Raptor: Störungen / Wartung und was man(n) wissen sollte!

  • Hallo Forengemeinde, Hallo Raptorbetreiber!


    Ich habe mir gedacht, mal eine neue Rubrik hier anzufangen, die die Wartung und Störungen der Raptoren BHKw`s betrifft.


    War über die Weihnachtsferien für eine längere Zeit nicht zuhause, sodass mein BHKW nur durch die Frau (also garnicht!) gewartet wurde!


    Als erstes, ohne Störung 4 Wochen durchgelaufen, bei Tageslaufzeiten von bis zu 22 h. ( Muss wohl die Kälteperiode gewesen sein!) Habe dann das Gerät auskühlen lassen und eine Dichtigkeits- und Funktionskontrolle durchgeführt. Bei einem Betrieb von 490h hat der Raptor nur einen Bedarf von 0,25L Öl gehabt! -


    Was jedoch neu für mich war, ist, das vorgestern (20.01.2009) bei meinem Öldruckanzeiger, die Glasskuppe sich verabschiedet hat! Genauer gesagt, Sie ist direkt über dem Gewinde weggebrochen! Auswirkungen,keine - nur ein bischen Öl um Ventildeckel herum. Habe bei Eternal Energy angerufen, und sofort Ersatz zugeschickt bekommen! Im Gespräch mit Eternal kamm herraus, dass die Sichtkuppe aus Plastik ist, und bei Zeiten Sprode werden kann. Das diese einfach so abreißt, kannten die Spezialisten nicht! Also wohl Unachtsamkeit bei der Wartung,und zu fest angezogen!


    So nun die Frage an andere Raptorenbesitzer: Habt Ihr ähnliche Ereignisse,oder Erfahrungen, die Ihr teilen wollt, so wie die Dachser? :-)@@(-:



    up-load-claus

    Ich betreibe mein Haus CO² neutral : Raptor S ( Eternal Energy 6,5 el/ 14 w ) PÖL betrieben :rolleyes: , Holzvergaser als Spitzenlast ( Holzmax von Paradigma 19 kw) :D , Solarthermie 8m² ( Paradigma Hochvakuumkollekroren) ^^ ; Photovoltaik 16,78 Kwp 8) (Schottsolar; SMA Wechselrichter) - 400m² Wohnflache, Abwärme Raptor für die Doppelgarage! ;(

  • Hallo Raptorenbetreiber!


    Heute Sonntag ist mein RAptor auf Störung gegangen! Übertemperatur!! :daddeln: Ursache, eine Dichtung an der Primärkreislaufpumpe war undicht, sodass Kühlflüssigkeit ausgelaufen ist! :uebel: Natürlich habe ich keine Ersatzdichtungen zuhause :tommy: , sodass ich morgen erst mal zu dem Heizungsfachmann meines Vertrauens :hutab: fahren darf, und mir eine neue Dichtung holen! :hiphop: Habe wohl beim Einbau der Pumpe die Dichtung gequetscht! Sonst weiterhin keine Probleme mit meinem Raptor!

    Ich betreibe mein Haus CO² neutral : Raptor S ( Eternal Energy 6,5 el/ 14 w ) PÖL betrieben :rolleyes: , Holzvergaser als Spitzenlast ( Holzmax von Paradigma 19 kw) :D , Solarthermie 8m² ( Paradigma Hochvakuumkollekroren) ^^ ; Photovoltaik 16,78 Kwp 8) (Schottsolar; SMA Wechselrichter) - 400m² Wohnflache, Abwärme Raptor für die Doppelgarage! ;(

  • Hallo,


    mein Raptor hat bereits seinen dritten Motor, der jetzt seit ca. 3.500 Stunden in Betrieb ist. Hauptprobleme für die ersten beiden Motorenschäden waren falsche Installation der Rücklaufanhebung und die nicht vorhandene Systemtrennung. Diese belastet nämlich das Kühlsystem des Raptors mit dem vollen Heizungsdruck von 1,5 bar und das hat die Kopfdichtung nicht mitgemacht. Nach erfolgter Systemtrennung mit Wärmetauscher und dem dritten Motor waren die Probleme deutlich geringer und auch der Rapsölverbrauch scheint deutlich günstiger zu sein.
    Dennoch hab ich jetzt aktuell ein Problem und stehe etwas dumm da, weil ich nun mal kein Mechaniker bin und über die Weihnachtsfeiertage (warum geht immer alles dann kaputt, wenn Feiertage sind?) niemand erreichbar ist. Also: Zu erst ging das System auf Fehlermeldung: Leckage. In der Bodenwanne befand sich eine ganze Menge Öl. Ich konnte kein Leck ausmachen, hab alles sauber gemacht, Ölstand kontrolliert und ihn wieder laufen lassen. Tja, nach ein paar Stunden ist er jetzt wieder stehen geblieben mit der Fehlermeldung Öldruck. Es scheint also ein Problem zu bestehen. Meine Logik sagt: Ölpumpe? Oder sonst eine Undichtigkeit. Ich weiß aber nicht mal, wo die Ölpumpe sitzt. Im Handbuch ist darüber auch nichts zu finden. Es wäre doch mal schön, ein detailliertes Schema des Raptors zu haben, was wo verbaut ist.
    Tja, im Augenblick hab ich die Nase von dem Gerät etwas voll. Es muß doch mal möglich sein, daß man eine Heizperiode hat, in der das Teil stabil und störungsfrei durchläuft. Hat jemand eine Idee, wie ich die Maschine wieder zum laufen kriege?

  • Moin MvM,


    ist der neue Motor dicht ?? also alle Schrauben rundrum festgezogen ??


    Hattest Du schonmal das Sieb der Ölpumpe draussen?? Die haben da einen Gewindestopfen (21er Schlüsselweite) in die Ölwanne gebaut,dahinter ist das Sieb. Wenn das zu ist gibts keinen Öldruck mehr.

    Die Pumpe selbst sitzt hinter dem Schwungrad, da ist ein Deckel mit drei Schrauben und dadrinn ist die Pumpe.



    Überprüfe auch alle Schraubverbindungen der Schmierölleitung zum Zylinderkopfdeckel sowie den Deckel selbst. Ausserdem neigen der Ölablasshahn und die Lager der Hauptwelle und Handstarter zum lecken.
    Das Kabel am Druckschalter hast Du schon überprüft??


    mfg

  • Vielen Dank, Alikante!


    Also ich denke, daß ich mit Deinen Hinweisen schon mal was anfangen kann.
    Ich hab noch nicht die Schraubverbindungen geprüft, nur auf Sicht und konnte keine Stelle finden, die für den Ölverlust verantwortlich ist. Und er verlliert ja Öl (war ca. 200 Stunden nach der letzten Wartung auf Minimum, hab wieder nachgefüllt). Daher denke ich, daß das Sieb der Pumpe nicht verantwortlich ist. Dieses habe ich bislang noch nicht gereinigt. Ich weiß auch nur von einer Magnetschraube neben dem Ölauslaß. Die hatte ich bei der letzten Wartung draußen und gereinigt. Auch das Kabel ist es wegen des Ölverlusts vermutlich nicht. Dieses habe ich aber auch noch nicht überprüft, weil ich auch von diesem nicht weiß, wo es ist ...
    Ich hoffe noch, einen Mechaniker zu bekommen, mein eigener Wissensstand bezüglich Motoren ist halt leider begrenzt.

  • Moin MvM,


    da bist Du ja schon richtig Ölablass, Magnet und Sieb liegen dicht nebeneinander.


    200h nach der Wartung?? Dann könnte ich mir vorstellen das der Ventildeckel oder der Ölablass nicht dicht ist.


    Du könntest ja auch mal was über Deinen Raptor berichten - Verbrauch,Leistung,Temperaturen und Hauptprobleme.


    mfg

  • Tja Alikante,


    ich hatte diverse Probleme. Ich hab hier ein altes, denkmalgeschütztes Sandsteinhaus. Das bedeutet, daß Isoliermaßnahmen nur in begrenztem Maße möglich sind und sich somit im Wesentlichen auf das Dach beschränken. Auch die Fenster sind zum größten Teil aus den 60ern und ich ziehe alte Fenster, die mein altes Haus nicht vakuum-verpacken, vor. Um also nicht in gigantische Summen für Heizkosten zu kommen, hab ich nach Alternativen gesucht. Ursprünglich angedacht war eine Hackschnitzelanlage, da ich auf dem Land lebe und von Waldbauern umgeben bin. Aber da hat mich eine Firma übers Ohr gehauen, da der mir zur Verfügung stehende Lagerplatz für Hackschnitzel so gering ist, daß ich diesen im Jahr 20 mal hätte füllen müssen. Der Versuch, die Geschichte anwaltlich rückzuführen führte zur Insolvenz der Firma und ich hab in der Garage eine neue und originalverpackte Hackschnitzelanlage :( - falls jemand Interesse daran hat, wär cool.
    Danach entschied ich mich für den Raptor. Teile des Hackschnitzelsystems konnte ich verwenden, so z. B. die 1.600l Pufferspeicher mit Wärmetauscher fürs Warmwasser. Der Raptor wurde installiert und ich war erstmal schockiert über die Lautstärke, Geruchs- und Wärmeentwicklung der Anlage. Die Abgase wurden in den Schornstein geführt und der fing an, feucht zu werden und zu versotten und somit teilweise mit unansehnlichen Flecken durch meinen frischen Putz durchzuschlagen. Ein Edelstahleinzug hat dieses Problem erstmal beseitigt und reduzierte auch die Geräuschentwicklung etwas. Der erste Motor ging aber dann nach bereits 500 Stunden kaputt. Zuvor ist er ständig wegen Übertemperatur auf Störung gegangen. Eternal Energy war aber sehr kulant und hat den Motor sofort ausgetauscht, obwohl der Schaden auf eine falsche Installation der Rücklaufanhebung zurückzuführen war und der Motor ständig überhitzt lief was auch der Grund für Geräusch, Geruch und Versottung des Kamins war. Ein nachträglich eingebauter Ansaugschalldämpfer und spezielle Gummiaufhängungen reduzierten das Motorgeräusch noch einmal erheblich. Jetzt ist er kaum noch zu hören.
    Die Keilriemen machten Anfangs Probleme, nach jeweils 300 Stunden gingen sie kaputt. Das lag aber an deren Qualität. Eternal-Energy schickte mir neue mit Zähnen. Diese halten ca. 1.500 Stunden.
    Mit dem zweiten Motor hatte ich aber auch kein Glück, dieser ging nach 650 Stunden kaputt. Als Schuldiger wurde das pflanzliche Motorenöl ausfindig gemacht.
    Der dritte wurde jetzt mit mineralischem Öl betrieben. Das nächste große Problem war scheinbar die Batterie, die nicht geladen wurde und somit zu Startproblemen führte. Das Ladegerät wurde ausgetauscht, die Batterie nach draußen verlegt, damit sie nicht mehr den hohen Temperaturen und Erschütterungen ausgesetzt ist, die Batterie wurde ausgetauscht. Der Motor ging häufig auf Störung wegen Übertemperatur, ohne daß der Motor heiß war, also unlogisch. Nach langem hin und her hat Herr Thomas das Problem gefunden: die Pins des großen elektrischen Steckers waren falsch belegt und somit lief alles statt über 2 Pins nur über einen. Das führte dann intern zu einer Überlastung. Seitdem trat dieses Problem nicht mehr auf.
    Dafür gab es aber ein Problem mit der Kopfdichtung, die den hohen Druck des Heizsystems nicht aushielt und somit undicht wurde. Nach Wechsel der Dichtung wurde daher auch eine Systemtrennung letzten März vorgenommen. Der Motor hat nun ein druckloses Kühlsystem und ein Wärmetauscher heizt den Pufferspeicher. Diese Maßnahme hatte nur positive Auswirkungen. Der Raps-Verbrauch ging dramatisch zurück und zum ersten mal lief er lange Zeit bis jetzt ohne Probleme.


    Wie viel ich wirklich verbrauche ist noch nicht genau zu beziffern. Ich betreibe den Raptor ganzjährig, da ich auch das Warmwasser damit aufbereite. Im Sommer reduziere ich die elektrische Leistung auf 3,5 kW/h und im Winter produziere ich 5,5 kW/h. Ich habe einen 4.000 Liter-Tank und Anfang März vollgetankt. Derzeit habe ich noch ca. 800l drinnen und der Raptor ist seit März ca. 1.200 Stunden gelaufen und hat dabei ca. 5.500 kW/h Strom erzeugt. Ich habe ca. 250 qm Wohnfläche, die aber zur Hälfte mit Holzöfen beheizt wird. Somit heize ich ca. 130 qm und das Warmwasser mit dem Raptor. Als Backupsystem habe ich einen Elektroheizstab mit 6 kW/h, der im Augenblick statt des kaputten Raptors läuft. Glücklicherweise ist es grade nicht so arg kalt.


    Auch wenn der Raptor nun nicht mehr übermäßig heiß wird, produziert er dennoch eine ganze Menge Abwärme, die mir eigentlich leid tut, einfach verschwendet zu werden. Im Winter öffne ich daher öfter die Kellertür und nutze die Wärme zur Beheizung des Treppenhauses. Aber ein Wärmetauscher hier wäre sicher eine intelligentere Lösung.


    Gruß, MvM

  • Moin MvM,


    na dann hast Du ja alle Kinderkrankheiten das Raptor mitgemacht.


    Das mit dem Denkmalschutz geht mir ebenso, deshalb hat sich die 0,0 CO2 Emission in meinem Energieausweis trotz 170kWh/m² und Jahr positiv niedergeschlagen.


    Mein Raptor war eines der letzten Seriengeräte er hatte den Ansaugdämpfer,die Lufthutzen,überarbeiteten Zylinderkopf, flankenfreie Riemen, Motoröl 10W40 und aussenliegende Batterie schon bei Auslieferung.
    Die Zweikreisige Kühlanlage wollte ich nicht haben da bei mir auch mit 1,5 - 2bar alles dicht blieb und bleibt.
    Mein erster Motor wollte nach 2700h nicht mehr starten der steht nun beim Motorfuzzi und bekommt ne GR, der zweite Motor läuft seit 1200h zufriedenstellend hat aber auch schon den zweiten Zylinderkopf wegen ganz üblem Öldurst ( 6Liter durch die Ventilschaftdichtung )


    Du hast ja einen exorbitant hohen Verbrauch an PÖL!! bei 3200Litern auf 1200Stunden sind das fast 2,7Liter!! Meine Kiste benötigt "nur" 2,2Liter die Stunde bei 5 - 5,5kW elt. und das ist schon viel zu viel. Ein bekannter betreibt 2 Raptoren und die verbrauchen beide nur um die 2Liter bei gleicher Leistung!!
    Über die Abwärme habe ich mir auch schon Gedanken gemacht - ich leite sie wie Du ins Treppenhaus. Leider ist die einzige Möglichkeit die Wärme ins Wasser zu bekommen eine Wärmepumpe, aber die Dinger kosten um die 1500€ :_:~ .


    Unser User Up load Claus hatte ähnliche Probleme wie Du, die aber alle von Eternal gelöst wurden. Zuletzt hatte er aber nen Motorplatzer - der Block ist oben an der Öse der Länge nach aufgerissen. :wacko:


    mfg Marcus

  • Die Zweikreisige Kühlanlage wollte ich nicht haben da bei mir auch mit 1,5 - 2bar alles dicht blieb und bleibt.
    Mein erster Motor wollte nach 2700h nicht mehr starten der steht nun beim Motorfuzzi und bekommt ne GR, der zweite Motor läuft seit 1200h zufriedenstellend hat aber auch schon den zweiten Zylinderkopf wegen ganz üblem Öldurst ( 6Liter durch die Ventilschaftdichtung )

    Hallo Alikante,
    das mit dem Zylinderkopf klingt für mich aber auch nach einem Problem mit dem hohen Druck des Heizwassers. Bei mir hat sich das immer auf die Zylinderkopfdichtung ausgewirkt, die undicht wurde. Seit der Systemtrennung ist das Problem weg - seit nun mehr über 1.000 Stunden.

    Zitat

    Du hast ja einen exorbitant hohen Verbrauch an PÖL!! bei 3200Litern auf 1200Stunden sind das fast 2,7Liter!! Meine Kiste benötigt "nur" 2,2Liter die Stunde bei 5 - 5,5kW elt. und das ist schon viel zu viel. Ein bekannter betreibt 2 Raptoren und die verbrauchen beide nur um die 2Liter bei gleicher Leistung!!

    Nun, wie gesagt muß man diese Werte noch mit Vorsicht genießen. Ich kann Dir zwar sagen, wie viele Stunden mein Raptor seit der letzten Tankfüllung gelaufen ist und was meine Tankuhr anzeigt. Diese ist aber nicht mehr als ein nettes Gimmick. Genau weiß ich das erst, wenn ich das nächste mal auftanke. Das mit der Tankuhr ist auch so ne Sache. Ich hab an meinen Tanks so einen Stecker zum Befüllen, der den Tankwagen automatisch abschalten soll, wenn die Tanks voll sind. Dieses System funktioniert aber scheinbar nur bei mineralischem Heizöl. Beim ersten Betanken jedenfalls lief alles über da die Abschaltung nicht funktionierte. Dabei hat es auch die Tankuhr durch den Druck zerlegt. Die hab ich zwar wieder sauber gemacht und zusammengesetzt, sie zeigt auch wieder was an, aber ob das alles Sinn macht bin ich mir nicht so sicher. Meine Tanks sind ein wenig transparent und mein Auge sagt, sie sind ca. noch 1/3 voll. Aber genauer kann ich es derzeit nicht sagen.


    Das mit der GR, kann das jeder Mechaniker machen, habt Ihr in Eurer Vereinigung bessere Konditionen? Immerhin ging ja mal vor nem halben Jahr von Eternal so ein Brief um, in dem sie einen neuen Motor anboten für über 2.400 Euronen und dem Hinweis, daß man nach 8.000 Stunden den Motor auswechseln sollte. Da hab ich mir gedacht, daß das schweineteuer ist, wenn man alle 3-4 Jahre 2.400 Euro + Einbau hinblättern muß. Da sieht die Bilanz im Vergleich zu ner normalen Heizanlage gleich viel schlechter aus. Also eine Alternative wäre hier doch sicherlich äußerst interessant.


    Gruß, MvM

  • Ich hab an meinen Tanks so einen Stecker zum Befüllen, der den Tankwagen automatisch abschalten soll, wenn die Tanks voll sind. Dieses System funktioniert aber scheinbar nur bei mineralischem Heizöl. Beim ersten Betanken jedenfalls lief alles über da die Abschaltung nicht funktionierte.


    Rapsöl ist dicker, da sollte die Abschaltung besser funktionieren.
    Wobei das auch bei Heizöl ein Grundsätzliches Problem ist, bislang wurden die Heizöltanks hier noch nie ohne Aufsicht gefüllt, eben weil man dem Schalter nicht blind vertrauen sollte.
    D.h. der Fahrer steht mit seiner Fernbedienung im Keller und beobachtet die Tanks vor Ort.


    Zitat

    Immerhin ging ja mal vor nem halben Jahr von Eternal so ein Brief um, in dem sie einen neuen Motor anboten für über 2.400 Euronen und dem Hinweis, daß man nach 8.000 Stunden den Motor auswechseln sollte.


    Das Triebwerk ist ein Chinadiesel, wenn du den selbst ranschaffst kostet der weniger als die Hälfte von dem was dir angeboten wurde. Iat aber die Frage was Eternal da ev. dran macht und ranbaut bevor er zu dir kommt. Aber da weis alikante sicher mehr.



    mfg JAU

  • Ja,


    der S1100 kostet am freien Markt zwischen 550 und 560 Ocken brutto.
    Der hat bei Eternal eine größere Ölwanne bekommen ca. 8Liter.
    Bei den original Chinaböllern gibts Probleme mit verunreinigungen im Motor und mit der Dichtheit im allgemeinen.Ausserdem sind Ventiltrieb und Zylinderkopf meistens schlecht verarbeitet/eingestellt.


    Es kann eigendlich jeder Motorfuzzi was dran machen :
    - Motor komplett reinigen
    - Abdichten mit Bärensch....e
    - Kopf und Ventile/Sitze/Hebel bearbeiten (Kopfdichtung von Viktor Reinz :thumbsup: )
    - ESD und ESP einstellen ( für PÖL Zeitpunkt vorverlegen , Öffnungsdruck anheben etc.)


    Also ich habe mir nen aufbereiteten Motor gekauft und meinen ollen zum aufbereiten gegeben,das geht nun reihum sooft bis nix mehr zu regenerieren geht. Damit zahle ich nur noch die Arbeitszeit meines Motorfuzzi und die Verschleissteile.


    mfg

  • Wäre es dann nicht interessant für mich, wenn es denn so weit ist, mich in diesen Aufbereitungszirkel einzuklinken anstatt einen Mechaniker, der computerüberzüchtete Motoren gewohnt ist, hier zu beschäftigen?


    Gruß, MvM

  • Hallo liebe Gemeinde,


    ich bitte mal um Denkhilfe. :sos:
    Mein oben bereits geschildertes Problem besteht nach wie vor, da auch diese Woche noch kaum jemand aufzutreiben ist, der mir helfen könnte. Viele Anrufe habe ich getätigt, darunter auch der sehr freundliche und hilfreiche Kontakt des Motoraufbereiters von Alikante. Dennoch habe ich noch keine Lösung.
    Was mich sehr erschreckt hat: Ich habe natürlich auch versucht, Eternal-Energy zu kontaktieren. Während der Feiertage hieß es am Anrufbeantworter, man mache Betriebsurlaub bis einschl. 3. Januar. Hab ich also am Montag wieder versucht und wollte mich mit Herrn Thomas verbinden lassen. Der, so sagte man mir, wäre erst am 11. wieder im Haus. Ob ich jemand anderes sprechen könnte? Nein, außer Herrn Thomas arbeite niemand mehr für Eternal-Energy!!!
    Jetzt hab ich also ein teures, angeblich umweltschonendes Heizsystem, das im Verbrauch so furchtbar günstig sein soll. Kaputt gehts immer über die Weihnachtsfeiertage (war in den letzten beiden Wintern genauso). Als Backupsystem baute man mir einen Elektro-Heizstab ein mit 6kW/h Verbrauch. Ich hab also jeden Tag derzeit Strom-Kosten von ca. 20 Euro für Heizung. 11 Tage bisher = 220 Euro, oh Schreck.
    Ich hab einen Nachbarn, der ein wenig von Motoren versteht. Der meint, eine Ölpumpe geht fast nie kaputt. Viel eher ist es der Öldruckschalter und wenn nicht, dann ist es wohl was ernstes. Heute abend weiß ich hoffentlich mehr, weil er einen neuen Öldruckschalter besorgen will.
    Aber wenn es das nicht war, lohnt es sich, den Motor zu zerlegen, ne Menge Arbeit reinzustecken und zu bezahlen ohne zu wissen obs das bringt? Und dabei evt. noch viele Tage verstreichen lassen bis das Problem gelöst ist und jeden Tag teuer Strom verheizen?
    Oder lieber gleich einen überarbeiteten Motor einbauen lassen? Das würde mich inkl. Transport und Einbau 1.500 Euro kosten. Und macht das Sinn, so viel Geld nach so kurzer Zeit in ein System zu investieren, das so kompliziert ist, daß es normale Mechaniker (und Heizungsmonteure sowieso) kaum reparieren können und dessen Ein-Mann-Hersteller scheinbar die Tore schließt?
    Spart man sich wirklich Geld? Bei einem Wärmeverbrauch in meinem Fall von vermuteten 12.000 kWh / Jahr habe ich eine Laufzeit von 1.000 Betriebsstunden. Dafür verbrauche ich vielleicht 2900l Pflanzenöl bei einem Preis von 0,70 Cent = ca. 2.000 Euro. Strom erzeuge ich für ca. 1.400 Euro. Wären günstige 600 Euro Heizkosten im Jahr.
    Hätte ich eine normale Heizöl-Heizung, hätte ich bei gleicher Wäremeleistung angenommene 900 Euro Kosten im Jahr für Heizöl. Rechne ich jetzt aber noch dagegen, daß ich für meinen Raptor Wartungskosten von 250 Euro pro Jahr habe gegenüber angenommenen 50 Euro für eine Heizöl-Heizung, addiere meine jährlichen Backupkosten von 300 Euro pro Jahr an Strom wegen dauernden Ausfällen des Raptors und muß alle drei Jahre 1.500 Euro ausgeben für einen überarbeiteten Motor (also 500 Euro pro Jahr), dann werden aus 600 Euro plötzlich 1.600 Euro pro Jahr für ein gutes Gewissen für die Umwelt, das somit 600 Euro mehr als für eine stinknormale Heizung kostet. Zusätzlich kann man kaum im Winter für mehr als ein paar Tage wegfahren, weil man sich nicht darauf verlassen kann, daß der Raptor zu Hause brav seinen Dienst tut und nicht alles eingefroren ist, wenn man heimkommt.


    Ich könnte jetzt also weiter investieren in dieses System oder für 4.000 Euro eine normale Heizung einbauen lassen, die die nächsten 20 Jahre voraussichtlich keine Probleme macht und auf Dauer wohl günstiger kommt.


    Was mein Ihr?


    Gruß, MvM