Neuer Messpreis bei E.ON Avacon Netz GmbH

  • Hallo BHKW'ler,


    ich betreibe ein BHKW Dachs im Netzgebiet von E.ON Avacon Netz GmbH. Bisher musste ich einen monatlichen Messpreis in Höhe von 5,00 Euro bezahlen. Mit Schreiben vom 18.07.2008 teilte mir o.g. mit, dass ab 01.08.2008 folgende Entgelte für Messstellenbetrieb, Messung und Abrechnung für die Einspeiserichtung zu zahlen sind:


    Messstellenbetrieb: 0,00 Euro pro Monat
    Messung: 0,00 Euro pro Monat
    Abrechnung: 18,17 Euro pro Monat


    Diese Preisstruktur soll für alle Einspeiserkunden angewandt werden, unabhängig vom Vorliegen eines Einspeisevertrages. Bei Vorliegen eines Einspeisevertrages wird auf ein Sonderkündigungsrecht hingewiesen.


    Im Übrigen sollen die genannten Preise durch die Bundesnetzagentur genehmigt worden sein.



    Ich fand ja 5 Euro schon überzogen, allerdings bin ich nicht bereit, 18,17 Euro pro Monat zu zahlen, wer hat ähnliche Post von E.ON Avacon Netz GmbH erhalten? Wie kann ich mich gegen diese unverschämte Erhöhung wehren?



    Vielen Dank schonmal...



    mfg


    heiwie

  • Hallo heiwie,
    herzlich Willkommen hier im Forum.


    Gib doch auch mal oben rechts hier auf der Seite bei der Suchfunktion "Messpreis" ein; da erscheinen einige Beiträge zum Thema.


    Wenn es tatsächlich 18,17 Euro für die Rechnungsstellung monatlich sind halte ich das für Wucher :-(/ und somit sittenwidrig!




    AxelF

    Wikipedia: ICH WEISS ALLES!


    Google: ICH HABE ALLES!


    Internet: OHNE MICH GEHT NICHTS!


    Strom: ACH WIRKLICH ???!!!

    Einmal editiert, zuletzt von AxelF ()

  • Hallo zusammen!


    Auch ich habe den gleichen Brief erhalten und bin entsetzt! In den Sommermonaten kommt nicht mal genug Einspeisevergütung zusammen, um den Messpreis zu bezahlen. Was will man nun dagegen machen, wenn sogar die Bundesnetzagentur diesen Schwachsinn genehmigt hat?


    Ich schließe mich Heiwie an: Bitte melden, wenn es noch mehr Leute hier im Forum betrifft.


    Techdachs

  • Hallo zusammen,
    das bestätigt mal wieder wie wichtig es ist einen Eigenen Einspeise-Zähler zu betreiben.
    Darauf hat jeder Einspeiser ein gesetzliches Anrecht und dann können die EVU`s nicht mehr so etwas abrechnen :!:
    Diese Möglichkeit besteht immer und ist aber hinterher leider schmerzhaft. Ob man ansonsten was dagegen machen kann, sehe ich als schwierig und langwierig an. :-((((
    Grus
    Spornrad

    -- Die Sonne ist die Quelle unserer Energie, die es richtig anzuzapfen gilt ! ---
    „Nicht alles, was zählt, ist zählbar!“ „Nicht alles, was zählbar ist, zählt!“ Albert Einstein

  • Hallo Filou


    Leider ist das nicht so einfach.
    Der von KWK Anlagen eingespeiste Strom muß 1/4 jährlich von den EVU an die BAFA gemeldet werden.Mit diesen hohen Zählergebühren lässt man sich den höheren Verwaltungsaufwand bezahlen.

    Mit Energie geladenen Grüßen aus dem Teufelsmoor.
    Nicht nur privat bin ich von hocheffizienten BHKW überzeugt.
    Vom Hobby zum Beruf gekommen bin ich seit einigen Jahren auch Angestellter der MWB AG und seit Februar 2014 bei RMB Energie GmbH

  • Auch ich habe einen entsprechende Brief bekommen.


    Daraufhin habe ich bei der E.ON Avacon Netz GmbH angerufen.


    Info der E.ON:


    Die 18,17 mtl. sollen für die Erstellung der Abrechnung für die Einspreisevergütung sein. Diese Kosten hat die E.ON bislang nicht abrechnet, da E.ON auch den Betrieb von BHKW und Photovoltaikanalgen fördern wollte. Die Anzahl der Anlagen hat sich aber so erhöht, dass E.ON dies jetzt nicht mehr kostenlos machen will. Aus diesem Grund wir jetzt die Abrechnung in Rechnung gestellt. Den Preis halte ich auch für Wucher, aber ich habe nicht die Energie mich zu streiten.


    Also habe ich die Abrechnung auf jährlich (Brief an E.ON soll genügen) umstellen lassen. Dafür wollen sie 12 EUR/Jahr haben. Das halte ich für angemessen. Also für eine EUR setze ich mich nicht hin und mache die Abrechnung selbst. Vom Porto mal ganz abgesehen.


    Die 5 EUR sind übrigens die Zählermiete (bei mir ist es ein 4-Quadraten-Zähler).


    Ich habe bei E.ON um Bestätigung der Abrechnungsumstellung gebeten, mal sehen was kommt.



    Gruß Tobias

  • bergmato


    Also wenn ich dich jetzt richtig verstanden habe, müsste ich die 18,17 Euro für die monatliche Abrechnung zuzüglich 5,00 Euro pro Monat Zählermiete zahlen (ich hab auch so ein fernauslesbares Monster von Avacon)??? Also 23,17 Euro ist nun wirklich zu viel des Guten.


    Wäre nett, wenn du mal das Ergebnis deiner Abrechnungsänderung mitteilen könntest, für E.ON Avacon ist es ja ein lukratives Geschäft für eine Abrechnung solche Preise zu verlangen, deshalb ist es fraglich, ob die sich auf eine solche Verfahrensweise einlassen.



    Viele Grüße


    Heiko

  • Hallo Heiko,


    ja das mit den 23,17 wäre dann richtig. (18,17 für die Abrechnung und 5,00 für die Zählermiete).


    Also nach tel. Auskunft der E.ON ist das mit der jährlichen Abrechnung kein Problem. Dieser Abrechnungszeitraum wurde mir ursprünglich auch im Einspeisevertrag angeboten. Die Umstellung sollte somit keine Problem sein. Die 12,00 EUR für die jährliche Abrechnung sind übrigens auch von der Bundesnetzagentur genehmigt worden.


    Ich hatte auch überlegt mir einen eigenen Einspeisezähler zuzulegen. Allerdings gibt bestimmt Probleme mit den Instalateuren und das Ding kostet auch, muss geeicht werden und ich wäre dann dran mit der Erstellung der Abrechnung. Ich meine mit meiner jetzigen Regelung liege ich kostenmäßig günstiger.


    Tobias

  • Ich habe gestern von der E.ON Avacon die schriftliche Bestätigung bekommen, dass die Einspeisevergütung nun jährlich für einen Betrag von 12,00 EUR für die Abrechnung und 4,3 EUR für den Messstellenbetrieb abgerechnet wird.


    Gruß


    Tobias

  • Moin!


    Habe in dieser Sache soeben mit der E.ON telefoniert und wollte ebenfalls auf die jährliche Vergütung umstellen, als mir der Ansprechpartner mitteilte, dass der Brief, in dem ein monalticher Messpreis von 18,17 € angekündigt wurde, hinfällig sei! Die Kunden würden in den nächsten Tagen/Wochen noch schriftlich informiert. Es wurde zugegeben, dass man vorschnell gehandelt habe. Ich vermute, dass es mit der Genehmigung durch die Bundesnetzagentur doch nicht so hingehauen hat...


    Also erst einmal alles beim Alten.


    Techdachs

  • Hi Techdachs,


    danke für die Info :sehrgut:


    Man probierts halt mal, das kennen wir ja schon :vinsent:


    Gruß
    Tom