Was tun bei Überspannung im Netz

  • Hallo Leute,
    bei mir schaltet das BHKW neuerdings immer um die Mittagszeit, bei Sonnenschein ab ,wegen Überspannung(>250 Volt) im Netz :evil:
    Die Spannung ist dann auf allen drei Phasen relativ gleich hoch....
    Was kann man tun?? Es gibt hier immer mehr Solaranlagen...

  • Hallo filou,


    das ist eigentlich die Sache des Netzbetreibers! Beim häufigerem Auftreten von Überspannungen muss er die
    Transformatorspannung anpassen oder den Trafo auswechseln bzw das
    Netz verstärken.
    Auch sollten die Wechselrichter der Solaranlagen eigentlich keine Überspannungen zulassen!
    Ich würde mir das Datum und die Uhrzeit, wenn der Dachs überspannungsbedingt abschaltet, notieren und beim Netzbetreiber reklamieren.


    AxelF

    Wikipedia: ICH WEISS ALLES!


    Google: ICH HABE ALLES!


    Internet: OHNE MICH GEHT NICHTS!


    Strom: ACH WIRKLICH ???!!!

  • bei mir schaltet das BHKW neuerdings immer um die Mittagszeit, bei Sonnenschein ab ,wegen Überspannung(>250 Volt) im Netz
    Die Spannung ist dann auf allen drei Phasen relativ gleich hoch....
    Was kann man tun?? Es gibt hier immer mehr Solaranlagen...


    Wenn zuviel Strom da ist, der die Spannung hochtreibt, dann ist die Empfehlung, keinen Strom einspeisen, sondern zu verbrauchen und das vorher mit dem Energieversorger absprechen, so dass Du einen spannungsvariablen Stromtarif bekommst;-)
    Klaus Köln: Autonomes selbstlernendes Energiemanagment


    Gruß,
    Gunnar

  • Zitat

    dass Du einen spannungsvariablen Stromtarif bekommst;-)


    Jooo,ein Regeln meines BHKW bei zu viel oder zu wenig Strom über ein Steuersignal vom Energieversorger gegen entsprechende Vergütung habe ich meinen Stadtwerken schon1990 angeboten....
    Für eine entsprechende Vergütung soll dieses jetzt ja auch z.B. bei den Windkraftanlagen eingeführt werden....


    Es ist wie immer alles eine Frage der Wirtschaftlichkeit! Finde nur regenerative Energien,wegen zu viel Strom, ab zu schalten macht keinen Sinn.Da müsste immer zuerst das Netz ausgebaut werden und konventionelle Kraftwerke bzw. BHKW herunter gefahren werden.


    Im eigenen Betrieb versuche ich natürlich schon lange mit Zeitschaltuhren etc.den Stromverbrauch möglichst gleichmäßig zu verteilen.

  • Hi,


    ich hatte damals (2002) mein EVU so lange genervt, bis die das Übersetzungsverhälnis am Trafo geändert haben, seitdem ist Ruhe ;)


    Gruß
    Tom

  • bis die das Übersetzungsverhälnis am Trafo geändert haben


    Der Ortsnetztrafo hat in der Regel einen 3 oder 5 stufigen Stufensteller zur Spannungsvorwahl, den man lastfrei "umrasten" kann. Oft ist er auf der höchsten Stufe, damit die am Ende der Leitung immer noch genügend Spannung haben. Das zu verändern ist die einfachste Lösung, kann allerdings bei einem langen NS-Kabel dann zu Problemen führen, wenn bei hoher Last und wenig Einspeisung durch PV und Photovoltaik die Spannung soweit absackt, dass die Kunden, die weit weg vom Trafo sitzen, dann Unterspannungsphänomene beobachten.


    Gruß,
    Gunnar