Dachs HKA: Schallschutz - Untergrund bzw. Podest für den Dachs

  • Moin, Moin,


    da ich z.Zt. in Planung eines noch anzubauenden Raumes für einen Dachs bin, folgende Frage:


    gibt es Unterlagen oder Erfahrungen mit dem Untergrund bzw. Podest für den Dachs? Wie baue ich das Podest am besten, um die Schwingungen des Dachses zu minimieren? Ich habe irgendwo gelesen, es gibt einen speziellen Estrichbelag dafür???


    danke


    Dr. Haldol

  • Hallo Dr. Haldol,



    wo soll denn der Dachs sein Zuhause finden, dass eine zusätzliche Untergrunddämmung erforderlich ist? Anbau klingt für mich wie so eine Art Dachs-Garage ausserhalb des Hauses?


    Grüße


    Bruno

    Ich bemühe mich, garantiere aber keine Vollständigkeit und Richtigkeit, Beiträge ersetzen keine Steuer- oder Rechtsberatung!
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  • Hallo Bruno,


    er soll in einem Anbau am Haus unterkommen. Grund: ich war bei einer "Werbeveranstaltung" eines Heizungsbauers. Der Dachs, der dort lief, war relativ laut und übertrug trotz Dämpfung die Vibrationen auf den Estrich. Im Haus kann er deswegen bei uns nicht unterkommen, da unsere Geschoßdecken auf Holzbalken liegen und kaum schallisoliert sind. Deshalb plane ich einen Raum außerhalb. Der Estrich muß deshalb gut nach unten isoliert werden, was kein Problem darstellt, da wir sowieso einen Radlader kommen lassen müssen, wegen einer neuen Terasse.


    mfg


    Dr. Haldol

  • Vieleicht hat der Heizungsbauer die Transportsicherungen noch eingeschraubt ???


    Normalerweise ist der Dachs leise, es gibt noch zwei Geräuschminderungpakete vom Hersteller.


    Ich kann nur raten, mindestens noch ein Dachs anhören.


    Ich habe unter meinem Dachs eine Styrodurplatte gelegt, ein Fundament oder ähnliches ist nicht erforderlich.

  • @ dachsfan


    ich bin mir ziemlich sicher, daß die Transportsicherungen rausgeschraubt waren, nach eigenen Angaben hat die Firma hier in der Gegend ca. 300 Dachse aufgebaut. Für ein Wohnhaus mir aber eindeutig zu laut mit 56 db lt. Prospekt.


    Styrodurplatte ist sicher eine gute Idee, steht der Dachs aufgrund seines Gewíchtes sicher genug, oder muß er mit dem Untergrund verschraubt bzw. gedübelt werden?


    Grüße


    Dr. Haldol

  • Hi,


    wir haben den Öl-Dachs in einem Kellerraum "konventionell" montiert (Bilder in der Galerie "Andys Dachskeller"), über dem meine Schwiegermutter unmittelbar ihr Schlafzimmer besitzt! Der Dachs ist ganz normal eingebaut also ohne jegliche zusätzlichen Dämm-Pakete. Das Gebäude ist massiv, die Decke Beton.


    Es gibt keine Probleme durch das "Summen" des Haustieres! Man kann ihn zwar hören, aber die alte Heizung war insbesondere beim Anspringen erheblich lauter und störender, weil das Geräusch nicht so harmonisch (gleichmäßig) war.


    Als meine Schwiegermutter damals den Dachs beim allerersten Probelauf ohne die Standart-Schallkapsel erstmals gehört hat, ist sie aber mit Tränen in den Augen rausgelaufen ... ;)


    Schöne Sommerzeit-Grüße


    Andy der FrechDachs

    ... denn die Freude an der richtigen Entscheidung währt länger als die Freude am billigen Einkauf!

  • Hallo
    bei mir steht der Dachs auch direkt unterm Schlafzimmer und ohne zusätzliche Dämmung.Er ist nur zu höhren wenn man ihn wirklich höhren will und auf jedem Fall leiser als die normale Heizung.
    Gruß Toni

  • Sehe ich auch so, aber Lautstärke ist und bleibt immer subjektiv, den einen stört`s den anderen nicht.


    Bernd eine Styrodurplatte ist eine extrem harte Styroporplatte. Eine Styrodurplatte wird z.B. in den Industrie unter dem Estrichbeton gelegt, extrem hoch belastbar und drückt sich keinen mm ein.


    Für die Wand wüsste ich ein anderes Fabrikat, müsste aber raussuchen wie das heißt. Das sind weiße Pyramiden, weich und speziell gegen Geräusche, damit kann man Räume machen, in denen man sich selbst nicht mehr hört wenn man spricht. Echt lustige Räume.


    Na ja, den anderen Dachsbetreiber, besonders dem Frechdachs sei verraten, der TOM verfolgt gerade eine Idee, wie Forumsmitglieder günstig an Wartungsartikeln und Zubehör kommen. Senertec bietet zwei Packete zum "Leisemachen" an.


    Zum einen die "Schwerschallmatten" die innen ins Gehäuse eingeklebt werden. Zum anderen ein "Schienenpaket" das die Gummidichtungen unterstützt, da dort noch eine Menge Schall durchkommt. Innen im Gehäuse gibt passende Schienen mit ca. 3 cm dicken weißen Spezial Wärme und Geräuschdichtungen. Hab die bei mir eingebaut beides hat viel gebracht.


    Ehe Ihr über TOM herfallt, er will es in ca. 14 Tagen bekanntgeben.
    ( TOM - hier hat ein Moderator ein bischen gepetzt, darf er doch oder ???? - wen nein, nicht so feste hauen !!)

  • Hallo,


    Dachsfan , nett daß du beim Leisemachen an mich denkst, aber es handelt sich doch um das Schlafzimmer meiner Schwiegermutter ... ;) ;) ;)


    Gruß FrechDach

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  • Hallo Dachsfan,


    die Schallkegel sollte man doch auch nach aussen hin montieren können, dann hört man den bösen Nachbar nicht mehr oder? (Denke dabei an die Decke)


    Such bitte bei Gelegenheit den Fabrikationstyp raus, (evtl. auch ein ca.-Preis?) bin interessiert.


    Grüße


    Bruno

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  • Ja Frechdachs, so was.
    Bernd, ich suchs Dir die Tage raus, bin aber bei der Arbeit nicht auf der Flucht. :]


    Für alle gilt, die Schallquelle erst mal minimieren, also den orginal Einbauset verwenden, dann erst den Raum. Das Einbauset kostet jedefalls nur ein Bruchteil einer Raumschallisolierung. ;)

  • Hi Bruno,


    diese Pyramidenteile müssen im Raum montiert werden denn der Schall muss sich dort zwischen den Pyramiden totlaufen ;)
    Ich war schon ein paar mal in solchen Räumen in denen sehr Aufwändige Messungen gemacht werden (Lucent Technologies, die haben die größte Halle dieser Art). Wenn man da ein Geräusch von sich gibt hört man den fast nicht, ist total dumpf da keinerlei Reflexionen.


    Dachsfan alte Petze :P :P :P Passt scho :]


    Gruß
    Thomas

  • Hallo Dachsfan,
    wie hast Du das mit der Styrodur Platte gelöst? Ist die unter dem Estrich oder auf dem Boden? Muss man da noch etwas auf die Platte legen damit sich die Füße nicht eindrücken?
    Danke und Gruß
    Werner 8)

    -- Die Sonne ist die Quelle unserer Energie, die es richtig anzuzapfen gilt ! ---
    „Nicht alles, was zählt, ist zählbar!“ „Nicht alles, was zählbar ist, zählt!“ Albert Einstein

  • Hallo Spornrad,


    leih Dir die Fahrwagen von einem Senertec Stützpunkt und hebe die Anlage 4 cm an, lege dann Styrodurplatten ( grün) unter dem Dachs aus und setzte ihn daruf ab. Wenn Du einen Kondenser hast, musst Du diesen warscheinlich ebenfalls mit Styrodur unterlegen, damit die Höhe passt.


    Dann einen "Kranz" mit handelsübichen Rohrisolierungen unterlegen, so das unter dem Dachs nix mehr passt. Das bringt sehr viel.


    Hab ich auch so gemacht und der Dachs läuft viel ruhiger.
    Wenn`s nicht reicht hab ich noch mehr Tipps. ;)

  • Moin Spornrad,


    der Dachs hat als Abschluss unten eine Bodenwanne aus geformtem Stahlblech. Diese Bodenwanne dient der Aufnahme der wassergefährdenden Flüssigkeit (Motoröl) im Havariefall und wirkt wie ein Resonanzboden.


    Meine Dachse haben die von dachsfan erwähnten Isolierungen (Schwerschallschutzmatten und Kantenisolierung) erhalten. Den Abstand zwischen Fußboden und Dachsrahmen haben wir mit Armaflex-Rohrisolierung (Schaumstoffrohr) abgedichtet - und die Dachse sind ruhig, auch ohne unterlegte Styrodurplatte.


    Der noch vorhandene Schallübergang resultiert aus der mangelhaft gedämmten Rückwand und der hinteren oberen Armaturenabdeckung. Dies resultiert daher, dass beim Gasdachs in diesem Bereich Belüftungsschlitze vom TÜV vorgeschrieben waren - ab 2005 ist das nicht mehr erforderlich.


    Gruß Dietrich

  • Hallo dbitt,


    da haste absolut recht. Amaflex ist auch eine Rohrisolierung, welche mann nimmt ist egal. Um den "Resonanzboden" geht es, der kann Schwingungen in die daunter liegenden Boden bringen, der dann als Körperschall Ärger machen kann.


    Wie gesagt, man kann verschienenes machen, die von mir erwähnten Isolierungen ( Schwer.., Kanten..) reduzieren im wesentlichen den Luftschall.


    Wenn einer Probleme mit Körperschall hat, Beispiel: man hört den Dachs auch noch 3 Räume weiter, dann Styrodur unterlegen. ;)

  • Hallo Dachsfan und dbitt,


    jetzt ist diese Sache völlig klar bis auf einen kleinen Punkt. Bei einem Gewicht von 550 kg drücken sich da nicht die 4 Füße in das Styrodur ein und der Dachs sinkt langsam ab oder macht das nichts und die Festigkeit reicht aus? Man könnte vielleich noch was unterlegen um das Gewicht auf die Fläche zu verteilen.
    Gruß Werner 8)

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