereich) irgendwo passende Shims oder Beilagscheiben finden die passen.
    Ich mein das es da z.T. auch Normteile gibt.



    mfg JAU

  • Hallo Jau,


    wie würdest du in deinem Minimalschaltplan einen Sanftstarter mit ansteuern?


    Sollte er dann zwischen Generator und Motorschutzschalter sitzen und von K3 mit angesteuert werden?

  • [quote='Lars','index.php?page=Thread&postID=41828#post41828']Hallo,


    weil ich die ENS31 gerade wieder sehe, möchte ich es doch kurz anmerken.
    Es gibt scheinbar eine kostengünstigere Alternative zur ENS31:
    Hallo,


    weil ich die ENS31 gerade wieder sehe, möchte ich es doch kurz anmerken.
    Es gibt scheinbar eine kostengünstigere Alternative zur ENS31:
    http://www.prevent-germany.com…sueberwachung-fuer-3.html


    Viele Grüße
    Lars

    Hallo!


    Ich glaub nicht das dies die Funktion einer ENS 31 ersetzen kann, solche Spannungsüberwachungsrelais kenn ich von Industrieanlagen wo nur geschaut wird dass es beim Ausfall eines Leiters nicht zum 2 Phasenlauf kommt.


    Grüsse Werner

  • Hallo Werner,


    das mag darauf ankommen, was man damit machen möchte. Die Details der ENS31 kenne ich nicht, aber das von mir gezeigte Relais macht das, was uns die VDE 0126-1-1 vorschreibt. Und mehr wollen die meisten wohl nicht.


    Es gibt jedoch noch günstigere Bezugsquellen für das Gerät.


    Grüße
    Lars

  • E3YF400VFAL02



    E3YF400VFAL02 ist ein dreiphasiges Spannungsüberwachungsrelais für das 230/400V Netz. Die Schaltschwellen sind fix auf 80% und 115% der Nennspannung für Unter- und Überspannungsüberwachung eingestellt. Unter- oder Überschreitet eine der Phasen diese Schwellen, so fällt das Ausgangsrelais innerhalb 200ms ab. Außerdem wird der 10-Minuten Mittelwert der Phasenspannungen auf Überspannung überwacht. Diese Schaltschwelle kann am Gerät eingestellt werden. Bevor das Relais wieder aktiviert wird, muss die Netzspannung 30s lang im zulässigen Bereich sein. Bei aktiviertem Fehlerspeicher, welcher direkt am Gerät zuschaltbar ist, muss dieser wieder freigegeben werden, damit das Relais aktiviert wird.


    Damit erfüllt das Gerät die Anforderungen an die Spannungsüberwachung der Norm DIN VDE 0126-1-1 für die Energieeinspeisung in das Niederspannungsnetz (Photovoltaikanlagen, kleine Blockheizkraftwerke oder Biogasanlagen).


    Ein Ausfall einzelner oder mehrerer Phasen wird von diesem Gerät schon ab 20ms erkannt. Damit eignet es sich außerdem als RESET-Relais, um Relais-, Schütz- und SPS-Steuerungen nach kurzen Spannungsausfällen wieder in einen definierten Zustand zu bringen. Dies ist funktioniert auch in einphasigen 230V Netzen, wenn die Anschlüsse der drei Phasen verbunden werden.



    JAU glaub ich liegt am Strand ))))


    mfg fluss

  • Hallo fluss,


    ich glaub nicht das sich unser Energieversorger damit zufrieden gibt mit der VDE 0126-1-1.
    Die wollen meistens auch noch ein richtiges Gutachten von der BG sehen wo alle Daten geprüft und aufgeführt sind.


    Das ist ja gerade das teuere an solch einem Ding.


    Ich habe mal nachgeschaut, das Teil hat in diesem Sinne keine Zulassung.
    Wäre also mal mit dem Energieversorger ab zu klären ob man es so verwenden kann.


    Wenn wäre es natürlich recht günstig

  • hallo Bhkwpower,


    ja die schreiben mit EVU abklären!!



    WICHTIG: Trotz einer umfangreichen Normenlandschaft entscheidet das für die Anlage zuständige EVU, wie die Netzüberwachung
    auszuführen ist.


    mfg fluss