Eigenbau mit PÖl, Frittenöl und Co - aber wie?

  • Hallo liebe Leute!



    Ich suche gerade mal im Netz nach Anbietern, die Frittenfett, Pflanzenöl loshaben wollen.


    Jaja,ich weiß, es ist noch ein langer Weg bis sich die Frage wirklich als rentabel bei mir zeigt...Schließlich ist ja bald Dezember und ich habe wieder Gehalt, damit ich meinen zweiten Rahmen schweißen kann ;)


    Nun habe ich erstmal die grundlegende Frage, was man bei der Verbrennung von PÖl (Supermarkt-Salatöl) beachten muss.
    -Muss man dieses vorwärmen, bevor es vom Motor verbrannt wird?


    -Wieviel kostet der Liter Frittenöl (nicht Fett!) ?
    -Auf welche Temperatur muss ich das erhitzen?
    -Wie filtert man es?


    Ich habe auch schon mit dem Gedanken gespielt, Gaststätten in meiner Umgebung anzufragen, ob sie denn das Frittenöl (nicht Fett!) an mich loswerden wollen....Ist das eine gute Idee??



    Gruß

  • Hallo logic,bei mir läuft ein 4 zyl. Mitsubishimotor seit etwa 2 jahren mit kaltgepresstem Rapsöl.2-tanksystem,also starten mit Heizöl,umschalten auf Pöl,vor dem Abschalten wird das System dann wieder mit Heizöl gespült.Das rapsöl wird über das Kühlwasser auf etwa 75°C erhitzt,dann ist es fast so dünnflüssig wie Diesel.Man merkt am Motorlauf keinen Unterschied zwischen Heizöl und Pöl,es fällt allerdings mehr Ruß an und die Einspritzdüsen verkoken ziemlich schnell.
    Gruß Frisi

  • Leider ist Altpöl inzwischen zu einen begehrten handelsprodukt geworden.
    Zweitens müssen, jedenfalls hier, alle Benutzer inzwischen einen Verwertungsnachweis erbringen von einen zertifiziertem Betrieb.
    Ergo kann man also privater da nicht mehr zwischen.
    Drittens bezahlen die auch für die Pampe bei der Abholung und das nicht zu knapp!
    Damit hat sich auch von der Kostenseite das Thema Altpöl filtern für alle privaten so ziemlich erledigt...


    Bernd

  • Das Altpöl und auch Pöl muss immer angewärmt werden auf die Motor-Temperatur so um die 80 Grad.
    Grund ist die höhere Viskosität wie Heizöl. Sonst klappt die Zerstäubung nicht richtig und die Einspritz-Düse hat sowieso generell eine kürzere Standzeit.
    Wenn nicht vorgewärmt wird ensteht jede Menge Verkokung im Brennraum was nach kurzer Zeit dem Motor schlecht bekommt.

    -- Die Sonne ist die Quelle unserer Energie, die es richtig anzuzapfen gilt ! ---
    „Nicht alles, was zählt, ist zählbar!“ „Nicht alles, was zählbar ist, zählt!“ Albert Einstein

  • Also ich habe von einem Bekannten gehört, dass er das Altpöl mit Heizöl/Diesel vermischt, damit es flüssiger ist. Dabei braucht er dann das Öl weder bei der Filterung noch bei der Verbrennung vorwärmen :)


    Finde ich ne gute Lösung, denn dafür wird keine Energie verbraten.



    Gruß!

  • @ logic .. das kann man auch machen .. ich habe eine studie dazu hier was mit dem motor dann passiert.
    es ist zumindest so das der motor mehr verkokt.. also der kolben und auch die einspritzdüse.. es gibt auch ein additiv das mann zusetzen kann
    DX 52 Pflanzenöl Additiv.. das soll das Altpöl dünner machen und den Zündzeitpunkt herab setzen.. ob das so ist kann ich nicht bestätigen...


    ich wollte noch etwas zur " Vergütung " von den Abholern sagen ... ich bekomme für 100 l 5,- .. also da verbrenn ich es lieber selbst demnächst..
    filteranlagen kann man im netz kaufen oder auch nur filterflies aber mit dem flies dauert es halt eben sehr lange..