Eigenbau: Asynchrongenerator und Notstrom

  • Hallo Alikante,


    Bin dabei einiges zu ubersetzen, wird es vielleicht einfacher! Hoffe das heute gemacht zu haben.
    Ich glaube fuer Erregungskondensatoren, es ist basiert auf eine Windanlage mit ein Asynchonmotor als Generator, das durfte aber keinen grosen Unterschied sein, oder?


    Sehe mal nach was du davon meinst.kondensator.zip

  • Moin Moin,


    habe mal wieder über dieses Thema nachgedacht und bin zu einer "neuen" Lösung gekommen.


    Also mit folgende Komponenten könnte man einen Asynchrongenerator Inseltauglich bekommen:


    - Brückengleichrichter 330A (aus MigMag Schweissgerät 400V/24V?) http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAP…EWAX:IT&item=300276484875
    - 3x Laderegler 120A 24V/12V
    - 3x Starterbatterie je größer desto besser
    - 3x Wechselrichter 1500/3000Watt http://cgi.ebay.de/SPANNUNGSWANDLER-1500-3000-WATT-12V-230V-SOLARMODUL-10_W0QQitemZ180309318160QQcmdZViewItemQQptZSolaranlagen?hash=item180309318160&_trksid=p3286.c0.m14&_trkparms=72%3A1229|66%3A2|65%3A12|39%3A1|240%3A1309


    Die ganze Sose sollte bei der ebucht nicht mehr als 600Teuronen kosten.


    Der Generator wird mittels Restremanenz auf seine 400Volt "hochgeschaukelt" der Brückengleichrichter macht eine pulsierende Gleichspannung draus, diese wird von den Ladereglnern in die 12Volt Batterien geschoben und bei bedarf mittels Wechselrichtern ins Hausnetz geschoben. Dabei bleiben aber folgende Fragen offen:


    - macht der brückengleichrichter 24Volt oder 240Volt Gleichspannung (dann würde noch ein Trafo 10:1 benötigt)
    - oder gibt es Laderegler für 240Volt Gleichspannung (Inselbetrieb)
    - was passiert wenn die entnommene Leistung auf Dauer kleiner ist als die des generators(Steigen Drehzahl und Spannung des Generators, wenn ja wie hoch??)
    - müssen zwischen Gleichrichter und Laderegler noch Kondensatoren zur Glättung der Restwelligkeit? wenn ja wieviel µF


    Ich gehe bei obigen Überlegungen von meinem Raptor aus also rund 6KW elt.als permanent Leistung weil keine Drehzahlregelung vorhanden ist! Die Brennstoffzufuhr wird fest eingestellt, ob extra ein Fliehkraftregler in der Brennstoffpumpe vorhanden ist kann ich auch nicht sagen - tippe eher auf nein.


    MfG

  • Hallo Alikante,

    3x Laderegler 120A 24V/12V
    - 3x Starterbatterie je größer desto besser
    - 3x Wechselrichter 1500/3000Watt


    Wieso alles 3X? _()_
    Aus dem "Schweißgerät" kommt nach dem Drehstromtrafo, und nach dem Gleichrichter nur eine, aber dafür recht glatte Gleichspannung heraus, dann in den Laderegler und in die Batterie.


    Zum einen mal bräuchtest du nur eine Batterie als "Gleichstromzwischenkreis" zum anderen sind drei Wechselrichter, die so vor sich her wechselrichten noch immer keine Drehstromquelle!


    Also ich denke, dafür bekommst Du auch einen kl. Notstrommi für den Hausgebrauch!
    (Aber der neue Dachs NE MSR2 soll glaube ich auch nach diesem Prinzip funktionieren)


    Gruß Dachsgärtner

  • Hallo Dachsgärtner,


    damit wäre schon 1 Frage beantwortet, ich brauche noch nen Trafo vorm Brückenwechselrichter um auf meine 24Volt zu kommen.


    Deshalb alles dreimal weil ich nirgendwo Laderegler mit 6KW gefunden habe!!! die größten dümpeln mit 120A/12V also rund 1500Watt rum und ich muss ja 6KW wegbekommen!!
    Optimal wäre natürlich ein Laderegler, die drei Batterien sollen parallel geschalten werden und dann wieder 3x 1500/3000 Wechselrichter weil 3~ Wechselrichter unbezahlbar sind.
    Im übrigen brauche ich auch keinen echten Drehstrom im Haushalt der größte Verbraucher , E-Herd , arbeitet ja auch zwischen Phase(n) und Null.
    Ein kleiner Notstromer nützt uns BHKW Betreibern gar nix weil die Bude trotzdem kalt bleibt. (zumindest bei mir - monovalent ;-_ )
    MfG

  • Hallo alikante,

    ich brauche noch nen Trafo vorm Brückenwechselrichter um auf meine 24Volt zu kommen.


    Ich habe mir gerade mal das Typenschild von meinem MIG/MAG Gerät zu Gemüte geführt!
    Anschlußwert 8,5 KVA, 100% ED bei 160 A 21 V, das wären dann so 3,2 KVA _()_
    Und das ist nicht unbedingt das kleinste Gerät...

    Deshalb alles dreimal weil ich nirgendwo Laderegler mit 6KW gefunden habe!!!

    6 KW bei 24V sind ja auch nur so 250 A :pfeifen:


    Im übrigen brauche ich auch keinen echten Drehstrom im Haushalt der größte Verbraucher , E-Herd , arbeitet ja auch zwischen Phase(n) und Null.


    Problem ist nur, wenn du anstatt einer Drehstromquelle dreimal Wechselstrom anschliesst, das dann der Nulleiter überlastet wird, da die Ströme sich auf dem Nulleiter sich nicht mehr gegenseitig aufheben!


    Ein kleiner Notstromer nützt uns BHKW Betreibern gar nix weil die Bude trotzdem kalt bleibt.


    OK, meinen Dachs könnte ich noch nichteinmal Starten, aber könnte der Raptor nicht einfach im Leerlauf laufen, um Wärme zu erzeugen, und der Generator läuft nur leer mit?


    Gruß Dachsgärtner

  • Hallo Alikante, hallo Dachsgärtner,

    Zitat

    Ein kleiner Notstromer nützt uns BHKW Betreibern gar nix weil die Bude trotzdem kalt bleibt. (zumindest bei mir - monovalent ;-_ )

    es könnte doch mit einem "kleinen" (ca 10 kW) Drehstrom Notstromer gehen. Es müssten nur vor dem Start des BHKW z.B. Heizstäbe (sollte ja warm werden ) etwas höherer Leistung als der Nennleistung des BHKW dazugeschaltet werden, damit es nach dem Start des BHKW nicht zum unkontrollierten Spannungsanstieg kommt. Den Rest sollte eigentlich die AVR des Notstromers regeln können. Wenn nicht, ginge natürlich was kaputt !


    Zitat

    OK, meinen Dachs könnte ich noch nichteinmal Starten

    echt nicht?


    Gruß
    Technikfreak

  • @ alikante ... du darfst aber nicht vergessen das du bei stromausfall ..das netz vom haus nach aussen trennst .. sonst freun sich auch deine nachbarn
    vorausgesetzt das es so laufen sollte..

  • Hallo,

    Wenn nicht, ginge natürlich was kaputt !


    Kann man so sagen, evtl. etwas viel...


    OK, meinen Dachs könnte ich noch nichteinmal Starten
    echt nicht?


    Nun ja, der Dachs hat nun mal ein Netzstartgerät, und wie es der Name schon so sagt, ohne Netz, kein Start!

    sonst freun sich auch deine nachbarn
    vorausgesetzt das es so laufen sollte..


    Oder der Freundliche Monteur vom EVU , der in diesem Fall leider nur noch etwas verkrampft lächelt...
    ...den Rest wollen wir uns jetzt lieber nicht ausmalen!


    Gruß Dachsgärtner

  • Nö Nö,


    habe einen Trennschalter zwischen Haus und Netz und noch einen zwischen BHKW und Netz. Da kann nix passieren :!:


    Der Raptor hat ja auch eine 3~ Netzüberwachung die müsste im "Netzersatzmodus" gebrückt werden - aber über die Steuerung mach ich mir noch keine Gedanken, wichtig ist das es Leistungsseitig funktionieren würde.


    Einen kleinen 3~ Notstromer zu nehmen und damit das BHKW zu starten halte ich für kritisch, weil
    1. zieht der Raptor 3x25A Anlaufstrom (im Normalfall)
    2. würde die AVR Fremdspannung erkennen bzw. nicht mehr sauber regeln --> :bomb:


    Jo Dachsgärtner da hast Du recht der Nulleiter könnte dann Strom führen weil die 3 Phasen nicht 120° Versetzt sind. Aber das trifft dann nur auf die Kabel vom Wohnungsverteiler zum Wechselrichter zu - die sind 10mm² und halten 63A aus.
    Aber halten das die 3 Wechselrichter aus - ich meine Einen gemeinsame Neutralleiter :?: :?:
    Hast Du schonmal in dein Schweisgerät gekuckt?? Welche Sekundärspannung bringt der Trafo vorm Wechselrichter??


    MfG

  • Hallo,

    1. zieht der Raptor 3x25A Anlaufstrom (im Normalfall)


    Ist doch eigentlich ein recht kleiner Motor, könnte man den nicht notfalls mit der Kurbel starten, dieser Anlaufstrom, und Wechselrichter, ich weiß nicht...


    der Nulleiter könnte dann Strom führen weil die 3 Phasen nicht 120° Versetzt sind. Aber das trifft dann nur auf die Kabel vom Wohnungsverteiler zum Wechselrichter zu - die sind 10mm² und halten 63A aus.


    Nehmen wir mal den Herdanschluß: In der regel 5 x 2,5Quadr. früher auch schon einmal nur 5 x 1,5 :schimpf:
    Das 5 x 2,5 darf unter günstigsten Umständen mit 25 A abgesichert werden, ein E-Herd zieht bei voller Belastung mindestens 12 A je Phase, dann fliesen wenn ich keinen versatz um 120 Grad habe im ungünstigsten Fall 30 -40 A über den Neutralleiter! Heiß!!


    Aber halten das die 3 Wechselrichter aus - ich meine Einen gemeinsame Neutralleiter


    Normal arbeiten die doch eher Potetialfrei, Quasi nach dem Prinzip der Schutztrennung, oder?


    Hast Du schonmal in dein Schweisgerät gekuckt?? Welche Sekundärspannung bringt der Trafo vorm Wechselrichter??


    Müßte ich Messen, wäre dann nur die Leerlaufsp. und welsche der 14 Stufen nehmen wird dann? ?(


    Gruß Dachsgärtner

  • Moin Moin,


    14Stufen |:-( dann wäre es wohl besser bei kleinster und größter Stufe die Eingangsspannung des Gleichrichters zu messen.


    Der Raptor wird sowohl durch einen 12Volt Starter alsauch durch den E-Generator gestartet - sollte ich auf Notstrom gehen muß es der Anlasser allein schaffen!


    MfG

  • Hallo,

    14Stufen dann wäre es wohl besser bei kleinster und größter Stufe die Eingangsspannung des Gleichrichters zu messen.


    Ich muß mal schauen, wenn ich die Kiste mal auf hab, aber die Ausgangsspannung liegt so zwischen 21 und 27 Volt!
    (Was hälst Du eigentlich von den Ladegeräten wo Ameisen und E-Stapler mit aufgeladen werden?)
    Ist ja auch die Frage, wieviel Notstrom brauche ich, und wie oft...
    ...für ein paar Stunden im Jahr, kann man ja schon einmal gewisse Komforteinbußen hinnehmen!


    Der Raptor wird sowohl durch einen 12Volt Starter alsauch durch den E-Generator gestartet - sollte ich auf Notstrom gehen muß es der Anlasser allein schaffen!


    Ich habe so einen großen Häcksler mit einem Hatz Motor, der Anlasser quält sich auch redlich, aber es geht, und hier ist die Schwungmasse um einiges höher, wie bei einem Generator.


    Irgentjemand schrieb hier, das am Motor des Raptor´s eine Keilriemspur noch frei ist, gibt es nicht Platz für eine LKW-Lichtmaschine zusätzlich? die hat auch so 1,5...2 Kw!


    Gruß Dachsgärtner

  • Jo, 21-27Volt sind die richtige Hausnummer für PV Laderegler :)


    Sicher ist es die Frage ob man den Notstrom jemals braucht - andererseits hat auch niemand geglaubt das sowas wie bei Cyril passieren kann wo ja ein ganzer Landstrich mehrere Tage ohne Strom war.
    Natürlich könnte ich mir für solche eventualitäten nen kleinen Notstromdiesel hinstellen, kostet auch nur um die 500€. Aber wie gesagt dann bleibt die Bude kalt oder es müsste ein ausgewachsener Notstromer sein (12-15KW) der auch meine Heizpatronen 6KW+3KW stemmen kann.
    Mein Raptor hat leider nur 2Spuren auf der Riemenscheibe. :(


    MfG

  • Hallo zusammen,


    alle hier diskutierten Möglichkeiten beinhalten ein gewisses Gefahrenpotential.


    Wenn aber eine finanziell attraktive Lösung gesucht wird und nur Heizpatronen und Wasserpumpen konstant betrieben werden sollen, käme beim Raptor doch die einfache Lösung mit dem Kodensatorpaket in Betracht. Ohne Lastwechsel gibt es ja kein Problem.


    Die Hauselektrik oder Elektronik könnte dann wenn gewünscht getrennt von einem kleinen Notstromaggregat oder einem "Camping-Inverter" versorgt werden. Der macht wenigstens einen sauberen Strom.


    Aber noch mal zurück zu dem Gedankenexperiment. Vielleicht liegt da ja bei mir ein Denkfehler vor?


    Man nimmt am Haupsicherungskasten die Vorsicherungen raus (Netztrennung), klemmt dann die fünf Kabel des 10 kW Notstromers an (Netzersatz) und stellt ihn an, schaltet dann 6kW Heizpatronen an (bis hierhin habe ich praktische Erfahrung) und lässt den Dachs starten. Wenn der jetzt seine 5,3 kW in die Kabel "drückt" ist das für die AVR des Notstromers doch nichts Anderes als wenn die Heizpatronen abgestellt würden, oder? Abgesehen von der Phasenverschiebung.


    In Wirklichkeit erhöht der Asynchrongenerator die Spannung im Inselnetz solange bis er seine 13,25 A (*400V=5,3kW) abgeben kann. Bei der anzunehmenden geringen Impendanz des Inselnetzes ist das gar nicht soviel Überspannung. Nur ohne den 6kW Verbraucher wäre es problematisch.


    Ist meine Annahme richtig oder falsch


    Gruß
    Technikfreak


    P.S. Die schlechtesten Notstromdiesel haben eine Lebenserwartung von ca. 80 Bth!

  • Hallo,

    Man nimmt am Haupsicherungskasten die Vorsicherungen raus (Netztrennung), klemmt dann die fünf Kabel des 10 kW Notstromers an (Netzersatz) und stellt ihn an, schaltet dann 6kW Heizpatronen an (bis hierhin habe ich praktische Erfahrung) und lässt den Dachs starten. Wenn der jetzt seine 5,3 kW in die Kabel "drückt" ist das für die AVR des Notstromers doch nichts Anderes als wenn die Heizpatronen abgestellt würden, oder? Abgesehen von der Phasenverschiebung.


    Ich denke, der Dachs könnte nicht Starten, da der 10 Kw Strommi nicht mehr genug Leistungsreserve hätte, um den Netzstart zu versorgen, denke ich! Ausserdem wird die ENS hier wohl nicht mitspielen! (Auch in dem Moment, wo der Generator zugeschaltet wird, da ziet der Generator erstmal einiges an Strom aus dem Netz, was man an einem leichten fickern im Licht sieht, ob der Strommi das bringt?


    In Wirklichkeit erhöht der Asynchrongenerator die Spannung im Inselnetz solange bis er seine 13,25 A (*400V=5,3kW) abgeben kann. Bei der anzunehmenden geringen Impendanz des Inselnetzes ist das gar nicht soviel Überspannung. Nur ohne den 6kW Verbraucher wäre es problematisch.


    Könnte auch sein, das die beiden Regelungen vom BHKW und die AVR ganz schön gegeneinader Regeln, und sich aufschaukeln!


    Wenn ich einen 10 KW Notstromdiesel habe, der durchhält, dann würde ich das mit dem BHKW garnicht erst versuchen, Heizstab dran und gut ist! Alles ander wäre mir zu riskant! |__|:-)


    :tot: Und ich rate jedem davon ab, ohne die entsprechende Schutzausrüstung, sowie die passende Ausbildung an den NH-Sicherungen herumzuwerkeln, da ist echt Musik drauf! :bomb::tot:


    Gruß Dachsgärtner