Wer kann mir helfen.....!!!!

  • Servus Bhkw-Freunde,


    könnte mir jemand Erfahrungwerte für ein Blockheitzkraftwerk geben?


    Derzeitige Verbräuche pro Jahr:


    Stromverbrauch: Hochtarif 11.049 kWh (17,92Ct/ kWh)


    Niedertarif 9.185 kWh (12,78Ct/ kWh)


    Heizöl: 7500l


    Holz: ca. 15-20m³ (Wir haben mehrere kleine Schwedenöfen, Kachelöfen)


    Wasser: 355m³ (kalt)


    beheizte Wohnfläche: 750m² (zwei Häuser!!)




    Ich habe mir schon zwei Angebote machen lassen (einmal Dachs....mein Favorit, und einmal Ecopower) beide mit Flüssiggas betrieben. Es wäre schön mehrere neutrale Einschätzungen von EUCH zu bekommen... Da ja jeder nur schnell verkaufen möchte!!! Und ich möchte mich bei so einer Investition nicht überrumpeln lassen!!!


    Meine fragen:


    -hat von euch jemand ähnliche Verbrauchswerte?....... sprich wie lange würde der Dachs laufen? tatsächliche Ausgaben/Einnahmen und Verbrauch vom "Dachs"(Flüssiggas)? -wie groß sollte der Pufferspeicher sein? -sollte ich einen Öl-kessel als Spitzenzeitkessel behalten? -ist es sinnvoll die vorhanden Solar-Thermieplatten zu demontieren(12m²)?


    Ich hoffe jemand könnte mir "kleine Ratschläge" geben...!!!


    Schöne Grüße..


    Pello

  • Hallo Pello,


    willkommen bei den "Aussätzigen" :-)_:-)


    Bei deinen Eckdaten gibts nur eins, kauf dir ein BHKW |__|:-)


    Du wirst grob übern Daumen auf 6500 - 7000h/a kommen. Deinen alten Kessel lässt du als Backup und Spitzenlastkessel drin, genauso auch die Solarthermie. Alternativ kannst du natürlich auch die Brennwerttherme von Senertec (wenns ein Dachs wird) dazu nehmen, weiss momentan nur nicht ob die Flüssiggas verträgt, denke aber schon. Dann kannst du den alten Ölkessel entsorgen und komplett mit Flüssiggas heizen. Als Puffer sollten 1000l reichen. Mit welchen Laufzeiten wurde denn in den Angeboten gerechnet?



    Gruß
    Tom

  • -sollte ich einen Öl-kessel als Spitzenzeitkessel behalten? -ist es sinnvoll die vorhanden Solar-Thermieplatten zu demontieren(12m²)?


    fürs berechnen haben wir hier andere Spezialisten, daher beginn ich mal mit den letzten Fragen von Dir:


    Spitzenlastkessel sollte in jedem Fall beibehalten werden, wenn es der Platz zulässt. Sollte es rechnerisch auch ohne gehen, mit der Einbindung vorsichtig sein, damit die Stillstandsverluste nicht so groß werden.


    Solarthermie demontieren damit es mehr Laufzeit gibt ^^|__|
    Das ist doch wohl ein schlechter Scherz. Der kann nur von einem Verkäufer kommen, der unbedingt auf eine hohe Laufzeit des BHKWs kommen will. Jeder nichtverbrannte m³ Gas ist der beste!!!


    PS:Tom war schneller. Ob das mit den 7000h hinhaut glaub ich nicht, dafür ist es zu wenig WW. Aber da kommt sicher noch eine genauere Berechnung von unserem Spezi.


    Grüße


    Bruno

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  • Hallo Pello


    Herzlich willkommen hier im Forum :thumbsup:


    @ Fire hier wird noch mal deiner Exel Tabelle verlangt.


    Wie Tom und Bruno schon geschrieben habe, nimm ein BHKW .


    Zwei Hersteller hast du ja schon Ecopowwer und Dachs es gibt noch mehr Hersteller auxch in der Leistungsklasse nimm meinen http://www.energator.de
    Besser gesagt hol dir ein Angebot und vergleiche, der Vortteil ist das man bei Giese durch aus eine Eigenwartung durch führen kann , wenn man sich traut und die Ersatzteilbeschaffung ist einfach und preiswert. Such das passende für dich aus.


    Ich schlage dir den Typ GB6-12 vor ist in der Leistungsklasse des Dachses und hat eine 2 Stufenregelung mit der man die Leistung halbieren kann.

    Mit Energie geladenen Grüßen aus dem Teufelsmoor.
    Nicht nur privat bin ich von hocheffizienten BHKW überzeugt.
    Vom Hobby zum Beruf gekommen bin ich seit einigen Jahren auch Angestellter der MWB AG und seit Februar 2014 bei RMB Energie GmbH

  • Hallo GB!


    Du als Giese Nutzer und BHKW Kenner kannst mir vielleicht eine Frage beantworten: Wie macht Giese das mit der Insellösung? Ein BHKW ' muss doch eigentlich nur denken', dass es am Netz wäre bzw. Strom bekommt. Würde da nicht ein kleiner Zwischenspeicher wie vor einem PC reichen? Oder ist das Problem das, dass bei fehlender EVU Verbindung bzw. EVU ist abgeschaltet evtl. im Haus nicht abgenommener Strom ' nicht weiß, wo er hin soll'?


    Gruß
    Christian

  • Hallo Christian


    Ganz so einfach ist das nicht nehmen wir mal ein Gebäude an das keinen Stromanschluß besitz dort macht eine Insellösung sinn, dann wird ein Sychrongenerator verbaut der sich selber regelt.
    Der muss dann groß genug sein damit er die Spitzenlast abdeckt wird, da das meistens dann zu einer Überdimensionierung führt die wirtschaftlich keinen Sinn macht, als BHKW Nutzung ist das nicht immer passend.
    Wenn doch ein Stromanschluß vorhanden ist kann das Giese BHKW als richtig dimensioniertes Gerät beides mit einer Synchronisierung und ist somit Notstrom fähig, aber wo zu brauch man das fällt der Strom den bei dir so oft aus.
    Na gut es gibt Anwendungen da geht es nicht ohne Strom.

    Mit Energie geladenen Grüßen aus dem Teufelsmoor.
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  • Der Strom fällt selten aus - aber wenn krieg ich Probleme mit der Filterbiologie , Sauerstoffversorgung etc in meinem Fischteich. Deshalb mein Ansinnen, dass der Dachs auch mal ohne Stromanschluss von außen läuft. Gibt's da eine Lösung?

  • Moin H6S ,


    der Dachs hat einen Asynchron Generator der eigendlich nicht für Netzersatz ausgelegt ist.


    Die Herren Tüftler von Senertec "Lügen" dem Generator tatsächlich ein Netz vor, die dafür notwendige Technik steckt in einem 1x1x0,3m Schaltschrank - ich hab mir das mal angesehen. Blödsinn weil viel zu teuer |__|:-)


    Dann lieber ein ordentliches BHKW mit Synchrongenerator und "echtem" Netzersatz wie GB schon schrieb.


    Mfg


    PS ein fertiges "only Netzparallel" BHKW auf Netzersatz/Notstrom umzurüsten ist in den meisten Fällen nicht möglich bzw. nicht bezahlbar. _()_

  • Hallo Christian


    Klar gibt es da eine Lösung bestell dein BHKW mit Notstromfunktion und schon geht das ganze.
    Nun must du aber noch herausfinden wie groß die Anschlußleistung deiner Verbraucher ist die Notstrom unbedingt benötigen danach must du dann die BHKW Größe wählen, ich hoffe das past dann auch zu deiner therm. Leistung sonst ist eine separates Notstromgerät sinnvoller.


    Edit Alikante war schneller.

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  • Hallo Pello,


    ...ich bin der mit dem Rechenschieber ))))


    Also,
    ich hab da nen tool gebastelt, womit man etwas besser die Wirtschaftlichkeit abschätzen kann.


    Bei Dir...öhm
    da wirds nen klein bissl komplizierter...Du hast ja soviele Erzeuger (die ganzen Öfen)


    aber wird schon gehn,
    aber dazu bitte noch paar Informationen
    - Postleitzahl Deines Wohnortes
    - Wie erfolgt bisher die Warmwasserbereitung? wie soll sie nach der Sanierung erfolgen
    - Sollen die Öfen bleiben?...und auch weiterhin in dem Umfang genutzt werden?
    - Wieviele Personen bewohnen die Objekte?
    - Warum HT + NT Zähler? Warn da mal Nachtspeicheröfen? oder versteckt sich noch einer?
    - bisher Öl...Du planst LPG...gibts kein Erdgas?
    - wie ist der örtliche LPG-Preis?...welche Mehrkosten, durch Kauf oder Miettank



    Grundsätzlich---für's erste--- deuten Deine Verbrauchsdaten durchaus auf einen wirtschaftlichen Betrieb eines BHKW in der Dachs-/ecopower-/Giese- Klasse hin

  • Hallo Firestarter und Pello!


    Warum immer nur Dachs etc? Ein EC Power heizt von 17-30 KW und liefert Strom von 6-15,2 KW. Kosten netto so um die 31.000 Euro. Wenn ich in meinem Privatobjekt sehe, wie oft der Spitzenlastkessel anspringt und bei Pello von 750 m2 höre, würde sich ein EC Power möglicherweise auch rechnen. Problem bei diesem Objekt ist höchstens die niedrige Sromabnahme - 20000kWh?? Wohnen da nur 4 Leute? Lösung ( hab ich hier im Forum gelernt) evtl. Volleinspeisung des Stromes nach EEG. Nur mal so eine Gedanke.


    Christian

  • Lösung ( hab ich hier im Forum gelernt) evtl. Volleinspeisung des Stromes nach EEG


    In der Schule gäbe es nun eine 5+ weil Gas BHKW - wie das EC Power - aktuell nur nach KWK und nicht nach EEG vergütet werden.


    OK, in Zukunft soll es durchaus möglich sein BIO Gas "durchzuleiten" und somit auch Gas BHKW nach EEG Fahren zu können. Die Betonung liegt auf "Zukunft" denn die liberalisierung des Gasmarktes steckt noch in den Kinderschuhen.


    Mfg

  • Wir hatten sogar 2 Treads in denen Wir von BIO Gas BHKW geschrieben haben.


    Ein Betreiber wollte das Gas vom Bauernhof nebenan nehmen, der andere User betreibt Klärwerke und das BHKW steht quasi auf der Gasquelle.


    Also immer schön aufpassen :-):-)


    mfg

  • Soweit mir bekannt ist, kann man heute schon BHKWs mit Biogas vom EVU im EEG-Betrieb laufen lassen.


    Wenn man von seinem Versorger 100% Biogas kaufen kann (viele Versorger, z. B. STW Karlsruhe, verkaufen nur einen prozentualen Anteil um das EEWärmegesetz zu erfüllen) kann man damit auch das BHKW nach EEG laufen lassen.


    Grüße


    Bruno

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