Baxi Innotech Gamma 1.0 - Brennstoffzellen BHKW

  • nun ja,
    natürlich noch nciht am Markt...aber immerhin schon in einem Feldtest
    Einführung ist so ab 2011 geplant.


    http://www.baxi-innotech.de/index.php?id=home


    Interessant,
    - das ist mal ein richtiger Zwerg 1kw elektrisch
    Gut, passt zur Grundlast z.B. in EFH, aber da das Ding auch modulieren kann, könnt es m.E. auch ein klein wenig größer ausfalen, denn bei 1kw el bringt es gerade mal 1,7kw thermisch (mit modulierenden Zusatzbrenner bis zu 20kw)
    - der Hersteller hat mal einen richtigen Blick auf die Chancen im Markt
    Er beziffert den Makrt allein in D auf locker 250.000 Einheiten
    Da wolln wir doch mal hoffen, dass er auch gleich richtig Stückzahlen dann anwirft, und auch andere Leute mal sich um den Markt der KleinKWKs kümmern

  • na das wäre doch mal nicht schlecht .. die firma ballard power kenne ich schon einige jahre ..
    vor einigen Jahren waren die mal Marktführer bei den Brennstoffzellen.

  • Sehr interessantes Gerät. Mit Reformer, nach Wunsch strom- oder wärmegeführt, mal was Neues. Bin gespannt was es kosten wird, und wann es wirklich erhältlich ist.
    Etwas seltsam, daß der "Zusatzbrenner" mehr als die 10-fache thermische Leistung des "Hauptgerätes" hat _:_ . Vielleicht ist das "Hauptgerät" dafür 10 mal so teuer und die Rangordnung stimmt wieder.


    Einführung ab 2011:
    Ironiemodus ein
    Bis dahin ist die Ostseepipeline in Betrieb und die Gasversorgung in Deutschland sicher!
    Ironiemodus aus


    Gruß
    Technikfreak

  • Sehr interessantes Gerät. Mit Reformer, nach Wunsch strom- oder wärmegeführt, mal was Neues. Bin gespannt was es kosten wird, und wann es wirklich erhältlich ist.


    Baxi hat noch Niedertemperatur PEMs mit Nafion-Membran im Einsatz. Dieser Systemaufbau hat die folgenden Nachteile:
    - Temperaturauskopplung schwierig bei Temperaturen um 80°C
    - Empfindlichkeit gegenüber CO-Verunreinigung aus dem Reformierungsprozess
    - Einstellung eines definierter Feuchtebereich der Membran (-> Leitfähigkeit)
    - Wassermanagement auf der Eduktseite zum Verhindern eines "Absaufens" durch kondensierenden Wasserdampf


    Eine Weiterentwicklung sind die sogenannten Hochtemperatur-PEFC, die bei 150-180°C laufen. Ihre Basis ist eine Membran aus Polybenzimidazol, einem temperaturstabilem Kunststoff, der mit Phosphorsäure getränkt wird. Die H+ Ionen der Säure dienen zur Ionenleitung.


    Dank der hören Temperaturen ist die Auskopplung von Wärme einfacher (d.h. ein Brennstoffzellenheizgerät ist nicht auf eine Niedertemperaturheizung mit VL/RL-Temperaturen von 60/40 angewiesen. Im Auto kommt man auch mit einem deutlich kleinerem Kühler zurecht. Des Weiteren ist bei den Temperaturen auch die CO-Empfindlichkeit herabgesetzt, so dass man sich die Feinreinigung nach dem Reformer sparen kann, was den apparativen Aufwand reduziert. Das Wassermanagement ist bei Betriebstemperaturen jenseits der 100°C auch vereinfacht.


    BASF liefert das "Feuerwehrplastik" für BZ-Anwendungen unter dem Namen CELTEC-Membran. An ganzen BZ-Systemen auf HT-PEM Basis wird momentan geforscht.


    Gruß,
    Gunnar